Hallo, ich bin neu in dem Forum sowie mit der Diagnose und möchte gerne einige Dinge fragen:
- Kennt jemand geeignete Fachliteratur, auch für die Ernährung? Amazon ist wenig ergiebig.
-Was (ausser Kreon bzw. Enzymen anderer Hersteller) hat anderen Betroffenen gut geholfen? Ich denke dabei z.B. auch an Erfahrungen aus einem Kuraufenthalt. Meine bisherige Suche ergab folgende Empfehlungen: Harongan, Pankreatikum, sulfathaltiges (=Schwefel) Heilwasser, Papain, Ingwerwurzel sowie weitere Bitterstoffpflanzen wie Gelber Enzian (Amara), Wermut (Ventrimarin) und Tausendgüldenkraut (Gastroplant).
-Wer hat Erfahrung mit der zusätzlichen Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (z.B Bicanorm) um den Dünndarm zu alkalisieren? Auch wichtig wäre welche Dinge eine Verschlechterung oder ggf. sogar Schübe ausgelöst haben. -Mich interessiert zudem wie andere Betroffene während eines Schubes die Ernährung fortsetzen/ oder gar fasten? -Nimmt man während eines Schubs mit der Nahrung Kreon dazu? Wovon bei akuter Endzündung ja abgerate wird. -Hat jemand mit einer Therapeutischen Fastenkur Erfolge erzielt und wo erfolgte diese? Fragen über Fragen, vorab vielen Dank. Bin auch sehr, sehr dankbar für Teilantworten und/oder direkte emails.
Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
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Mitvielhoffnung
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Norbert
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Re: Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
Hallo,
mit Bicanorm wirst du wohl nicht den Dünndarm alkalisieren können, dafür gibt es zu wenig her. Die BSD produziert tgl. 1,5 l von diesem Saft. Da müsstest du schon sehr viele Tbl. nehmen. Und ob es für den Restkörper so gut ist, glaube ich kaum.
Wenn ich akute Schübe hatte, habe ich nichts mehr gegessen, dafür aber viel getrunken. Jede Art von Essen hat mir dann Schmerzen bereitet. Nach 3-4 Tagen habe ich dann wieder mit leichtem Kostaufbau angefangen. In dieser Phase braucht man dann auch keine Enzyme, weil man nichts isst.
Ob dir die anderen Mittel helfen können, weiß ich nicht. Aber ich vertrete die Meinung: chronisch ist chronisch und lässt sich kaum aufhalten.
Alles Gute
Norbert
mit Bicanorm wirst du wohl nicht den Dünndarm alkalisieren können, dafür gibt es zu wenig her. Die BSD produziert tgl. 1,5 l von diesem Saft. Da müsstest du schon sehr viele Tbl. nehmen. Und ob es für den Restkörper so gut ist, glaube ich kaum.
Wenn ich akute Schübe hatte, habe ich nichts mehr gegessen, dafür aber viel getrunken. Jede Art von Essen hat mir dann Schmerzen bereitet. Nach 3-4 Tagen habe ich dann wieder mit leichtem Kostaufbau angefangen. In dieser Phase braucht man dann auch keine Enzyme, weil man nichts isst.
Ob dir die anderen Mittel helfen können, weiß ich nicht. Aber ich vertrete die Meinung: chronisch ist chronisch und lässt sich kaum aufhalten.
Alles Gute
Norbert
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Mitvielhoffnung
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Re: Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
Hallo Norbert,
danke für die Info. Kostaufbau womit bevorzugt?
Ich habe den Link mit der Bicanorm-Empfehlung einfach mal kopiert:
http://www.journalmed.de/downloadfile.php?id=41
Ich hoffe Links kopieren und anfügen ist gestattet. Wenn nicht... Asche auf mein Haupt.
Ggf. fügen ja andere Nutzer weitere (brauchbare) Tipps an.
Liebe Grüße
danke für die Info. Kostaufbau womit bevorzugt?
