MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
- Cerberus
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MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Hallo zusammen!
Voranschicken möchte ich mal, daß bei mir auch schon (durch CT-Aufnahmen) "befallene Lymphknoten" entdeckt wurden.
Damals wollte man sofort die Chemo intensivieren.
Ich bat um etwas Beobachtungszeit u. nach wenigen Monaten u. bis heute gab/gibt es kein LK-Problem mehr!
Jetzt also fand ein MRT statt u. ein kleiner Fleck ist auf der Leber abgebildet. Den gab es übrigens bereits im Januar 2017 bei der letzten CT.
Im Gespräch in der Onkologie wurde mir gesagt, das könne praktisch nur eine Metastase sein. Etwas anderes wäre nicht denkbar. (Erst im Januar wurde noch z.B. die Möglichkeit eines sog. "Blutschwämmchens" oder etwas anderem eingeräumt.)
Es wurde angeregt, eine Bestrahlung durchzuführen. Das Ding soll, auf gut deutsch, weggebrutzelt werden. Es wird im Expertenkreis besprochen u. morgen erhalte ich einen Anruf.
Auf meine Frage nach Nebenwirkungen sagte man mir, daß es die bei einer Bestrahlung nicht gäbe. (?)
Ich habe starke Zweifel..... Metastase ja/nein.....
Was, wenn es so wie bei dem angeblichen LK-Krebs ist, der dann urplötzlich u. ohne Behandlung einfach fort ist.....
So nach dem Motto: "Sorry, war wohl irgend was anderes. Reden wir nicht mehr davon."
Ich meine, im schlechtesten Fall wäre es sogar denkbar, daß man operiert wird u. im Nachhinein die Botschaft erhält, daß doch nichts war.
Voranschicken möchte ich mal, daß bei mir auch schon (durch CT-Aufnahmen) "befallene Lymphknoten" entdeckt wurden.
Damals wollte man sofort die Chemo intensivieren.
Ich bat um etwas Beobachtungszeit u. nach wenigen Monaten u. bis heute gab/gibt es kein LK-Problem mehr!
Jetzt also fand ein MRT statt u. ein kleiner Fleck ist auf der Leber abgebildet. Den gab es übrigens bereits im Januar 2017 bei der letzten CT.
Im Gespräch in der Onkologie wurde mir gesagt, das könne praktisch nur eine Metastase sein. Etwas anderes wäre nicht denkbar. (Erst im Januar wurde noch z.B. die Möglichkeit eines sog. "Blutschwämmchens" oder etwas anderem eingeräumt.)
Es wurde angeregt, eine Bestrahlung durchzuführen. Das Ding soll, auf gut deutsch, weggebrutzelt werden. Es wird im Expertenkreis besprochen u. morgen erhalte ich einen Anruf.
Auf meine Frage nach Nebenwirkungen sagte man mir, daß es die bei einer Bestrahlung nicht gäbe. (?)
Ich habe starke Zweifel..... Metastase ja/nein.....
Was, wenn es so wie bei dem angeblichen LK-Krebs ist, der dann urplötzlich u. ohne Behandlung einfach fort ist.....
So nach dem Motto: "Sorry, war wohl irgend was anderes. Reden wir nicht mehr davon."
Ich meine, im schlechtesten Fall wäre es sogar denkbar, daß man operiert wird u. im Nachhinein die Botschaft erhält, daß doch nichts war.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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Allende
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- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Hallo Cerberus,
ich würde dir zwingend eine Laparoskopie empfehlen und das Ding so schnell wie möglich entfernen lassen, es sei denn es stellt sich bei der OP heraus, dass es nur eine Zyste ist. Die Leber bildet sich nach und ich hoffe für dich, dass es operabel ist! Danach solltest du mit deinem Onkologen reden, was er für Chemotherapie empfiehlt, die erfolgreichste im Netz hier war immer Folfox, alles andere wird von vielen als vertane Zeit im Board beschrieben.
Was sagen denn die Tumormarker zu diesem Befund? Normalerweise müsste der CA 19-9 durch die Decke gehen.
Wünsche dir von Herzen alles Gute!!!!!
ich würde dir zwingend eine Laparoskopie empfehlen und das Ding so schnell wie möglich entfernen lassen, es sei denn es stellt sich bei der OP heraus, dass es nur eine Zyste ist. Die Leber bildet sich nach und ich hoffe für dich, dass es operabel ist! Danach solltest du mit deinem Onkologen reden, was er für Chemotherapie empfiehlt, die erfolgreichste im Netz hier war immer Folfox, alles andere wird von vielen als vertane Zeit im Board beschrieben.
