Hallo zusammen,
möchte auch noch etwas zu den Enzymen und Säureblockern beitragen.
Bin im März 2007 gewhippelt worden, danach noch 6 Monate Chemo-Therapie.
Mit dem Kreon musste ich erst danach anfangen, also Ende 2007/Anfang 2008. Mit der Dosierung kam ich anfangs auch nicht so zurecht, habe mir hier im Forum auch Hilfe gesucht. Auch als mir mein HA dann eine Alternative zu KREON aufschrieb und ich nur Schmerzen hatte. Da hat mich einer aus dem Forum regelrecht angefahren, ich solle meinem HA dieses Produkt auf den Schreibtisch knallen. Er solle mal 1 Kapsel davon und eine von KREON aufmachen und sagen, was er sieht.
Ja, beim KREON waren viel mehr kleine Kügelchen als beim anderen Produkt in der Kapsel, deswegen auch die Verteilung im Darm gleichmäßiger und effektiver.
Das hat meinen HA überzeugt, danach hat er mir nur noch KREON verschrieben.
Ich musste dann mit der Dosierung ziemlich häufig spielen, also je nachdem, was ich an Fett zu mir genommen hatte. Ein Ernährungsbuch hat mir dabei geholfen, bald hatte ich es gut raus, kam ohne Buch aus. Der Bedarf an KREON nahm in den Jahren 2009 und 2010 ziemlich stark zu, wobei ich dann auch immer mehr Säureblocker nehmen musste.
Jetzt seit 1 Jahr nehme ich Pantoprazol 20 mg täglich, morgens vor dem Frühstück.
Das hilft mir sehr und wesentlich besser, als wenn ich es abends einnehme. Merke ich, dass die Säure stärker zunimmt, verdopple ich die Dosierung.
Seit der Zeit habe ich auch keine Gallengangsentzündung mehr gehabt, was davor häufiger vorkam.
Auf einmal, Anfang diesen Jahres, merkte ich, dass ich mit immer weniger KREON auskam. Jetzt habe ich Pfingstmontag zum letzten Mal eine Kapsel KREON zu mir genommen, es klappt prima und ich fühle mich wohl.
Alles Gute für alle Mitbetroffenen
liebe Grüße
Karl-Josef
Richtige einnahme von Kreon
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Karl-Josef
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Re: Richtige einnahme von Kreon
Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern
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Bigfoot
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Re: Richtige einnahme von Kreon
Eine Frage beschäftig mich zzt. sehr, mit erlaubniss vom Prof. trinke ich hin und wieder mal 1-2 Bierchen (so alle zwei wochen mal) jeh nach gusto.
Ich würde mir gerne mal wieder einne kleinen Rausch antrinken traue mich aber nicht aus Angst der Alkohol könnte der restlichen BSd zu sehr schaden, scharfen Alkohol werde würde ich nicht anfassen aber mal durchaus gerne mal ein Bierchen mehr trinken, gibt es da erfahrungen eurerseits?
Meine OP habe ich mitlerweilen sehr gut verkraftet und arbeite auch wieder und das Essen vertrage ich auch relativ gut.
Würde mich über erfahrungen von euch sehr freuen.
Ich würde mir gerne mal wieder einne kleinen Rausch antrinken traue mich aber nicht aus Angst der Alkohol könnte der restlichen BSd zu sehr schaden, scharfen Alkohol werde würde ich nicht anfassen aber mal durchaus gerne mal ein Bierchen mehr trinken, gibt es da erfahrungen eurerseits?
Meine OP habe ich mitlerweilen sehr gut verkraftet und arbeite auch wieder und das Essen vertrage ich auch relativ gut.
Würde mich über erfahrungen von euch sehr freuen.
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Norbert
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Re: Richtige einnahme von Kreon
Hallo Roland,
auch mir wurde erlaubt 1-2 Bierchen zu trinken, und das bei einer chron. Pankreatitis, die auch operiert wurde.
Glaube nicht, dass diese Mengen Alkohol deiner BSD Schaden zufügen, zumal du einen Tumor hattest. Würde die ganze Sache aber nicht zu sehr übertreiben. Was bringt es dir, mal einen über den Durst zu trinken? Die ganze Sache ist aber relativ, da es auch darauf ankommt wieviel du trinken musst, um das Ziel zu erreichen.
Grüße
Norbert
auch mir wurde erlaubt 1-2 Bierchen zu trinken, und das bei einer chron. Pankreatitis, die auch operiert wurde.
Glaube nicht, dass diese Mengen Alkohol deiner BSD Schaden zufügen, zumal du einen Tumor hattest. Würde die ganze Sache aber nicht zu sehr übertreiben. Was bringt es dir, mal einen über den Durst zu trinken? Die ganze Sache ist aber relativ, da es auch darauf ankommt wieviel du trinken musst, um das Ziel zu erreichen.
Grüße
Norbert
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Bigfoot
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Re: Richtige einnahme von Kreon
Najo wirklich bringen tut es mir nicht wirklich was ausser das es meiner psyche evtl. mal gut tun würde brauchen tät ich eh nicht viel hab seit februar nichts getrunken.
