Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das normal?
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Hella
- Beiträge: 1
- Registriert: 15. Januar 2014, 12:52
Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das normal?
Hallo zusammen,
im September habe ich mich einer Whipple-OP unterziehen müssen, weil der Verdacht auf ein Pankreas-Karzinom bestand. Es war zum Glück aber nur eine Entzündung und Verhärtung des Gallengangs.
Mir ist nun eine Behinderung von 30 anerkannt worden. Ich würde gerne wissen, ob ich hier Leidensgenossen finde, die mir bestätigen können, ob diese Einschätzung richtig ist.
Viele Grüße
Hella aus Köln
im September habe ich mich einer Whipple-OP unterziehen müssen, weil der Verdacht auf ein Pankreas-Karzinom bestand. Es war zum Glück aber nur eine Entzündung und Verhärtung des Gallengangs.
Mir ist nun eine Behinderung von 30 anerkannt worden. Ich würde gerne wissen, ob ich hier Leidensgenossen finde, die mir bestätigen können, ob diese Einschätzung richtig ist.
Viele Grüße
Hella aus Köln
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Andi
- Beiträge: 1060
- Registriert: 15. Februar 2011, 20:42
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Hallo Hella,
ist schwer zu beurteilen von anderen, es kommt darauf an wie Deine Beschwerden und Einschränkungen sind, danach sollte der Grad der Behinderung festgelegt werden
Lg Andi
ist schwer zu beurteilen von anderen, es kommt darauf an wie Deine Beschwerden und Einschränkungen sind, danach sollte der Grad der Behinderung festgelegt werden
Lg Andi
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Hagenbuch
- Beiträge: 39
- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Hallo vielmals,
gestatten, Michael
"... Die Aerzte in Dt. sind nicht aufgeklaert oder nicht an dieser Erkrankung interessiert, und wenn ich nach denen gehen wuerde, waere ich schon Blumenduenger. So fliege ich alle 4 Monate in die USA zu einem super talentiertem Doc der ..."
Dies schreibt eine Frau, die es wissen muß. In Deutschland sind wir nicht gut aufgehoben, nicht nur weil die Krankheit mit 10-20/100.000Einwohner zu selten ist, um zu erwarten, daß ein Arzt ausreichend Kenntnis von ihr hat. Vielmehr auch, weil die selbsternannten Götter, die bestenfalls halbgebildet sind, keinen Bock haben, ihrem Eid zu entsprechen, indem sie sich schlau machen. Wenn man, auch im Internet, die Fachliteratur, also Beiträge von Fachkliniken (Bern) oder echten Fachleuten gelesen hat, und es sei hier bemerkt, daß das nötige Wissen um die Bedarfe und Probleme der Patienten allerhöchstens 5-10 DIN A4 Seiten umfasst, müßte man zum Beispiel wissen, daß die meisten Erkrankten in keiner Weise arbeitsfähig sind (schon alleine, wenn man bedenkt, daß der Patient anstelle von 2-3 Mahlzeiten mindestens 6 zu sich nehmen muß, sich dabei Zeit nehmen und nicht im Streß sein müssen), daß sie elementare Mangelerscheinungen, z.B. hinsichtlich der fettlöslichen Vitamine E, D, K und A haben, die behandelt werden müssen. Zwar weiß man noch nicht genau, inwieweit diese Vitamine biochemische Vorgänge synchronisieren, aber die Wissenschaft weiß, daß es hier um lebenswichtige Vorgänge handelt, die unbedingt erhalten werden müssen. Die Wirklichkeit zeigt, daß sich deutsche Ärzte höchstens dazu hinreißen lassen, den Vitamin D-Spiegel zu messen. Wenn dabei schwergradiger Mangel festgestellt wird, heißt das nicht, daß der deutsche selbsternannte Gott Vitamin-D-Spritzen verabreicht. Genauso borniert verschreiben sie keine Schmerzmittel, die helfen, weil das ja dann Drogen wären. Interessant zu wissen, daß Ärzte zu denen gehören, die ohne Schmerzen am meisten Alkohol trinken.
Sicher sind die Rahmenbedingungen für Ärzte nicht mehr so doll wie früher. Sie bringen aber zutage, wer warum Arzt geworden ist (langsam auf der Zunge zergehen lassen, bitte
).
