chron. Pankreatitis
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Robin7788
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chron. Pankreatitis
Hallo guten Tag
Ich habe seit ca. 1,5 Jahren Durchfall/breiigen Stuhl. Seit vier Wochen habe ich ab und zu lichte Oberbauchschmerzen, Fettstuhl, sehr viel Nahrungsreste im Stuhl und ca. 4kg Gewicht verloren. Folgende untersuchungen wurden bis jetzt durchgeführt: Darmspiegelung (i.O.),
Magenspiegelung (erosive Antrumgastritis), 2x Sono Abdomen (alles unauff., lichte Fettleber), Labor: Elastase >500, Lipase 23,5 U/L, Amylase 23U/L, CRP 1,68mg/l, Leberwert 218U/L.
Ich rauche nicht, Trinke öfter alkohol, kein kaffee, wenig Milchprodukte, treibe sport, bin25 jahre
Update07.01. CT: Plumpe Pankreaskonfiguration kann Hinweis auf eine ödematöse Pankreatitis sein.
Ab und zu leicht komisches Gefühl im Oberbauch, immer noch Fettstuhl mit übermäßig vielen Nahrungsresten.
Mein Arzt verschrieb mir Kreon 40000 und meinte wenn es da durch besser wird ist es die BSD, vllt habe ich eine leichte chron. Pankreatitis.
Meine Fragen: ab welchem stadium tritt eine insuffiziens bei einer chron. P. überhaupt auf und ab wann erkennt kann was auf dem CT?
Kommt ein Fettstuhl schon gleich am Anfang der erkrankung? Ist es überhaupt möglich chron. Pa mit insuffiziens zu haben wenn der Elastasewert bei >500 liegt?
ich würde mich über ein paar hilfreiche Antworten freuen
mfg Robin
Ich habe seit ca. 1,5 Jahren Durchfall/breiigen Stuhl. Seit vier Wochen habe ich ab und zu lichte Oberbauchschmerzen, Fettstuhl, sehr viel Nahrungsreste im Stuhl und ca. 4kg Gewicht verloren. Folgende untersuchungen wurden bis jetzt durchgeführt: Darmspiegelung (i.O.),
Magenspiegelung (erosive Antrumgastritis), 2x Sono Abdomen (alles unauff., lichte Fettleber), Labor: Elastase >500, Lipase 23,5 U/L, Amylase 23U/L, CRP 1,68mg/l, Leberwert 218U/L.
Ich rauche nicht, Trinke öfter alkohol, kein kaffee, wenig Milchprodukte, treibe sport, bin25 jahre
Update07.01. CT: Plumpe Pankreaskonfiguration kann Hinweis auf eine ödematöse Pankreatitis sein.
Ab und zu leicht komisches Gefühl im Oberbauch, immer noch Fettstuhl mit übermäßig vielen Nahrungsresten.
Mein Arzt verschrieb mir Kreon 40000 und meinte wenn es da durch besser wird ist es die BSD, vllt habe ich eine leichte chron. Pankreatitis.
Meine Fragen: ab welchem stadium tritt eine insuffiziens bei einer chron. P. überhaupt auf und ab wann erkennt kann was auf dem CT?
Kommt ein Fettstuhl schon gleich am Anfang der erkrankung? Ist es überhaupt möglich chron. Pa mit insuffiziens zu haben wenn der Elastasewert bei >500 liegt?
ich würde mich über ein paar hilfreiche Antworten freuen
mfg Robin
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Hagenbuch
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- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: chron. Pankreatitis
Lieber Robin 
Fettstuhl heißt: gestörte Fettverdauung; also Durchfälle und deutliche Reduktion des Allgemeinzustandes. Nach meiner Erfahrung (fast 20 Jahre) eindeutig Leber und/oder Bauchspeicheldrüse. Elastase und Blutwerte (Amylase und Lipase) sind deshalb aber nicht konstant erhöht oder ausserhalb der Normwerte. Darmspiegelungen bringen keinen Aufschluß über den Zustand der BSD.
