Chronische Pankreatitis?
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Sambie
- Beiträge: 11
- Registriert: 5. Februar 2013, 08:42
Chronische Pankreatitis?
Hallo zusammen,
ich lese nun schon länger in diesem Forum mit. Mal hilft es mir mal nimmt es mich mit. Ich erzähle mal kurz meine Geschichte.
Ich bin 30 Jahre alt komme aus Köln. Ich habe eine kleine 3 jährige Tochter und bin verheiratet. Im September 2012 bekam ich irgendwie diffuse Bauchschmerzen mit Aufstoßen, Sodbrennen und Luft im Bauch. Erst nahm ich es nicht tragisch und schob es auf nervösen Magen. Mein Arzt sagte mir auch das es wohl in Richtung Gastritis ginge und verschrieb mir Omeprazol. Es wurde aber nicht besser und so ging ich wieder hin, erzählte meinem Doc auch von Rückenschmerzen. Er sagte das er sicherheitshalber mal die Blutwerte der Bauchspeicheldrüse checken will. Lipase war dann auch bei 1600 und er überwies mich ins Krankenhaus. Dort bekam ich eine Magenspiegelung inklusive Endosono und eine ERCP. Ich hatte leichte Spasmen im Pankreasgang, sonst alles weitgehend unauffällig. Eine Zwerchfellhernie wurde noch festgestellt. Keine Gallensteine, keine anatomische Auffälligkeit. Ich bekam Infusionen und wurde auf Nulldiät gesetzt. Und nur ganz langsam senkte sich die Lipase. Man nahm mir noch Blut ab um herauszufinden ob ich eine Autoimmunpankreatitis habe. Entlassen wurde ich mit einem Lipasewert von 562. MRT und CT wurden nicht gemacht. Im Entlassungsbericht steht das ich "höchstens" eine chronische Pankreatitis habe (?) im Krankenhaus fiel die Bezeichnung ödematöse Pankreatitis.
Eine Woche später - mitte November - lieferte ich mich aus Angst selber wieder ein. Mir gings immer noch nicht besser und ich traute mich kaum etwas zu essen. Ich wurde wieder stationär aufgenommen und 3 Tage bekam ich nichts zu essen und neben 1 Liter Elektrolyte täglich sollte ich noch viel trinken. Zudem waren die Blutergebnisse da - igG4 war hochnormal, Rest unauffällig. Dennoch bekam ich von da an täglich eine 50er Prednisolon und mein Zustand besserte sich schlagartig. Ich fühlte mich fitter und wurde dann 2 Tage später mit einem Lipasewert von 250 entlassen. Ich sollte dann 6 Wochen Cortison ausschleichend nehmen. In der Folgezeit ging es mir auch eigentlich gut. Bis Neujahr ca. Seitdem geht es irgendwie wieder bergab. Meine letzte Lipase Messung lag am 14 Januar bei 55 (Referenz 60) und mein Hausarzt deklarierte mich als geheilt und ich sollte das Cortison nun absetzen (war soweit ausgeschlichen). Aber ich fühlte mich überhaupt nicht so. Zwicken im Bauch, manchmal Schmerzen im Oberbauch bis in den Rücken, manchmal fühle ich mich als hätte ich eine Atemblockade. Leider ist es derzeit um meine psychische Belastbarkeit auch nicht gut bestellt und wird immer weniger. Ich habe Todesangst, Angst zu spät los zu gehen.
Vorletzte Woche hatte ich einen Gesprächstermin in Bochum bei Dr. Uhl. Er sagte das er mich gerne stationär aufnehmen würde um mich durchzuchecken. Nun ist der Termin aber leider erst am 25 März. Und ich bin grad einfach ratlos. Fühle mich schlecht (bin blöderweise gerade auch noch stark erkältet) und weiß nicht obs meine BSD ist oder einfach meine Panik. Einerseits würde ich am liebsten sofort ins KH, andererseits zweifel ich ob ich mich nicht zu sehr reinsteigere. Ich sollte vielleicht noch erwähnen das die Schmerzen nicht stark sind, eher lästig und irritierend. Es fühlt sich an wie ein Stein der im Oberbauch liegt, oder auch wie Muskelkater und dann zieht es halt in den Rücken.
Dr. Uhl sagte das es bei mir ja nun ein milder Verlauf sei aber irgendwie beruhigt mich das nicht. Ich weiß überhaupt nicht wie ich es bis zum 25. März aushalten soll. Ich nehme Täglich eine Pantoprazol, soll laut KH 3 Kreon 25000 zu den Hauptmahlzeiten nehmen und Simethicon gegen Blähungen. Aber ich traue mich immer weniger zu essen. Insgesamt habe ich seit August 2012 18 Kilo abgenommen (schadet mir noch nicht, war stark übergewichtig). Ich werde immer schlapper und antriebsloser, was sicherlich auch ein meiner Psychischen Situation liegt.
Ich weiß, hier ist keiner ein Arzt aber sehr viele mit Erfahrung. Haben die Ärzte Recht wenn sie sagen ich soll Geduld haben? Oder soll ich einfach ambulant nach Bochum? Alternativ hier in Köln ins St. Vinzenz? Ich bin so unsicher, möchte nicht schon wieder in KH andererseits aber endlich wissen was mit mir los ist. Ich habe einfach Angst zu spät loszugehen, Horrorworte wie künstliche Ernährung, Koma, Intensivstation schwirren mir im Kopf rum. Vielleicht sollte ich noch erwähnen das meine Eltern 2008 und 2010 verstorben sind (Brustkrebs und Aortenaneurysma) weswegen mich die ganze Sache noch mehr mit nimmt.
Es tut mir leid das das jetzt so ein Roman geworden ist aber irgendwie suche ich Hilfe, ab von Ärzten die wenig Ahnung haben.
Viele Grüße Sambie
ich lese nun schon länger in diesem Forum mit. Mal hilft es mir mal nimmt es mich mit. Ich erzähle mal kurz meine Geschichte.