Ich habe den Link mit der Bicanorm-Empfehlung einfach mal kopiert:
http://www.journalmed.de/downloadfile.php?id=41
Ich hoffe Links kopieren und anfügen ist gestattet. Wenn nicht... Asche auf mein Haupt.
Ggf. fügen ja andere Nutzer weitere (brauchbare) Tipps an.
Liebe Grüße
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uwe
- Beiträge: 301
- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
Hallo mit Hoffnung,
ich habe viele Infos durch das Handbuch für Pankreatektomierte erfahren.
Das kann man bekommen durch Mitgliedschaft beim AdP,
oder aber auch bei der Bundesgeschäftsstelle des AdP in Bonn.
Mitglieder werden durch Aktualisierungen auf dem laufenden gehalten...
Da findet man Beiträge zu allen Themen, von den Spezialisten aus allen Bereichen!
Ich glaub es gibt kaum was umfassenderes Nachschlagewerk.
Grüße von
uwe
ich habe viele Infos durch das Handbuch für Pankreatektomierte erfahren.
Das kann man bekommen durch Mitgliedschaft beim AdP,
oder aber auch bei der Bundesgeschäftsstelle des AdP in Bonn.
Mitglieder werden durch Aktualisierungen auf dem laufenden gehalten...
Da findet man Beiträge zu allen Themen, von den Spezialisten aus allen Bereichen!
Ich glaub es gibt kaum was umfassenderes Nachschlagewerk.
Grüße von
uwe
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Mitvielhoffnung
- Beiträge: 4
- Registriert: 25. Februar 2012, 12:00
Re: Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
Hallo Uwe,
herzlichen Dank für den Hinweis. Die Leseproben sehen wirklich vielversprechend aus. Bei meiner Recherche im Netz bin ich auch auf einen Artikel gestossen dessen Autor vom "locken der Enzyme" schreibt. Zudem wird dort behauptet die Einnahme von Enzymen sei "nur im deutschen Sprachraum üblich und überall sonst auf der Welt ganz ungebräuchlich". Hier der Link: http://www.nam.de/pankreas.htm
Kann jemand die Aussagen des Autors bestätigen oder gibt es Erfahrungen über die Behandlungsmethoden in anderen Ländern (im nicht deutschsprachigen Raum)?
Liebe Grüße.
herzlichen Dank für den Hinweis. Die Leseproben sehen wirklich vielversprechend aus. Bei meiner Recherche im Netz bin ich auch auf einen Artikel gestossen dessen Autor vom "locken der Enzyme" schreibt. Zudem wird dort behauptet die Einnahme von Enzymen sei "nur im deutschen Sprachraum üblich und überall sonst auf der Welt ganz ungebräuchlich". Hier der Link: http://www.nam.de/pankreas.htm
Kann jemand die Aussagen des Autors bestätigen oder gibt es Erfahrungen über die Behandlungsmethoden in anderen Ländern (im nicht deutschsprachigen Raum)?
Liebe Grüße.
-
uwe
- Beiträge: 301
- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
hollo,
schau mal wer der Autor ist und frag dich mal welche Interessen der hat.....
Hersteller die was verkaufen wollen gibt viele.
Da darf ja jeder auf alle Möglichen Dinger setzen.
Wer die Erkrankung nicht so schimm, könnt ich über manches lachen.
Skrupellose Geschäftemacherei mit Kranken und so Hoffnungen zu misbrauchen
find ich erbärmlich.
Das gibt es Pülverchen für alles, auch im Ausland.....
Lebensgewohnheiten umstellen bringt oft mehr, erfordert aber Disziplin...
Ich vertrau da lieber anderen Quellen...
In Selbsthilfegruppen sind Leute die das gleiche haben und wissen wovon sie reden und wie sich die
Krankheit anfühlt,,,
Außerdem kriegt von denen keiner Geld dafür oder dagehts nur ums Helfen.
Aber entscheide selbst...
