Endosonographie

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Endosonographie

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Mario,

hatte selbst vorübergehend HIT. Es hat immer ein Grund warum man Unverträglichkeiten entwickelt, wenn sie nicht gerade angeboren sind durch Gendefekt oder Enzymmangel. Sei es dann die falsche Ernährung über Jahre, Medikamente oder Vergiftungen. Alles gemeinsam, macht eine Übersäuerung des Organismus, wo sich Bakterien, Viren, Parasiten wohl fühlen. Hit kann immens viel Symptome verursachen, hätte ich auch früher nicht für möglich gehalten. Aber auch andere Intoleranzen können heftige Symptome verursachen und auch Symptome, auf die man nie kommen würde. HIT ist halt schwierig in den Griff zu bekommen, wenn man die Ursachen nicht kennt wirklich.

Wie gesagt, du kannst gern mal unter meinen Namen suchen und Stichworte suchen unter "Suche". Hab einiges schon geschrieben dazu. Wenn du willst natürlich nur.

Wünsch auch dir und allen eine gute Nacht!
Liebe Grüsse eure Angel
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Endosonographie

Beitrag von Allende »

Ach ja…, die verdammten Scheuklappen!!!!
Beim PET/ CT wird auch nichts rauskommen, außer das du schön verstrahlt bist.
Hatte ich auch schon alles durch- es ist wie mit seinen Kindern- unbelehrbar :zw: .
Da du nicht zu stoppen bist, ich war nicht anders, möchte ich dir am Ende der Untersuchungen noch die Laparoskopie ans Herz legen- gute Chirurgen können hier deine Drüse gut unter Sicht einschätzen.
Ich glaube dir alle Beschwerden und ich denke neben den Nebenschauplätzen hast du sicher ne Insuffizienz der Drüse und immer mal leichte Entzündungen.
Gott sei dank nichts was dich umbringt!
Freu mich über dein Ergebnis! :daumenh:
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Endosonographie

Beitrag von Marioweber41 »

Scheuklappen eher nicht.pet/ct hat mir arzt vorgeschlagen und warum soll ich das angebot nicht annehmen?meine beschwerden sind viel zu lange und übel,als daß ich nicht jegliche form der Diagnosefindung annehmen würde....das,was ich selbst beitragen kann (Umstellung gesunde Ernährung,bewegung) werde ich machen...zwar schwer,scheibar änhlich wie bei MoP,sich mit 10% energie zum sport aufzuraffen und nach 10min komplett fertig und schweißgebaded aufhören zu müssen,aber da muss man durch...mit 80 wûrd ichs akzeptieren,mich so zu fühlen,mit 42noch nicht...wünsch euch ein halbwegs angenehmes wochenende!
Ps werde mir auch die elastase im serum bestimmen lassen,vielleicht gibts ja neue Hinweise....manchmal komm ich mir vor wie ein Detektiv auf der suche nach dem bösen verbrecher...
wasistes

Re: Endosonographie

Beitrag von wasistes »