Ich bin 30 Jahre alt komme aus Köln. Ich habe eine kleine 3 jährige Tochter und bin verheiratet. Im September 2012 bekam ich irgendwie diffuse Bauchschmerzen mit Aufstoßen, Sodbrennen und Luft im Bauch. Erst nahm ich es nicht tragisch und schob es auf nervösen Magen. Mein Arzt sagte mir auch das es wohl in Richtung Gastritis ginge und verschrieb mir Omeprazol. Es wurde aber nicht besser und so ging ich wieder hin, erzählte meinem Doc auch von Rückenschmerzen. Er sagte das er sicherheitshalber mal die Blutwerte der Bauchspeicheldrüse checken will. Lipase war dann auch bei 1600 und er überwies mich ins Krankenhaus. Dort bekam ich eine Magenspiegelung inklusive Endosono und eine ERCP. Ich hatte leichte Spasmen im Pankreasgang, sonst alles weitgehend unauffällig. Eine Zwerchfellhernie wurde noch festgestellt. Keine Gallensteine, keine anatomische Auffälligkeit. Ich bekam Infusionen und wurde auf Nulldiät gesetzt. Und nur ganz langsam senkte sich die Lipase. Man nahm mir noch Blut ab um herauszufinden ob ich eine Autoimmunpankreatitis habe. Entlassen wurde ich mit einem Lipasewert von 562. MRT und CT wurden nicht gemacht. Im Entlassungsbericht steht das ich "höchstens" eine chronische Pankreatitis habe (?) im Krankenhaus fiel die Bezeichnung ödematöse Pankreatitis.
Eine Woche später - mitte November - lieferte ich mich aus Angst selber wieder ein. Mir gings immer noch nicht besser und ich traute mich kaum etwas zu essen. Ich wurde wieder stationär aufgenommen und 3 Tage bekam ich nichts zu essen und neben 1 Liter Elektrolyte täglich sollte ich noch viel trinken. Zudem waren die Blutergebnisse da - igG4 war hochnormal, Rest unauffällig. Dennoch bekam ich von da an täglich eine 50er Prednisolon und mein Zustand besserte sich schlagartig. Ich fühlte mich fitter und wurde dann 2 Tage später mit einem Lipasewert von 250 entlassen. Ich sollte dann 6 Wochen Cortison ausschleichend nehmen. In der Folgezeit ging es mir auch eigentlich gut. Bis Neujahr ca. Seitdem geht es irgendwie wieder bergab. Meine letzte Lipase Messung lag am 14 Januar bei 55 (Referenz 60) und mein Hausarzt deklarierte mich als geheilt und ich sollte das Cortison nun absetzen (war soweit ausgeschlichen). Aber ich fühlte mich überhaupt nicht so. Zwicken im Bauch, manchmal Schmerzen im Oberbauch bis in den Rücken, manchmal fühle ich mich als hätte ich eine Atemblockade. Leider ist es derzeit um meine psychische Belastbarkeit auch nicht gut bestellt und wird immer weniger. Ich habe Todesangst, Angst zu spät los zu gehen.
Vorletzte Woche hatte ich einen Gesprächstermin in Bochum bei Dr. Uhl. Er sagte das er mich gerne stationär aufnehmen würde um mich durchzuchecken. Nun ist der Termin aber leider erst am 25 März. Und ich bin grad einfach ratlos. Fühle mich schlecht (bin blöderweise gerade auch noch stark erkältet) und weiß nicht obs meine BSD ist oder einfach meine Panik. Einerseits würde ich am liebsten sofort ins KH, andererseits zweifel ich ob ich mich nicht zu sehr reinsteigere. Ich sollte vielleicht noch erwähnen das die Schmerzen nicht stark sind, eher lästig und irritierend. Es fühlt sich an wie ein Stein der im Oberbauch liegt, oder auch wie Muskelkater und dann zieht es halt in den Rücken.
Dr. Uhl sagte das es bei mir ja nun ein milder Verlauf sei aber irgendwie beruhigt mich das nicht. Ich weiß überhaupt nicht wie ich es bis zum 25. März aushalten soll. Ich nehme Täglich eine Pantoprazol, soll laut KH 3 Kreon 25000 zu den Hauptmahlzeiten nehmen und Simethicon gegen Blähungen. Aber ich traue mich immer weniger zu essen. Insgesamt habe ich seit August 2012 18 Kilo abgenommen (schadet mir noch nicht, war stark übergewichtig). Ich werde immer schlapper und antriebsloser, was sicherlich auch ein meiner Psychischen Situation liegt.
Ich weiß, hier ist keiner ein Arzt aber sehr viele mit Erfahrung. Haben die Ärzte Recht wenn sie sagen ich soll Geduld haben? Oder soll ich einfach ambulant nach Bochum? Alternativ hier in Köln ins St. Vinzenz? Ich bin so unsicher, möchte nicht schon wieder in KH andererseits aber endlich wissen was mit mir los ist. Ich habe einfach Angst zu spät loszugehen, Horrorworte wie künstliche Ernährung, Koma, Intensivstation schwirren mir im Kopf rum. Vielleicht sollte ich noch erwähnen das meine Eltern 2008 und 2010 verstorben sind (Brustkrebs und Aortenaneurysma) weswegen mich die ganze Sache noch mehr mit nimmt.
Es tut mir leid das das jetzt so ein Roman geworden ist aber irgendwie suche ich Hilfe, ab von Ärzten die wenig Ahnung haben.
Viele Grüße Sambie
-
Arthur Dent
- Beiträge: 8
- Registriert: 1. Februar 2013, 16:35
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo Sambie,
ich bin lediglich der Sohn eines Betroffenen. Ich erzähle die Krankheitsgeschichte meines Vaters hier nicht nochmal - falls es Dich interessiert lies einfach meine bisherigen Postings:
viewtopic.php?f=14&t=1141&p=15916#p15904
...
Einen Rat kann ich Dir vielleicht jetzt schon geben:
Nach alledem wie der Verlauf bei meinem Vater war und was ich in diesem Forum und sonst immer wieder gelesen habe, geht mit dieser Krankheit - sie sie nun chronisch oder akut - immer ein extremer Gewichtsverlust sowie Depression / Antriebslosigkeit und Verlust der Körperkraft einher.
Diesem würde ich - (und hätte ich es früher gewußt...) - direkt entgegensteuern!
Was bei Meinem Vater viel geholfen hat und was man hier von anderen Betroffenen immer wieder hört ist:
Lieber mehr kleine Mahlzeiten mit "gesunder weicher Powerkost" (Soyabrei aus Haferflocken, Hirse) oder diverse Pürrees mit gedünsteten Möhren und anderem Gemüse (nachschlagen was gut verdaulich ist - und schauen was Dir gut tut). Nicht überfüllen - lieber 6 mal am Tag.
- Gewicht ständig kontrollieren!