Genauso ist es mit Behörden bis zum Sozialgericht ..... Nach fast 20 Jahren stelle ich fest, daß unsere eh schon stark reduzierte Lebenserwartung durch deutsche Ärzte und Behörden nach, bzw. trotz Belehrung durch Patienten oder Atteste oder NArben ... billigend inkauf nehmend bewußt weiter verkürzt wird!!!!!
Im wissenschaftlichen Beirat dieser Selbsthilfeorganisation sitzen med. Professore, die einem nur für 4000,--Euro mit Dokumenten zur Seite stehen, OBWOHL sie den Hilfesuchenden operiert haben.
Sicher ist es eine Hilfe, hier "Kollegen" zu treffen, sich mit ihnen auszutauschen. Möglicherweise auch manchmal hilfreich.
Um unser Leben einigermaßen in Würde und mit Respekt durch die Umwelt zu leben, bedarf es aber mehr. Wir brauchen eine Lobby! Wir brauchen eine Kategorie im Behindertenausweis, der uns unabhängig macht von den Launen der Entscheidungsträger!
Ich arbeite dran.
Gruß, Michael
gestatten, Michael
"... Die Aerzte in Dt. sind nicht aufgeklaert oder nicht an dieser Erkrankung interessiert, und wenn ich nach denen gehen wuerde, waere ich schon Blumenduenger. So fliege ich alle 4 Monate in die USA zu einem super talentiertem Doc der ..."
Dies schreibt eine Frau, die es wissen muß. In Deutschland sind wir nicht gut aufgehoben, nicht nur weil die Krankheit mit 10-20/100.000Einwohner zu selten ist, um zu erwarten, daß ein Arzt ausreichend Kenntnis von ihr hat. Vielmehr auch, weil die selbsternannten Götter, die bestenfalls halbgebildet sind, keinen Bock haben, ihrem Eid zu entsprechen, indem sie sich schlau machen. Wenn man, auch im Internet, die Fachliteratur, also Beiträge von Fachkliniken (Bern) oder echten Fachleuten gelesen hat, und es sei hier bemerkt, daß das nötige Wissen um die Bedarfe und Probleme der Patienten allerhöchstens 5-10 DIN A4 Seiten umfasst, müßte man zum Beispiel wissen, daß die meisten Erkrankten in keiner Weise arbeitsfähig sind (schon alleine, wenn man bedenkt, daß der Patient anstelle von 2-3 Mahlzeiten mindestens 6 zu sich nehmen muß, sich dabei Zeit nehmen und nicht im Streß sein müssen), daß sie elementare Mangelerscheinungen, z.B. hinsichtlich der fettlöslichen Vitamine E, D, K und A haben, die behandelt werden müssen. Zwar weiß man noch nicht genau, inwieweit diese Vitamine biochemische Vorgänge synchronisieren, aber die Wissenschaft weiß, daß es hier um lebenswichtige Vorgänge handelt, die unbedingt erhalten werden müssen. Die Wirklichkeit zeigt, daß sich deutsche Ärzte höchstens dazu hinreißen lassen, den Vitamin D-Spiegel zu messen. Wenn dabei schwergradiger Mangel festgestellt wird, heißt das nicht, daß der deutsche selbsternannte Gott Vitamin-D-Spritzen verabreicht. Genauso borniert verschreiben sie keine Schmerzmittel, die helfen, weil das ja dann Drogen wären. Interessant zu wissen, daß Ärzte zu denen gehören, die ohne Schmerzen am meisten Alkohol trinken.
Sicher sind die Rahmenbedingungen für Ärzte nicht mehr so doll wie früher. Sie bringen aber zutage, wer warum Arzt geworden ist (langsam auf der Zunge zergehen lassen, bitte
Genauso ist es mit Behörden bis zum Sozialgericht ..... Nach fast 20 Jahren stelle ich fest, daß unsere eh schon stark reduzierte Lebenserwartung durch deutsche Ärzte und Behörden nach, bzw. trotz Belehrung durch Patienten oder Atteste oder NArben ... billigend inkauf nehmend bewußt weiter verkürzt wird!!!!!
Im wissenschaftlichen Beirat dieser Selbsthilfeorganisation sitzen med. Professore, die einem nur für 4000,--Euro mit Dokumenten zur Seite stehen, OBWOHL sie den Hilfesuchenden operiert haben.
Sicher ist es eine Hilfe, hier "Kollegen" zu treffen, sich mit ihnen auszutauschen. Möglicherweise auch manchmal hilfreich.
