Alltag mit Pankreatitis???

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schikki04
Beiträge: 34
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Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von schikki04 »

hallo Quarz,

du schreibst: "konnte im grunde viele jahre nichts essen, ohne extreme schmerzen zu bekommen...."
in welchem zusammenhang standen denn deine schmerzen mit deiner ernaehrung/ verdauung? wann, wo, wodurch und wie lange sind sie aufgetreten? mich wuerde das sehr interessieren, weil ich zur zeit im unterleib oft so extreme schmerzen habe, dass ich denke ich verliere gleich das bewusstsein. die schmerzen sind trotz viel morphium sehr stark und keiner kann mir sagen woher sie kommen. ich habe vor einigen monaten eine ernaehrungsumstellung gemacht die deiner sehr aehnlich ist, mir sehr gut schmeckt und meinem koerper auch guttut. trotzdem kaempfe ich mit gewichtsverlust (135kg im aug. 2012, jetzt 77kg) und esse daher sehr oft (teil des magens entfernt bei whipple - diagnose pankreaskarzinom, jetzt nachgewachsener tumor und lebermetastasen), auch in der nacht. die schmerzen habe ich immer in der nacht und haeufig nach dem stuhlgang. auffallend ist auch eine sehr grosse stuhlmenge. fuehre das selber darauf zurueck, dass der druck in den daermen, aehnlich wie der tumor irgendwo auf die nerven drueckt, wuerde aber sehr gerne wissen wie sich das bei dir verhalten hat.

zum thema zucker: wenn man abnehmen moechte ist suessstoff tatsaechlich das kleinere uebel als zucker. in verbindung mit krebs allerdings nicht. es geht darum wie er stoffwechseltechnisch von unserer verdauung verarbeitet wird und hier besteht zwischen zucker und allem anderen kein unterschied. nicht bei suessstoff, nicht bei fruchtzucker, nicht bei ahornsirup und auch nicht bei traubenzucker. nein, auch nicht bei honig! die einzige ausnahme ist stevia, weil diese pflanze vom koerper eben anders verstoffwechselt wird. ich selber mag stevia nicht in getraenken, habe ansonsten mit stevia in pulverform aber sehr gute erfahrungen gemacht. beim backen eines normalen apfelkuchens zb ersetze ich den zucker komplett mit stevia und auch beim puddingkochen funktioniert das sehr gut. ich mache meine schlagsahen sogar mit stevia. im endeffekt ist es einfach nur geschmackssache und ich habe mich, obwohl die erste geschmacksprobe grausam war, sehr schnell, innerhalb von 8-10 tagen umgestellt. ist fuer mich tatsaechlich von speise zu speise und von getraenk zu getraenk total unterschiedlich.

in diesem sinne, allen einen schoenen sonntag und guten appetit,
Schikki



Mar2006
Beiträge: 33
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Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von Mar2006 »

Hallo Quarz,

ich fing mit der Schonkost wieder an, wenn das Brennen und Stechen im Bauch weg ist. Ca. 1 Tag danach. Mittlerweile esse ich auch weiter wenn das Brennen da ist bzw. das Stechen. Da mein Gastro sagte, dass meine BSD nunmal auf Essen (Magensäure) reagiert und sich bemerkbar macht, wenn sie was arbeiten muss. Nur bei sehr heftigen starken Schmerzen solle ich von vorne anfangen.

Kartoffelpüree vertrage ich garnicht. Nicht mal frischgekocht ( Kartoffeln nur zerdrückt ohne was dazu). Garnicht. Direkt Schmerzen und die Verdauung spielt verrückt. Alles was zurzeit mit Milch zu tun hat, kann ich auch vergessen. Bekomme ich sofort Durchfall drauf. Ausser ich nehme eine Pankreatin zum Joghurt oder Käse. Und diese müssen fettarm sein sonst geht selbst dass nicht. Lactoseintoleranz soll noch getestet werden, aber zurzeit nicht möglich, da ich dafür die Säureblocker absetzen müsste und ohne diese geht es mir noch schlechter. Also wird das erst mal verschoben.