- Gesunde Bewegung an der frischen Luft was zu weiterem Appetit führt und Deiner Seele gut tut.
Alles nur Vorschläge und kein ärztlicher Rat!
Hab Mut - das ist alles zu schaffen!
Gruß,
Art
ich bin lediglich der Sohn eines Betroffenen. Ich erzähle die Krankheitsgeschichte meines Vaters hier nicht nochmal - falls es Dich interessiert lies einfach meine bisherigen Postings:
viewtopic.php?f=14&t=1141&p=15916#p15904
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Einen Rat kann ich Dir vielleicht jetzt schon geben:
Nach alledem wie der Verlauf bei meinem Vater war und was ich in diesem Forum und sonst immer wieder gelesen habe, geht mit dieser Krankheit - sie sie nun chronisch oder akut - immer ein extremer Gewichtsverlust sowie Depression / Antriebslosigkeit und Verlust der Körperkraft einher.
Diesem würde ich - (und hätte ich es früher gewußt...) - direkt entgegensteuern!
Was bei Meinem Vater viel geholfen hat und was man hier von anderen Betroffenen immer wieder hört ist:
Lieber mehr kleine Mahlzeiten mit "gesunder weicher Powerkost" (Soyabrei aus Haferflocken, Hirse) oder diverse Pürrees mit gedünsteten Möhren und anderem Gemüse (nachschlagen was gut verdaulich ist - und schauen was Dir gut tut). Nicht überfüllen - lieber 6 mal am Tag.
- Gewicht ständig kontrollieren!
- Gesunde Bewegung an der frischen Luft was zu weiterem Appetit führt und Deiner Seele gut tut.
Alles nur Vorschläge und kein ärztlicher Rat!
Hab Mut - das ist alles zu schaffen!
Gruß,
Art
-
Sally
- Beiträge: 9
- Registriert: 6. Februar 2013, 00:48
Re: Chronische Pankreatitis?
hallo sambi
,
das tut mir leid was du im moment durchmachen musst. ich kann dir nur raten, warte nicht und geh sofort zum spezialisten, auch wenn die schmerzen nicht ganz extrem sind. bei mir was das 2008 genauso. ich hatte pankreas schmerzen und der arzt hat mich nach hause geschickt und gesagt ich solle eine woche warten, und dann wieder kommen. ich habe nicht auf ihn gehört, sondern auf meinen bauch gehört. ich bin dann noch am gleichen abend in die privatklinik hirslanden eingetreten und war dann 3 monate dort (im ganzen ein jahr). leider hat sich bei mir alles sehr schlecht entwickelt und ich werde mittlerweile künstlich ernährt mit einer jejunum sonde und kann seit 4 jahren aboslut nichts mehr essen. to cut the long story short, warte nicht, geh sofort. und gehe nicht über viele ecken, geh direkt zum spezialisten. gemäss meiner erfahrung, sind viele hausärzte mit erkrankungen des pankreases überfordert. ich leide seit geburt unter einer missbildung am pankreas und habe schon seit frühester kindheit chronische pankreatits. aber weisst du wann es ganz klar und def. erkannt wurde ? am 12.7.2008. ich glaube, wenn man sofort gehandelt hätte, viel früher schon, dann wäre es jetzt nicht so weit gekommen. warte nicht, unsere gesundheit ist das wichtigste was wir haben und unser gesundheitssystem versucht immer die kosten zu drücken, darum vielleicht auch der aufschub. aber geh, hab keine angst, wenn man es früh erkennt, kann man noch einiges machen, nicht wie bei mir, wo alles schon kaputt ist und ich nur noch ein leben in schmerzen und morphin führen kann.
was ich aber unbedingt machen würde jetzt und in zukunft:
-iss ganz strenge diät (bei mir hat haferschleimsuppe (ganz lange köcheln) gut getan, alles andere ging fast nicht
reis und etwas gedämpften fisch oder bananen...für mich war das sehr hilfreich...damals vor 2008 als ich noch essen konnte
-absolut kein alkohol (auch wenn du die pankreatitis nicht vom alk. bekommen hast)
-nicht rauchen
-versuch viel zu schlafen
-da dein körper sicherlich geschwächt ist, würde ich nicht in kontakt mit menschen kommen, welche grad eine grippe oder erkältung durchmachen. du brauchst jetzt die kraft für anderes
-falls der arzt nicht gut ist oder du das gefühl hast er nimmt dich nicht ernst, geh zu einem anderen. bei mir hiess es jahrelang es sei psychisch...tja und jetzt bin ich ein pfelgefall zu hause und hange an der maschine und muss alle 2 stunden morphium nehmen....aber hab keine angst, wenn du es noch nicht so lange hast, wird es sicherlich nicht so herauskommen wie bei mir. aber ich würde keinen tag warten. egal was für einen aufwand, egal was es kostet, geh zum arzt.
ich drück dir ganz fest die daumen und wünsche dir von herzen alles gute, das wird wieder!
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das tut mir leid was du im moment durchmachen musst. ich kann dir nur raten, warte nicht und geh sofort zum spezialisten, auch wenn die schmerzen nicht ganz extrem sind. bei mir was das 2008 genauso. ich hatte pankreas schmerzen und der arzt hat mich nach hause geschickt und gesagt ich solle eine woche warten, und dann wieder kommen. ich habe nicht auf ihn gehört, sondern auf meinen bauch gehört. ich bin dann noch am gleichen abend in die privatklinik hirslanden eingetreten und war dann 3 monate dort (im ganzen ein jahr). leider hat sich bei mir alles sehr schlecht entwickelt und ich werde mittlerweile künstlich ernährt mit einer jejunum sonde und kann seit 4 jahren aboslut nichts mehr essen. to cut the long story short, warte nicht, geh sofort. und gehe nicht über viele ecken, geh direkt zum spezialisten. gemäss meiner erfahrung, sind viele hausärzte mit erkrankungen des pankreases überfordert. ich leide seit geburt unter einer missbildung am pankreas und habe schon seit frühester kindheit chronische pankreatits. aber weisst du wann es ganz klar und def. erkannt wurde ? am 12.7.2008. ich glaube, wenn man sofort gehandelt hätte, viel früher schon, dann wäre es jetzt nicht so weit gekommen. warte nicht, unsere gesundheit ist das wichtigste was wir haben und unser gesundheitssystem versucht immer die kosten zu drücken, darum vielleicht auch der aufschub. aber geh, hab keine angst, wenn man es früh erkennt, kann man noch einiges machen, nicht wie bei mir, wo alles schon kaputt ist und ich nur noch ein leben in schmerzen und morphin führen kann.
