Wer kennt sich aus?
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Sternschnuppchen
- Beiträge: 232
- Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
- Wohnort: Kaiserslautern
Wer kennt sich aus?
Hallo,
alle 4-6 Wochen bekomme ich von einer Stunde zur anderen Schüttelfrost, dann folgen starke Gliederschmerzen, Schweißausbrüche en masse (kein Fieber), Übelkeit und Ekel vor dem Essen, permanentes Wasserlassen, wobei ich nicht weiß, woher diese Unmenge an Flüssigkeit kommt, da ich ja wegen dem Dumping nur wenig trinken darf, und totales erschöpft sein. In diesem Zustand liege ich dann 2 Tage fest im Bett. Am 3. Tag stehe ich dann wieder auf den Beinen und fühle mich fit.
Mein Hausarzt kann sich keinen Reim daraus machen.
Hat von Euch jemand die gleichen oder ähnliche Symptome? fragt grüßend
Sternschnuppe
alle 4-6 Wochen bekomme ich von einer Stunde zur anderen Schüttelfrost, dann folgen starke Gliederschmerzen, Schweißausbrüche en masse (kein Fieber), Übelkeit und Ekel vor dem Essen, permanentes Wasserlassen, wobei ich nicht weiß, woher diese Unmenge an Flüssigkeit kommt, da ich ja wegen dem Dumping nur wenig trinken darf, und totales erschöpft sein. In diesem Zustand liege ich dann 2 Tage fest im Bett. Am 3. Tag stehe ich dann wieder auf den Beinen und fühle mich fit.
Mein Hausarzt kann sich keinen Reim daraus machen.
Hat von Euch jemand die gleichen oder ähnliche Symptome? fragt grüßend
Sternschnuppe
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Klaus1235
- Beiträge: 6
- Registriert: 12. Januar 2013, 10:39
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo Sternschnuppe,
was meinst Du mit "Dumping"? Habe ich noch nie gehört.
was meinst Du mit "Dumping"? Habe ich noch nie gehört.
- Dieter
- Beiträge: 87
- Registriert: 27. Juni 2012, 19:59
- Wohnort: Braunschweig
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo Klaus 1235, hallo Sternschnupee,
habe auch durch Zufall gestern durch einen Mitpatienten erfahren im Krankenhaus, was Dumping ist.
So nennt man eine Sturzentleerung (Englisch), von flüssiger und fester Nahrung, aus dem Magen bis hin zum Dünndarm bzw Dickdarm.
Gruss Dieter.
habe auch durch Zufall gestern durch einen Mitpatienten erfahren im Krankenhaus, was Dumping ist.
So nennt man eine Sturzentleerung (Englisch), von flüssiger und fester Nahrung, aus dem Magen bis hin zum Dünndarm bzw Dickdarm.
Gruss Dieter.
Immer an das Positive denken, auch wenn es manchmal schwer fällt!
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Sternschnuppchen
- Beiträge: 232
- Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
- Wohnort: Kaiserslautern
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo Klaus 1235,Klaus1235 hat geschrieben:Hallo Sternschnuppe,
was meinst Du mit "Dumping"? Habe ich noch nie gehört.
da bei mir der Magenpförtner fehlt, tritt kurze Zeit nach der Nahrungsaufnahme, vom Restmagen in den oberen Dünndarm, ein Früh-Dumping (sturzartige Abgabe) auf in Form von Völlegefühl, Darmkrämpfe, Übelkeit, Schweißausbruch, Schwächegefühl und niedrigem Blutdruck. Um dies nicht zu begünstigen, darf ich beim Essen nur wenig Flüssigkeit zu den Medis (Kreon) nehmen und erst wieder nach ungefähr 2 Stunden normal trinken. Außerdem achte ich darauf, dass ich mehrere Mahlzeiten (5-7) am Tage zu mir nehme, die nicht zu flüssig, sondern mehr breiig bis fest sind (wegen der Sturzgefahr). Kapito?
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uwe
- Beiträge: 301
- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo zusammen,
Dumping der aufsteigenden Darmschlinge gibt es auch bei den Pylorus erhaltend Gewhippelten....
Ich habe auch diese Kollikartigen Krämpfe....schon heftig aber wie ein Wadenkrampf schnell vorbei...
Schönes Wochenende
Uwe
Dumping der aufsteigenden Darmschlinge gibt es auch bei den Pylorus erhaltend Gewhippelten....