Was sagen denn die Tumormarker zu diesem Befund? Normalerweise müsste der CA 19-9 durch die Decke gehen.
Wünsche dir von Herzen alles Gute!!!!!
- Cerberus
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- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Die Markerkurve (Verlauf) ist minimal erhöht Anfang diesen Jahres u. man weiß bis jetzt nicht genau, was das überhaupt war. Trotz der Ansage, es kann nur eine Metastase sein. Solche Aussagen kenne ich leider.
Der ""Lymphknotenkrebs" damals war, wie gesagt, letzten Endes auch keiner.
Und auf unnötige OP's würde ich gern verzichten.
Zweitmeinung einholen?
Der ""Lymphknotenkrebs" damals war, wie gesagt, letzten Endes auch keiner.
Und auf unnötige OP's würde ich gern verzichten.
Zweitmeinung einholen?
Danke! Ich Dir auch.Wünsche dir von Herzen alles Gute!!!!!
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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Hansdampf
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- Registriert: 18. Februar 2017, 22:52
- Wohnort: Löhne
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Hallo Cerberus,
ich habe nach Whipple (2cm Karzinom am BSD-Kopf) in Heidelberg im November 2016 und im Januar noch gutem Befund nun ebenfalls seit Februar Lebermetastasen. Scheint bei mir eindeutiger als bei dir zu sein. Wurde bei Sono und einem anschließenden CT hier vor Ort festgestellt und sofort auf Standard-Chemo plädiert.
Ich habe in Heidelberg eine Zweitmeinung eingeholt und diese Vorgehensweise wurde dort bestätigt. Jetzt sind 3 Sitzungen vorbei und ich plane gelegentlich doch nochmals nach Heidelberg zu fahren - nur zur Sicherheit. Die kennen meine Geschichte und haben mehr Erfahrung als hier vor Ort. Kann bestimmt nicht schaden.

ich habe nach Whipple (2cm Karzinom am BSD-Kopf) in Heidelberg im November 2016 und im Januar noch gutem Befund nun ebenfalls seit Februar Lebermetastasen. Scheint bei mir eindeutiger als bei dir zu sein. Wurde bei Sono und einem anschließenden CT hier vor Ort festgestellt und sofort auf Standard-Chemo plädiert.
Ich habe in Heidelberg eine Zweitmeinung eingeholt und diese Vorgehensweise wurde dort bestätigt. Jetzt sind 3 Sitzungen vorbei und ich plane gelegentlich doch nochmals nach Heidelberg zu fahren - nur zur Sicherheit. Die kennen meine Geschichte und haben mehr Erfahrung als hier vor Ort. Kann bestimmt nicht schaden.
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Hmm....... an dieser von Dir geschilderten Meinung aus Heidelberg kann man sich ja orientieren, denke ich.
Mit der Chemo sieht es etwas kompliziert aus, da ich in den vergangenen Zyklen immer Probleme der Art hatte, daß zuviele weiße Blutkörperchen vernichtet wurden. Und das trotz reduziertem Wirkstoff auf bis zu 50% runter.
Dagegen mußte ich dann wieder spritzen. Außerdem wurde mir oft richtig hundeübel.
Bin ja gewillt, die Bestrahlung, die die Oberärztin in der Onkologie vorschlägt, vorerst mitzumachen. Nach Überlegung als Laie bin ich auch zu dem Schluß gekommen, daß bei einer gezielten Bestrahlung nicht viel Folgeschaden entstehen kann.
Warte derzeit immer noch auf den angekündigten Telefonanruf.
Einerseits möchte man dort gern, daß der "Fleck" eine Metastase ist, andererseits scheint das jedoch nicht ganz sicher zu sein.
Dazu würde dann auch passen, daß ich ständig um Schriftliches bettele..... also etwas fest in der Hand haben will, aus dem hervorgeht, was nun wirklich los ist. So eine Festlegung scheint man m.M.n. zu scheuen. (Ist mein Eindruck.) Bloß nix Konkretes, auf das man "festgenagelt" werden könnte. Nach dem Lymphknotenkrebs, der keiner war u. verschwand, erst recht.
Einerseits sehe ich ein, daß gegen den Fleck, sollte er denn eine Metastase sein, vorgegangen werden muß. Andererseits denke ich, das Ding könnte auch wieder alles Mögliche sein, was nach Wochen oder Monaten fort ist. (Wie gehabt.)
