ich bin neu und möchte mich vorstellen und hätt auch gleich ein paar Fragen...
Bin 43, lebe mit meinen Kindern und meinem Hund in Magdeburg.
Seit längerem habe ich diverse Probleme... Und gestern hab ich u.a. dieses Forum gefunden - gut, dass Wochenende ist, ich hab viele Stunden (gestern, heut Nacht, heute) hier verbracht
Meine Probleme... Ja wo fange ich an... Seit mehreren Jahren ist mir aufgefallen, dass ich schlecht mit KH klarkomme - nach einer Mahlzeit mit Nudeln oder Brot lagere ich so viel Wasser ein, dass ich am nächsten Tag 1 - 2 kg mehr wiege. Konnte mir bisher keiner erklären - auch eine Ernährungsberaterin nicht, die dann nur meinte "Na wennse das nicht vertragen, dann lassense das eben weg!" Gut, die Wassereinlagerungen sind 2, 3 Tage später wieder ausgeschwemmt.
Ende des letzten Jahres hatte ich immer wieder Schmerzen im linken Oberbauch - und eine Art von Blähungen, die dort nicht hingehören, weil zu hoch - die kamen nicht wirklich raus (anderweitig, also vom Dickdarm her, habe ich aber in letzter Zeit auch vermehrt - schmerzlose - Blähungen). Und auch Rückenschmerzen - ein punktuelles tiefdumpfes Stechen zwischen WS und Schulterblatt links...
Das steigerte sich dann derart, dass ich Anfang Januar mit Verdacht auf Angina Pectoris oder Herzinfarkt in die Klinik kam. Linksseitige Schmerzen in Brust und Rücken, die bis in Schulter und Arm ausstrahlten, Schwitzen, Schwindel... Blutuntersuchungen, Ultraschall, EKG waren o.B. Der Schmerz blieb, was für AP wohl unüblich ist... Nachdem sich zwei Ärzte beraten hatten, bekam ich dann doch einen Hub Nitrospray und innerhalb von 1 - 2 min waren die Schmerzen weg.
Eine daraufhin doch durchgeführte Herzkathederuntersuchung war ohne Befund.
Soweit ist das Herz also okay - die schlimmste Sorge war genommen; bereits in der Klinik dann fiel mir auf, dass die Schmerzen nahrungsabhängig waren; ca. 15 min bis 2 h nach dem Essen (je nachdem was es gab) fingen sie an...
Nach und nach hab ich dann festgestellt, dass ich wohl keine Weizen- und Roggenprodukte mehr vertrage. Brot, Nudeln, Kekse - pünktlich nach Verzehr: Schmerzen.
Gut, recherchiert - könnte Roemheld sein, oder eine Getreide(Gluten)Unverträglichkeit... Habe dann mühselig auf Essen ohne Weizen/Roggen umgestellt.
ABER dazu passen die Schmerzen im Rücken nicht...
Und seit 3 Tagen ca. habe ich auch Schmerzen, wenn ich KEIN Getreide esse.
Ich möchte nun eine Diagnostik machen lassen - Gastroskopie (Magengeschwür...? ), Blutwerte (Pankreatitis?),...
Ich muss schon sagen, ich hab ein bisschen Angst vor den Ergebnissen...
Und ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich in der letzten Zeit doch relativ viel (für die allg. Empfehlungen zumindest) Alkohol getrunken habe... Ich liebe eine bestimmte Weinsorte (15 %) - da war es schon mal 1 Flasche pro Woche... Aber nicht ständig natürlich, es liegen auch durchaus mal 4 Wochen dazwischen. Würde aber letztlich auch eine Pankreatitis begünstigen, wie ich gelesen habe...
Ich frag einfach mal: Muss man zur Diagnostik zwingend stationär aufgenommen werden oder geht manches davon auch ambulant? Wenn eine Pankreatitis festgestellt werden würde - müsste ich dann zwingend in der Klinik bleiben? (Im Moment wäre es mit den Kindern und dem Hund logistisch etwas schwierig.)
Habt Ihr schon davon gehört, dass Nitrospray bei diesen Schmerzen hilft? (Das entspannt ja generell die Gefäße..) Gibt es das, dass so ein Medikament ähnlich wie bei AP-Patienten (gering dosiert) sozusagen als Schmerzmedikation eingesetzt wird? (Oder wirkt das negativ auf die BSD - oder ist das generell "Quatsch"? )
Was sicher noch wichtig ist : Ich hab wohl einen "ruhenden" Gallenstein, früher (vor ca. 15 Jahren) hatte ich mal kurzzeitig Probleme; später aber nicht mehr, die GB ist unauffällig und auch nicht druckschmerzhaft. 2010 hatte ich eine Lungenembolie nach Thrombose unklarer Herkunft (keine Gerinnungsstörungen, keine Pille, Nichtraucher) und ich muss Medikamente nehmen (gegen Bluthochdruck, ASS100 zur Blut"verdünnung", Symbicort + Fexofenadin gegen Allergien und Methylphenidat).
Für Ratschläge und Tips wäre ich sehr dankbar. Ich weiß eigentlich auch noch gar nicht, wo ich anfangen soll bei meiner Ärztin. Ich bin selten krank und hab meist so die Einstellung "Was von alleine kommt, geht auch wieder" - was natürlich Quatsch ist, aber ich empfinde mich bzw. meine Symptome oft als "unwichtig", wenn ich dann beim Arzt sitze... Ich muss das aber dringend abklären lassen...
Sorry für den langen Text
Liebe Grüße, Romea