Ich habe auch diese Kollikartigen Krämpfe....schon heftig aber wie ein Wadenkrampf schnell vorbei...
Schönes Wochenende
Uwe
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stocki
- Beiträge: 119
- Registriert: 23. August 2010, 08:57
- Wohnort: Meerbusch (Nähe Düsseldorf)
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo zusammen,
ich glaube Sternschnuppe meint nicht die von Uwe beschriebenen kurzen Krämpfe, die ich auch regelmäßig habe, worauf sich auch weder Gastroenterologen noch Operateure einen Reim drauf machen können.
Ich denke Sternschnuppe meint die Beschwerden, die (bei mir zumindest) auch oft nach körperlicher Belastung auftreten. Meist mit Fieber, Übelkeit und Ekel verbunden. Ich habe in einem AdP-Treffen gehört, daß sich dann in einer ab- oder zuführenden Schlinge (welche weiss ich leider nicht mehr) irgendwelche Speisereste abgelagert haben sollen, die zu der Entzündung und den beschriebenen Symptomen führen. Einige nehmen dann sofort ein Antibiotikum und nach 2-3 Tagen ist der Spuk dann wieder vorbei.
Ich habe diese Beschwerden auch, allerdings ohne Schüttelfrost und nur mit leichtem Fieber. Das ich dann mehr Wasserlassen muss ist mir bisher noch nicht aufgefallen, da ich immer seehr viel trinke, und mir hat man auch gesagt, daß das für mich sehr wichtig sei. (ich habe leider auch keinen Pylorus mehr und daher ebenfalls das Dumpingsyndrom. ) Bei mir gehen die Beschwerden aber ohne Antibiotikum nach 2-3 Tagen alleine wieder weg. Ich bin anschließend aber immer 2-3 Kilo leichter.
Vielleicht melden sich ja noch jemand der das auch hat und noch Genaueres weiss.
Liebe Grüße Claudia
ich glaube Sternschnuppe meint nicht die von Uwe beschriebenen kurzen Krämpfe, die ich auch regelmäßig habe, worauf sich auch weder Gastroenterologen noch Operateure einen Reim drauf machen können.
Ich denke Sternschnuppe meint die Beschwerden, die (bei mir zumindest) auch oft nach körperlicher Belastung auftreten. Meist mit Fieber, Übelkeit und Ekel verbunden. Ich habe in einem AdP-Treffen gehört, daß sich dann in einer ab- oder zuführenden Schlinge (welche weiss ich leider nicht mehr) irgendwelche Speisereste abgelagert haben sollen, die zu der Entzündung und den beschriebenen Symptomen führen. Einige nehmen dann sofort ein Antibiotikum und nach 2-3 Tagen ist der Spuk dann wieder vorbei.
Ich habe diese Beschwerden auch, allerdings ohne Schüttelfrost und nur mit leichtem Fieber. Das ich dann mehr Wasserlassen muss ist mir bisher noch nicht aufgefallen, da ich immer seehr viel trinke, und mir hat man auch gesagt, daß das für mich sehr wichtig sei. (ich habe leider auch keinen Pylorus mehr und daher ebenfalls das Dumpingsyndrom. ) Bei mir gehen die Beschwerden aber ohne Antibiotikum nach 2-3 Tagen alleine wieder weg. Ich bin anschließend aber immer 2-3 Kilo leichter.
Vielleicht melden sich ja noch jemand der das auch hat und noch Genaueres weiss.
Liebe Grüße Claudia
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Sternschnuppchen
- Beiträge: 232
- Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
- Wohnort: Kaiserslautern
Re: Wer kennt sich aus?
Liebe Claudia,
Bauchkrämpfe habe ich öfters, aber die meine ich jetzt nicht, sondern die regelmäßigen Attacken, wo man sich ein paar Tage hinlegen muss. Da ich dabei nur erhöhte Temperatur habe und die oben angegebenen Symptome, komme ich auch ohne Antibiotika aus. Klar, danach ist man etwas leichter, was bei meinem Untergewicht immer kritisch ist.
Ja, trinken ist generell wichtig, aber wie bekommst du das denn hin mit der Aufteilung? Es ist ja empfehlenswert, erst 2 Stunden nach dem Essen zu trinken.
Ich nehme am Tage 6-7 Mahlzeiten zu mir, kann deswegen zwischendurch immer nur ein paar Schlückchen zu mir nehmen und komme deswegen nur auf 1 Liter, was natürlich zu wenig ist, aber in den Mahlzeiten befindet sich ja auch noch etwas Flüssigkeit.
