Guten Morgen,
heute habe ich eine Frage in eigener Sache. Wipple-OP Pyloruserhaltend. Seitdem ständige Schübe Cholangitis. Manchmal alle 4 Wochen, ein Jahr Ruhe gehabt und nun innerhalb 4 Wochen zweimal.
nach PTCD-Anlage und Weitung des Gallenganges hatte ich ein Jahr Ruhe.
Darf man nach dieser OP Rohmilchprodukte, Gehacktes, Rohmilchkäse etc. essen oder ist es nicht gut? Vielleicht weiß jemand im Forum etwas.
Ich möchte natürlich alles versuchen, um diese ständigen Schübe in den Griff zu bekommen.
Liebe Grüße
Portugal
Cholangitis Ernährung
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Gummibär
- Beiträge: 23
- Registriert: 31. Juli 2011, 19:05
Re: Cholangitis Ernährung
Hallo Portugal,
ich bin ebenfalls ein Cholangitis-Leidender, mal alle 8 Wochen, mal 4 Monate oder manchmal 2x in 14 Tagen.
Das seit mittlerweile 5 Jahren.
Ich habe meinen Hausarzt als auch seinerzeit in Bochum das Thema angeschnitten und nach Aussagen von beiden Parteien
ist es voellig egal, welche Lebensmittel man zu sich nimmt, alle enthalten irgendwelche Bakterien und die kommen dann
halt in den Gallengang, ist leider durch die OP bedingt.
Zitat von Herrn Prof. Uhl: Es gibt leider Menschen, die darunter leiden.....
Wenn ich das richtig verstanden habe, fehlt ein Verschluß, somit koennen dann die Bakterien aufsteigen.
Bei mir konnten keine Stenosen festgestellt werden, so hat man sich halt auf diesen Reflux geeinigt.
Ich kann keinerlei Zusammenhänge mit der Nahrung bei mir persönlich erkennen.
Falls du noch Fragen hast, schicke einfach eine PN.
Grüße an alle aus dem verregneten Ruhrgebiet.
Gummibär
ich bin ebenfalls ein Cholangitis-Leidender, mal alle 8 Wochen, mal 4 Monate oder manchmal 2x in 14 Tagen.
Das seit mittlerweile 5 Jahren.
Ich habe meinen Hausarzt als auch seinerzeit in Bochum das Thema angeschnitten und nach Aussagen von beiden Parteien
ist es voellig egal, welche Lebensmittel man zu sich nimmt, alle enthalten irgendwelche Bakterien und die kommen dann
halt in den Gallengang, ist leider durch die OP bedingt.
Zitat von Herrn Prof. Uhl: Es gibt leider Menschen, die darunter leiden.....
Wenn ich das richtig verstanden habe, fehlt ein Verschluß, somit koennen dann die Bakterien aufsteigen.
Bei mir konnten keine Stenosen festgestellt werden, so hat man sich halt auf diesen Reflux geeinigt.
Ich kann keinerlei Zusammenhänge mit der Nahrung bei mir persönlich erkennen.
Falls du noch Fragen hast, schicke einfach eine PN.
Grüße an alle aus dem verregneten Ruhrgebiet.
Gummibär
- Lutz Otto
- Beiträge: 659
- Registriert: 8. März 2008, 14:27
- Wohnort: Magdeburg
- Kontaktdaten:
Re: Cholangitis Ernährung
Hallo Portugal,
ich leide seit 2004 an einer chron. Cholangitis, welche tendenziell bei voraus gegangener Whipple-OP häufig auftritt. Wir hatten hier im Forum dazu schon zahlreiche Diskussionen, welche ich stets verfolgt habe. Nie wurde dabei die Nahrung als begünstigte Ursache erwähnt. Auch ich kann das in den Jahren nicht an der Nahrung festmachen bzw. berücksichtige diese um den Verlauf positiv zu beeinflussen, nicht. Zur Ursache an sich hat ja „Gummibär“ einiges geschrieben.
Ich nehme als Dauermedikation Ursofalk 500 mg 3x1 täglich. Als Notfallantibiotikum habe ich Tavanic, welches ich bei einer Schubdauer von mehr als 3 Tagen einsetze. Seit der Einnahme von Ursofalk, bekomme ich aber Schübe(hohes Fieber und Schüttelfrost) ganz gut mit der Gabe von Novalgin-Tabletten innerhalb von 2 Tagen in den Griff.
Ich wünsche allen alles, alles Gute!
ich leide seit 2004 an einer chron. Cholangitis, welche tendenziell bei voraus gegangener Whipple-OP häufig auftritt. Wir hatten hier im Forum dazu schon zahlreiche Diskussionen, welche ich stets verfolgt habe. Nie wurde dabei die Nahrung als begünstigte Ursache erwähnt. Auch ich kann das in den Jahren nicht an der Nahrung festmachen bzw. berücksichtige diese um den Verlauf positiv zu beeinflussen, nicht. Zur Ursache an sich hat ja „Gummibär“ einiges geschrieben.
