Das ist halt so komisch. Denn die Bauchspeicheldrüse produziert das wichtige Bicarbonat. Wenn man keine Drüse mehr hat, kann der Speisebrei also nicht mehr neutralisiert werden, weshalb dann die Enzyme auch nicht wirken können. Das Problem habe ich ja auch regelmäßig, weshalb ich aktuell wieder Nortase nehmen muss. Bei Kreon kam trotz Hochdosierung auf 210.000 IE je Mahlzeit nur Mist raus.Kerstin2015 hat geschrieben: ↑15. Mai 2026, 19:57 @Heike,
Ich brauche keine Magensäurehemmer,damit Kreon wirkt
.Grüße Kerstin
Dosierung Pangrol/Kreon
- TomKay
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Re: Dosierung Pangrol/Kreon
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Kerstin2015
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Re: Dosierung Pangrol/Kreon
Zusatz.....Bei mir fehlt der Kopf der BSD,Zwölffingerdarm,Gallenblase,Teil vom Magen samt Pförtner.
Liebe Grüße Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
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Kerstin2015
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Re: Dosierung Pangrol/Kreon
Zusatz.....Bei mir fehlt der Kopf der BSD,Zwölffingerdarm,Gallenblase,Teil vom Magen samt Pförtner.
Liebe Grüße Kerstin
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Heike62
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Re: Dosierung Pangrol/Kreon
Danke Kerstin für die Info.
Hallo Tomkay, das ist wirklich komisch. Nachdem ich von Kerstin die Antwort erhielt , hab ich das mal recherchiert, warum das so ist. Ganz verstanden hab ich die Details nicht und es ist ja auch nur eine Theorie.
Aber zusammenfassend:
Dass es bei mir nicht funktioniert mit dem Kreon und ä. könnte daran liegen, dass die BSD durch das Divisum und geringer Elastase wahrscheinlich auch zu wenig Bikarbonat ausschüttet. Das wissen wir ja bereits.
Möglich ist, dass auch leichte entzündliche Prozesse eine Rolle zusätzlich spielen.
Bei Menschen mit Operation verändert sich die Magen Darm Passage. Irgendwie verlässt der Speisebrei den Magen kontrollierter und langsamer und der Darm übernimmt ein Teil der Bicarbonatpeoduktion ( Brunner Drüsen) . Da keine Entzündungen mehr da sind, arbeitet der Darm effektiver. Möglich ist auch, dass noch mehr Kreon gegeben wird ???
Das könnte EINE Erklärung sein.
Ich habe auch eine Gastritis C/ R . Vielleicht spielt das auch noch eine Rolle.
Die Prozesse im Verdauungstrakt sind ziemlich komplex. Ein winziges Details kann anders wirken als bei einem anderen Menschen mit gleicher Diagnose.
Scheinbar funktioniert Kreon ja auch bei einigen Menschen ohne Operation.
Und selbst mit den Pilzenzymen bekomme ich meine Eiweißverdauung nicht so recht in den Griff ( Schwefelflatulenz), Fettverdauung klappt.
Bei tierischem Eiweiß und zuviel Gemüse in Kombination, hab ich diese Symptome, die auch mehrere Stunden anhalten.
Ich vermute das kommt durch zu wenig Magensäure und vielleicht auch eine kleine Fehlbesiedlung.
So langsam steige ich dahinter und kann es mit den Essen regeln. Aber es schränkt ein und ich würde auch gerne wieder der Krankenkasse die Bezahlung der " meiner Medikamente" überlassen. Aber nochmal versuchen auf Kreon zu wechseln trau ich mich nicht, hab es schon probiert. Dann klappt nichts mehr.
Das Verstehen der Prozesse hilft mir trotzdem.
VG Heike
Hallo Tomkay, das ist wirklich komisch. Nachdem ich von Kerstin die Antwort erhielt , hab ich das mal recherchiert, warum das so ist. Ganz verstanden hab ich die Details nicht und es ist ja auch nur eine Theorie.
Aber zusammenfassend:
Dass es bei mir nicht funktioniert mit dem Kreon und ä. könnte daran liegen, dass die BSD durch das Divisum und geringer Elastase wahrscheinlich auch zu wenig Bikarbonat ausschüttet. Das wissen wir ja bereits.
Möglich ist, dass auch leichte entzündliche Prozesse eine Rolle zusätzlich spielen.
Bei Menschen mit Operation verändert sich die Magen Darm Passage. Irgendwie verlässt der Speisebrei den Magen kontrollierter und langsamer und der Darm übernimmt ein Teil der Bicarbonatpeoduktion ( Brunner Drüsen) . Da keine Entzündungen mehr da sind, arbeitet der Darm effektiver. Möglich ist auch, dass noch mehr Kreon gegeben wird ???
Das könnte EINE Erklärung sein.
Ich habe auch eine Gastritis C/ R . Vielleicht spielt das auch noch eine Rolle.