Meine Empfehlung: SUPERWICHTIG: such dir einen Arzt, der was davon versteht!!!!! Wird schwierig, weil es die kaum gibt. Nimm weite Wege inkauf, denn es geht schließlich um deine Lebenserwartung!
Laß eine ERCP durchführen. Hierbei wird ein Kontrastmittel in Gallengänge und BSD-Gänge gespritzt und unter Röntgen ermittelt, wie dieses durch die Gänge abfließt. Desweiteren sind CTs nicht besonders aussagekräftig, weil im Zuge der Verdauungsstörungen oft viel zu viel Luft (Blähungen) den Durchblick erschwert. Weiterhin rate ich zur MRCP http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetreso ... ikographie. Sie ist auch nicht so ungesund
Reduziere das Alkoholtrinken.
Zum Glück hast Du nur leichte Schmerzen. Bei der Pankreatitis kommt es zur Selbstverdauung, weil das entzündete Gewebe nicht mehr durch schützende Schleimhaut geschützt wird, und der salzsäureähliche Verdauungssaft darüber läuft und die Drüse an der Stelle verdaut. Und das tut unerträglich weh!
Wünsche Dir Viel Glück,
Michael
Fettstuhl heißt: gestörte Fettverdauung; also Durchfälle und deutliche Reduktion des Allgemeinzustandes. Nach meiner Erfahrung (fast 20 Jahre) eindeutig Leber und/oder Bauchspeicheldrüse. Elastase und Blutwerte (Amylase und Lipase) sind deshalb aber nicht konstant erhöht oder ausserhalb der Normwerte. Darmspiegelungen bringen keinen Aufschluß über den Zustand der BSD.
Meine Empfehlung: SUPERWICHTIG: such dir einen Arzt, der was davon versteht!!!!! Wird schwierig, weil es die kaum gibt. Nimm weite Wege inkauf, denn es geht schließlich um deine Lebenserwartung!
Laß eine ERCP durchführen. Hierbei wird ein Kontrastmittel in Gallengänge und BSD-Gänge gespritzt und unter Röntgen ermittelt, wie dieses durch die Gänge abfließt. Desweiteren sind CTs nicht besonders aussagekräftig, weil im Zuge der Verdauungsstörungen oft viel zu viel Luft (Blähungen) den Durchblick erschwert. Weiterhin rate ich zur MRCP http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetreso ... ikographie. Sie ist auch nicht so ungesund
Zum Glück hast Du nur leichte Schmerzen. Bei der Pankreatitis kommt es zur Selbstverdauung, weil das entzündete Gewebe nicht mehr durch schützende Schleimhaut geschützt wird, und der salzsäureähliche Verdauungssaft darüber läuft und die Drüse an der Stelle verdaut. Und das tut unerträglich weh!
Wünsche Dir Viel Glück,
Michael
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Robin7788
- Beiträge: 16
- Registriert: 15. Januar 2014, 10:40
Re: chron. Pankreatitis
hallo Micheal... danke für deine Nachricht.
Ab wann würde sich denn der Elastase wert bei chron. Pa verändern? Und wie kann man sich die vielen Nahrungsreste im stuhl erklären... ist das auch ein sympton eines Fettstuhls? Mein Stuhl hat mal normale Konsistens (trotzdem Gelblich, viel Nahrungsreste und glentzt im Licht) und mal breiig bis hin zum Durchfall. Hast du erfahrung mit Kreon... würde gern wissen ab wann sich die Symptome bessern müssten. Von einer ERCP hab ich schon gelesen... aber diese untersuchung könnte selbst eine Pankreatitis auslösen. Führt sowas ein normaler Gatroenterologe durch?
ach so und können diese Beschwerden auch eine Psychische Ursache haben?
