zuberst einmal ganz kurz zu mir: Ich bin weiblich und 31 Jahre alt.
Wo fange ich nun am besten an. Ich schleppe mich seit Jahren mit Ernährungsproblemen rum (Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die sich jedoch durch Tests nicht bestätigen ließen) und habe daher leider auch schon einen gewissen Ärztemarathon hinter mich bringen müssen. Leider, denn viel geholfen hat es bisher nicht.
Nun aber fix zum meinem eigentlichen Schreibgrund hier im Forum, bevor ich zu weit aushole.
Vor ca. 2,5 Monaten erzählte ich meiner neuen Hausärztin von meinen Verdauungsproblemen (recht weicher Stuhl seit mehreren Monaten, der nicht immer so "gut" roch + übel riechende Blähungen). Die Ärztin veranlasste dann einen Elastase-Test, Ergebnis 178 (also nicht soooo dramatisch). Trotzdem Überweisung in eine gastroenterolog. /internist. Praxis. Dort wurde der Calprotectin-Wert meines Stuhl bestimmt, der lag bei 600 (normal bis 50). Also ratz fatz eine Darmspieglung durchgeführt die ein komplett unauffälliges Ergebnis lieferte. Im Anschluss an die Spiegelung wurde gleich noch ein Ultraschall meines Bauchs gemacht inkl. Bauchspeicheldrüse, alles soweit unauffällig. Daraufhin, nach einer Woche, Elastase + Calprotectin erneut bestimmt: Calprotectin nun 58 und Elastase 55
Ich bekam erst mal Kreon 40000. Davon nehme ich nun eine zu jeder Mahlzeit. Das hilft etwas. Der Stuhl scheint mir nicht mehr so hellbraun-gelblich, auch etwas fester. Der Geruch ist auch nicht mehr ganz so übel. Die Blähungen sind ganz weg. Nur kleine Essensreste sind noch immer drin (meist Körner).
Nun bemerkte ich aber seit einigen Tagen so ein leichtes Zwacken im linken Oberbauch und ich fragte mich woher das kam. Meine Idee: Vielleicht liegts am Kreon (im Beipackzettel steht ja schließlich auch was von Bauchschmerzen unter den Nebenwirkungen.). Also habe ich heute mal testweise das Kreon weggelassen und es geht mir verdauungstechnisch echt viel schlechter als vor Kreon (d. h. vor ca. zwei Wochen). Einige Zeit nach dem Essen Oberbauchschmerzen + zwacken, kneifen in den Seiten (zeitweise schmerzt mein ganzer Bauch + Rücken), mir wird übel, ich muss aufs Klo, ein kleines bisschen geruchlose Blähungen. Insbesondere die Schmerzen kannte ich vor Kreon nicht. Das verwundert mich. Gewöhnt sich der Körper so schnell an Kreon oder hat sich mein Zustand von ca. 2 Wochen so rapide verschlimmert?
Nun schreibe ich hier mit der Hoffnung bei euch Rat zu finden. Woher kann solch eine heftige Pankreasinsuffizienz kommen. Mir geht es psychisch damit nicht gut, ich gehe gleich vom Schlimmsten aus und kann mich kaum noch von diesem Gedanken ablenken.
Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt und kann mir von seinem Weg erzählen? Vielleicht habt ihr aber auch noch ein paar Tipps für mich, was huer in meinem Bauch los ist?
Seid erst mal lieb gegrüßt,
Füchschen