Die Prozesse im Verdauungstrakt sind ziemlich komplex. Ein winziges Details kann anders wirken als bei einem anderen Menschen mit gleicher Diagnose.
Scheinbar funktioniert Kreon ja auch bei einigen Menschen ohne Operation.
Und selbst mit den Pilzenzymen bekomme ich meine Eiweißverdauung nicht so recht in den Griff ( Schwefelflatulenz), Fettverdauung klappt.
Bei tierischem Eiweiß und zuviel Gemüse in Kombination, hab ich diese Symptome, die auch mehrere Stunden anhalten.
Ich vermute das kommt durch zu wenig Magensäure und vielleicht auch eine kleine Fehlbesiedlung.
So langsam steige ich dahinter und kann es mit den Essen regeln. Aber es schränkt ein und ich würde auch gerne wieder der Krankenkasse die Bezahlung der " meiner Medikamente" überlassen. Aber nochmal versuchen auf Kreon zu wechseln trau ich mich nicht, hab es schon probiert. Dann klappt nichts mehr.
Das Verstehen der Prozesse hilft mir trotzdem.
VG Heike
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Klel
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- Registriert: 8. Januar 2026, 10:34
Re: Dosierung Pangrol/Kreon
Hallo Elke,
Ja,das mit dem Rechtfertigen, das man eine neue Verordnung braucht kenne/ kannte ich auch....eigentlich nur bei der Arzthelferin.
Da man als operierte ja mehrere kleine Portionen essen soll und muss und auch dafür Kreon ( oder ähnliches ) braucht ,kommt man schon auf eine gewisse Menge. Ich bin dann mit Kreonpackungsbeilage und meiner Auflistung ,was ich so esse zum Hausarzt und habe das mit ihr direkt geklärt. Sie hat das dann in meiner Akte vermerkt, seit dem ist Ruhe.
Es gibt die Kreon ja auch in 35000 ,so das ich dann Anzahlmäßig zur Hauptmahlzeit weniger Kapseln brauche.
Aber im Laufe der Jahre, (OP ist 11 Jahre her),brauche ich nur noch 1/ 4 der Kapseln, als noch zu Anfang .
Liebe Grüße Kerstin
Hallo Kerstin,
danke für den Tipp. Eine Auflistung, was ich esse, habe ich noch nicht gemacht. Ich habe mit meiner Ärztin besprochen, wieviel Fett ich zu mir nehme. Für eine Weile funktionierte es dann und alle paar Monate musste ich mich wieder neu erklären. Weil ich umgezogen bin, habe ich vor kurzem die Hausarztpraxis gewechselt und direkt gesagt, welche Dosierung ich brauche, das war dann zuerst Ok. und jetzt gibt es schon wieder Probleme. Ich esse übrigens 7 bis 8 Portionen pro Tag.
Liebe Grüße, Elke
Ja,das mit dem Rechtfertigen, das man eine neue Verordnung braucht kenne/ kannte ich auch....eigentlich nur bei der Arzthelferin.
Da man als operierte ja mehrere kleine Portionen essen soll und muss und auch dafür Kreon ( oder ähnliches ) braucht ,kommt man schon auf eine gewisse Menge. Ich bin dann mit Kreonpackungsbeilage und meiner Auflistung ,was ich so esse zum Hausarzt und habe das mit ihr direkt geklärt. Sie hat das dann in meiner Akte vermerkt, seit dem ist Ruhe.
Es gibt die Kreon ja auch in 35000 ,so das ich dann Anzahlmäßig zur Hauptmahlzeit weniger Kapseln brauche.
Aber im Laufe der Jahre, (OP ist 11 Jahre her),brauche ich nur noch 1/ 4 der Kapseln, als noch zu Anfang .
Liebe Grüße Kerstin
Hallo Kerstin,
danke für den Tipp. Eine Auflistung, was ich esse, habe ich noch nicht gemacht. Ich habe mit meiner Ärztin besprochen, wieviel Fett ich zu mir nehme. Für eine Weile funktionierte es dann und alle paar Monate musste ich mich wieder neu erklären. Weil ich umgezogen bin, habe ich vor kurzem die Hausarztpraxis gewechselt und direkt gesagt, welche Dosierung ich brauche, das war dann zuerst Ok. und jetzt gibt es schon wieder Probleme. Ich esse übrigens 7 bis 8 Portionen pro Tag.
Liebe Grüße, Elke
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Klel
- Beiträge: 13
- Registriert: 8. Januar 2026, 10:34
Re: Dosierung Pangrol/Kreon
Hallo!
Ich habe mir überlegt, mal aufzustellen, welche Medikamente ich nehme, vielleicht ist es ja interessant für alle mit ähnlicher Diagnose.
Mir wurde neben der Bauchspeicheldrüse auch Milz, Galle und der Zwölffingerdarm entfernt. Der Magen ist komplett erhalten geblieben.