was ich aber unbedingt machen würde jetzt und in zukunft:
-iss ganz strenge diät (bei mir hat haferschleimsuppe (ganz lange köcheln) gut getan, alles andere ging fast nicht
reis und etwas gedämpften fisch oder bananen...für mich war das sehr hilfreich...damals vor 2008 als ich noch essen konnte
-absolut kein alkohol (auch wenn du die pankreatitis nicht vom alk. bekommen hast)
-nicht rauchen
-versuch viel zu schlafen
-da dein körper sicherlich geschwächt ist, würde ich nicht in kontakt mit menschen kommen, welche grad eine grippe oder erkältung durchmachen. du brauchst jetzt die kraft für anderes
-falls der arzt nicht gut ist oder du das gefühl hast er nimmt dich nicht ernst, geh zu einem anderen. bei mir hiess es jahrelang es sei psychisch...tja und jetzt bin ich ein pfelgefall zu hause und hange an der maschine und muss alle 2 stunden morphium nehmen....aber hab keine angst, wenn du es noch nicht so lange hast, wird es sicherlich nicht so herauskommen wie bei mir. aber ich würde keinen tag warten. egal was für einen aufwand, egal was es kostet, geh zum arzt.
ich drück dir ganz fest die daumen und wünsche dir von herzen alles gute, das wird wieder!
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Sambie
- Beiträge: 11
- Registriert: 5. Februar 2013, 08:42
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo und guten morgen,
vielen Dank für eure Antworten und die Fürsprache.
@Arthur Dent: Danke für deine Ratschläge. Ich versuche das zu beherzigen auch wenn mir spazierengehen bei dem fiesen Wetter nicht ganz so leicht fällt. Aber frische Luft soll ja wirklich helfen.Ich bin leider auch ohne Krankheit ein absoluter Stubenhocker : / Ich hoffe deinem Vater gehts besser?
@Sally: Oh mein Gott, mir tut so leid wie es dich getroffen hat
Das hört sich ja gar nicht gut an. Wie kommt es denn das du gar nichts mehr essen kannst?
Ich weiß halt nicht was ich tun soll. Es hört sich lapidar an aber irgendwie hab ich Angst nach Bochum zu gehen. Ich würde meine Tochter so gut wie gar nicht sehen können und das bricht mir irgendwie das Herz. Ist Schwachsinn ich weiß. Je eher man mir hilft um so eher bin ich vielleicht wieder fit. Ich finde es vor allen Dingen blöd so lange zu warten weil mir keiner was zum Umgang mit meiner möglichen Krankheit sagen kann. Ich soll essen, was ich vertrage. Leider kann ich mein Unwohlsein so gut wie gar nicht auf Essen zurückführen. Konnte ich noch nie. Als ich noch nicht wusste was ich habe habe ich zum Beispiel extra Currywurst gegessen weil ich dachte das Curry treibt mir die Luft aus dem Bauch. Und das hats auch nicht schlimmer gemacht. Damals. Nun trau ich mich wie gesagt immer weniger zu essen, weil egal was ich esse (gefühlt) irgendwas passt meinem Bauch trotzdem nicht. Selbst wenn ich nichts esse, weil ich denke ich lass die BSD mal in Ruhe, habe ich manchmal Luft im Bauch oder Schmerzen. Ich bin einfach nur ratlos.
Ich muss zugeben das ich rauche. Und eigentlich macht es mir eh keinen Spaß mehr weil ich weiß das es meine Sache im Schlimmsten Fall einfach nur schlimmer macht. Ich hatte schon ein paar Ansätze aufzuhören. Und dann kamen die Sorgen wieder und ich hab wieder angefangen. Ich weiß das ichs sein lassen muss. Ich habe mir geschworen das das nun meine letzte Packung ist die ich hier habe aber es fällt so wahnsinnig schwer. Aber ich muss aufhören. Ich will es ja nicht noch verschlimmern.
Am Freitag habe ich bei meinem Hausarzt nochmal nen Termin zur Sono und Blutabnahme. Dooferweise zieht sich die Zeit bis dahin auch wie Kaugummi. Kurzfristiger konnten sie mich nicht dran nehmen ... Ich habe gerade frisch den Hausarzt gewechselt. Mein alter Arzt sagte mir ich wär geheilt mit 55 Lipase und das obwohl ich ihm sagte das es mir aber nicht gut genug ginge um wirklich geheilt zu sein. Er schob es - mal wieder - auf meinen gereizten Magen vom Cortison. Hab ihm das nicht abgekauft und bin direkt zu einer anderen Ärztin gegangen. Die hat sich richtig richtig Zeit genommen, erzählt das sie einen Bekannten habe der letztes Jahr auf einmal nekrotisierende Pankreatits bekommen hätte von einem Tag auf den anderen und sie sich deswegen gerade frisch ein bisschen mehr dazu informiert hätte. Die Sono macht ihr Kollege weil der, O-Ton: mehr Ahnung davon habe. Was ja eigentlich auch gut ist. Er ist zwar kein Spezialist aber sie versuchen zumindest was sie können. Nachteil ist das ich die Ergebnisse erst Aschermittwoch erfahren werde weil hier ja gerade Karneval steigt. Und ich weiß nicht obs besser wäre doch ins KH zu gehen. Ich hoffe bis Freitag kann ich meine Angst noch im Zaum halten und spreche dann mit dem Arzt. Ich wünschte ich könnte früher hin ... Einfach aus Unsicherheit.
Gruß Sambie
vielen Dank für eure Antworten und die Fürsprache.
@Arthur Dent: Danke für deine Ratschläge. Ich versuche das zu beherzigen auch wenn mir spazierengehen bei dem fiesen Wetter nicht ganz so leicht fällt. Aber frische Luft soll ja wirklich helfen.Ich bin leider auch ohne Krankheit ein absoluter Stubenhocker : / Ich hoffe deinem Vater gehts besser?
