Ernährungstagebuch fürs Handy

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uwe68
Beiträge: 5
Registriert: 4. April 2025, 11:25

Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von uwe68 »

Hallo zusammen
Gibt es evtl. ein einfaches Ernährungstagebuch, das man auf dem Handy benutzen kann?
Ich fände das einfach praktischer als in Papierform.
Mousetrix
Beiträge: 221
Registriert: 9. Januar 2025, 17:29

Re: Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von Mousetrix »

Ich benutze Fddb… dies zeigt wenn man die Abo Version nimmt auch die unterschiedlichsten Makro und Mikro Nährstoffe an.

Gruß Christian
barista
Beiträge: 92
Registriert: 12. Mai 2024, 20:23

Re: Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von barista »

uwe68 hat geschrieben: 1. Mai 2025, 09:06 Hallo zusammen
Gibt es evtl. ein einfaches Ernährungstagebuch, das man auf dem Handy benutzen kann?
Ich fände das einfach praktischer als in Papierform.
Hallo Uwe
Ich kann dir WETID empfehlen, gibt's für Android im Play Store.

LG
uwe68
Beiträge: 5
Registriert: 4. April 2025, 11:25

Re: Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von uwe68 »

Vielen Dank.
ich werde es ausprobieren.
Matthiasj
Beiträge: 68
Registriert: 30. Januar 2024, 03:12

Re: Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von Matthiasj »

Moin,
für‘s iPhone finde ich nur eine App mit zusätzlichem „e“ hinten, WeTide. Sieht erstmal gut aus, mit AI Funktion zur Analyse der Mahlzeiten. Sieht gleichzeitig etwas problematisch aus, weil es eine Abnehm-App für Ozempic ist: das ist ja ein ziemlich gehypter Markt.
Bei fddb gehen mir Abo-Modell und Datensammelei etwas gegen den Strich - wem es nur um die Kreon-Dosierung geht, ist mit OpenFoodFacts vielleicht auch sehr gut bedient?
Ich suche mittlerweile primär eine App, mit der ich nicht nur Kreon optimal dosieren, sondern vor allen Dingen die leidigen Cholestase-Schübe besser verstehen kann.
Wenn wir da gemeinsam auf den sich schnell entwickelnden Markt schauen und Erfahrungen teilen, könnte das sehr hilfreich für sehr viele sein.
P.S. Ein ganz einfaches, simples, Ernährungstagebuch zur Kreon-Rechnerei für’s iPhone ist auch DailyCalories - die Optik ist nicht so ganz toll, aber es ist aus Datenschutzsicht sehr gut und kann selbst konfiguriert werden.
Grüße,
m.
Matthiasj
Beiträge: 68
Registriert: 30. Januar 2024, 03:12

Re: Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von Matthiasj »

Nachtrag: ich habe gestern den ganzen Nachmittag diverse Apps recherchiert und ausprobiert (iPhone). Wesentlich für mich war neben der Funktionalität (Analyse, Dokumentation, Datenschutz!) auch das Bezahl-Modell: kein Abo. Ohne Abo ist es aber sehr schwierig. Bei meiner neuerlichen Recherche ist auch deutlich geworden, die wahnsinnig schnell sich der durch KI und Abnehmspritzen getriebene Markt entwickelt. Wirklich irre.

Bei mir haben es nun drei Programme in eine längere Testphase geschafft (ich werde berichten):
  • Handy Nutrition: kostet im Abo zwei Euro pro Woche oder 30 € im Jahr. Die erste Woche ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung. Eine KI wertet ein Foto aus und ermittelt dann grundlegende Ernährungswerte der Mahlzeit inklusive Fettgehalt. Namensgebendes Gimmick: die eigene Hand wird als Maßstab mit aufgenommen. Die KI gibt auch an, in Prozent, wie sicher sie sich ist, dass korrekt analysiert wurde.
  • Pic Plate: scheint im Moment noch nix zu kosten, macht aber einen sehr guten Eindruck. Mir gefällt gut, dass ich die von der KI vorgenommene Schätzung selbst ändern kann (ich hatte nicht einfach nur Haferflocken mit Milch zum Frühstück, sondern Dinkelflocken mit zusätzlich 10 g veganem Protein). Wie Handy Nutrition auch ist ein Datenabgleich mit Apple Health möglich, den ich aus Datenschutzgründen aber nicht nutze.
  • Keenoa: funktioniert ohne KI und ist eine Adipositas-App, die wohl im Rahmen einer kanadischen Studie entwickelt worden ist. Es geht eher um Dokumentation.
Es gibt noch weitere Apps, auch welche, in denen der Stuhlgang nach Bristol-Skala eingeordnet werden kann. Es ist natürlich sinnvoll, Nahrungsaufnahme und Stuhlgang in Beziehung zu setzen. Allerdings hilft mir die Bristol-Skala, bei der es ja um Konsistenz geht, nicht weiter: Konsistenz ist meist eine wirre Kombi aus 3, 4 und 7; bei meiner Steatorrhoe geht‘s eher um die Masse und mir nun v.a. um die verschiedenen Farben (nach Fieberschub dunkler? Da gibt es kein mir verständliches Muster = um das vielleicht rauszufinden, spiele ich ja grade mit den Apps),

