Hallo Ihr lieben,
bevor ich loslege, möchte ich nicht kurz vorstellen .Ich heise Jürgen und bin 60 Jahre. und war bis jetzt nur passiver Begleiter hier im Forum
Habe viel gelesen , nun betrifft es mich aber selbst und habe fragen !
Vorgeschichte
Habe seit ca. 10 Jahren diffuse Schmerzen im Oberbauch die teilweise auch in den Rücken ausstrahlen. Nachdem ich einen endlosen Marathon zu Ärzten und KH`s durchlaufen habe ohne Erfolg kam ich 2014 zur DKD in Wiesbaden. Dort wurde festgestellt das ich eine seltene Autoimmunerkrankung habe. "IGG4" bei mir greift das Immunsystem nicht die Organe sondern das Fettgewebe an und löst dort Entzündungsprozesse aus. Durch die Behandlung in der DKD hat ich 6 Jahre keine Beschwerden . Ende Dezember ging es dann wieder los. Heftige Schmerzen im Oberbau mit ständigen Aufstoßen.
Habe sofort folgende Untersuchungen durchführen lassen :
- M;agenspiegelung im Dezember 2019:
Befund: leichte C Gastritus in der Antrumschleimhaut und im Korpus
- Darmspiegelung im Januar :
Befund : Divertikel leicht entzündet sonst nicht asufffälliges
- MRT Abdomen mit MRCP im Dezember 2019
Kein Hinweis auf eine Cholangiolithiasis oder ein Pankreas Divisum
Keine Aufweitung des Ductus Wirsungianus
Pankreas etwas Lipomatös mit Auflockerung des Pankreasparenchyms
Keine ödematöse Imbibierung
Keine Pankreasraumforderung
Normal Große Mils etc.
Keine pathologischen vergrößerten Lymphknoten
Also ein unauffälliger Befund. Da die Schmerzen jedoch nicht besser werden , habe ich am Montag in der DKD eine Endosonograhie durchführen lassen.
Der Befund hierzu macht mir nun Angst das doch ewtwas mit der Bauchspeicheldrüse nicht stimmt!
Befund der Endosono:
- Pankreaskorpus und Schwanz:
Schlanke Drüse , etwas lipomatör ohne Erweiterung des D. wirsunginaus
lediglich vermehrte echoreiche Strands und teils echoreiche Wand des D.Wirsungianus
Pankreaskopf: normalweiter Galengang 3mm und Pankreasgang 2 mm
mit überwiegend homogenem Pankreasgewebe nahe der Papile
etwas Distel echoarme Struktur
unklare kleine echoarme Verdichtung im Pankreaskopf distal der Papille 13x8 mm
Allenfalls minimale Kriterien einer chron. Pankreaitis im Corpus.
Der Arzt meinte die Endo zeigte nicht zufälliges. Aber der Satz im Befund " echoarme Verdichtung macht mir Angst !
Habe bisher keine B Symptome:
keine Gelbsucht - keine Übelkeit - kein Gewichtsabnahme
nun soll nochmal ein MRT gemacht werden !
Bitte um euren Rat , danke
Gruß Jürgen
Angst vor neuem MRT
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wasistes
Re: Angst vor neuem MRT
Hallo und willkommen im Forum.
Die IGG4 Werte werden ja immer in Verbindung mit einer Autoimmunpankreatitis vom Typ 1 in Verbindung gebracht.
Die Schilderung hier: lediglich vermehrte echoreiche Strands und teils echoreiche Wand des D.Wirsungianus
Klingt für mich stark danach das deine Drüse durch Entzündungen vernarbt ist, wie es z.B. bei einer fortlaufenden Entzündung (chronische Pankreatitis) der Fall ist.
Was mich stutzig macht ist:
Daher sollte so eine endosonographische Untersuchung von einem absoluten Profi gemacht werden.
Ich kenne das DKD nicht für mich klingt aber so wie wenn du da in guten Händen bist.
Dennoch kannst du dir sicher auch eine Zweitmeinung einholen, z.B. im St. Joseph Bochum das ist ja nicht ganz so weit weg von Wiesbaden.