gruß robin
Ab wann würde sich denn der Elastase wert bei chron. Pa verändern? Und wie kann man sich die vielen Nahrungsreste im stuhl erklären... ist das auch ein sympton eines Fettstuhls? Mein Stuhl hat mal normale Konsistens (trotzdem Gelblich, viel Nahrungsreste und glentzt im Licht) und mal breiig bis hin zum Durchfall. Hast du erfahrung mit Kreon... würde gern wissen ab wann sich die Symptome bessern müssten. Von einer ERCP hab ich schon gelesen... aber diese untersuchung könnte selbst eine Pankreatitis auslösen. Führt sowas ein normaler Gatroenterologe durch?
ach so und können diese Beschwerden auch eine Psychische Ursache haben?
gruß robin
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Hagenbuch
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- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: chron. Pankreatitis
Also, Robin,
ich bin kein Arzt!
Meine Erfahrungen beruhen auf meiner eigenen Krankheit. Deshalb beanspruche ich auch nicht, die Quelle aller Weisheit zu sein.
Dazu hab ich hier gestern in anderem Zusammenhang folgenden Brief geschrieben:
Du hast fast die selbe Situation wie ich (52; 180cm; früher fast 90kg heute 68kg; lebe in Dülmen): akute P.-Anfälle in meiner Kindheit, Mitte 30 chronische P.. 2007 (nach Gallenblasenentfernung) in Heidelberg Bauchspeicheldrüsenkopfteilresektion. Allerdings hab ich dort schon alle Komplikationen mitgenommen, musste mehrere Monate dort bleiben.
Die schlimmsten Leiden, weil unmittelbar, waren die chron. Schmerzen. Natürlich auch Fettstuhl und Durchfall, aufgrund von Medis die Verstopfung unso. Die OP hat mir die Schmerzspitzen genommen, sind aber immer wieder da. Auch weil ich die Nebenwirkungen nicht mehr wollte, hab ich auf eigene Faust das Morphin abgesetzt und durch das wesentlich schwächere Tilidin ersetzt. Heißt, daß ich ständig Schmerzen habe, die durch Tilidin ein bißchen erträglicher werden (In ganz schlimmen Fällen versuche ich, an flüssiges Morphin zu kommen.). Daß das funktioniert, liegt wohl an der kompletten Umstellung meines Lebens: kein Stress und langsam leben. Wie wir informierten Patienten wissen, ist die P. eine fortschreitende Krankheit. Die sich bei mir nicht davon abhalten ließ
So habe ich inzwischen auch Diabetes...
Während meiner vielen Krankenhausaufenthalte habe ich neugierig meine "Kollegen" interviewt. Wollte herausfinden, was wir alle gemeinsam haben. Heute bin ich überzeugt, daß es sich um eine psychosomatische Krankheit handelt. Wie übrigens fast alle Krankheiten, die die Verdauung betreffen. Das wussten auch schon die Alten, wenn sie das Wort cholerisch benutzten oder einem die Galle überläuft. Man könnte auch sagen, daß es sich hierbei um sehr empfindliche Menschen handelt, die es schwer im Leben hatten und/oder haben. Diesen Zusammenhang lehnen die (vielen) Mediziner, die mir begegnet sind, arrogant ab. Womit wir auch bei meinem Hauptproblem sind: nämlich die Anerkennung der Krankheit (bei mir inzwischen eine halbe DIN A4 Seite mit Diagnosen) durch die Gesellschaft, Ärzte, Behörden und (bei mir) die Justiz. Daß ich ständig Schmerzen habe, nachts nicht schlafen kann, oder Unverträglichkeiten, oder oben genanntes langsames diszipliniertes Leben, wird als subjektiv abgetan und nicht berücksichtigt.