Liebe Grüße
uwe
schau mal wer der Autor ist und frag dich mal welche Interessen der hat.....
Hersteller die was verkaufen wollen gibt viele.
Da darf ja jeder auf alle Möglichen Dinger setzen.
Wer die Erkrankung nicht so schimm, könnt ich über manches lachen.
Skrupellose Geschäftemacherei mit Kranken und so Hoffnungen zu misbrauchen
find ich erbärmlich.
Das gibt es Pülverchen für alles, auch im Ausland.....
Lebensgewohnheiten umstellen bringt oft mehr, erfordert aber Disziplin...
Ich vertrau da lieber anderen Quellen...
In Selbsthilfegruppen sind Leute die das gleiche haben und wissen wovon sie reden und wie sich die
Krankheit anfühlt,,,
Außerdem kriegt von denen keiner Geld dafür oder dagehts nur ums Helfen.
Aber entscheide selbst...
Liebe Grüße
uwe
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Mitvielhoffnung
- Beiträge: 4
- Registriert: 25. Februar 2012, 12:00
Re: Chronische Pankreatitis / Was hilft und was nicht?
Hallo Uwe,
sicher sollte man die Interessen einzelner Autoren immer mit im Hinterkopf behalten. Aber möglicherweise haben andere Nutzer ja mit manch einer Methode bereits gute oder schlechte Erfahrungen gesammelt. Oder andere nützliche Tipps. Um diese anderen Betroffenen zugänglich zu machen, und erfolgreiche Maßnahmen von überflüssigen Methoden zu unterscheiden habe ich die Frage aufgeworfen. So bin ich bei meiner Recherche jetzt darauf gestossen, dass zahlreiche alltägliche Lebensmittel (undeklariert) Rest-Alkohol enthalten dürfen. z.B.: Apfelsaft 0,2%, Roggenbrot 0,3%, Traubensaft 0,4%, Kefir 0,5%, Sauerkraut ebenso 0,5%, reife Bananen sogar 0,6%. Mir war das völlig neu. Übrigens ist auch bei den meisten Brauereien das s.g. alkoholfreie Bier nicht wirklich alkoholfrei, sondern darf gesetzlich geregelt, bis 0,5% noch alkoholfrei genannt werden. Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wir ja dringend von jeglichem Alkoholgenuss, auch in kleinen Mengen abgeraten. Nehmen andere Betroffene bei Ihre Ernährung auch auf solche kleinen, in Grundnahrungsmitteln enthaltenen Mengen Rücksicht?
Alles Gute und liebe Grüße.
sicher sollte man die Interessen einzelner Autoren immer mit im Hinterkopf behalten. Aber möglicherweise haben andere Nutzer ja mit manch einer Methode bereits gute oder schlechte Erfahrungen gesammelt. Oder andere nützliche Tipps. Um diese anderen Betroffenen zugänglich zu machen, und erfolgreiche Maßnahmen von überflüssigen Methoden zu unterscheiden habe ich die Frage aufgeworfen. So bin ich bei meiner Recherche jetzt darauf gestossen, dass zahlreiche alltägliche Lebensmittel (undeklariert) Rest-Alkohol enthalten dürfen. z.B.: Apfelsaft 0,2%, Roggenbrot 0,3%, Traubensaft 0,4%, Kefir 0,5%, Sauerkraut ebenso 0,5%, reife Bananen sogar 0,6%. Mir war das völlig neu. Übrigens ist auch bei den meisten Brauereien das s.g. alkoholfreie Bier nicht wirklich alkoholfrei, sondern darf gesetzlich geregelt, bis 0,5% noch alkoholfrei genannt werden. Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wir ja dringend von jeglichem Alkoholgenuss, auch in kleinen Mengen abgeraten. Nehmen andere Betroffene bei Ihre Ernährung auch auf solche kleinen, in Grundnahrungsmitteln enthaltenen Mengen Rücksicht?
Alles Gute und liebe Grüße.