Diese Raumforderung wurde nicht punktiert bei der Endosonographie nehme ich an? Darauf hätte ich z.B. bestanden um auszuschließen das hinter der Gewebeveränderung etwas bösartiges stecken könnte.
Wurde bei dir jemals die Diagnose einer AIP gestellt?
Generell gilt bei so einer Vorerkrankung (AIP oder chr. Pankreatitis) wachsam sein und regelmässig zur Kontrolle gehen, da das Karzinomrisiko leider erheblich erhöht ist.
Die IGG4 Werte werden ja immer in Verbindung mit einer Autoimmunpankreatitis vom Typ 1 in Verbindung gebracht.
Die Schilderung hier: lediglich vermehrte echoreiche Strands und teils echoreiche Wand des D.Wirsungianus
Klingt für mich stark danach das deine Drüse durch Entzündungen vernarbt ist, wie es z.B. bei einer fortlaufenden Entzündung (chronische Pankreatitis) der Fall ist.
Was mich stutzig macht ist:
Damals habe ich dazu gelesen, das es mit unter sehr schwierig sein kann Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse im Sinne einer fortschreitenden chronischen Pankreatitis oder aber AIP (die nicht wurstförmige) von einem beg. Pankreaskarzinom zu unterscheiden, weil bei einer chr. Pankreatitis ähnliche Charakteristika an den Gangstrukturen (Verengungen) aber auch Raumforderungen auftreten können.unklare kleine echoarme Verdichtung im Pankreaskopf distal der Papille 13x8 mm
Daher sollte so eine endosonographische Untersuchung von einem absoluten Profi gemacht werden.
Ich kenne das DKD nicht für mich klingt aber so wie wenn du da in guten Händen bist.
Dennoch kannst du dir sicher auch eine Zweitmeinung einholen, z.B. im St. Joseph Bochum das ist ja nicht ganz so weit weg von Wiesbaden.
Diese Raumforderung wurde nicht punktiert bei der Endosonographie nehme ich an? Darauf hätte ich z.B. bestanden um auszuschließen das hinter der Gewebeveränderung etwas bösartiges stecken könnte.
Wurde bei dir jemals die Diagnose einer AIP gestellt?
Generell gilt bei so einer Vorerkrankung (AIP oder chr. Pankreatitis) wachsam sein und regelmässig zur Kontrolle gehen, da das Karzinomrisiko leider erheblich erhöht ist.
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Senegalese2001
- Beiträge: 4
- Registriert: 19. Juni 2020, 22:47
Re: Angst vor neuem MRT
Danke für Die Info`s
ich war heute nochmal in der DKD es wurde nochmals ein Kontroll MRT mit MRCP gemacht , hier wurde nochmal geprüft , Ergebnis eine RF besteht nicht. Bisher wurde bei mir keine AIP diagnostiziert. Die erhöhten IGG4 löst bei mir Entzündungen im mesenteriellen Fettgwebe die aus. Eine Organbeteiligung besteht lt. Arzt nicht . Eine Kontroll - Sonographie mit FN soll zur Kontrolle in 3 Monaten erfolgen !
Gruss Jürgen
ich war heute nochmal in der DKD es wurde nochmals ein Kontroll MRT mit MRCP gemacht , hier wurde nochmal geprüft , Ergebnis eine RF besteht nicht. Bisher wurde bei mir keine AIP diagnostiziert. Die erhöhten IGG4 löst bei mir Entzündungen im mesenteriellen Fettgwebe die aus. Eine Organbeteiligung besteht lt. Arzt nicht . Eine Kontroll - Sonographie mit FN soll zur Kontrolle in 3 Monaten erfolgen !
Gruss Jürgen
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Senegalese2001
- Beiträge: 4
- Registriert: 19. Juni 2020, 22:47
Re: Angst vor neuem MRT
Hier bin ich nochmal,
habe vergessen , lt. Arzt bestehen nur minimale Kriterien einer chron. Pankreaitis im Korpus. Ich lasse die Pankreas Werte kontinuirlich prüfen .