Konkret geht es bei mir um Erwerbsfähigkeit und Ernährungszulage. Seit fast 20 Jahren wurde ich (nur) arbeitunfähig geschrieben. Neulich bin ich nach Dülmen gezogen und kam, selbst im Notfall nicht mal an Tilidin! Heute mußte ich mir von einem neuen Arzt sagen lassen, daß er mich nicht krankschreiben könne, weil ich äußerlich keine Auffälligkeiten aufwiese, meine Werte (Lipase: 7) normal seien, und er ausserdem nicht selbst bestimmen dürfe, was arbeitsunfähig sei, sondern das Jobcenter! Ich weiß nicht mehr, wie ich das bewältigen soll ...
Wenn ich so im Netz am lesen bin, daß andere mit ähnlichem Krankheitsbildern längst in Rente sind, könnte ich vor Wut heulen.
Dir möchte ich sagen, daß infolge der Tatsache, daß es eine fortschreitende Krankheit ist, es immer wieder zu Deinen Beschwerden kommen kann. Alleine schon durch Vergessen von Kreon, Zusammenspiel mit anderen Medis u.s.w. . Freunde dich mit deiner BSD an. Dann wird das irgendwann erträglich
Nicht zu vergessen, daß es auch, Gott weiß wie, zu einer Heilung kommen kann 
Zu Deiner Frage: wenn es sich um eine Störung der Fettverdauung handelt, müßte Kreon, richtig eingenommen, zu einer Verbesserung führen. Inzwischen mache ich das mit der 20.000 Dosierung folgendermaßen: ein paar Bissen, dann die erste Kapsel. Je nachdem, wie groß die Essensmenge ist und wie fett, kommen dann in Abständen die nächsten. Bei mir ist häufig das Problem, daß ichs vergesse, oder in Gesellschft ohne Enzyme esse. Das führt unweigerlich zu Durchfall.
Wenn Du wissen willst, ob Du eine Pankreatitis hast, vergiß Elastase und den ganzen Kram und unterziehe dich den von mir empfohlenen Untersuchungen AN EINER FACHKLINIK durch KÖNNER, nicht durch Anfänger. Dann reduziert sich auch die Gefahr, Komplikationen davon zu tragen. Es gibt unglaublich viele Ärzte, die sich für ganz doll und kompetent halten. Sie tun als ob und blenden die Patienten. Bei einem Aufkommen der Krankheit 10-20/100.000 ist es unmöglich, daß einer dieser selbsternannten Götter ausreichend Erfahrung haben kann. Es sei denn, er ist ständig damit beschäftigt. Der Facharzt für Magen-Darm unso ist normalerweise schon ein Gastroenterologe, aber in Anbetracht der Seltenheit der Krankheit ist es sehr unwahrscheinlich, daß der nächstbeste über ausreichendes Wissen verfügt.
http://www.bauchspeicheldrüseninfo.de/c ... titis.html
ich bin kein Arzt!
Meine Erfahrungen beruhen auf meiner eigenen Krankheit. Deshalb beanspruche ich auch nicht, die Quelle aller Weisheit zu sein.
Dazu hab ich hier gestern in anderem Zusammenhang folgenden Brief geschrieben:
Du hast fast die selbe Situation wie ich (52; 180cm; früher fast 90kg heute 68kg; lebe in Dülmen): akute P.-Anfälle in meiner Kindheit, Mitte 30 chronische P.. 2007 (nach Gallenblasenentfernung) in Heidelberg Bauchspeicheldrüsenkopfteilresektion. Allerdings hab ich dort schon alle Komplikationen mitgenommen, musste mehrere Monate dort bleiben.