Um unser Leben einigermaßen in Würde und mit Respekt durch die Umwelt zu leben, bedarf es aber mehr. Wir brauchen eine Lobby! Wir brauchen eine Kategorie im Behindertenausweis, der uns unabhängig macht von den Launen der Entscheidungsträger!
Ich arbeite dran.
Gruß, Michael
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absshiva
- Beiträge: 159
- Registriert: 17. Mai 2013, 09:47
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Hi Michael
ich kann Deine Empörugn zwar verstehen, aber man kann auch nicht so generalisieren, bin selber "gewhippelt" (wegen einer Zyste, keine Pankreatitis) incl. einer Komplikation in Form einer Pankreasfistel und eines Abzesse, was eine 2. OP nötig machte, und mir insgesamt 6 Wochen Krankenhaus bescherte. Das war im Jul bzw. August 2013, seit Oktober 2013 arbeite ich wieder direkt in Vollzeit und ohne große Probleme, eine Behinderung zu beantragen ist mir garnicht eingefallen, fühle mich auch nicht behindert, mache wieder Sport, bin schon wieder bei 10 km unter 60 Minuten und abgesehen von Blähungen habe ich auch keine Schmerzen, sicher gehöre ich damit zu den Glücklicheren der Operiertne, aber Du siehst es geht nicht allen gleich schlecht und ich hoffe auch meine Lebenserwartung ist nicht geringer geworden, sondern vielleicht sogar erhöht, da ich nun weniger Alkohol trinke und mich gesünder ernähre, weil ich Süßes nicht mehr vertrage. Denke diese sehr verschiedenen Verläufe machen es nicht einfach zu sagen, nach einer Whipple OP kriegt jeder X % Behinderung attestiert
ich kann Deine Empörugn zwar verstehen, aber man kann auch nicht so generalisieren, bin selber "gewhippelt" (wegen einer Zyste, keine Pankreatitis) incl. einer Komplikation in Form einer Pankreasfistel und eines Abzesse, was eine 2. OP nötig machte, und mir insgesamt 6 Wochen Krankenhaus bescherte. Das war im Jul bzw. August 2013, seit Oktober 2013 arbeite ich wieder direkt in Vollzeit und ohne große Probleme, eine Behinderung zu beantragen ist mir garnicht eingefallen, fühle mich auch nicht behindert, mache wieder Sport, bin schon wieder bei 10 km unter 60 Minuten und abgesehen von Blähungen habe ich auch keine Schmerzen, sicher gehöre ich damit zu den Glücklicheren der Operiertne, aber Du siehst es geht nicht allen gleich schlecht und ich hoffe auch meine Lebenserwartung ist nicht geringer geworden, sondern vielleicht sogar erhöht, da ich nun weniger Alkohol trinke und mich gesünder ernähre, weil ich Süßes nicht mehr vertrage. Denke diese sehr verschiedenen Verläufe machen es nicht einfach zu sagen, nach einer Whipple OP kriegt jeder X % Behinderung attestiert
- Reinhard
- Beiträge: 656
- Registriert: 1. Mai 2008, 09:32
- Wohnort: Bückeburg
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Hallo,
Leider habe ich krankheitsbedingt erst heute Zugang zu den Fragen beziehungsweise Berichten bekommen. Ich möchte mir gerne Zeit nehmen, etwas dazu zu sagen, werde allerdings erst in wenigen Tagen (auch aus gesundheitlichen Gründen) die Möglichkeit haben. Auch die Aussagen von Michael halte für sehr interessant. Ich weiß natürlich nicht, welches Mitglied des wissenschaftlichen Beirates hier betroffen war, und was für ein Behandlungsvertrag bestand. Vielleicht gibt mir Michael dazu in einer PM etwas detailliertere Auskünfte. Diese werde ich mit Sicherheit nur in dem Rahmen verwenden, in der er es selbst zulässt. Wie auch bereits in den Vorgängern Beiträgen schon erörtert, kann man dieses nicht pauschalisieren. Ich weiß zum Beispiel von Herrn Professor Poll, stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des AdP,s dass er jederzeit bereit ist Auskünfte und Ratschläge kostenlos zu geben. Dass das nicht eine komplette Behandlung beinhaltet, versteht sich von selbst.