Ich bin bei einer Ernährungsberaterin. Diese baut mit mir das Essen nach und nach auf. Ich habe schon einige Dinge probiert die nicht funktionieren und manche, wie junge Erbsen ( es müssen junge sein sonst vertrage ich das auch nicht) funktionieren. Karotten gekocht pur verdaue ich nicht, diese müssen püriert sein und auch in kleinen Mengen, sonst geht das auch durch.

Du siehst, ich teste schon viel aus, aber ich hab es zurzeit so satt. Bin momentan auf Babybrei (zum Anrühren) umgestiegen und mische mir dort Obst (püriert) unter. Dies ist zurzeit mein Hauptbestandteil am Essen. Morgens, mittags, abends. Dabei haben sich Erdbeeren, Bananen (muss ich in geringen Mengen essen) und Aprikosen (ungesüßt aus der Dose) am besten bewährt. Apfel vertrage ich null. Nicht gerieben, nicht in kleinen Stücken, garnicht. Gekocht könnte ich sie noch ausprobieren, aber das will ich zurzeit nicht (Angst vor Schmerzen).

Zucker gebe ich an keine Speisen dran, ich süße fast nie nach. Wenn ich würze dann nur mit Salz. Kräuter sind mir noch zu Risikohaft.
Schweinefleisch gedünstet und Kabeljau gibt es nicht oft, wird aber auch vertragen. Huhn nur mit Pankreatin, ohne führt es zu Schmerzen und Übelkeit. Um mir mal was süßes zu gönnen, esse ich diese Reiswaffeln mit Geschmack, da vertrage ich allerdings auch nur 3 Sorten. Die mit Joghurt z.B. vertrage ich garnicht. Bekomme nach 1-2 Minuten einen total sauren Geschmack im Mund. Dies passiert mir allerdings auch ab und an mit fettarmen Käse und Joghurt selbst mit Pankreatin.

Ich verstehe es selbst nicht, dass es so eine komische Zusammenstellung ist, die ich vertrage und bei Dingen, bei denen man sagt, die müsste ich vertragen, vertrage ich nichts. Mein Gastro sagt nur: Sie müssen für sich selbst ausprobieren was geht und was nicht geht.

Und Dein Vorschlag mit Haferflocken, vertrage ich zwar aber schmeckt mir absolut nicht. Ich hab es nun schon öfter mal gegessen aber das ist nichts für mich :-)
Nudeln und Reis fehlen bei mir ganz. Zucchini möchte ich demnächst ausprobieren. Jungen Spinat fein gehackt hatte ich schon ausprobiert, ging ganz gut, aber passt nicht zu allem. Ei geht bei mir nur als Rührei, ohne Fett in der Pfanne und ohne andere Zutaten. Davon auch nur sehr sehr wenig.

Also heißt es einfach nur weiter probieren und testen. Aber ich bin momentan dem ganzen zu müde geworden. Es nervt eigentlich nur noch. Ich weiß dass dies keine gute Einstellung ist, aber es ist echt doof. Vor allem wenn ich dann andere normal essen sehe und ich grad da stehe und mir meinen Babybrei anrühre. :-(

Gruß Mar2006
Mar2006
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Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von Mar2006 »

Hallo SaSem,

wann fängst Du mit den 4h an? Oder bist Du schon? Wie läuft /lief es? Ich habe jetzt drei Tage hinter mir und ich muss sagen es war ok. Ich habe abends öfter mal brennen gehabt als die Tage zuvor, aber ob dies in Verbindung mit der Arbeit ist, weiß ich nicht. War aber ok. Davon will ich mich jetzt mal nicht entmutigen lassen. Vor allem weil es Spaß gemacht hatte wieder auf Arbeit zu sein. Wobei, das mit den 4h anstatt 8h könnte man sich auch für die Zukunft überlegen :denk: Man hat wesentlich mehr Freizeit und kann sich um sich kümmern, aber weniger Geld :( . Nur von wegen die ersten Tage sind Schonfrist. Es war als ob ich nicht weggewesen war (was ja auch sehr schön ist, aber geschont wurde da von meinen Kollegen nichts :lachen: )

Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

Gruß Mar2006
Mar2006
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Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von Mar2006 »

Hallo Schikki04,
schikki04 hat geschrieben: hallo Quarz,

du schreibst: "konnte im grunde viele jahre nichts essen, ohne extreme schmerzen zu bekommen...."
in welchem zusammenhang standen denn deine schmerzen mit deiner ernaehrung/ verdauung? wann, wo, wodurch und wie lange sind sie aufgetreten?