Die schlimmsten Leiden, weil unmittelbar, waren die chron. Schmerzen. Natürlich auch Fettstuhl und Durchfall, aufgrund von Medis die Verstopfung unso. Die OP hat mir die Schmerzspitzen genommen, sind aber immer wieder da. Auch weil ich die Nebenwirkungen nicht mehr wollte, hab ich auf eigene Faust das Morphin abgesetzt und durch das wesentlich schwächere Tilidin ersetzt. Heißt, daß ich ständig Schmerzen habe, die durch Tilidin ein bißchen erträglicher werden (In ganz schlimmen Fällen versuche ich, an flüssiges Morphin zu kommen.). Daß das funktioniert, liegt wohl an der kompletten Umstellung meines Lebens: kein Stress und langsam leben. Wie wir informierten Patienten wissen, ist die P. eine fortschreitende Krankheit. Die sich bei mir nicht davon abhalten ließ
Während meiner vielen Krankenhausaufenthalte habe ich neugierig meine "Kollegen" interviewt. Wollte herausfinden, was wir alle gemeinsam haben. Heute bin ich überzeugt, daß es sich um eine psychosomatische Krankheit handelt. Wie übrigens fast alle Krankheiten, die die Verdauung betreffen. Das wussten auch schon die Alten, wenn sie das Wort cholerisch benutzten oder einem die Galle überläuft. Man könnte auch sagen, daß es sich hierbei um sehr empfindliche Menschen handelt, die es schwer im Leben hatten und/oder haben. Diesen Zusammenhang lehnen die (vielen) Mediziner, die mir begegnet sind, arrogant ab. Womit wir auch bei meinem Hauptproblem sind: nämlich die Anerkennung der Krankheit (bei mir inzwischen eine halbe DIN A4 Seite mit Diagnosen) durch die Gesellschaft, Ärzte, Behörden und (bei mir) die Justiz. Daß ich ständig Schmerzen habe, nachts nicht schlafen kann, oder Unverträglichkeiten, oder oben genanntes langsames diszipliniertes Leben, wird als subjektiv abgetan und nicht berücksichtigt.
Konkret geht es bei mir um Erwerbsfähigkeit und Ernährungszulage. Seit fast 20 Jahren wurde ich (nur) arbeitunfähig geschrieben. Neulich bin ich nach Dülmen gezogen und kam, selbst im Notfall nicht mal an Tilidin! Heute mußte ich mir von einem neuen Arzt sagen lassen, daß er mich nicht krankschreiben könne, weil ich äußerlich keine Auffälligkeiten aufwiese, meine Werte (Lipase: 7) normal seien, und er ausserdem nicht selbst bestimmen dürfe, was arbeitsunfähig sei, sondern das Jobcenter! Ich weiß nicht mehr, wie ich das bewältigen soll ...
Wenn ich so im Netz am lesen bin, daß andere mit ähnlichem Krankheitsbildern längst in Rente sind, könnte ich vor Wut heulen.
Dir möchte ich sagen, daß infolge der Tatsache, daß es eine fortschreitende Krankheit ist, es immer wieder zu Deinen Beschwerden kommen kann. Alleine schon durch Vergessen von Kreon, Zusammenspiel mit anderen Medis u.s.w. . Freunde dich mit deiner BSD an. Dann wird das irgendwann erträglich
Zu Deiner Frage: wenn es sich um eine Störung der Fettverdauung handelt, müßte Kreon, richtig eingenommen, zu einer Verbesserung führen. Inzwischen mache ich das mit der 20.000 Dosierung folgendermaßen: ein paar Bissen, dann die erste Kapsel. Je nachdem, wie groß die Essensmenge ist und wie fett, kommen dann in Abständen die nächsten. Bei mir ist häufig das Problem, daß ichs vergesse, oder in Gesellschft ohne Enzyme esse. Das führt unweigerlich zu Durchfall.