So esse ich z.B. gegen 8.30 Uhr (früher kriege ich nichts runter) und trinke erst etwas so gegen 10.45 Uhr und das geht dann in diesem Rhythmus weiter bis zur Spätmahlzeit. Dabei muss ich auch noch drauf achten, dass ich wenigstens 1800 KCal zu mir nehme, was gar nicht so einfach ist bei einer Laktose- und Fruktose-Intoleranz. Alles sehr anstrengend, aber doch machbar.
Am 7.2.2000 war meine Whipple-Op und ich lebe noch. Juchhuuuuuuuu!!!!!!!!
Liebe Bibber-Grüße
Sternschnuppe
Bauchkrämpfe habe ich öfters, aber die meine ich jetzt nicht, sondern die regelmäßigen Attacken, wo man sich ein paar Tage hinlegen muss. Da ich dabei nur erhöhte Temperatur habe und die oben angegebenen Symptome, komme ich auch ohne Antibiotika aus. Klar, danach ist man etwas leichter, was bei meinem Untergewicht immer kritisch ist.
Ja, trinken ist generell wichtig, aber wie bekommst du das denn hin mit der Aufteilung? Es ist ja empfehlenswert, erst 2 Stunden nach dem Essen zu trinken.
Ich nehme am Tage 6-7 Mahlzeiten zu mir, kann deswegen zwischendurch immer nur ein paar Schlückchen zu mir nehmen und komme deswegen nur auf 1 Liter, was natürlich zu wenig ist, aber in den Mahlzeiten befindet sich ja auch noch etwas Flüssigkeit.
So esse ich z.B. gegen 8.30 Uhr (früher kriege ich nichts runter) und trinke erst etwas so gegen 10.45 Uhr und das geht dann in diesem Rhythmus weiter bis zur Spätmahlzeit. Dabei muss ich auch noch drauf achten, dass ich wenigstens 1800 KCal zu mir nehme, was gar nicht so einfach ist bei einer Laktose- und Fruktose-Intoleranz. Alles sehr anstrengend, aber doch machbar.
Am 7.2.2000 war meine Whipple-Op und ich lebe noch. Juchhuuuuuuuu!!!!!!!!
Liebe Bibber-Grüße
Sternschnuppe
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stocki
- Beiträge: 119
- Registriert: 23. August 2010, 08:57
- Wohnort: Meerbusch (Nähe Düsseldorf)
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo Sternschnuppe,
meine Whipple OP war im November 2009. Im ersten Jahr danach habe ich morgen und 5 Uhr !! angefangen zu trinken und zu essen, obwohl ich oft keinen Hunger hatte. Aber irgendwie musste ich ja meine 2000 Kalorien zu mir nehmen. Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, daß ich auch etwas größere Portionen vertragen habe und trinke auch seitdem auch "zu" den Mahlzeiten meine 2 Gläser Wasser. Ich habe sogar das Gefühl, daß ich das Essen "mit" Flüssigkeit deutlich besser vertrage. Inzwischen esse ich die normalen Mahlzeiten mit meiner Familie und schiebe mir zwischendurch noch ständig irgendetwas in den Mund. Ich achte nicht mehr darauf wann ich trinke sondern nur noch darauf, das es auch mdst. 2 Liter am Tag sind. Wenn ich weniger trinke fühle ich mich ziemlich schlecht. Mein Gewicht hat sich auch ziemlich normalisiert.
Hast Du denn mal ausprobiert was passiert, wenn Du früher als 2 Std. nach den Mahlzeiten trinkst ?
Liebe Grüße Claudia
meine Whipple OP war im November 2009. Im ersten Jahr danach habe ich morgen und 5 Uhr !! angefangen zu trinken und zu essen, obwohl ich oft keinen Hunger hatte. Aber irgendwie musste ich ja meine 2000 Kalorien zu mir nehmen. Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, daß ich auch etwas größere Portionen vertragen habe und trinke auch seitdem auch "zu" den Mahlzeiten meine 2 Gläser Wasser. Ich habe sogar das Gefühl, daß ich das Essen "mit" Flüssigkeit deutlich besser vertrage. Inzwischen esse ich die normalen Mahlzeiten mit meiner Familie und schiebe mir zwischendurch noch ständig irgendetwas in den Mund. Ich achte nicht mehr darauf wann ich trinke sondern nur noch darauf, das es auch mdst. 2 Liter am Tag sind. Wenn ich weniger trinke fühle ich mich ziemlich schlecht. Mein Gewicht hat sich auch ziemlich normalisiert.
