Hallo,
ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
Hier nur eine abgespeckte Version.
Meine Mutter (63 J.) immer fit bis sie sich im Oktober 2010 wegen Gallensteinen die Galle entfernen ließ. Wurde danach entlassen. Hatte danach trotzdem ständig starke Schmerzen. Nach Kontrolluntersuchung beim Hausarzt Leberwerte viel zu hoch, sofort wieder in KH. Das war am
15. November 2010. Schmerzen ließen nicht nach . Sonntags konnte sie nur gekrümmt liegen. Mittwoch früh mußte Sie zum Sono, wurde sofort für den OP vorbereitet. Nachts um 23:30 Uhr kam sie auf die Intensivstation und ins künstliche Koma.Sie hatte eine hochgradige nekrotisierende Pankreatitis Stadion IV. Nach einer Woche wurde sie wieder geweckt und sofort mit Kostaufbau angefangen. Gut eine Woche verging und meine Mutter hatte einen Darmdurchbruch. Wieder Not-OP und künstliches Koma. Hat jetzt einen künstlichen Darmausgang Nach Gesrpächen mit den behandelden Ärzten wurde sie dann jeden Tag gespült. Seit ungefähr einer Woche ist meine Mutter wieder wach. wird nur noch oberflächig gespült. Hat wieder 39 Fieber, versuchen sie körperlich aufzubauen. Darf schon wieder essen (alles was sie schlucken). Uns machen natürliche viele Dinge sorgen. Mein Vater braucht Hilfe. aber auch meine Mutter. Meine Mutter ist im momentan recht apatisch. Wäre eine Spezialklink vielleicht das richtige (ist in einem kleinen Krankenhaus HE, die für Ihre Verhältnisse bestimmt auch das richtige tun)?
Es wäre nett wenn mir jemand antworten würde.
Vielen Dank
Petra
hochgradige nekrotisierende Pankreatitis
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Trau
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- Lutz Otto
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Re: hochgradige nekrotisierende Pankreatitis
Hallo Petra,
zu der Behandlung der derzeitigen Klinik in HE kann und möchte ich mir kein Urteil erlauben.
Vielleicht macht es Sinn, wirklich die Klinik zu wechseln. Das kannst du bzw. nur ihr entscheiden.
Empfehlen kann ich da die Universitätsklinik Magdeburg, diese wäre nur ca. 50 km von HE entfernt.
Die Magdeburger Universitätsklinik ist seit vielen, vielen Jahren "Pankres-Erfahren" und mit eines der " Top-Adressen "in Deutschland.
Gerade aus dem östl. Teil Niedersachsen, sind hier immer wieder Patienten zu treffen.
Alles Gute und herzl. Grüße aus Magdeburg
Lutz
zu der Behandlung der derzeitigen Klinik in HE kann und möchte ich mir kein Urteil erlauben.
Vielleicht macht es Sinn, wirklich die Klinik zu wechseln. Das kannst du bzw. nur ihr entscheiden.
Empfehlen kann ich da die Universitätsklinik Magdeburg, diese wäre nur ca. 50 km von HE entfernt.
Die Magdeburger Universitätsklinik ist seit vielen, vielen Jahren "Pankres-Erfahren" und mit eines der " Top-Adressen "in Deutschland.
Gerade aus dem östl. Teil Niedersachsen, sind hier immer wieder Patienten zu treffen.
Alles Gute und herzl. Grüße aus Magdeburg
Lutz
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Norbert
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Re: hochgradige nekrotisierende Pankreatitis
Hallo Petra,
bei einem Darmdurchbruch ist es völlig normal, dass da des öfteren gespült werden muss. Es ist ein schweres Krankheitsbild. Oft kommt zum einen noch etwas hinzu, das macht die Situation nicht gerade einfach.
Ob es Sinn macht jetzt deine Mutter zu verlegen, kann ich nicht beurteilen. Kliniken geben ihre Patienten ungern in andere Kliniken. Aber auf jeden Fall gehört sie anschließend in die Hände eines erfahrenen Gastroenterologen, der sich mit dem Pankreas auskennt. Was ist denn an der BSD operiert worden?
Würde mich da an die Empfehlung von Lutz halten.
Ich wünsche Euch viel Kraft und dass es mit deiner Mutter bald aufwärts geht. Sie braucht ihre Zeit, um den ganzen Stress zu verarbeiten.
Liebe Grüße
Norbert
bei einem Darmdurchbruch ist es völlig normal, dass da des öfteren gespült werden muss. Es ist ein schweres Krankheitsbild. Oft kommt zum einen noch etwas hinzu, das macht die Situation nicht gerade einfach.
Ob es Sinn macht jetzt deine Mutter zu verlegen, kann ich nicht beurteilen. Kliniken geben ihre Patienten ungern in andere Kliniken. Aber auf jeden Fall gehört sie anschließend in die Hände eines erfahrenen Gastroenterologen, der sich mit dem Pankreas auskennt. Was ist denn an der BSD operiert worden?
Würde mich da an die Empfehlung von Lutz halten.
Ich wünsche Euch viel Kraft und dass es mit deiner Mutter bald aufwärts geht. Sie braucht ihre Zeit, um den ganzen Stress zu verarbeiten.