Wenn Du wissen willst, ob Du eine Pankreatitis hast, vergiß Elastase und den ganzen Kram und unterziehe dich den von mir empfohlenen Untersuchungen AN EINER FACHKLINIK durch KÖNNER, nicht durch Anfänger. Dann reduziert sich auch die Gefahr, Komplikationen davon zu tragen. Es gibt unglaublich viele Ärzte, die sich für ganz doll und kompetent halten. Sie tun als ob und blenden die Patienten. Bei einem Aufkommen der Krankheit 10-20/100.000 ist es unmöglich, daß einer dieser selbsternannten Götter ausreichend Erfahrung haben kann. Es sei denn, er ist ständig damit beschäftigt. Der Facharzt für Magen-Darm unso ist normalerweise schon ein Gastroenterologe, aber in Anbetracht der Seltenheit der Krankheit ist es sehr unwahrscheinlich, daß der nächstbeste über ausreichendes Wissen verfügt.
http://www.bauchspeicheldrüseninfo.de/c ... titis.html
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Robin7788
- Beiträge: 16
- Registriert: 15. Januar 2014, 10:40
Re: chron. Pankreatitis
Danke für diene Nachricht Hagenbuch...
oh man du hast ja im Bezug auf deiner BSD schon einiges durch. Dass tut mir leid für dich. Hoffendlich kommt es bei mir nicht soweit.
Seit einem Jahr zerbreche ich mir über alles mögliche den Kopf weil ich privat doch schon so einige Probleme habe... ich weiß gar nicht mehr wann ich mal Nachts durch geschlafen habe... jede Stunde is man wach und dazu noch die verrücktesten Träume, da is das gar nicht so weit hergeholt das es ne psychosomatische Krankheit sein kann. Naja was solls.
Eine Frage zum Kreon: hatte heut Mittag zwei Buletten mit kartoffeln und Gemüse. Würde da eine Kapsel 40000 reichen?
Und wie finde ich so eine Fachklinik?
Ich war schon bei einem Gastroenterologe von dem ich dachte er taugt was aber nach den Ultraschall mein er nur "is zwar ganz gut das mich mein Hausarzt weiter überwiesen hat aber man soll die Kirche mal im Dorf lassen"
Und welche Untersuchung gibt noch mal 100pro aufschluss auf eine Pankreatitis? naja 100pro wird es wohl nicht geben.
Was mich noch verwundert ist, ich habe gelesen das bei normalen Elastasewerten eine gravierende Erkrankung der BSD ausgeschlossen werden kann... ist da was dran?
oh man du hast ja im Bezug auf deiner BSD schon einiges durch. Dass tut mir leid für dich. Hoffendlich kommt es bei mir nicht soweit.
Seit einem Jahr zerbreche ich mir über alles mögliche den Kopf weil ich privat doch schon so einige Probleme habe... ich weiß gar nicht mehr wann ich mal Nachts durch geschlafen habe... jede Stunde is man wach und dazu noch die verrücktesten Träume, da is das gar nicht so weit hergeholt das es ne psychosomatische Krankheit sein kann. Naja was solls.
Eine Frage zum Kreon: hatte heut Mittag zwei Buletten mit kartoffeln und Gemüse. Würde da eine Kapsel 40000 reichen?
Und wie finde ich so eine Fachklinik?
Ich war schon bei einem Gastroenterologe von dem ich dachte er taugt was aber nach den Ultraschall mein er nur "is zwar ganz gut das mich mein Hausarzt weiter überwiesen hat aber man soll die Kirche mal im Dorf lassen"
Und welche Untersuchung gibt noch mal 100pro aufschluss auf eine Pankreatitis? naja 100pro wird es wohl nicht geben.
Was mich noch verwundert ist, ich habe gelesen das bei normalen Elastasewerten eine gravierende Erkrankung der BSD ausgeschlossen werden kann... ist da was dran?
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Hagenbuch
- Beiträge: 39
- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: chron. Pankreatitis
Guggs Du hier http://www.pancreas.ch/de/erkrankungen.html , Robin 
Hier erfährst Du alles über Möglichkeiten der richtigen Diagnose. Und vieles mehr. AN Deiner Stelle würde ich mit diesem Zentrum Kontakt aufnehmen und an sie meine Fragen stellen. Ruf da an! Verschleppe dein Problem nicht! Dort erfährst Du auch, wo in Deiner Nähe geeignete medizinische Einrichtungen zu finden sind.