Die Festsetzung des Grades der Behinderung ist ein riesiges Problem. Wie bereits auch oft geschildert wurde, ist nicht Art und Umfang einer Operation ein Kriterium, sondern die Folgen.
Das erstreckt sich von Schmerzen, Blähungen, Fettstühlen, Gewichtsabnahme und auch Depressionen um nur einige zu nennen. Hierzu kommt gewiss die mangelnde Kenntnis einiger Ärzte, die den Vorgang dann auch nur noch nach Aktenlage beurteilen, dazu. Der AdP hat in seinem Handbuch (das allen Mitgliedern vorliegt) einige Richtlinien für den Grad der Behinderung aufgezeigt. Da ich zurzeit nicht zu Hause bin, kann ich erst später mir die Seiten noch mal durchlesen. Dieser Ausführungen sind vor Jahren von Herrn Professor Dr.Willig, einer der Urväter des AdP's (der auch gutachterlich tätig war) verfasst worden.
Ich zum Beispiel finde es unerträglich, dass hier Einstufungen vorgenommen werden, die eindeutig auf mangelndes Fachwissen zu Stande kommen. Dabei kann man es den Ärzten noch noch nicht mal vorwerfen, dass sie in diesem Fachgebiet nicht so fit sind. Wer nimmt denn schon an einer Fortbildung teil, die Patienten betreffen, von denen er in drei Jahren vielleicht nur einen sieht. Es fällt ihm dann natürlich schwer war, die einzelnen Beschwerden die sehr massiv sein können, nachzuvollziehen.
Ich möchte hiermit zunächst mal Schluss machen, hoffe jedoch auch auf weitere Infos von Michael. Dies wäre auch für mich sehr vorteilhaft, weil ich bei ihm enormes Hintergrundwissen vermute. Damit will ich allen anderen dieses natürlich nicht absprechen.
Bis bald, seid lieb gegrüßt euer
Reinhard
Leider habe ich krankheitsbedingt erst heute Zugang zu den Fragen beziehungsweise Berichten bekommen. Ich möchte mir gerne Zeit nehmen, etwas dazu zu sagen, werde allerdings erst in wenigen Tagen (auch aus gesundheitlichen Gründen) die Möglichkeit haben. Auch die Aussagen von Michael halte für sehr interessant. Ich weiß natürlich nicht, welches Mitglied des wissenschaftlichen Beirates hier betroffen war, und was für ein Behandlungsvertrag bestand. Vielleicht gibt mir Michael dazu in einer PM etwas detailliertere Auskünfte. Diese werde ich mit Sicherheit nur in dem Rahmen verwenden, in der er es selbst zulässt. Wie auch bereits in den Vorgängern Beiträgen schon erörtert, kann man dieses nicht pauschalisieren. Ich weiß zum Beispiel von Herrn Professor Poll, stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des AdP,s dass er jederzeit bereit ist Auskünfte und Ratschläge kostenlos zu geben. Dass das nicht eine komplette Behandlung beinhaltet, versteht sich von selbst.
Die Festsetzung des Grades der Behinderung ist ein riesiges Problem. Wie bereits auch oft geschildert wurde, ist nicht Art und Umfang einer Operation ein Kriterium, sondern die Folgen.
Das erstreckt sich von Schmerzen, Blähungen, Fettstühlen, Gewichtsabnahme und auch Depressionen um nur einige zu nennen. Hierzu kommt gewiss die mangelnde Kenntnis einiger Ärzte, die den Vorgang dann auch nur noch nach Aktenlage beurteilen, dazu. Der AdP hat in seinem Handbuch (das allen Mitgliedern vorliegt) einige Richtlinien für den Grad der Behinderung aufgezeigt. Da ich zurzeit nicht zu Hause bin, kann ich erst später mir die Seiten noch mal durchlesen. Dieser Ausführungen sind vor Jahren von Herrn Professor Dr.Willig, einer der Urväter des AdP's (der auch gutachterlich tätig war) verfasst worden.
Ich zum Beispiel finde es unerträglich, dass hier Einstufungen vorgenommen werden, die eindeutig auf mangelndes Fachwissen zu Stande kommen. Dabei kann man es den Ärzten noch noch nicht mal vorwerfen, dass sie in diesem Fachgebiet nicht so fit sind. Wer nimmt denn schon an einer Fortbildung teil, die Patienten betreffen, von denen er in drei Jahren vielleicht nur einen sieht. Es fällt ihm dann natürlich schwer war, die einzelnen Beschwerden die sehr massiv sein können, nachzuvollziehen.
