Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

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markm
Beiträge: 5
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:45

Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von markm »

Hallo zusammen,

bei mir wurde eine wiederkehrende Pankreatitis von meiner Hausärztin (Internistin) festgestellt.
Ich soll nun in die Röhre (MRCP) um festzustellen ob sogen. Gallengries im Gallengang festsitzt und so immer wieder einen Stau auslöst.

Ich habe nun bei unzähligen kassenärztlichen Radiologen angerufen. Nur bei einem bekomme ich nun nächste Woche schon einen Termin, bei allen anderen erst frühestens Mitte Januar 2016. Nun hat dieser Arzt sehr schlechte Bewertungen im Internet und auch einige Bekannte meinten, dass dieser Arzt nicht gut sei.

Was soll ich nun machen. Mir ist es ja eigentlich egal wie freundlich das Personal und der Arzt ist, oder ob man den Arzt überhaupt zu Gesicht bekommt. Hauptsache das Ergebnis stimmt. Aber da habe ich halt so meine Bedenken...

Deswegen meine Frage. Wie wahrscheinlich ist es, dass das MRCP falsch eingestellt wird und das Ergebnis unbrauchbar ist bzw. ein falsches Ergebnis liefert?

Gruß,
Markus
uwe
Beiträge: 301
Registriert: 11. März 2008, 10:50
Wohnort: Dorsten

Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von uwe »

Hallo Markus,
Wenn der Verdacht besteht das deine Bauchspeicheldrüse krank ist, das begebe dich umgehend in die Hände eines
Spezialisten. Adressen von Kliniken findest du in der Liste auf der Adp Homepage.
In den Kliniken sind auch für die Bildgebende Diagnostik die entsprechenden Fachleute und die neuesten Geräte.

Alles Gute
Uwe
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Lutz Otto
Beiträge: 659
Registriert: 8. März 2008, 14:27
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Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von Lutz Otto »

Hallo Markus,

herzlich willkommen im Forum des AdP.

Ich möchte mich auf jeden Fall, Uwes Ausführungen anschließen.
Was spricht derzeit dagegen, auf einen Termin erst im Januar wahrzunehmen? Hast Du Akut- Beschwerden, welche eine sofortige Diagnostik zwingend notwendig machen. Ich finde es ja schon einmal gut, dass Du Dich umfassend zu den möglichen Ärzten informiert hast. Jedoch, wenn von vorne herein klar ist, dass Du bei dem besagten Arzt, keine gesicherte Diagnose/ Auskunft zu erwarten hast, würde ich an meiner Stelle gerne auf einen späteren Termin warten, dafür aber Gewissheit haben.
Wie Uwe schon schrieb, findest du im oberen Bereich des Forums, den Link "Kliniken", wo Du vielleicht eine Schwerpunktklinik (Pankreas") findest. Bitte nicht "herum experimentieren" oder aus Zeitgründen etc. am falschen Ende sparen. Andernfalls kannst Du ebenso oben unter „Regionalgruppen“ schauen, dort findest du Ansprechpartner/ Innen in Deiner Region. Sie sind Dir sicherlich bei der Suche eines Experten behilflich.

Alles, alles Gute und eine beschwerdefreie Zeit!
Ein herzlichen Gruß aus Magdeburg

Lutz Otto

AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender
markm
Beiträge: 5
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:45

Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von markm »

erstmal danke euch beiden für die Tipps.

Gegen ein Termin im Januar spricht für mich nur die Tatsache das ich bisher keine vernünftige Antwort bekommen habe wie schnell mein Zustand zu einem Problem werden kann. Ich weis nur von einem Bekannten der erst eine leichte und dann, nachdem diese wieder abgeglungen war, eine sehr schwere akute Pankreatitis bekommen hat, bei der er fast gestorben wäre. Bei ihm war es Gallengries im Gallengang, was erst falsch diagnostiziert wurde. Und genau das vermutet meine Hausärztin bei mir eben auch.

Momentan habe ich Übelkeit nach Essen (esse nur Toast mit Marmelade, Quark mit Früchten, Haferflocken mit 0,3% Milch), einen für mich unnormal niedrigen Blutdruck (~100/60) und ein Stechen im Rücken (was aber auch nur eine Verspannung sein könnte). Schmerzen im Oberbauch habe ich nur sehr leichte...
markm
Beiträge: 5
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:45

Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von markm »

Hallo Lutz & Uwe,

ich möchte euch beiden nochmals für den Tipp mit den Kliniken danken!!!

Ich habe mich mit der HSK in Wiesbaden in Kontakt gesetzt und hatte heute bereits einen Vorstellungstermin bei Herrn Prof. Dr. Kiesslich.
Und was soll ich sagen... Am Montag bekomme ich eine EndoSono und dann gegebenenfalls am Dienstag ein MRCP und ERCP.

Ich bin so happy! :daumenh:
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Lutz Otto
Beiträge: 659
Registriert: 8. März 2008, 14:27
Wohnort: Magdeburg
Kontaktdaten:

Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von Lutz Otto »

Nochmals hallo Markus,

genau um eine garantierte Experten-Auskunft zu erhalten, würde ich Dir raten, die Diagnostik bei einem ausgewiesenen Facharzt, besser noch Fachklinik machen zu lassen. Für die Klinik spricht, dass dann evtl. Folgeuntersuchungen auch dort gemacht werden können und dann dem Facharzt (Gastroentorologe) ein Gesamtbild gibt. Beim niedergelassenen Arzt ist es ja meist so, dass er für evtl weitergehende Untersuchungen wie vllt. CT, MRT weiter überweist.

Letztendlich kannst Du es nur für Dich selbst entscheiden, ob es noch auszuhalten ist. Wenn ja- begib Dich bitte in Experten-Hände. Du wirst nicht glauben, über welche Falschdiagnostik etc. hier im Forum schon berichtet wurde. Dabei möchte ich keinem Arzt, seine Fähigkeiten absprechen, aber unsere Erkrankung ist zu ernst und umfangreich, um "herum experimentieren " zu lassen.

Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen, beschwerdefreien 3. Advent.

Ich sehe gerade, Du hast den besseren Weg eingeschlagen und Dich an eine Klinik gewendet. Das freut mich. Da haben sich unsere Beiträge gekreuzt, ich lass es aber mal so stehen. Für Montag viel Glück!!!!
Ein herzlichen Gruß aus Magdeburg

Lutz Otto

AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender
markm
Beiträge: 5
Registriert: 3. Dezember 2015, 17:45

Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von markm »

Ich sehe gerade, Du hast den besseren Weg eingeschlagen und Dich an eine Klinik gewendet. Das freut mich. Da haben sich unsere Beiträge gekreuzt, ich lass es aber mal so stehen. Für Montag viel Glück!!!!
Danke!

Ja das habe ich und ich denke Herr Prof. Dr. Kiesslich ist auch ein geeigneter Experte. Zumindestens deutet alles darauf hin... :D
SaSem

Re: Wie hoch ist die Fehlerquote bei MRCP

Beitrag von SaSem »

Gut!!! Nur Fachleute aufsuchen, keine "ich schau mal nach" Ärzte! Und an einer Pankreatitis muss man heute nicht mehr sterben, glaube mir das, ich habe seit knapp 28 Jahren mit Unterbrechungen ständige Pankreatitiden. Zur zeit habe ich meine Ernährung komplett umgestellt und brauche jetzt nur noch 1 Panzytrat am Tag, wohl gemerkt von ca. 15 Tabletten auf 1. Mein Körper ist wieder voll da!!!

:D LG Sabine
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