auffallend ist auch eine sehr grosse stuhlmenge. fuehre das selber darauf zurueck, dass der druck in den daermen, aehnlich wie der tumor irgendwo auf die nerven drueckt, wuerde aber sehr gerne wissen wie sich das bei dir verhalten hat.

in diesem sinne, allen einen schoenen sonntag und guten appetit,
Schikki
Auch wenn Du Quarz angesprochen hast, antworte ich Dir mal auf die zwei Dinge: Die Schmerzen bei mir treten bei Nahrung auf, die ich nicht vertrage: Kartoffen zerdrück z.B., ca. 10 min nach dem Essen bekomme ich Druck in den Magen, dann fängt der Bauch an weh zu tun (Magengegend) und ich habe das Gefühl, das liegt da wie ein Stein drin, dann fängt ein Brennen im Oberbauchraum an und bleibt dort. Nach ca. 30 min bekomme ich so Art Krämpfe im unteren Bauchbereich (Darmgegend) und es bleibt nach abklingen (ca. 1h) ein ekliger Druck und das Gefühl das mein ganzer Bauch voll wäre, bekomme dazu starke Blähungen dann und überall Druckgefühl. Bei Kartoffeln ist es so, dass ich wie Verstopfung bekomme und dann erst nach 3-4 Tagen auf Toilette kann. Das Druckgefühl bleibt dann auch die ganzen 3-4 Tage und die ausgeschiedene Stuhlmenge ist dann auch sehr gross. Danach tut mir der letzte Darmbereich (Dickdarm??) ca. einen halben Tag lang noch weh. Warum das so ist, konnte mir auch der Gastro nicht sagen.

Bei anderen Speisen die ich nicht vertrage, z.B. fettarmen Käse ist es fast genauso, nur dass ich anstatt Verstopfung sofort Durchfall bekomme (noch am gleichen Tag) und das fühlt sich noch blöder an. Da tut irgendwie der ganze Darm weh, ich merke das überall im unteren Bauchbereich und bekomme richtig eklig Krämpfe. Nach Toilettengang tut mir der untere Bereich noch ca. 2h weh dann ist langsam wieder gut.

Gruß Mar2006
SaSem

Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von SaSem »

Mar2006 hat geschrieben:Hallo SaSem,

wann fängst Du mit den 4h an? Oder bist Du schon? Wie läuft /lief es? Ich habe jetzt drei Tage hinter mir und ich muss sagen es war ok. Ich habe abends öfter mal brennen gehabt als die Tage zuvor, aber ob dies in Verbindung mit der Arbeit ist, weiß ich nicht. War aber ok. Davon will ich mich jetzt mal nicht entmutigen lassen. Vor allem weil es Spaß gemacht hatte wieder auf Arbeit zu sein. Wobei, das mit den 4h anstatt 8h könnte man sich auch für die Zukunft überlegen :denk: Man hat wesentlich mehr Freizeit und kann sich um sich kümmern, aber weniger Geld :( . Nur von wegen die ersten Tage sind Schonfrist. Es war als ob ich nicht weggewesen war (was ja auch sehr schön ist, aber geschont wurde da von meinen Kollegen nichts :lachen: )

Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

Gruß Mar2006
Hallo Mar2006,

ich arbeite jetzt schon die 6 Woche mit 4 h. Am Anfang hat es super geklappt, zur zeit hab ich echt Probleme. Vermehrt Schmerzen, Migräne und ich bin total erschöpft. Ich denke, das ist die Überforderung. Leider passt man im Alltag nicht mehr so gut auf sich auf. Hier mal wieder Stress, da mal schnell gegessen usw. Im Krankenstand ging es mir besser, obwohl ich echt gerne arbeite. Nur die Umwelt sieht Dich sobald du wieder auf deinem Stuhl sitzt, als voll belastbar an. Mein Chef hat mich sogar Freitag derb angemacht (obwohl er weis, dass ich Mo meinen OP Befund erhalte).
Das belaste sehr, da aus der Berufswelt kein Verständnis kommt.