Ich möchte hiermit zunächst mal Schluss machen, hoffe jedoch auch auf weitere Infos von Michael. Dies wäre auch für mich sehr vorteilhaft, weil ich bei ihm enormes Hintergrundwissen vermute. Damit will ich allen anderen dieses natürlich nicht absprechen.
Bis bald, seid lieb gegrüßt euer
Reinhard
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Bezüglich des Grades der Behinderung kommt es tatsächlich sehr stark darauf an, welche Einschränkungen du noch hast. Fakt ist aber, dass Versorgungsämter sehr oft im ersten Anlauf nur einen geringen Grad der Behinderung zuerkennen. Ein Widerspruch lohnt sich also so gut wie immer. Pass auf die Fristen auf und dann liste alles auf, von Besonderheiten bei der Ernährung über Schmerzen bis hin zu psychischer Belastung... und dann schau ob du mehr raus bekommst. Angemessen findest du es ja anscheinend nicht, sonst hättest du hier nicht gefragt. Das heisst du wirst Einschränkungen haben, die du eben auch benennen musst in der Hoffnung, dass sie anerkannt werden. Im RAhmen des Widerspruchsverfahrens findet dann auch meistens eine Begutachtung statt- allerdings kann niemand garantieren dass der Doc dann Ahnung hat.
Die Werbung für die Klinik in den USA (und den Kauf der entsprechenden Vitamine) scheint ja weit rumgekommen zu sein
Die Werbung für die Klinik in den USA (und den Kauf der entsprechenden Vitamine) scheint ja weit rumgekommen zu sein
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Hagenbuch
- Beiträge: 39
- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Muggle, von welcher Werbung redest Du denn?
Zur Zeit kann ich nur davon abraten, in der Drogerie Vitamine zu kaufen! Soweit ich weiß, werden diese Vitamine vom Arzt gespritzt. Die aus der Drogerie stehen unter Verdacht, mitunter tödlich zu sein!!!
Ein schönes Wochenende,
Michael
Zur Zeit kann ich nur davon abraten, in der Drogerie Vitamine zu kaufen! Soweit ich weiß, werden diese Vitamine vom Arzt gespritzt. Die aus der Drogerie stehen unter Verdacht, mitunter tödlich zu sein!!!
Ein schönes Wochenende,
Michael
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Die der jungen Dame die sonst die Radieschen schon von unten ansehen wuerde. Fuer die entsprechende Klinik auf der anderen Seite des Teiches und fuer die von dieser Klinik empfohlenen Vitaminpraeparate.
Es handelt sich dabei uebrigens nicht um Vitamine aus der Drogerie, zumal diese bei Aufnahmestoerung nutzlos sein wuerde, sondern um eine Superduperhightechaufbereitung, deren Sinn sich mir auch bei aller Werbung der entsprechenden Firma nicht erschliesst wo man das doch auch spritzen kann
Es handelt sich dabei uebrigens nicht um Vitamine aus der Drogerie, zumal diese bei Aufnahmestoerung nutzlos sein wuerde, sondern um eine Superduperhightechaufbereitung, deren Sinn sich mir auch bei aller Werbung der entsprechenden Firma nicht erschliesst wo man das doch auch spritzen kann
- Dieter
- Beiträge: 87
- Registriert: 27. Juni 2012, 19:59
- Wohnort: Braunschweig
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Hallo zusammen,
wenn ich so eure Nachrichten lese und ich so zurück denke, wenn ich gewippelt worden wäre, hätte ich in Frührente gehen müssen, ja es liegt meistens bei den Ärzten und den Gutachtern wie sie es beurteilen.
In einem Fernsehbeitrag diese Tage, ist es raus gekommen, das die Gutachter, in den meisten Bundesländern teilweise von den Krankenkassen gestellt werden und somit die Finger drin haben.
Wenn ich 30% bekommen hätte, unter den Umständen wäre ich gegen angegangen.
Genauso wie bei machen Untersuchungen, wo sich die Krankenkassen gegen sträuben sie zu bezahlen, obwohl es Medizinisch empfohlen wurde und alle anderen Untersuchungen schon ausgeschöpft worden sind.
Manchmal verstehe ich unsere Ärzte nicht, anscheinend verdienen die nicht genug an uns.
Kopf hoch und nicht entmutigen lassen und wenn nicht gegen rangehen.