Die richtige Menge Kreon ist abhängig vom Patienten und dem Grad Deiner Beeinträchtigung. Deshalb kann ich dir hier keine verbindliche Antwort geben. Wichtig auf jeden Fall, daß Du gleichzeitig morgens einen Säureblocker wie Omeprazol oder ähnliches einnimmst. Da sonst Kreon nicht richtig funktioniert.
Und noch einmal: Hüte dich vor Göttern in weiß! Die gehören tatsächlich in die Kirche im Dorf!
So long, mein Freund,
Michael
Hier erfährst Du alles über Möglichkeiten der richtigen Diagnose. Und vieles mehr. AN Deiner Stelle würde ich mit diesem Zentrum Kontakt aufnehmen und an sie meine Fragen stellen. Ruf da an! Verschleppe dein Problem nicht! Dort erfährst Du auch, wo in Deiner Nähe geeignete medizinische Einrichtungen zu finden sind.
Die richtige Menge Kreon ist abhängig vom Patienten und dem Grad Deiner Beeinträchtigung. Deshalb kann ich dir hier keine verbindliche Antwort geben. Wichtig auf jeden Fall, daß Du gleichzeitig morgens einen Säureblocker wie Omeprazol oder ähnliches einnimmst. Da sonst Kreon nicht richtig funktioniert.
Und noch einmal: Hüte dich vor Göttern in weiß! Die gehören tatsächlich in die Kirche im Dorf!
So long, mein Freund,
Michael
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Robin7788
- Beiträge: 16
- Registriert: 15. Januar 2014, 10:40
Re: chron. Pankreatitis
Hab jeztzt ein Termin bei einem Pankreaszentrum in Berlin... naja mal sehen was mein Hausarzt dazu sagt wenn ich wegen der Überweisung komme.
Sagt mal was kommt eig zuerst bei einer Chronischen Pankreatitis, Schmerzen oder Verdauungsstörung? Hab gelesen die BSD verliert erst bei ca. 80/90% ihre Tätigkeit. Müssten da nicht vorher Schmerzen sein? Weil so richtig Schmerzen hab ich ja nicht, nur so ein lichtes drücken und halt nen komisches Gefühl im Oberbauch. Im Rücken war noch nichts gewesen. Nur mal so ein stechen unten den Rippenbogen.... links wie rechts
Sagt mal was kommt eig zuerst bei einer Chronischen Pankreatitis, Schmerzen oder Verdauungsstörung? Hab gelesen die BSD verliert erst bei ca. 80/90% ihre Tätigkeit. Müssten da nicht vorher Schmerzen sein? Weil so richtig Schmerzen hab ich ja nicht, nur so ein lichtes drücken und halt nen komisches Gefühl im Oberbauch. Im Rücken war noch nichts gewesen. Nur mal so ein stechen unten den Rippenbogen.... links wie rechts
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Hagenbuch
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- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: chron. Pankreatitis
Nicht alle Patienten leiden vornehmlich unter Schmerzen. Stell dir vor, in den Gängen der BSD befindet sich eine Entzündung, also mehr oder weniger rohes Fleisch, das eh schon strapaziert ist. Ohne Schutz durch Schleimhaut. Da läuft jetzt die salzsäureähnliche Verdauungsflüssigkeit drüber. Es kommt hier zur Selbstverdauung, was den Schmerz auslöst.
Wenn Du diese Schmerzen nicht hast, sei froh. Auch weil es durchaus ein gutes Zeichen sein kann.
Wenn Du diese Schmerzen nicht hast, sei froh. Auch weil es durchaus ein gutes Zeichen sein kann.
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Robin7788
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- Registriert: 15. Januar 2014, 10:40
Re: chron. Pankreatitis
und wenn das noch nicht der fall ist kann dann trotzdem ein insuffiziens vorliegen?
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Hagenbuch
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- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: chron. Pankreatitis
ich denke: Ja
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