Ich nehme als Dauermedikation Ursofalk 500 mg 3x1 täglich. Als Notfallantibiotikum habe ich Tavanic, welches ich bei einer Schubdauer von mehr als 3 Tagen einsetze. Seit der Einnahme von Ursofalk, bekomme ich aber Schübe(hohes Fieber und Schüttelfrost) ganz gut mit der Gabe von Novalgin-Tabletten innerhalb von 2 Tagen in den Griff.
Ich wünsche allen alles, alles Gute!
Ein herzlichen Gruß aus Magdeburg
Lutz Otto
AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender
Lutz Otto
AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender
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Portugal
- Beiträge: 60
- Registriert: 9. Juni 2012, 13:13
Re: Cholangitis Ernährung
Vielen Dank für Eure Antworten. Bei mir hat die Galle sich immer schnell aufgestaut. Wie gesagt, das wurde durch die PTCD beseitigt. Ich habe als Notfallmedikament immer Metronizadol und Cefuroxim im Haus. Funktioniert aber nicht immer, dann natürlich Krankenhausaufenthalt.
Das Problem ist, meine Blutkulturen sind oft positiv auf Escherichia Coli und Temperaturen um die 40 Grad. Ich weiss nicht, ob ich das mit Novalgin zu Hause in den Griff bekomme.
Vielen Dank
Liebe Grüße
Portugal
Das Problem ist, meine Blutkulturen sind oft positiv auf Escherichia Coli und Temperaturen um die 40 Grad. Ich weiss nicht, ob ich das mit Novalgin zu Hause in den Griff bekomme.
Vielen Dank
Liebe Grüße
Portugal
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Karl-Josef
- Beiträge: 364
- Registriert: 8. März 2008, 16:54
- Wohnort: Düsseldorf
Re: Cholangitis Ernährung
Hallo Portugal,
auch bei mir traten diese Entzündungen auf und wenn, dann anfallartig ohne Vorwarnung. Mit Fieber und starken Schmerzen
so rechts unter dem Bauchnabel.
Ich bekam dann vom HA CiproHEXAL 500, meist war die Entzündung dann schon nach 5-7 Tagen vorbei.
Zum 1. Mal so ca. 18 Monate nach der OP trat diese Cholangitis auf. Als diese dann nach dem 1. Mal doch ziemlich regelmäßig auftraten, habe ich mich und meinen Körper doch ein wenig mehr beobachtet.
Dabei stellte ich fest, dass die Entzündung praktisch immer dann nach ca. 12-24 Stunden auftrat, wenn ich stark anstrengende Arbeiten gemacht habe, die in den Bauch gingen, z.B. Gartenarbeiten, Räder wechseln usw.
Mein Arzt meinte, dies könne gut sein, da dann sich die Gefäße noch mehr weiten und so Bakterien ohne den Pförtner noch schneller nach oben gelangen können und somit diese Entzündungen verursachen.
Somit habe ich bei solchen Arbeiten vorsichtiger hantiert, auch öfter Pausen eingelegt, oder, wenn ich merkte der Bauch ist stark angespannt ganz aufgehört. Und siehe da, seit 18 Monaten keine Cholangitis mehr gehabt.
Einen Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln kann ich bei mir auch vollkommen ausschließen.
Viele Grüße
Karl-Josef
auch bei mir traten diese Entzündungen auf und wenn, dann anfallartig ohne Vorwarnung. Mit Fieber und starken Schmerzen
so rechts unter dem Bauchnabel.
Ich bekam dann vom HA CiproHEXAL 500, meist war die Entzündung dann schon nach 5-7 Tagen vorbei.
Zum 1. Mal so ca. 18 Monate nach der OP trat diese Cholangitis auf. Als diese dann nach dem 1. Mal doch ziemlich regelmäßig auftraten, habe ich mich und meinen Körper doch ein wenig mehr beobachtet.
Dabei stellte ich fest, dass die Entzündung praktisch immer dann nach ca. 12-24 Stunden auftrat, wenn ich stark anstrengende Arbeiten gemacht habe, die in den Bauch gingen, z.B. Gartenarbeiten, Räder wechseln usw.
Mein Arzt meinte, dies könne gut sein, da dann sich die Gefäße noch mehr weiten und so Bakterien ohne den Pförtner noch schneller nach oben gelangen können und somit diese Entzündungen verursachen.
Somit habe ich bei solchen Arbeiten vorsichtiger hantiert, auch öfter Pausen eingelegt, oder, wenn ich merkte der Bauch ist stark angespannt ganz aufgehört. Und siehe da, seit 18 Monaten keine Cholangitis mehr gehabt.
Einen Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln kann ich bei mir auch vollkommen ausschließen.
Viele Grüße
Karl-Josef
Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern
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Portugal
- Beiträge: 60
- Registriert: 9. Juni 2012, 13:13
Re: Cholangitis Ernährung
Vielen Dank für eure Antworten.
Ich wünsche Allen ganz viel Gesundheit.
Liebe Grüße
Portugal
Ich wünsche Allen ganz viel Gesundheit.
Liebe Grüße
Portugal