Gruss Dieter
wenn ich so eure Nachrichten lese und ich so zurück denke, wenn ich gewippelt worden wäre, hätte ich in Frührente gehen müssen, ja es liegt meistens bei den Ärzten und den Gutachtern wie sie es beurteilen.
In einem Fernsehbeitrag diese Tage, ist es raus gekommen, das die Gutachter, in den meisten Bundesländern teilweise von den Krankenkassen gestellt werden und somit die Finger drin haben.
Wenn ich 30% bekommen hätte, unter den Umständen wäre ich gegen angegangen.
Genauso wie bei machen Untersuchungen, wo sich die Krankenkassen gegen sträuben sie zu bezahlen, obwohl es Medizinisch empfohlen wurde und alle anderen Untersuchungen schon ausgeschöpft worden sind.
Manchmal verstehe ich unsere Ärzte nicht, anscheinend verdienen die nicht genug an uns.
Kopf hoch und nicht entmutigen lassen und wenn nicht gegen rangehen.
Gruss Dieter
Immer an das Positive denken, auch wenn es manchmal schwer fällt!
- Reinhard
- Beiträge: 656
- Registriert: 1. Mai 2008, 09:32
- Wohnort: Bückeburg
Re: Grad der Behinderung von 30 nach Whipple OP- ist das nor
Hallo Michael,
Habe versucht dich telefonisch zu erreichen, um Deine Adresse zu erfahren. Die Abhandlungen über Schwerbehinderung sind umfangreich (16 Seiten mit Quellenverzeichnis). Diese Ausführungen muss man sehr genau lesen, dann hat man Anhaltspunkte für den zu erwartenden Grad der Behinderung. Wie gesagt, das sind nur Anhaltspunkte und haben vor Gericht natürlich keine Beweiskraft. Man kann sich darauf keinen falls berufen. Formulierungen könnten eventuell so sein: "ich habe gehört, dass andere zuständige Ämter so entschieden haben". Im Notfall das persönliche Gespräch mit dem zuständigen Amtsarzt die damit verbundenen körperliche Untersuchung fordern. (wie soll ein Arzt deinen Ernährungs Zustand beurteilen, wenn er dich nicht sieht.) Gewicht und Körpergröße ist auch nicht immer allein entscheidend. Sogar Finger und Fußnägel können ein Indiz für eine bestimmte Mangel Erkrankung sein.) Das sind nur Punkte, aus dem Bauch heraus, die mir so auf die Schnelle einfallen. Wenn du, so wie du mir gesagt hast, die Karte schon an die Bundesgeschäftsstelle abgeschickt hast, müsste eigentlich der Ordner schon bei dir sein.
In Notfällen kannst du mich auch im Urlaub (bis einschließlich Montag) anrufen nur nicht am Sonntag ab 16:00 Uhr bis Montag morgen. 017684725784
Habe versucht dich telefonisch zu erreichen, um Deine Adresse zu erfahren. Die Abhandlungen über Schwerbehinderung sind umfangreich (16 Seiten mit Quellenverzeichnis). Diese Ausführungen muss man sehr genau lesen, dann hat man Anhaltspunkte für den zu erwartenden Grad der Behinderung. Wie gesagt, das sind nur Anhaltspunkte und haben vor Gericht natürlich keine Beweiskraft. Man kann sich darauf keinen falls berufen. Formulierungen könnten eventuell so sein: "ich habe gehört, dass andere zuständige Ämter so entschieden haben". Im Notfall das persönliche Gespräch mit dem zuständigen Amtsarzt die damit verbundenen körperliche Untersuchung fordern. (wie soll ein Arzt deinen Ernährungs Zustand beurteilen, wenn er dich nicht sieht.) Gewicht und Körpergröße ist auch nicht immer allein entscheidend. Sogar Finger und Fußnägel können ein Indiz für eine bestimmte Mangel Erkrankung sein.) Das sind nur Punkte, aus dem Bauch heraus, die mir so auf die Schnelle einfallen. Wenn du, so wie du mir gesagt hast, die Karte schon an die Bundesgeschäftsstelle abgeschickt hast, müsste eigentlich der Ordner schon bei dir sein.
In Notfällen kannst du mich auch im Urlaub (bis einschließlich Montag) anrufen nur nicht am Sonntag ab 16:00 Uhr bis Montag morgen. 017684725784