Wünsche Dir auch einen schöne Sonntag
Lg Sabine
schikki04
Beiträge: 34
Registriert: 22. März 2014, 02:53

Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von schikki04 »

hallo Mar,

vielen dank fuer deinen tip. ich esse tatsaechlich zur zeit viel kattoffeln, auch heute abend. werde die gleich mal die naexten tage weglassen um zu checken ob die bei mir auch so wirken.

schoenen abend und eine gute woche fuer alle,
Schikki
Quarz

Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von Quarz »

Mar2006 hat geschrieben:
Kartoffelpüree vertrage ich garnicht. Nicht mal frischgekocht

Ausser ich nehme eine Pankreatin zum Joghurt oder Käse. Und diese müssen fettarm sein sonst geht selbst dass nicht. Lactoseintoleranz soll noch getestet werden



Ich bin bei einer Ernährungsberaterin. Diese baut mit mir das Essen nach und nach auf.


Du siehst, ich teste schon viel aus,

Zucker gebe ich an keine Speisen dran, ich süße fast nie nach.

Und Dein Vorschlag mit Haferflocken, vertrage ich zwar aber schmeckt mir absolut nicht.

Jungen Spinat fein gehackt hatte ich schon ausprobiert, ging ganz gut, aber passt nicht zu allem. Ei geht bei mir nur als Rührei.

Also heißt es einfach nur weiter probieren und testen.

Gruß Mar2006
Also ich las und muss sagen, ich finde erstens Du testest viel zu viel.

Lass Dir und Deinem Magen eine Pause und versuche es mal mindestens eine Woche nur mit einer Sache. Auch wenn das langweilig ist.

Du mixt mischt und experimentierst zum Teil mit Dingen,die mir schon beim lesen Übelkeit oder Schmerz verursachen.

Rührei? Lass solche Dinge im Moment lieber weg.

Ich habe solche Dinge, die Du da alle aufzählst, in den ersten Jahren, mindestens 5 Jahren, nicht gegessen.

Auch mir hingen die Haferflocken öfter zum Hals raus. Besser als Schmerzen ist es aber allemal und gesund dazu.

Mit Übelkeit hatte ich nicht so zu kämpfen aber dafür mit Schmerzen und extremen Durchfällen.

Püree aus frischen Kartoffeln würde ich auch erst gar nicht versuchen und mit Wasser würde es auch nur zu einem Leim! Frische Kartoffeln vertrug und vertrage ich sowieso nie gut. Auch ich habe bei der Marke "Püree" die ich gut vertrage, erst suchen müssen.

Mische nicht in alle Deine Speisen noch was rein und esse immer kleine Portionen. Lieber 8 oder 10 mal am Tag.

Du bist offenbar etwas ungeduldig und Deine Ernährungsberaterin gibt ein paar Tipps bei denen ich gerade nur noch den Kopf schüttle.

Nur weil Dir von Erbsen gerade mal nicht schlecht wird oder nichts weh tut, muss es nicht bedeuten, das die gut sind. :denk:

Ich habe außerdem auch viele Jahre kein Fleisch gegessen und wenn Du solche Schmerzen hast, kann ich nur empfehlen, das mal weg zu lassen. Nicht immer kommen Schmerzen gleich nach dem Essen.

Vor ein paar Jahren ging es mir besser und ich fühlte mich so gut, das ich einige Monate Dinge aß von denen ich Jahre nur träumen konnte. Doch das Resultat war dann am Ende nach 4 Monaten falschem Essen, ein Besuch auf der Intensiv. Akuter Schub und extremste Schmerzen.

Einen Alarm hatte mein Körper nicht ausgesandt. Also aß ich Dinge die ich dennoch nicht vertrug.

Redete von Wunderheilung und später wurde ich von meiner Familie ausgelacht. Die mich alle gewarnt hatten, doch aufzupassen was ich esse, nur weil ich keine Schmerzen hatte oder Übelkeit.

Das alleine ist also kein Signal.

In den ersten 2 Jahren ging bei mir sowieso gar nichts, nicht mal Zwieback vertrug ich damals. Geschweige denn Jogurt oder Babybrei. Damals wog ich dann noch 42 Kilo und war im Jahr 2x im KH für je 14 Tage am Tropf und hatte grauenhafte im Grunde "Dauer"-Schmerzen, die mich in die Knie zwangen und zum weinen brachten.