Die Auswertungen der beiden KIs unterscheiden sich schon etwas: habe ich nun 40, 50 oder 60 g Dinkelflocken gegessen? Waren es 40 oder 100 ml Milch? Das sind größere Abweichungen, aber tatsächlich sind diese Abweichungen nicht größer, als wenn ich selber schätzen würde (jedenfalls bei Mahlzeiten, die ich nicht gut kenne). Ob die KI von Pic Plate bei meinen Anpassungen der immer gleichen Bilder lernt (so wie ich es als Mensch tue), oder ob ich immer anpassen muss, weiss ich noch nicht. Wahrscheinlich Letzteres, denn beide Apps werben ja damit, keine Daten in der Cloud zu speichern. Damit kann ich leben, zumal ich die App ja weniger zur Kreon-Dosierung nehme. Bei der Kreon nehme ich sowieso immer ein Drittel mehr, um Fehler auszugleichen.

Stift und Bleistift statt Handy am Essenstisch hat sich auch Vorteile, aber ich würde die Datensätze gerne über einen längeren Zeitraum mit Excel auswerten, die Rechnerei ist lästig und außerdem kann ich meine eigene Handschrift so schlecht lesen. Mir ist klar, das evtl. relevante Faktoren wie Gewürz etc. aus der Analyse fallen.

Gruß,
m.
Matthiasj
Beiträge: 68
Registriert: 30. Januar 2024, 03:12

Re: Ernährungstagebuch fürs Handy

Beitrag von Matthiasj »

Nachtrag: ich habe gestern den ganzen Nachmittag diverse Apps recherchiert und ausprobiert (iPhone). Wesentlich für mich war neben der Funktionalität (Analyse, Dokumentation, Datenschutz!) auch das Bezahl-Modell: kein Abo. Ohne Abo ist es aber sehr schwierig. Bei meiner neuerlichen Recherche ist auch deutlich geworden, die wahnsinnig schnell sich der durch KI und Abnehmspritzen getriebene Markt entwickelt. Wirklich irre.

Bei mir haben es nun drei Programme in eine längere Testphase geschafft (ich werde berichten):
  • Handy Nutrition: kostet im Abo zwei Euro pro Woche oder 30 € im Jahr. Die erste Woche ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung. Eine KI wertet ein Foto aus und ermittelt dann grundlegende Ernährungswerte der Mahlzeit inklusive Fettgehalt. Namensgebendes Gimmick: die eigene Hand wird als Maßstab mit aufgenommen. Die KI gibt auch an, in Prozent, wie sicher sie sich ist, dass korrekt analysiert wurde.
  • Pic Plate: scheint im Moment noch nix zu kosten, macht aber einen sehr guten Eindruck. Mir gefällt gut, dass ich die von der KI vorgenommene Schätzung selbst ändern kann (ich hatte nicht einfach nur Haferflocken mit Milch zum Frühstück, sondern Dinkelflocken mit zusätzlich 10 g veganem Protein). Wie Handy Nutrition auch ist ein Datenabgleich mit Apple Health möglich, den ich aus Datenschutzgründen aber nicht nutze.
  • Keenoa: funktioniert ohne KI und ist eine Adipositas-App, die wohl im Rahmen einer kanadischen Studie entwickelt worden ist. Es geht eher um Dokumentation.
Es gibt noch weitere Apps, auch welche, in denen der Stuhlgang nach Bristol-Skala eingeordnet werden kann. Es ist natürlich sinnvoll, Nahrungsaufnahme und Stuhlgang in Beziehung zu setzen. Allerdings hilft mir die Bristol-Skala, bei der es ja um Konsistenz geht, nicht weiter: Konsistenz ist meist eine wirre Kombi aus 3, 4 und 7; bei meiner Steatorrhoe geht‘s eher um die Masse und mir nun v.a. um die verschiedenen Farben (nach Fieberschub dunkler? Da gibt es kein mir verständliches Muster = um das vielleicht rauszufinden, spiele ich ja grade mit den Apps),

Die Auswertungen der beiden KIs unterscheiden sich schon etwas: habe ich nun 40, 50 oder 60 g Dinkelflocken gegessen? Waren es 40 oder 100 ml Milch? Das sind größere Abweichungen, aber tatsächlich sind diese Abweichungen nicht größer, als wenn ich selber schätzen würde (jedenfalls bei Mahlzeiten, die ich nicht gut kenne). Ob die KI von Pic Plate bei meinen Anpassungen der immer gleichen Bilder lernt (so wie ich es als Mensch tue), oder ob ich immer anpassen muss, weiss ich noch nicht. Wahrscheinlich Letzteres, denn beide Apps werben ja damit, keine Daten in der Cloud zu speichern. Damit kann ich leben, zumal ich die App ja weniger zur Kreon-Dosierung nehme. Bei Kreon nehme ich sowieso immer ein Drittel mehr, um Fehler auszugleichen.

Stift und Bleistift statt Handy am Essenstisch hat sicherer auch Vorteile, aber ich würde die Datensätze gerne über einen längeren Zeitraum mit Excel auswerten, die Rechnerei ist lästig und außerdem kann ich meine eigene Handschrift so schlecht lesen. Mir ist klar, das evtl. relevante Faktoren wie Gewürz etc. aus der Analyse fallen.

Gruß,
m.
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