Amylase ist immer Norm. Bereich. Lipase teilweise nur minimal erhöht. Letzt Woche lag der Wert bei 45 (ref.Wert bis 60) heute war wieder leicht erhöht (63) !
Frage um in Bochum einen Termin zu machen , wo Wende ich mich da hin !
habe vergessen , lt. Arzt bestehen nur minimale Kriterien einer chron. Pankreaitis im Korpus. Ich lasse die Pankreas Werte kontinuirlich prüfen .
Amylase ist immer Norm. Bereich. Lipase teilweise nur minimal erhöht. Letzt Woche lag der Wert bei 45 (ref.Wert bis 60) heute war wieder leicht erhöht (63) !
Frage um in Bochum einen Termin zu machen , wo Wende ich mich da hin !
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wasistes
Re: Angst vor neuem MRT
Wegen der Pankreassprechstunde:
http://www.pankreaszentrum.de/kontakt.html
http://www.pankreaszentrum.de/kontakt.html
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Senegalese2001
- Beiträge: 4
- Registriert: 19. Juni 2020, 22:47
Re: Angst vor neuem MRT
Hallo Wasistis
Danke für die Info ! Ich haben gestern nochmal mit dem Arzt in Helios DKD in Wiesbaden gesprochen. Er hat sich die Bilder des gestern gemachten MRT nochmal genauer angeschaut und sie mit dem MRT vom Dezember verglichen. Es besteht nun doch eine kleine RF im Pankreaskopf , sie sei auch im MRT im Dezember zu sehen, hätte sich aber nicht verändert.
Er möchte nun zur Sicherheit nochmal ein Endosono mit FN machen. Meine Blutwerte incl. CA19-9 waren gestern alle im Normbereich lediglich der IGG4 Wert war wieder erhöht. Der Arzt macht für mich immer ein sehr kompetenten und gewissenhaften Eindruck und nimmt meine Sorgen und Ängste sehr ernst..
Er hat mir bestätigt was Du mir schon gesagt hast , die echoreiche Struktur im Pankreaskopf ist immer schwer zu zwischen einer Entzündung oder ein Tumorgeschehen zu differenzieren.
Er meinte aber weil schon im Dezember im MRTim Dezember diese Struktur zu sehen war, hätte ich jetzt nach 7 Monaten bei einem Tumor ganz andere Symptome.
Er hart mir versucht etwas die angst zu nehmen .
Werde auf jeden Fall deinen Raten befolgen und noch einen Termin in Bochum machen.
Im Moment ist die Angst bei mir sehr groß und schaue auf jede Kleinigkeit in meinem Körper.
LG und Danke !
Danke für die Info ! Ich haben gestern nochmal mit dem Arzt in Helios DKD in Wiesbaden gesprochen. Er hat sich die Bilder des gestern gemachten MRT nochmal genauer angeschaut und sie mit dem MRT vom Dezember verglichen. Es besteht nun doch eine kleine RF im Pankreaskopf , sie sei auch im MRT im Dezember zu sehen, hätte sich aber nicht verändert.
Er möchte nun zur Sicherheit nochmal ein Endosono mit FN machen. Meine Blutwerte incl. CA19-9 waren gestern alle im Normbereich lediglich der IGG4 Wert war wieder erhöht. Der Arzt macht für mich immer ein sehr kompetenten und gewissenhaften Eindruck und nimmt meine Sorgen und Ängste sehr ernst..
Er hat mir bestätigt was Du mir schon gesagt hast , die echoreiche Struktur im Pankreaskopf ist immer schwer zu zwischen einer Entzündung oder ein Tumorgeschehen zu differenzieren.
Er meinte aber weil schon im Dezember im MRTim Dezember diese Struktur zu sehen war, hätte ich jetzt nach 7 Monaten bei einem Tumor ganz andere Symptome.
Er hart mir versucht etwas die angst zu nehmen .
Werde auf jeden Fall deinen Raten befolgen und noch einen Termin in Bochum machen.
Im Moment ist die Angst bei mir sehr groß und schaue auf jede Kleinigkeit in meinem Körper.
LG und Danke !