Kämpfe zzt. mächtig mir depressionen kanns noch nichtmal erklären denn ansich geht es mir sehr gut Körperlich is alles soweit gut (bis auf die Verdauung aber das kennt ihr ja) nur im kopf habe ich ständig Achterbahn von himmelhochjauchzent bis zu tote betrübt.
vermisse mein altes Ich und mein altes Leben.
Kämpfe zzt. mächtig mir depressionen kanns noch nichtmal erklären denn ansich geht es mir sehr gut Körperlich is alles soweit gut (bis auf die Verdauung aber das kennt ihr ja) nur im kopf habe ich ständig Achterbahn von himmelhochjauchzent bis zu tote betrübt.
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Norbert
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Re: Richtige einnahme von Kreon
Hallo Roland,
ein "Besäufnis" würde dir in deiner jetzigen Situation auch nicht weiterhelfen, das Glück wäre nur von kurzer Dauer, und hinterher geht es dir vielleicht noch schlechter. Kann deine Situation gut verstehen, aber da gibt es auch Hilfen. Evtl. könnte dir da eine Psychotherapie weiterhelfen. Du hattest eine schwere Erkrankung, die schon manchmal zu einer Depression führen kann. Also scheue dich nicht, auch dafür Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Das Leben wird nicht wieder wie vorher, es wird anders und damit muss man erst mal klarkommen. Aber es ist trotz aller Einschränkungen lebenswert.
Liebe Grüße
Norbert
ein "Besäufnis" würde dir in deiner jetzigen Situation auch nicht weiterhelfen, das Glück wäre nur von kurzer Dauer, und hinterher geht es dir vielleicht noch schlechter. Kann deine Situation gut verstehen, aber da gibt es auch Hilfen. Evtl. könnte dir da eine Psychotherapie weiterhelfen. Du hattest eine schwere Erkrankung, die schon manchmal zu einer Depression führen kann. Also scheue dich nicht, auch dafür Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Das Leben wird nicht wieder wie vorher, es wird anders und damit muss man erst mal klarkommen. Aber es ist trotz aller Einschränkungen lebenswert.
Liebe Grüße
Norbert
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Gummibär
- Beiträge: 23
- Registriert: 31. Juli 2011, 19:05
Re: Richtige einnahme von Kreon
Hallo Roland,
auch ich kann dich gut verstehen, auch mir ist manchmal danach, doch ein Bierchen mehr zu trinken, gerade auch auf div. Feierlichkeiten. Alle haben mindestens einen Schwipps und man kommt mit dem Humor nicht mehr mit.
Ich riskiere nicht mehr wie 2 - 3 Bierchen auf einen Abend, ich freue mich eher morgens, das ich gut aus dem Bett komme, keine Kopfschmerzen habe und den Tag geniessen kann.
Ansonsten habe auch ich noch, fast 1 Jahr danach, diese Gefühlsschwankungen, insbesondere weil es bei mir ja der Arzt verbockt hat. Gerade auch an Tagen, wo es einem Sch..... geht.
Daher habe ich jetzt einen Termin beim Psychologen um mir dort helfen zu lassen. Ich denke, das es jetzt nicht mehr anders geht. Kümmer dich zeitig darum, es dauert Monate, bis man die 1. Sitzung hat.
Bezüglich des "Fusses" geht es mir ähnlich, er kribbelt häufig, fühlt sich ein wenig taub an.
Mir sagte man, das es von der Narkose/Schmerzpumpe kommt. Ich hatte nach ca. 2 - 3- Tagen einen "Elefantenfuss" und einen "Elefantenarm". Nach Aussgen der Ärzte kann es bis zu 2 Jahren dauern (oder es geht gar nicht mehr weg).
Halte durch!
Gruß aus dem Ruhrgebiet
Gummibär
auch ich kann dich gut verstehen, auch mir ist manchmal danach, doch ein Bierchen mehr zu trinken, gerade auch auf div. Feierlichkeiten. Alle haben mindestens einen Schwipps und man kommt mit dem Humor nicht mehr mit.
Ich riskiere nicht mehr wie 2 - 3 Bierchen auf einen Abend, ich freue mich eher morgens, das ich gut aus dem Bett komme, keine Kopfschmerzen habe und den Tag geniessen kann.
Ansonsten habe auch ich noch, fast 1 Jahr danach, diese Gefühlsschwankungen, insbesondere weil es bei mir ja der Arzt verbockt hat. Gerade auch an Tagen, wo es einem Sch..... geht.
Daher habe ich jetzt einen Termin beim Psychologen um mir dort helfen zu lassen. Ich denke, das es jetzt nicht mehr anders geht. Kümmer dich zeitig darum, es dauert Monate, bis man die 1. Sitzung hat.
Bezüglich des "Fusses" geht es mir ähnlich, er kribbelt häufig, fühlt sich ein wenig taub an.
Mir sagte man, das es von der Narkose/Schmerzpumpe kommt. Ich hatte nach ca. 2 - 3- Tagen einen "Elefantenfuss" und einen "Elefantenarm". Nach Aussgen der Ärzte kann es bis zu 2 Jahren dauern (oder es geht gar nicht mehr weg).
Halte durch!
Gruß aus dem Ruhrgebiet
Gummibär