Hast Du denn mal ausprobiert was passiert, wenn Du früher als 2 Std. nach den Mahlzeiten trinkst ?
Liebe Grüße Claudia
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Sternschnuppchen
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- Wohnort: Kaiserslautern
Re: Wer kennt sich aus?
Claudia, wenn ich nach dem Essen keine 2 Stunden abwarte und vorher trinke, bekomme ich das erwähnte Dumping, wobei ich mich dann meistens für eine halbe Stunde hinlegen muss wegen den unangenehmen Symptomen. Dann spielt der Kreislauf total verrückt. Alles schon ausprobiert. Auch wenn ich die Trinkpause einhalte, spüre ich immer, wenn sich die Mahlzeit nach ungefähr 2 Stunden vom Magen in den Darm bewegt, denn dann habe ich für ein paar Minuten Schweißausbrüche und Hitzewallungen, weil der Darm anscheinend zu überfordert ist mit der Menge an Speisebrei. So muss ich mich halt den Regeln und Erfahrungen beugen.
Ich glaube, da bist du aber eine Ausnahme, dass du bei einem fehlenden Magenpförtner so viel Flüssigkeit beim Essen zu dir nehmen kannst. Ich beneide dich darum.
Ach ja, ich trinke morgens vor dem Frühstück auch schon 1 Glas Wasser. Das habe ich dann wenigstens schon intus. Appetit habe ich Gott sei Dank fast immer, sonst bekäme ich die vielen Mahlzeiten nicht in mich hinein. Die Portionen, die ich zu mir nehme, sind bei mir auch recht groß und trotzdem klappt es mit dem Zunehmen nicht richtig. Niemand weiß, woran das liegt. Mein Stuhl ist auch ok.
Liebe Grüße
Sternschnuppe
Ich glaube, da bist du aber eine Ausnahme, dass du bei einem fehlenden Magenpförtner so viel Flüssigkeit beim Essen zu dir nehmen kannst. Ich beneide dich darum.
Ach ja, ich trinke morgens vor dem Frühstück auch schon 1 Glas Wasser. Das habe ich dann wenigstens schon intus. Appetit habe ich Gott sei Dank fast immer, sonst bekäme ich die vielen Mahlzeiten nicht in mich hinein. Die Portionen, die ich zu mir nehme, sind bei mir auch recht groß und trotzdem klappt es mit dem Zunehmen nicht richtig. Niemand weiß, woran das liegt. Mein Stuhl ist auch ok.
Liebe Grüße
Sternschnuppe
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heinz05
- Beiträge: 54
- Registriert: 30. September 2008, 22:26
Re: Wer kennt sich aus?
Hallo Sternschnuppe,
...alle 4-6 Wochen, ... Gliederschmerzen, ..... Schüttelfrost das kenne ich seit 4 Jahren nach Whipple-OP. Fieber habe ich auch nur vereinzelt dabei. Bisher konnte noch nicht entgültig festgestellt werden woran das liegt. Vermutet wird Aufsteigen von Bakterien aus der Dünndarmschlinge in den Gallengang. Hauptsächlich dafür verantwortlich der neue Anschluß des Gallengangs an die Dünndarmschlinge.
Am Dienstag habe ich deswegen wieder eine MRCP, mal sehen ob das Klarheit bringt. Abhilfe würde eventl eine Neuanlage bringen. Mit den Risiken einer weiteren OP. Mir wurde auch gesagt wenn häufig und heftig gehts zu Lasten der Leber.
lg Heinz
...alle 4-6 Wochen, ... Gliederschmerzen, ..... Schüttelfrost das kenne ich seit 4 Jahren nach Whipple-OP. Fieber habe ich auch nur vereinzelt dabei. Bisher konnte noch nicht entgültig festgestellt werden woran das liegt. Vermutet wird Aufsteigen von Bakterien aus der Dünndarmschlinge in den Gallengang. Hauptsächlich dafür verantwortlich der neue Anschluß des Gallengangs an die Dünndarmschlinge.
Am Dienstag habe ich deswegen wieder eine MRCP, mal sehen ob das Klarheit bringt. Abhilfe würde eventl eine Neuanlage bringen. Mit den Risiken einer weiteren OP. Mir wurde auch gesagt wenn häufig und heftig gehts zu Lasten der Leber.
lg Heinz