Große Angst und viele Fragen
-
Gekeme
- Beiträge: 2
- Registriert: 19. Dezember 2021, 00:22
Große Angst und viele Fragen
Hallo, am 25.11. wurde mir die Diagnose Pankreaskarzinom mitgeteilt. Am 01.12 sollte ich eigentlich operiert werden was sich aber um eine Woche verschoben hat,da meine Schilddrüse plötzlich eine überfunktion aufwies. Am 08.12 sollte es dann soweit sein. Dann der Schock. Die Operation wurde abgebrochen da der Tumor doch größer als gedacht war und viel zu nah an den großen Gefäßen liegt. Nun soll erstmal eine Chemotherapie gemacht werden. Diese beginnt am 20.12.21 Ich habe riesen Angst davor und es kommen Fragen auf wie: Was passiert wenn der Tumor nicht kleiner wird? Was passiert überhaupt bei einer Chemo? Wird bei der nächsten Operation an der jetzigen Narbe wieder aufgeschnitten? Es sah jetzt im Vorfeld aus als wäre der Tumor nicht so groß und gut zu entfernen. Was ist wenn das in ein paar monaten wieder so ist? Wie gehe ich mit der Angst um? Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße
-
thphilipp
- Beiträge: 1615
- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Große Angst und viele Fragen
Hallo Gekeme,
zuerst möchte ich Dir mitteilen, dass das natürlich nicht so dolle Nachrichten sind. Zu den Details einer Chemo kann ich nichts berichten.
Aber vielleicht könntest Du vorab schon einmal ein paar mehr Infos zu Deinem Verlauf, bzw. Symptomen etc. geben. Oder war es ein Zufallsbefund?
zuerst möchte ich Dir mitteilen, dass das natürlich nicht so dolle Nachrichten sind. Zu den Details einer Chemo kann ich nichts berichten.
Aber vielleicht könntest Du vorab schon einmal ein paar mehr Infos zu Deinem Verlauf, bzw. Symptomen etc. geben. Oder war es ein Zufallsbefund?
_______________________________________
Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten
-
Gekeme
- Beiträge: 2
- Registriert: 19. Dezember 2021, 00:22
Re: Große Angst und viele Fragen
Begonnen hat alles im September diesen Jahres. Nachdem es mir schon über eine Woche schlecht ging(Sodbrennen,Müdigkeit,Erschöpfung,Appetitlosigkeit) bin ich zum Arzt. Der überwies mich noch am selben Tag ins Krankenhaus. Dort wurde dann eine Sono gemacht und mir mitgeteilt das mein Gallengang verengt ist weil dort eine Geschwulst drauf drückt. Man hat eine Probe genommen und die eingeschickt. Man würde jetzt gerne noch ein CT machen und dann würde man sich bei mir melden zwecks dem Befund. Zwischen September und November fühlte ich öfter mal einen Druck im Bauch aber ansonsten ging es mir gut. Bis eben dann die Diagnose kam und der 1. Versuch der Operation.Jetzt ist nichts mehr wie es war. Schmerzen und Angst.
-
Pame
- Beiträge: 62
- Registriert: 18. Dezember 2021, 14:39
Re: Große Angst und viele Fragen
Liebe Gekeme
Ich habe Angst, dass ich ein Karzinom haben könnte.
Bald sollte ich mehr wissen.
Bereits jetzt werde ich zweitweise von der Angst übermannt und kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man mit der Diagnose leben muss.
Was einen hilft mit der Angst ist individuell sicher sehr unterschiedlich.
Ich bin alleinstehend. Aber mir hilft sehr, mich mit Freunden auszutauschen und auch mal auszuweinen.
Mir hilft ein warmes Bad oder auch mal die warme Bettdecke. Zwischendurch ein Film, der nicht zu schwer ist.
Ein Spaziergang an der frischen Luft auch bei schlechtem Wetter lenkt etwas ab.
Und mir hilft, es mich im Internet zu informieren, damit ich den Ärzten die richtigen Fragen stellen kann.
Aber man muss aufpassen, sich im Internet nicht verrückt zu machen.
Dieses Forum hilft vielleicht nur schon deshalb, weil man weiss, man ist nicht allein. Viele Menschen müssen da durch.
Ganz viel Kraft wünsche ich.
Pame
Ich habe Angst, dass ich ein Karzinom haben könnte.
Bald sollte ich mehr wissen.
Bereits jetzt werde ich zweitweise von der Angst übermannt und kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man mit der Diagnose leben muss.
Was einen hilft mit der Angst ist individuell sicher sehr unterschiedlich.
Ich bin alleinstehend. Aber mir hilft sehr, mich mit Freunden auszutauschen und auch mal auszuweinen.
Mir hilft ein warmes Bad oder auch mal die warme Bettdecke. Zwischendurch ein Film, der nicht zu schwer ist.
Ein Spaziergang an der frischen Luft auch bei schlechtem Wetter lenkt etwas ab.
Und mir hilft, es mich im Internet zu informieren, damit ich den Ärzten die richtigen Fragen stellen kann.
Aber man muss aufpassen, sich im Internet nicht verrückt zu machen.
Dieses Forum hilft vielleicht nur schon deshalb, weil man weiss, man ist nicht allein. Viele Menschen müssen da durch.
Ganz viel Kraft wünsche ich.
Pame