Pankreatin (Kreon) nahm ich die ersten 2 Jahre gar nicht, da es bei mir in dieser Phase zu oft mehr akut, war als dann chronisch und dann soll man Kreon ja nicht nehmen.

Ach ja, Hüttenkäse kannst Du auch versuchen. Aber nur immer kleine Mengen, egal was Du isst.

Du solltest Dir und Deiner Pankreas vor allem eines! Zeit lassen. Hab die Pankreas lieb und nehme sie wieder an als Organ.

Ich habe meine mindestens 15 Jahre gehasst, aber das ist falsch. Was man liebt behandelt man auch gut.

Spinat kann mal gut schmecken, liegt aber schwer im Magen und achte aber auch noch auf evtl. Histamin-Unverträglichkeiten.

Durchfall bekomme ich schon, wenn ich nur einen Tee trinke oder das Essen anschaue. Dauert keine 5 Min. nach dem Essen. Ob mit oder ohne Kreon. Mit Kreon war es früher sogar noch extremer.
Zuletzt geändert von Quarz am 14. Mai 2014, 08:59, insgesamt 4-mal geändert.
Quarz

Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von Quarz »

SaSem hat geschrieben:

Hier mal wieder Stress,
Lg Sabine
Stress ist auch bei mir der Feind Nummer EINS.

Stress kann sogar akute Schübe auslösen. Leider interessiert das die Umwelt und Mitmenschen nicht im geringsten.

Passe also auf Dich gut auf. Andere tun das nicht für uns. <3
SaSem

Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von SaSem »

Quarz hat geschrieben:
SaSem hat geschrieben:

Hier mal wieder Stress,
Lg Sabine
Stress ist auch bei mir der Feind Nummer EINS.

Stress kann sogar akute Schübe auslösen. Leider interessiert das die Umwelt und Mitmenschen nicht im geringsten.

Passe also auf Dich gut auf. Andere tun das nicht für uns. <3
Lieber/Liebe Quarz,

vielen Dank ;) ich versuche jeden Tag stressfrei zu leben, das ist aber schwer. Das stimmt ich denke auch, dass Stress der Auslöser Nr. 1, danke!
Pass Du auch auf Dich auf
Ganz liebe Grüße Sabine
Mar2006
Beiträge: 33
Registriert: 12. März 2014, 09:19

Re: Alltag mit Pankreatitis???

Beitrag von Mar2006 »

Hallo Quarz,

danke für Deine Rückmeldung. Das mit dem experimentieren mache ich nur sehr vorsichtig. Es ist nicht so, dass ich da jeden Tag neu probiere. Seit 2 Wochen gibt es bei mir Babybrei, Toast mit sehr wenig fettarmer Margarine, säurearmer Fruchtaufstrich ohne Zucker. Das war es. Die anderen Dinge vertrage ich, sprich ich habe keine Reaktion danach, aber stehen äusserst selten auf meinem Speiseplan.

Es ist sehr schwer zu wissen was man machen sollte. Der Hausarzt sagt, vorsichtig rantasten, der Gastro (und der sollte ja schon Ahnung haben) sagt, alles essen, sie merken was sie nicht vertragen, hat auch über die vertragenen Lebensmittel geschaut und gesagt, dass das sehr gut wäre, die Ernährungsberaterin rät mir zu diesem und jenem und rät mir von dem und dem ab. Erklärt die Zusammenhänge usw.
Hier liest man bei manchen sie essen alles, bei manchen sie essen nur Diät. Was soll man denn da noch denken und wie an die Sache rangehen?

Daher taste ich mich so nach und nach an die Lebensmittel ran. Es wurde mir zu jungen Erbsen geraten, da sie gut vertragen würden bei BSD, "normale" Erbsen jedoch sollte man meiden, genauso wurde mir zu jungen fein gehacktem Spinat geraten, da dieser gut zu verdauen wäre. Also teste ich das irgendwann auch mal aus, ob es eine Reaktion bei mir auslöst oder nicht. Das kommt dann auf meine Liste, gut vertragen. Esse ich aber nicht regelmäßig. Ich esse mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt.

Gruß

Mar2006
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