Erfahrungen mit Gemcitabin + nab-Paclitaxel

an der Bauchspeicheldrüse erkrankten Menschen. Was bedeutet eine Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenerkrankung für das Umfeld der Patienten?
Hier können sich Angehörige und Freunde von Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenpatienten austauschen
und haben die Möglichkeit über andere Angehörige / Freunde Rat und Hilfe zu finden.
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cleo55
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Erfahrungen mit Gemcitabin + nab-Paclitaxel

Beitrag von cleo55 » 4. Juni 2022, 14:48

Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und bin auf der dringenden Suche nach Erfahrungen mit der Chemotherapie Gemcitabin mit nab-Paclitaxel.

Bei meinem Vater (66 Jahre) wurde im Januar 2021 ein Pankreaskopfkarzinom entdeckt. Der Tumor konnte operativ entfernt werden und im Anschluss erfolgte die 6-monatige Chemotherapie mit Folfirinox. Wir waren voller Hoffnung, dass mein Vater diesen Sch… bekämpft hat, die ersten CT-Befunde waren auch glücklicherweise ohne Hinweis auf ein Rezidiv.
Nun wurde beim letzten CT leider ein Lokalrezidiv entdeckt und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Lymphknotenmetastase im Abdomen. Deshalb wurde nun mit einer erneuten Chemotherapie begonnen, dieses Mal eben Gemcitabin mit nab-Paclitaxel. Diese soll er immer 3 Wochen hintereinander einmal bekommen, danach soll eine Woche Pause erfolgen.
Jetzt hat mein Papa die ersten zwei Chemositzungen hinter sich und schon muss die Chemo wegen zu schlechter Blutwerte unterbrochen werden. Erst nach 4 Wochen soll weiter gemacht werden, da es sonst zu gefährlich sei. Das ist natürlich für uns verständlich, aber gleichzeitig haben wir natürlich große Angst, dass es in dieser Zeit nur weiter wachsen kann. :(
Meinem Papa geht es auch nach der Chemo total schlecht, obwohl es heißt, dass diese Chemo viel schwächer sei als die vorherige mit Folfirinox. Das macht uns zusätzlich Sorgen, weil mein Vater sonst eigentlich in einem sehr guten Allgemeinzustand ist und immer in Bewegung ist. Aber die Chemo haut ihn wortwörtlich um.
Wir haben große Angst, dass das Wachstum mit der Chemo nicht aufgehalten werden kann und wir unseren Papa verlieren. :(

Deshalb hoffe ich sehr auf Erfahrungen von euch mit dieser Chemotherapie.. ich frage mich, ob es „normal“ ist, dass diese Chemo so hart startet und direkt nach dem zweiten Mal unterbrochen werden muss oder ob es positive Erfahrungen gibt, bei denen diese Chemo das Wachstum verzögern konnte.

Ganz liebe Grüße und meinen herzlichen Dank vorab

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