Hallo Mario,
kann deinen Frust sehr gut nachvollziehen. Mir geht es ähnlich. Ich bin letztendlich nach LMU München (aus Hamburg) gereist um mal eine Diagnose bezüglich des Pankreas zu bekommen (Minimal Change Pankreatitis mit geringer Fibrose). In Heidelberg haben sie eine Pankreaserkrankung trotz der schlechten Elastase-Werte von 70-100 augeschlossen, in Bochum lediglich eine leichte Atrophie des Pankreas festgestellt, die Schmerzen aber auf die Psyche oder den Rücken geschoben.
Darüber hinaus habe ich auch noch Lymphknotenschwellungen von der Leiste bis zum Schlüsselbein, erhöhte Leberwerte, Venenveränderungen, Fieberschübe, Nachtschweiss... das ganze Programm.
Irgendwann wurde dann die Vermutung auf irgendeinen nicht nachweisbaren Virus gesetzt, hat sich letzendlich aber nicht bestätigt, da EBV, CMV, Coxsackievirus ausgeschlossen wurden.
Inzwischen hab ich aber immerhin wieder Gewicht zugenommen, nachdem ich in drei Monaten fast 15 KG verloren hatte, und die Ärzte keinen Grund zur Besorgnis gesehen haben. Ja leider gibt es nur wenig sehr gute Ärzte, Herr Klappdor ist z.B. sehr nett, falls du im hohen Norden wohnst.
Inzwischen habe ich aber auch auf Grund neuer Beschwerden (Schwankschwindel, Kopfschmerzen usw.) eher eine Stoffwechselstörung, oder Autoimmunerkrankung im Verdacht. Tatsächlich hat mir die Einnahme von Prednisol etwas geholfen was den Schwindel angeht, obwohl es kein Arzt verschreiben wollte.
Also mach dir mal keinen Kopf das du einen BSDK hast, das würde nämlich wahrscheinlich deutlich schneller gehen. Es gibt viele Gründe warum die Drüse nicht mehr will, Infektionen, Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunprozesse. Manchmal auch direkt von der Leber ausgehend, oder Gallenblase, ist ja ein zusammenhängedes System.
Was mir schon ein wenig geholfen hat, waren Traubenkernextrakt-Tabletten, damit regeneriert sich eine leichte Bauchspeicheldrüsenerkrankung. Außerdem versuch ich zur Zeit meine Leber zu schonen, auf fettige Speisen und Zucker zu verzichten und viel für gutes für die Leber einzunehmen.
Das Blutbild genau zu studieren ist denke ich nicht mal ne schlechte Idee und dann eben versuchen sich einen gescheiten und INTERESSIERTEN Internisten zu suchen, der einen nicht nach zwei Minuten in die Psychoschiene abdrängen lässt. Es ist dein Körper und du weißt genau wenn was nicht damit stimmt. Die meisten Ärzte sind komplett überfordert wenn man nicht mit einer 01815 Erkrankung ankommt!
Vielleicht ist es auch auf Grund einer Vaskulitis, Durchblutungsstörung zur Erkrankung der Drüse gekommen?
Symptome der mikroskopischen Polyangiitis
• Ödeme, Mikrohämaturie
• Dyspnoe, Husten
• Hämoptysen
• Blutige Diarrhoen, Tenesmen, Pankreatitis
• Augenprobleme: Episkleritis, Konjunktivitis
• Fieber, Gewichtsverlust, Nachtschweiß
• Palpable Purpura, Hautnekrosen, Noduli
• Peroneusschwäche, Hyposensibilität
• Arthralgien, Arthritiden, Myalgien
• Sinusitis
Also Kopf nicht hängen lassen, :daumenh:
ItteAkkermu
Beiträge: 6
Registriert: 13. Oktober 2016, 12:19

Re: Endosonographie

Beitrag von ItteAkkermu »

Hallo zusammen,
bei mir wurde das ganze durch eine schwere Gelbsucht ausgelöst. Ich war vom Kopf bis auf die Füße, incl. Augen, quitte Gelb. MRT hatte nichts ergeben. Endoskopie dito. Bei der Endosonographie hat man dann etwas gefunden. Es hieß, der Tumor sei nicht bösartig. Da wir kurz vorher unsere Tochter mit 33 Jahren und fast den gleichen Krebs verloren hatten, haben meine Frau und ich uns für die OP entschieden. Und siehe da, der Tumor war bösartig.Habe bis jetzt 3 Jahre alles gut überstanden. Esse alles was auf den Tisch kommt. Nur mein Diabetes macht mir sorgen. Die werte bekomme ich einfach nicht in den Griff. Da habe ich auch das Gefühl, dass die Ärzte noch garnicht richtig Bescheid wissen, welche Behandlung bei Menschen ohne Pankreas angewendet werden kann. Ich habe erst kürzlich im Krankenhaus einem der Ärzte gesagt, dass sie für mich nur Autoschlosser im weißen Kittel sind.
Schönen Abend und liebe Grüße aus der Senn bei Paderborn.
Ab auf Libori
Euer Uwe
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Alkazzar
Beiträge: 160
Registriert: 5. Oktober 2017, 16:24

Re: Endosonographie

Beitrag von Alkazzar »

ItteAkkermu hat geschrieben: 31. Juli 2018, 17:34 Die werte bekomme ich einfach nicht in den Griff. Da habe ich auch das Gefühl, dass die Ärzte noch garnicht richtig Bescheid wissen, welche Behandlung bei Menschen ohne Pankreas angewendet werden kann.
Wie auch dir fehlt auch komplett das Organ das Insulin produziert und den Blutzucker regelt. du greifst jetzt künstlich massiv in dein Hormon und Zuckerhaushalt deines Körpers ein.. das kann auch nie wieder so gut funktionieren wie die Natur es mal vorgesehen hatte.. sei froh das es sowas wie Insulin/Insulinpumpen etc. gibt. vor 20 Jahren wärst du gestorben..


ItteAkkermu hat geschrieben: 31. Juli 2018, 17:34 Ich habe erst kürzlich im Krankenhaus einem der Ärzte gesagt, dass sie für mich nur Autoschlosser im weißen Kittel sind.
was sollten deiner meiner nach Ärzte denn sein? Zauberer, Halbgötter in weiß? ja das sind auch nur menschen die sich jahrelang durch Medizinstudium und Facharztausbildung soviel Kompetenz angeeignet haben das Sie uns mit allen mitteln die der westlichen Medizin zur Verfügung steht helfen. die meisten von uns wären ohne Moderne Medizin längst Tod.
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