Eine Biopsie vor Whipple damals hatte übrigens auch nichts gebracht! Zwei Tage extra in der Klinik u. für die Katz'.
Mit der Chemo sieht es etwas kompliziert aus, da ich in den vergangenen Zyklen immer Probleme der Art hatte, daß zuviele weiße Blutkörperchen vernichtet wurden. Und das trotz reduziertem Wirkstoff auf bis zu 50% runter.
Dagegen mußte ich dann wieder spritzen. Außerdem wurde mir oft richtig hundeübel.
Bin ja gewillt, die Bestrahlung, die die Oberärztin in der Onkologie vorschlägt, vorerst mitzumachen. Nach Überlegung als Laie bin ich auch zu dem Schluß gekommen, daß bei einer gezielten Bestrahlung nicht viel Folgeschaden entstehen kann.
Warte derzeit immer noch auf den angekündigten Telefonanruf.
Einerseits möchte man dort gern, daß der "Fleck" eine Metastase ist, andererseits scheint das jedoch nicht ganz sicher zu sein.
Dazu würde dann auch passen, daß ich ständig um Schriftliches bettele..... also etwas fest in der Hand haben will, aus dem hervorgeht, was nun wirklich los ist. So eine Festlegung scheint man m.M.n. zu scheuen. (Ist mein Eindruck.) Bloß nix Konkretes, auf das man "festgenagelt" werden könnte. Nach dem Lymphknotenkrebs, der keiner war u. verschwand, erst recht.
Einerseits sehe ich ein, daß gegen den Fleck, sollte er denn eine Metastase sein, vorgegangen werden muß. Andererseits denke ich, das Ding könnte auch wieder alles Mögliche sein, was nach Wochen oder Monaten fort ist. (Wie gehabt.)
Eine Biopsie vor Whipple damals hatte übrigens auch nichts gebracht! Zwei Tage extra in der Klinik u. für die Katz'.
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Hansdampf
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- Registriert: 18. Februar 2017, 22:52
- Wohnort: Löhne
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Hört sich kompliziert an. Die weißen Blutkörper gehen bei mir auch total runter (glaube etwa 1.700), erholen sich aber nach knapp 2 Wochen wieder. Bei 2.800 haben wir dann die nächste Chemo gestartet. Meine Dosis ist auch etwas niedriger. Wieviel habe ich noch gar nicht gefragt.
- Cerberus
- Beiträge: 577
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Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Inzwischen hat sich nun wegen der Bestrahlung der Metastase die entsprechende Fachabteilung der Klinik gemeldet. Da ging es aber lediglich nur um einige (organisatorische) Vorab-Fragen. Den eigentlichen, ersten Termin zur Behandlung bekomme ich noch.
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- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Oops!

Whipple auch noch falsch geschrieben (Titel), sehe ich gerade. Peinlich, peinlich...........Whippel 2016
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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angel29280
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- Registriert: 27. Januar 2016, 12:47
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Wuhu Cerberus,
Kenn mich zwar nicht mit Chemotherapie und Co aus, aber möchte dir viel Glück wünschen. Das es, wenn es eine Metastase in der Leber ist wieder zurück geht durch die Behandlung und du die Chemo halbwegs verträgst! Drück dir die Daumen!
Kann deinen Zwiespalt aber verstehen, man weiß halt nie sicher, was der Fleck wirklich ist und wie du schon schriebst, es war ja mit den Lymphknoten auch wohl anders. Nur sicher ist sicher denk ich.
Kenn mich zwar nicht mit Chemotherapie und Co aus, aber möchte dir viel Glück wünschen. Das es, wenn es eine Metastase in der Leber ist wieder zurück geht durch die Behandlung und du die Chemo halbwegs verträgst! Drück dir die Daumen!

Kann deinen Zwiespalt aber verstehen, man weiß halt nie sicher, was der Fleck wirklich ist und wie du schon schriebst, es war ja mit den Lymphknoten auch wohl anders. Nur sicher ist sicher denk ich.
Liebe Grüsse eure Angel
- Cerberus
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- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: MRT: Nach Whippel 2016 nun Lebermetastase?
Danke Dir auch!
Chemo war bis Ende Dezember. "Zur Sicherheit" (!), weil bis dahin keine Metastase o.a. entdeckt wurde.
Jetzt ist Bestrahlung an der Reihe, aufgrund des Fleckes.
Chemo war bis Ende Dezember. "Zur Sicherheit" (!), weil bis dahin keine Metastase o.a. entdeckt wurde.
Jetzt ist Bestrahlung an der Reihe, aufgrund des Fleckes.
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