@Sally: Oh mein Gott, mir tut so leid wie es dich getroffen hat
Ich weiß halt nicht was ich tun soll. Es hört sich lapidar an aber irgendwie hab ich Angst nach Bochum zu gehen. Ich würde meine Tochter so gut wie gar nicht sehen können und das bricht mir irgendwie das Herz. Ist Schwachsinn ich weiß. Je eher man mir hilft um so eher bin ich vielleicht wieder fit. Ich finde es vor allen Dingen blöd so lange zu warten weil mir keiner was zum Umgang mit meiner möglichen Krankheit sagen kann. Ich soll essen, was ich vertrage. Leider kann ich mein Unwohlsein so gut wie gar nicht auf Essen zurückführen. Konnte ich noch nie. Als ich noch nicht wusste was ich habe habe ich zum Beispiel extra Currywurst gegessen weil ich dachte das Curry treibt mir die Luft aus dem Bauch. Und das hats auch nicht schlimmer gemacht. Damals. Nun trau ich mich wie gesagt immer weniger zu essen, weil egal was ich esse (gefühlt) irgendwas passt meinem Bauch trotzdem nicht. Selbst wenn ich nichts esse, weil ich denke ich lass die BSD mal in Ruhe, habe ich manchmal Luft im Bauch oder Schmerzen. Ich bin einfach nur ratlos.
Ich muss zugeben das ich rauche. Und eigentlich macht es mir eh keinen Spaß mehr weil ich weiß das es meine Sache im Schlimmsten Fall einfach nur schlimmer macht. Ich hatte schon ein paar Ansätze aufzuhören. Und dann kamen die Sorgen wieder und ich hab wieder angefangen. Ich weiß das ichs sein lassen muss. Ich habe mir geschworen das das nun meine letzte Packung ist die ich hier habe aber es fällt so wahnsinnig schwer. Aber ich muss aufhören. Ich will es ja nicht noch verschlimmern.
Am Freitag habe ich bei meinem Hausarzt nochmal nen Termin zur Sono und Blutabnahme. Dooferweise zieht sich die Zeit bis dahin auch wie Kaugummi. Kurzfristiger konnten sie mich nicht dran nehmen ... Ich habe gerade frisch den Hausarzt gewechselt. Mein alter Arzt sagte mir ich wär geheilt mit 55 Lipase und das obwohl ich ihm sagte das es mir aber nicht gut genug ginge um wirklich geheilt zu sein. Er schob es - mal wieder - auf meinen gereizten Magen vom Cortison. Hab ihm das nicht abgekauft und bin direkt zu einer anderen Ärztin gegangen. Die hat sich richtig richtig Zeit genommen, erzählt das sie einen Bekannten habe der letztes Jahr auf einmal nekrotisierende Pankreatits bekommen hätte von einem Tag auf den anderen und sie sich deswegen gerade frisch ein bisschen mehr dazu informiert hätte. Die Sono macht ihr Kollege weil der, O-Ton: mehr Ahnung davon habe. Was ja eigentlich auch gut ist. Er ist zwar kein Spezialist aber sie versuchen zumindest was sie können. Nachteil ist das ich die Ergebnisse erst Aschermittwoch erfahren werde weil hier ja gerade Karneval steigt. Und ich weiß nicht obs besser wäre doch ins KH zu gehen. Ich hoffe bis Freitag kann ich meine Angst noch im Zaum halten und spreche dann mit dem Arzt. Ich wünschte ich könnte früher hin ... Einfach aus Unsicherheit.
Gruß Sambie
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Sambie
- Beiträge: 11
- Registriert: 5. Februar 2013, 08:42
Re: Chronische Pankreatitis?
Ich lese gerade das in Köln auch das Hohenlind in eurer Empfehlungsliste steht. Das ist relativ nah an meinem Wohnort. Wenn der AdP das empfiehlt dann kann man da getrost hingehen? Oder ist immer noch Bochum die bessere Wahl?
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Sally
- Beiträge: 9
- Registriert: 6. Februar 2013, 00:48
Re: Chronische Pankreatitis?
guten morgen sambie
ich verstehe, dass du dich von deiner tochter nicht trennen willst und angst hast ins spital zu gehen. aber ich glaube, wenn sie eine ganz liebevolle betreuung hätte, vielleicht ein gotti, eine patin oder eine ganz liebe grossmutter, welche sich während deiner abwesenheit um deine tochter kümmert, wird das ganz gut werden. du kannst ja den ipad oder den lap top mitnehmen und skipe darauf einrichten und dann wirst du immer mit ihr verbunden sein, wie wenn sie da wäre. skipe kostet dich nichts und du kannst stunden mit deiner tochter plaudern und sie gleichzeitig sehen. fass mut und geht zu einem seriösen arzt oder untersuch. ich habe nur gelernt, dass wenn man wartet, die dinge in der regel noch schlimmer werden und die heilungschancen sinken, dies aber nur im allgeimen. ich möchte dich nicht unter druck setzten, sondern einfach anregen und motivieren schnell zu handeln.verlieren kannst du nichts, nur gewinnen.
wegen des rauchens, setzt dich jetzt nicht noch zusätzlich unter druck. das wichtige bei pankreasproblemen ist, dass du kein alkohol trinkst. versuch einfach ein bisschen weniger zu rauchen, und dann ist das für den moment schon ok. das thema aufhören zu rauchen ist ein grosses und anstrengendes projekt und jetzt musst du genug durchmachen und versuchen stark zu sein, bis du endlich weisst was los ist, dann wäre ein sofortiger rauchenzug eine grosse zusatzbelastung. konzentier dich erst einmal auf den untersuch und die genaue diagnose. das rauchen kannst du immer noch später anpacken, wenn du etwas sicherheit gewonnen hast, du genau weisst was du hast und unter guter aerztlicher betreuung bist. das wird schon. fordere nicht zu viel von dir aufs mal.
das einzige was mir auffällt, sofern ich es richtig verstanden haben, dass das unwohlsein und die schmerzen nicht mit der nahrungsaufnahme, mit dem essen zusammhängt? stimmt das? dann hört es für mich im ersten moment so an, als ob es nichts mit der bauchspeichldrüse zu tun hat....aber wie gesagt, ich bin kein mediziner, nur betroffener, leider.
liebe sambi, fass mut und lass dich absolut kompetent und grüdlich durchchecken. das wird schon, sorge dich nicht. das macht alles nur noch schlimmer. wenn du eine weile getrennt bist von deiner tochter, denke ich ist sind nur die ersten tage schlimm, danach wird es besser und du hast ja dann skipe. versuch ruhig zu sein und nicht zu viel zu grübeln , du kannst im moment sowieso nichts ändern. das wichtigste ist, dass du in gute hände kommst und ich drücke dir alle daumen, dass du bald klarheit hast.das wird schon!!!