Liebe Grüße
Norbert
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Trau
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Re: hochgradige nekrotisierende Pankreatitis
Hallo,
vielen Dank für Eure netten Worte.
Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend. Haben heute erfahren das sie zur Frühreha kommen soll. Kann ich eine Wunsch-Rehaklinik nennen? Ich würde mir nämlich wünschen das die BSD mit im Vordergrund steht und nicht nur die neurologische Seite. Mir hat jemand Coppenbrügge genannt. Ich weiß aber nicht ob Sie dort mit Ihrer Vorgeschichte hingehört!
Und ist es gut das Sie jetzt zur Frühreha kommen soll? Haben noch nicht mit dem arzt gesprochen.
Ich hoffe Ihr könnt mir einige Tipps geben.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Petra
vielen Dank für Eure netten Worte.
Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend. Haben heute erfahren das sie zur Frühreha kommen soll. Kann ich eine Wunsch-Rehaklinik nennen? Ich würde mir nämlich wünschen das die BSD mit im Vordergrund steht und nicht nur die neurologische Seite. Mir hat jemand Coppenbrügge genannt. Ich weiß aber nicht ob Sie dort mit Ihrer Vorgeschichte hingehört!
Und ist es gut das Sie jetzt zur Frühreha kommen soll? Haben noch nicht mit dem arzt gesprochen.
Ich hoffe Ihr könnt mir einige Tipps geben.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Petra
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uwe
- Beiträge: 301
- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: hochgradige nekrotisierende Pankreatitis
Und ist es gut das Sie jetzt zur Frühreha kommen soll? Haben noch nicht mit dem arzt gesprochen.
Ich hoffe Ihr könnt mir einige Tipps geben.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Petra[/quote]
Hallo Petra,
wasfür deine Mutter das beste ist kann ich nicht sagen.
Ich würde aber bedenken das ein KH wirtschaftlich arbeiten muß.
Wenn die Fallpauschale aufgebraucht ist wird gerne mal abgeschoben.
Vom KH zu REHA oder auch von einer chirugischen Abteilung auf eine Internistische onkologische oder sonst wo hin,
haupsache der Kostenrahmen wird nicht gesprengt...
Schnelle Interventionen sind im Krankenhaus besser möglich als in einer Reha.
Der Erholungsfaktor ist je nach Haus bei der Reha besser.
Ich würde selber erst dann wechsen wenn sich mein Gesundheiszustand gebessert hat.
Damit meine ich wenn die Wundheilung fast abgeschlossen ist ind die Entzündungsparamete ok sind.
Sonst kann das schnell ein Risikoreiches Unterfangen sein.
Bleib kritisch und gute Genesung für deine Mutter
uwe
Ich hoffe Ihr könnt mir einige Tipps geben.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Petra[/quote]
Hallo Petra,
wasfür deine Mutter das beste ist kann ich nicht sagen.
Ich würde aber bedenken das ein KH wirtschaftlich arbeiten muß.
Wenn die Fallpauschale aufgebraucht ist wird gerne mal abgeschoben.
Vom KH zu REHA oder auch von einer chirugischen Abteilung auf eine Internistische onkologische oder sonst wo hin,
haupsache der Kostenrahmen wird nicht gesprengt...
Schnelle Interventionen sind im Krankenhaus besser möglich als in einer Reha.
Der Erholungsfaktor ist je nach Haus bei der Reha besser.
Ich würde selber erst dann wechsen wenn sich mein Gesundheiszustand gebessert hat.
Damit meine ich wenn die Wundheilung fast abgeschlossen ist ind die Entzündungsparamete ok sind.
Sonst kann das schnell ein Risikoreiches Unterfangen sein.
Bleib kritisch und gute Genesung für deine Mutter
uwe
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Norbert
- Beiträge: 412
- Registriert: 11. März 2008, 10:55
- Wohnort: Raum Erlangen
Re: hochgradige nekrotisierende Pankreatitis
Hallo Petra,
leider schreibst du nicht wie es deiner Mutter momentan geht.
Ich finde eine Frühreha ist dann sinnvoll, wenn man noch nicht soweit ist, seinen Alltag zu bewältigen. Wenn deine Mutter vor der ganzen Geschichte noch soweit fit war, kann eine Frühreha sie wieder fit machen.
Sie hat ja mehrere Baustellen, die es zu bearbeiten gibt. Psyche, BSD, Anus praeter usw. Für sie wäre eine Reha in einer Gastroenterologischen Klinik am sinnvollsten.
Du kannst ja mal bei dem zuständigen Regionalgruppenleiter nachfragen, was da in Frage kommen würde.
Viele Grüße
Norbert
leider schreibst du nicht wie es deiner Mutter momentan geht.
Ich finde eine Frühreha ist dann sinnvoll, wenn man noch nicht soweit ist, seinen Alltag zu bewältigen. Wenn deine Mutter vor der ganzen Geschichte noch soweit fit war, kann eine Frühreha sie wieder fit machen.
Sie hat ja mehrere Baustellen, die es zu bearbeiten gibt. Psyche, BSD, Anus praeter usw. Für sie wäre eine Reha in einer Gastroenterologischen Klinik am sinnvollsten.
Du kannst ja mal bei dem zuständigen Regionalgruppenleiter nachfragen, was da in Frage kommen würde.
Viele Grüße
Norbert