Bei mir wurde alles bis auf der Pankreasschwanz, der 12-Fingerdarm und die Gallenblase entfernt. Muss seitdem KREON nehmen. Diabetes habe ich (noch) keinen.
Meine Lipasewerte wurden von Schub zu Schub höher und höher. Am Ende war ich bei über 1600. Und die Organe waren sehr porös durch die vielen Entzündungen. Dadurch ist die Bauchspeicheldrüse am Ende immer aufgerissen und die Entzündungsflüssigkeit hat sich im gesamten Bauchraum verteilt. Die anderen Organe haben dann logischerweise von außen viel abbekommen. Bis zur OP war ich ca 40× im Krankenhaus. Zuletzt 1-2× pro Monat. 4 Wochen lag ich in Heidelberg. Die erste davon auf Intensiv. Habe aber nichts davon mitbekommen, da ich von der OP so erschöpft war, dass ich die erste Woche nur geschlafen habe^^ Dann mzsste ich trinken und Essen üben, da der Körper inner sofort alles erbrochen hat. Dann laufen. (Man war ich stolz, als ich es bis zur Zimmertür geschafft habe

) bekomnen habe ich Morphium in der Pumpe (brauchtest nur selber den Knopf drücken und bekamst direkt etwas IV) Nach 2 Wochen sollte ich eigentlich gehen, hatte aber wieder mehr Schmerzen. Die Ärzte glaubten mir nicht und meinten ich würde nur nicht nach Hause wollen. Zum Glück hatte mein Betreuer Stress gemacht und bewirkt, dass ich noch mal in den CT kam. Und siehe da: Es haben sich an dem Nähten Fisteln gebildet. Daher lag ich noch weitere 2 Wochen da. Am Anfang hatte ich keine Schübe mehr. Habe Valeron gegen die Heilungs-Schmerzen bekommen. Ich wurde immer fitter. Aber nun war ich seitdem schon wieder 6× wegen starken Schüben im UKSH. Mir wird gesagt, ich hätte keine Entzündung, da die Lipasewerte sogar zu niedrig seien (welch ein Wunder, wenn nur noch so wenig Bauchspeicheldrüse übrig ist). Mir wird unterstellt ich sei Alkoholiker, Drogenabhängig (nehme nur noch 10mg Amythryptilin, Pantoprazol und Kreon) und hätte nur Phantomschmerzen. Ich werde immer schwächer und habe auch so zwischendurch Schmerzen, die mich manchmal 2-3 Tage die Woche ans Bett fesseln. Sprich: ich gehe nur noch ins Krankenhaus, wenn es gar nicht mehr anders geht. Arbeiten kann ich durch die häufigen Schmerzen leider gar nicht. Ich habe sogar letztes Jahr über eine Berufliche ReHa wieder fit zu werden. Musste diese dann abbrechen, da mich das so sehr erschöpft hat, dass mir ständig schwarz vor Augen wurde, ich wieder Schübe bekam und durch die Krämpfe zu nichts mehr fähig war. Nicht mal stehen.
Wenn dieses Forum nicht dazu da wäre, um viele Fragen stellen zu können, wären wir glaube ich alle nicht hier!

Außerdem tut es auch mal gut, den Frust von der Seele zu reden und Leute da zu haben, denen es ähnlich geht ubd Verständnis haben und einem auch glauben