herzlich sally
ich verstehe, dass du dich von deiner tochter nicht trennen willst und angst hast ins spital zu gehen. aber ich glaube, wenn sie eine ganz liebevolle betreuung hätte, vielleicht ein gotti, eine patin oder eine ganz liebe grossmutter, welche sich während deiner abwesenheit um deine tochter kümmert, wird das ganz gut werden. du kannst ja den ipad oder den lap top mitnehmen und skipe darauf einrichten und dann wirst du immer mit ihr verbunden sein, wie wenn sie da wäre. skipe kostet dich nichts und du kannst stunden mit deiner tochter plaudern und sie gleichzeitig sehen. fass mut und geht zu einem seriösen arzt oder untersuch. ich habe nur gelernt, dass wenn man wartet, die dinge in der regel noch schlimmer werden und die heilungschancen sinken, dies aber nur im allgeimen. ich möchte dich nicht unter druck setzten, sondern einfach anregen und motivieren schnell zu handeln.verlieren kannst du nichts, nur gewinnen.
wegen des rauchens, setzt dich jetzt nicht noch zusätzlich unter druck. das wichtige bei pankreasproblemen ist, dass du kein alkohol trinkst. versuch einfach ein bisschen weniger zu rauchen, und dann ist das für den moment schon ok. das thema aufhören zu rauchen ist ein grosses und anstrengendes projekt und jetzt musst du genug durchmachen und versuchen stark zu sein, bis du endlich weisst was los ist, dann wäre ein sofortiger rauchenzug eine grosse zusatzbelastung. konzentier dich erst einmal auf den untersuch und die genaue diagnose. das rauchen kannst du immer noch später anpacken, wenn du etwas sicherheit gewonnen hast, du genau weisst was du hast und unter guter aerztlicher betreuung bist. das wird schon. fordere nicht zu viel von dir aufs mal.
das einzige was mir auffällt, sofern ich es richtig verstanden haben, dass das unwohlsein und die schmerzen nicht mit der nahrungsaufnahme, mit dem essen zusammhängt? stimmt das? dann hört es für mich im ersten moment so an, als ob es nichts mit der bauchspeichldrüse zu tun hat....aber wie gesagt, ich bin kein mediziner, nur betroffener, leider.
liebe sambi, fass mut und lass dich absolut kompetent und grüdlich durchchecken. das wird schon, sorge dich nicht. das macht alles nur noch schlimmer. wenn du eine weile getrennt bist von deiner tochter, denke ich ist sind nur die ersten tage schlimm, danach wird es besser und du hast ja dann skipe. versuch ruhig zu sein und nicht zu viel zu grübeln , du kannst im moment sowieso nichts ändern. das wichtigste ist, dass du in gute hände kommst und ich drücke dir alle daumen, dass du bald klarheit hast.das wird schon!!!
herzlich sally
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Sambie
- Beiträge: 11
- Registriert: 5. Februar 2013, 08:42
Re: Chronische Pankreatitis?
Sally, danke du bist sehr lieb und sprichst mir Mut zu! Ich habe eben nochmal das KH in meiner Nähe angeschrieben. Ich warte jetzt nochmal was die so schreiben. Wie auch immer, ich werde nicht bis Ende März warten bis irgendwas passiert. Im Zweifel fahre ich einfach so nach Bochum.
Du hast Recht mit meiner Tochter die 2 einwöchigen KH-Aufenthalte letztes Jahr haben ihr eigentlich auch nicht geschadet. Sie ist dank ihrem Papa sogar vom Schnullern losgekommen
Ich hab mich mit der Entwöhnung da immer sehr schwer getan
Aber ihr trauriger Blick wenn sie nach einem Besuch wieder gehen musste hat mir schon das Herz gebrochen. Aber ja, sie wäre gut versorgt. Mein Mann, meine Schwester und meine Schwiegermutter wären da für die Zeit.
Alkohol habe ich eh immer schon wenig getrunken. Und seit das Gemurmel in meinem Bauch anfing überhaupt nicht mehr.
Nein ich kann es wirklich nur wenig vom Essen abhängig machen. Vor Weihnachten habe ich mir angewöhnt gehabt statt immer nur stilles Wasser, O-Saft Schorle zu trinken. Das hat mir zwar Luft im Bauch gemacht aber in der Zeit hatte ich ganz selten nur diese seltsamen Bauchschmerzen. Hab sogar Lebkuchen gegessen. Aber zu der Zeit nahm ich auch recht hoch dosiertes Cortison ... (50mg anfangs, nach 2 Wochen um eine Vierteltablette wöchentlich ausschleichend)
Vielleicht sollte ich noch dazu sagen das ich Schuppenflechte habe (was laut Arzt eine Autoimmune Kranlheit ist) und dazu noch Struma nodosa in den Schilddrüsen. Dafür nehme ich jeden Morgen eine Thyronajod 50. Ob das alles irgendwie zusammenhängt? Ach und eine Zwerchfellhernie habe ich auch. Wann habe ich eigentlich geschrieen das ich soviel Mist wie möglich haben will? -.-
Dr. Uhl - bzw. sein Kollege der die Anamnese gemacht hat sagte das sie dann auch mal nach der Schilddrüse schauen "Nicht das die vorher raus muss." Solche Aussagen helfen mir gar nicht. -.-
Du hast Recht mit meiner Tochter die 2 einwöchigen KH-Aufenthalte letztes Jahr haben ihr eigentlich auch nicht geschadet. Sie ist dank ihrem Papa sogar vom Schnullern losgekommen
Alkohol habe ich eh immer schon wenig getrunken. Und seit das Gemurmel in meinem Bauch anfing überhaupt nicht mehr.
