Ich bin neu hier im Forum und darf mich kurz vorstellen: Bin 54 Jahre alt, habe 2 kleine Hunde und hatte meine Whipple OP 2010, welche mir das Leben rettete.
Im Herbst 2014 kam dann folglicherweise der Diabetes Typ 1 natürlich hinzu.
Und als Nebenwirkung des Pantobrazols 40 mg folgt nun die Knochenbrüchigkeit, worüber mich ein neuer Orthopäde - da ich umgezogen bin - aufgeklärt hatte.
Aufgrund der angeblichen Verschlechterung der beginnenden Osteoporose hatte ich diesen aufgesucht.
Nun denn, dachte ich und schaute mal im Internet unter Osteoporose und Pantobrazoleinnahme nach und siehe da; mein neuer Orthopäde ist zu gebrauchen. Nichts gegen den Alten, den nehme ich nun für´s Knie
Eine aktuelle Studie untersuchte die Lanzeit-Wirkung der Protonenpumpenhemmer auf die Knochendichte und Fraktur-Risiko. Dabei wurden die Daten von 15.792 Patienten mit Osteoporose-bedingten Frakturen (Wirbelkörper-, Becken- und Hüft-Frakturen ) die Protonenpumpenhemmer eingenommen hatten, analysiert. Als Kontrollgruppe dienten 47.289 Patienten ohne Frakturen. Die Studie erfasste einen Zeitraum von 1996 bis 2004.
Die Studienergebnisse zeigten, daß die Einnahme von Protonenpumpenhemmer ( PPI ) für 7 Jahre mit einem stark erhöhten Risiko für Osteoporose-bedingte Frakturen assoziiert war ( OR, 1,6 ). Zudem führte eine kontinuierliche PPI-Einnahme für 5 Jahre zu einem signifikant erhöhten Risiko für Frakturen.
Na bravo - und ich hatte die ganze Zeit angenommen, daß meine Knochenbrüchigkeit ( Schulterfraktur Frühjahr 2017 und heute morgen Handfraktur - dabei bin ich nur mal eben von der Couch aufgestanden und hatte mich ganz einfach wie sonst auch normal abgestützt ) die Ursache der beginnenden Osteoporose sei - nun kommt der PPI als weiteren Verursacher hinzu, sodaß mir die kürzlich verschriebene Alendronsäure natürlich wie Smarties wirken.
Der neue Orthopäde hat nun ein wirksames Medikament, welches ich morgen abholen werde.
Eigentlich möchte ich aus diesem Teufelskreis raus kommen und auf das Pantobrazol liebend gerne verzichten, denn weitere Frakturen als Nebenwirkung möchte ich nicht in Kauf nehmen.
Gibt es eine Möglichkeit für mich von dem Säureblocker los zu kommen - sicherlich bedarf es dazu sehr viel Geduld und eine absolute Ernährungsumstellung, leichte Kost aus gedünstetem Gemüse, fein geriebener Möhren-Rohkost, ( Langsam essen ! ) und als Beilage Hirse oder Kartoffeln, Brot nur getoastet oder altbacken. ( Es ist in dieser Form viel verträglicher als frisches vom Bäcker ) Getränke werden 1 Stunde vor und 1 Stunde nach der Mahlzeit eingenommen - um die Magensäure nicht zu verdünnen, wie kohlensäurefreies Wasser, Kräutertees, oder verdünnte Gemüsesäfte. Von der Getränkeliste gestrichen werden müssen; Kaffee, Schwarztee, Fruchtsäfte, Soft-Drinks und alkoholische Getränke - diese Auflistung fällt ja als Whippler leicht, da man diese Flüssigkeiten eh nicht verträgt.
Aufgrund der Einnahme von Kreon 40.000 und das Pantobrazol 40 mg - seit 2010 - muß ich wegen der Nebenwirkungen u.a. der Knochenbrüchigkeit vom PPI-Hemmer los kommen ohne einen Rebound hervorzurufen.
Wer hat Erfahrung gesammelt und kann mir nun gute Tipps geben ?
Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins 2018,
liebe Grüße
Kristin