Liebe Mitglieder
Ich war heute bei Prof Uhl in Bochum und habe ihm meine aktuellem MRT Ergebnisse vorgelegt.
Ich habe seiner Meinung nach ein Pankreas divisum und durch die Schübe der letzten Jahre eine relativ große Zyste am Kopfbereich. Er würde nach Whipple eine Kopfresektion vornehmen.
Die Empfindlichkeit meiner Pankreas hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Bisher sind meine Beschwerden aber absolut erträglich.
Was soll ich tun ?? Gibt es Möglichkeiten , dass die Zyste wieder verschwindet ??
Ich bin 30 Jahre alt. Wie ist es mit der Lebensqualität mach dieser OP ?? Wenn es mir danach schlechter geht, laufe ich lieber weiter mit einem leichten Brennen im Magen rum. Auf der anderen Seite kann ich mich im Moment auch kaum noch freuen, da es eine so große innerliche Belastung ist.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Erfahrungen und Tips für mich.
Vielen Dank und liebe Grüße
Rasmus
Pankreaskopfresektion Zyste
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Padiga
- Beiträge: 9
- Registriert: 30. Oktober 2015, 17:02
Re: Pankreaskopfresektion Zyste
Hallo Carlos,
Ich 57, war vor 1,5 Jahren in der gleichen Situation und habe mich operieren lassen. Ich hatte anschließend für 9 Monate alle möglichen Probleme, die man sich vorstellen kann und hatte meine Entscheidung bereut. Inzwischen sehe ich das aber anders. Nachdem die Folgeprobleme mit der Galle beseitigt waren, habe ich seit letzten Sommer eine hervorragende Lebensqualität. Es geht mir ausgesprochen gut, nachdem ich den Umgang mit Kreon gelernt habe.
Ich drücke dir die Daumen
Grüße Paul
Ich 57, war vor 1,5 Jahren in der gleichen Situation und habe mich operieren lassen. Ich hatte anschließend für 9 Monate alle möglichen Probleme, die man sich vorstellen kann und hatte meine Entscheidung bereut. Inzwischen sehe ich das aber anders. Nachdem die Folgeprobleme mit der Galle beseitigt waren, habe ich seit letzten Sommer eine hervorragende Lebensqualität. Es geht mir ausgesprochen gut, nachdem ich den Umgang mit Kreon gelernt habe.
Ich drücke dir die Daumen
Grüße Paul
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Fipsfidelius
- Beiträge: 24
- Registriert: 1. November 2015, 19:17
- Wohnort: Niederrhein
Re: Pankreaskopfresektion Zyste
Hallo Carlos,
im Herbst letzten Jahres wurde bei mir ein sog. Adenom im Zwölffingerdarm festgestellt. Es gab keinen Hinweis auf etwas Bösartiges. Der Arzt empfahl dennoch eine Untersuchung der Bauchspeicheldrüse. Im Pankreas-Zentrum in Düsseldorf wurden dann nach verschiedenen bildgebenden Untersuchungen Tumore in der BSD (sog. IPMN) festgestellt. Man teilte mir mit, das diese Tumore nach den Untersuchungen voraussichtlich nicht bösartig seien, man empfahl aber auch wegen eingeschränkter Funktion der BSD und wegen der Gefahr einer bösartigen Entartung die Entfernung.
Ich entschied mich für die OP (sog. Pankreaskopfresektion). Der Hammer kam zwei Wochen nach der OP mit dem Laborbefund: Bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse!
Der Tumor konnte (noch) vollständig entfernt werden (eine sog. R0-Resktion). Die Prognose ist zwar dürftig, aber eine kleine Chance habe ich noch. Nur wenige Wochen später und es wäre mit mir aus gewesen.
Ich will dir keine Angst machen, aber langer Rede kurzer Sinn: Wenn deine BSP Probleme macht und dein vertrauenswürdiger Arzt rät zur OP, dann lass es machen. Ich kann mit den Folgen der OP gut umgehen: Der Insulin produziernde Schwanz der BSD blieb erhalten, sodass ich nicht Diabetiker geworden bin, und der Umgang mit Kreon oder Pangrol (nichts anderes als getrocknete Bauchspeicheldrüse vom Schwein) ist schnell gelernt. Es zieht und zwickt zwar noch im Bauch, aber insgesamt geht es mir besser als vorher.
Kopf hoch!
im Herbst letzten Jahres wurde bei mir ein sog. Adenom im Zwölffingerdarm festgestellt. Es gab keinen Hinweis auf etwas Bösartiges. Der Arzt empfahl dennoch eine Untersuchung der Bauchspeicheldrüse. Im Pankreas-Zentrum in Düsseldorf wurden dann nach verschiedenen bildgebenden Untersuchungen Tumore in der BSD (sog. IPMN) festgestellt. Man teilte mir mit, das diese Tumore nach den Untersuchungen voraussichtlich nicht bösartig seien, man empfahl aber auch wegen eingeschränkter Funktion der BSD und wegen der Gefahr einer bösartigen Entartung die Entfernung.
Ich entschied mich für die OP (sog. Pankreaskopfresektion). Der Hammer kam zwei Wochen nach der OP mit dem Laborbefund: Bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse!
Der Tumor konnte (noch) vollständig entfernt werden (eine sog. R0-Resktion). Die Prognose ist zwar dürftig, aber eine kleine Chance habe ich noch. Nur wenige Wochen später und es wäre mit mir aus gewesen.
Ich will dir keine Angst machen, aber langer Rede kurzer Sinn: Wenn deine BSP Probleme macht und dein vertrauenswürdiger Arzt rät zur OP, dann lass es machen. Ich kann mit den Folgen der OP gut umgehen: Der Insulin produziernde Schwanz der BSD blieb erhalten, sodass ich nicht Diabetiker geworden bin, und der Umgang mit Kreon oder Pangrol (nichts anderes als getrocknete Bauchspeicheldrüse vom Schwein) ist schnell gelernt. Es zieht und zwickt zwar noch im Bauch, aber insgesamt geht es mir besser als vorher.
Kopf hoch!