Nein ich kann es wirklich nur wenig vom Essen abhängig machen. Vor Weihnachten habe ich mir angewöhnt gehabt statt immer nur stilles Wasser, O-Saft Schorle zu trinken. Das hat mir zwar Luft im Bauch gemacht aber in der Zeit hatte ich ganz selten nur diese seltsamen Bauchschmerzen. Hab sogar Lebkuchen gegessen. Aber zu der Zeit nahm ich auch recht hoch dosiertes Cortison ... (50mg anfangs, nach 2 Wochen um eine Vierteltablette wöchentlich ausschleichend)
Vielleicht sollte ich noch dazu sagen das ich Schuppenflechte habe (was laut Arzt eine Autoimmune Kranlheit ist) und dazu noch Struma nodosa in den Schilddrüsen. Dafür nehme ich jeden Morgen eine Thyronajod 50. Ob das alles irgendwie zusammenhängt? Ach und eine Zwerchfellhernie habe ich auch. Wann habe ich eigentlich geschrieen das ich soviel Mist wie möglich haben will? -.-
Dr. Uhl - bzw. sein Kollege der die Anamnese gemacht hat sagte das sie dann auch mal nach der Schilddrüse schauen "Nicht das die vorher raus muss." Solche Aussagen helfen mir gar nicht. -.-
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Sally
- Beiträge: 9
- Registriert: 6. Februar 2013, 00:48
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo Sambie
ich habe all deine mails resp. Berichte nochmals durchgelesen. Ich bin hin und hergerissen. Einerseits tönt es für mich ganz klar in Richtung Pankreatitis. Andererseits ist es komisch, dass die Nahrungsaufnahme nicht im Zusammenhang mit den Schmerzen steht....darf ich dir noch ein paar Fragen stellen?
-Haben sie dir immer nur die Lipase-Werte gemessen?
-Was ist mit CRP, Amylase und Leukozyten?
-Leidest du auch unter Uebelkeit und Durchfall?
-wurde ein ERCP gemacht?
-wurde ein MRCP gemacht?
-Wurde CT und MRT gemacht?
-Wurde ein Sekretin-Pankreozymin-Test gemacht?
Ich bin kein Arzt, ich kann nur von meiner Krankengeschichte her und von meinen vielen Gesprächen mit den Aerzten und meinem Onkel und Tante (Aerzte) berichten, bin aber keinesfalls kompetent genug, um dir fundiertes Wissen weiter zu geben, obwohl ich dir so gerne helfen würde. Darf ich dich fragen, sind die Schmerzen stechend, brennend?
In deinem letzten Mail hast du viel aufgestellter geklungen, das freut mich so sehr. Wenn man nicht gesund ist und noch Ehefrau und Mutter ist, mit all den Rechten und Pflichten, dann ist es doppelt so schwer...aber du machst das schon, da bin ich ganz sicher. Nie aufgeben, immer kämpfen, ich glaube du hast eine ganz tolle Familie, tu es für sie.
Du hast erwähnt, dass ein Hausarzt dich am 14 Januar als gesund deklariert hat....nun was ich leider nur sagen kann (es gibt sicher immer Ausnahmen), dass die Hausaerzte vom Pankreas nicht sehr viel verstehen (das tut mir Leid, ich meine das nicht böse). Ich würde mit diesem Problem (alles was Pankreas Probleme sind), direkt zum Facharzt gehen, auch für Kontrollen. Es gibt sicher auch Hausaertze, denen ich jetzt Unrecht tue und die top sind, ich habe nur aus meinen persönlichen Erfahrungen diese Meinung gebildet (als es mir so schlecht ging im 2008 ging ich zum ersten Hausarzt, der hat gemeint ich wäre überbelastet mit dem Job und den Reisen etc. und mich unter wahnsinnigen Schmerzen nach Hause geschickt (er gab mir Boscupan-das ist ein Mittel gegen Krämpfe). Der zweit meinte, es könnte allenfalls etwas an der Bauchspeicheldrüse sein, aber es sei nicht schlimm. ich solle einfach mal 1 Woche nichts mehr essen und dann wieder vorbeikommen. An diesem Abend, als er das gesagt hat, kam ich nach Hause und bin zusammengebrochen. Sie haben mich sofort in den Notfall eingeliefert und der dortige Gastroenterologe meinte, dass das absolut höcht Grobfahrlässig gewesen wäre, was dieser Hausarzt mir geraten hat (nach Hause gehen und einfach eine Woche lang nichts essen)....Ich bin dann 3 Monate im Spital gelegen (im Ganzen 1 Jahr) und es ging mir absolut schrecklich...war auch auf der Intensiv....ich möchte lieber nichts ins Detail gehen aber ich glaube, wenn ich den Rat von diesem damaligen Hausarzt befolgt hätte, wäre ich jetzt vielleicht tot. To cut the long story short, geh nur zu Spezialisten. Seit ich jetzt meine Fachaerzte habe, bin ich in ganz guten Händen. Sie sind absolut top und jeder einzelne Tag, bin dankbar, dass ich das Glück habe, so gute und intelligente Fachaerzte um mich zu haben, die mir helfen und mit mir diesen schwierigen Weg zusammen gehen. So jetzt habe ich etwas ausgeholt, sorry.... Ich wollte nicht, dass ich die Hausaerzte per Se runter mache oder keinen Respekt vor ihnen habe, ich habe mir nur aufgrund meiner Erfahrungen eine Meinung gebildet.
Halte mich auf dem Laufenden und sag mir, wenn ich dir irgendwie helfen kann oder meine Professoren Fragen von dir stellen soll.
Alles Gute
Sally
ich habe all deine mails resp. Berichte nochmals durchgelesen. Ich bin hin und hergerissen. Einerseits tönt es für mich ganz klar in Richtung Pankreatitis. Andererseits ist es komisch, dass die Nahrungsaufnahme nicht im Zusammenhang mit den Schmerzen steht....darf ich dir noch ein paar Fragen stellen?
-Haben sie dir immer nur die Lipase-Werte gemessen?
-Was ist mit CRP, Amylase und Leukozyten?
-Leidest du auch unter Uebelkeit und Durchfall?
-wurde ein ERCP gemacht?
-wurde ein MRCP gemacht?
-Wurde CT und MRT gemacht?
-Wurde ein Sekretin-Pankreozymin-Test gemacht?
Ich bin kein Arzt, ich kann nur von meiner Krankengeschichte her und von meinen vielen Gesprächen mit den Aerzten und meinem Onkel und Tante (Aerzte) berichten, bin aber keinesfalls kompetent genug, um dir fundiertes Wissen weiter zu geben, obwohl ich dir so gerne helfen würde. Darf ich dich fragen, sind die Schmerzen stechend, brennend?
In deinem letzten Mail hast du viel aufgestellter geklungen, das freut mich so sehr. Wenn man nicht gesund ist und noch Ehefrau und Mutter ist, mit all den Rechten und Pflichten, dann ist es doppelt so schwer...aber du machst das schon, da bin ich ganz sicher. Nie aufgeben, immer kämpfen, ich glaube du hast eine ganz tolle Familie, tu es für sie.
Du hast erwähnt, dass ein Hausarzt dich am 14 Januar als gesund deklariert hat....nun was ich leider nur sagen kann (es gibt sicher immer Ausnahmen), dass die Hausaerzte vom Pankreas nicht sehr viel verstehen (das tut mir Leid, ich meine das nicht böse). Ich würde mit diesem Problem (alles was Pankreas Probleme sind), direkt zum Facharzt gehen, auch für Kontrollen. Es gibt sicher auch Hausaertze, denen ich jetzt Unrecht tue und die top sind, ich habe nur aus meinen persönlichen Erfahrungen diese Meinung gebildet (als es mir so schlecht ging im 2008 ging ich zum ersten Hausarzt, der hat gemeint ich wäre überbelastet mit dem Job und den Reisen etc. und mich unter wahnsinnigen Schmerzen nach Hause geschickt (er gab mir Boscupan-das ist ein Mittel gegen Krämpfe). Der zweit meinte, es könnte allenfalls etwas an der Bauchspeicheldrüse sein, aber es sei nicht schlimm. ich solle einfach mal 1 Woche nichts mehr essen und dann wieder vorbeikommen. An diesem Abend, als er das gesagt hat, kam ich nach Hause und bin zusammengebrochen. Sie haben mich sofort in den Notfall eingeliefert und der dortige Gastroenterologe meinte, dass das absolut höcht Grobfahrlässig gewesen wäre, was dieser Hausarzt mir geraten hat (nach Hause gehen und einfach eine Woche lang nichts essen)....Ich bin dann 3 Monate im Spital gelegen (im Ganzen 1 Jahr) und es ging mir absolut schrecklich...war auch auf der Intensiv....ich möchte lieber nichts ins Detail gehen aber ich glaube, wenn ich den Rat von diesem damaligen Hausarzt befolgt hätte, wäre ich jetzt vielleicht tot. To cut the long story short, geh nur zu Spezialisten. Seit ich jetzt meine Fachaerzte habe, bin ich in ganz guten Händen. Sie sind absolut top und jeder einzelne Tag, bin dankbar, dass ich das Glück habe, so gute und intelligente Fachaerzte um mich zu haben, die mir helfen und mit mir diesen schwierigen Weg zusammen gehen. So jetzt habe ich etwas ausgeholt, sorry.... Ich wollte nicht, dass ich die Hausaerzte per Se runter mache oder keinen Respekt vor ihnen habe, ich habe mir nur aufgrund meiner Erfahrungen eine Meinung gebildet.
Halte mich auf dem Laufenden und sag mir, wenn ich dir irgendwie helfen kann oder meine Professoren Fragen von dir stellen soll.
Alles Gute
Sally
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Sambie
- Beiträge: 11
- Registriert: 5. Februar 2013, 08:42
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo Sally,
Ich habe Nägel mit köpfen gemacht und liege in der bochumer klinik. Für heute wurde ein Sono gemacht (sehr ausführlich) und meine blutwerte abgenommen. Alles ausser leukozyten (10.000 - bin aber auch heftig erkältet) war top. Lipase lag bei 22, amylase hab ich mir in der aufregung gar nicht gemerkt. Sono sagte auch nicht viel ausser möglicherweise verkalkungen im pankreas. Aber halt möglicherweise - Sono sei recht ungenau.
Sie müssen jetzt schauen wie sie mich dazwischen quetschen können in der Diagnostik aber sie scheinen viel kompetenter hier.
Meine Tochter hats auch mit Fassung getragen. Ich hoffe jetzt einfach das man mir hier helfen kann. Bekomme elektrolyte und schmerzmittel bei bedarf und soll jetzt erstmal wieder nix essen.
Ich versuch das hier nun mal positiv zu sehen. Die kennen sich hier aus und können mir eher helfen als alle anderen Ärzte bei denen ich bisher war.
Danke für deinen lieben Zuspruch!
Ich habe Nägel mit köpfen gemacht und liege in der bochumer klinik. Für heute wurde ein Sono gemacht (sehr ausführlich) und meine blutwerte abgenommen. Alles ausser leukozyten (10.000 - bin aber auch heftig erkältet) war top. Lipase lag bei 22, amylase hab ich mir in der aufregung gar nicht gemerkt. Sono sagte auch nicht viel ausser möglicherweise verkalkungen im pankreas. Aber halt möglicherweise - Sono sei recht ungenau.
Sie müssen jetzt schauen wie sie mich dazwischen quetschen können in der Diagnostik aber sie scheinen viel kompetenter hier.
Meine Tochter hats auch mit Fassung getragen. Ich hoffe jetzt einfach das man mir hier helfen kann. Bekomme elektrolyte und schmerzmittel bei bedarf und soll jetzt erstmal wieder nix essen.
Ich versuch das hier nun mal positiv zu sehen. Die kennen sich hier aus und können mir eher helfen als alle anderen Ärzte bei denen ich bisher war.
Danke für deinen lieben Zuspruch!
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Sally
- Beiträge: 9
- Registriert: 6. Februar 2013, 00:48
Re: Chronische Pankreatitis?
liebe sambie
super.
ich bin richtig erleichtert, dass du so schnell gehandelt hast. ich habe das so sehr gehofft, aber ich wollte dich nicht zu sehr unter druck setzen. jetzt bist du auf dem richtigen weg. das wichtigste ist, dass du jetzt an einem guten und kompetenten ort bist und man eine genaue diagnose stellen kann. dann kann man gezielt gegen die krankheit vorgehen oder sie zumindest therapieren. ich bin echt stolz auf dich, denn so ein schritt ist nicht einfach als mami von einem kleinen mädchen. echt klasse!!
wenn du heimweh bekommst (das kenne ich, war ein jahr lang im spital), dann lenk dich ab. schaue tv oder spiele mit dem handy...da gibts super aps etc. solitaire, feecell...
ich drück dir alle daumen und hoffe dass der aufenthalt klarheit bringt.
ich grüsse dich ganz lieb
sally
wenn du heimweh bekommst (das kenne ich, war ein jahr lang im spital), dann lenk dich ab. schaue tv oder spiele mit dem handy...da gibts super aps etc. solitaire, feecell...
ich drück dir alle daumen und hoffe dass der aufenthalt klarheit bringt.
ich grüsse dich ganz lieb
sally