Ich hatte einen Tumor in der Ampulla Vateri, dass ist die Drüse in die der Gang der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse mündet und diese sitzt im Zwölffingerdarm, nah an der Bauchspeicheldrüse. Meine OP war vor 7 Jahren und ich hatte eine Chemotherapie weil Lymphknoten in der Nähe mit befallen waren. Der Krebs konnte restlos entfernt werden.
Meine Medikamente: Pangrol (ich soll die Kapsel öffnen, damit es besser wirkt), Esomeprazol 20 mg morgens, Vigantol 1000 (Vitamin D3) als Osteoporosevorbeugung,
ich muss Insulin nehmen, weil ich durch den Verlust der Bauchspeicheldrüse Diabetes habe.
Wichtig sind auch regelmäßige Impfungen wegen der fehlenden Milz. (Das diese entfernt werden musste, liegt am Operationsverfahren.)
Ich habe mir überlegt, mal aufzustellen, welche Medikamente ich nehme, vielleicht ist es ja interessant für alle mit ähnlicher Diagnose.
Mir wurde neben der Bauchspeicheldrüse auch Milz, Galle und der Zwölffingerdarm entfernt. Der Magen ist komplett erhalten geblieben.
Ich hatte einen Tumor in der Ampulla Vateri, dass ist die Drüse in die der Gang der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse mündet und diese sitzt im Zwölffingerdarm, nah an der Bauchspeicheldrüse. Meine OP war vor 7 Jahren und ich hatte eine Chemotherapie weil Lymphknoten in der Nähe mit befallen waren. Der Krebs konnte restlos entfernt werden.
Meine Medikamente: Pangrol (ich soll die Kapsel öffnen, damit es besser wirkt), Esomeprazol 20 mg morgens, Vigantol 1000 (Vitamin D3) als Osteoporosevorbeugung,
ich muss Insulin nehmen, weil ich durch den Verlust der Bauchspeicheldrüse Diabetes habe.
Wichtig sind auch regelmäßige Impfungen wegen der fehlenden Milz. (Das diese entfernt werden musste, liegt am Operationsverfahren.)
-
Tardis
- Beiträge: 23
- Registriert: 8. März 2025, 03:23
Re: Dosierung Pangrol/Kreon
Aloha,
mir wurde die BSD im März 2025 entfernt (Zwölffingerdarm, Gallenblase. Aber ohne Milz + Pylorus erhalten)
Allgemein: Ich kann essen wie vor der OP. Habe absolut keine Probleme bez. Verdauung (keine Schmerzen etc.). Da ich auch ziemlich Gewicht abgenommen habe esse aktuell alles wie früher. Nur auf den Zucker/KH muss ich halt achten. Aber auch das ist Dank Insulinpumpe beherrschbar (Aktuell so +/- 90% im Zielbereich zw. 120 und 180). Das einzige ist: Ich habe jetzt nach einem Jahr wahrscheinlich eine Stenose (an der Stelle wo man mir den Gallengang neu "angetackert" hat. Sprich die Leberwerte zicken).
Bez. Kreon: Mein Arzt verschreibt sie mir ohne nachzufragen. Seine Angestellten hatten mal ein Fragezeichen auf der Stirn aber dann habe ich es erklärt.
Ich hatte am Anfang nur die 25.000er, habe mir dann aber die 10er für Snacks und die 35er für wirklich fette Mahlzeiten zugelegt (Weihnachtszeit und ähnlich).
Das mit den Snacks halte ich ein, aber ansonsten nehme ich einfach pauschal 3-4 Stück von den 25ern pro Mahlzeit.
So wie Ulli es auch sagt: Für KH brauchts auch ein Enzym (Amylase). D.h. das man Kreon/Pangrol nur für die Fettverdauung braucht ist also nicht korrekt.
Bez. Dosierung meinte der Pankreas-Spezialist in der Klinik: So viel Kreon kann ich gar nicht schlucken, wie die BSD Enzyme am Tag produziert (1,5 Liter glaube ich meinte er). Eine Überdosierung ist nicht möglich, Angeblich gab es mal Komplikationen bei einigen Patienten in der Vergangenheit. Aber etwas genaues konnte mir keiner sagen. Gerüchte-weise: Das ist lange her. Und das waren Einzelfälle bei Kindern. Hat keine statistische Relevanz. Und falls es eine "Darmverengung" geben sollte (meinte mein Gastroenterologe), dann schauen wir es eben dann an, falls es passieren sollte. Alles kein Gedanken wert - man muss Enzyme nehmen. Soviel zur Dosierung.
Pangrol hatte ich auch mal ersatzhalber verwendet. Aber die Dinger bekomme ich nicht runter. Die bleiben wortwörtlich mir im Hals kleben :-).
Und Magensäureblocker? Ich hatte Pantoprazol ein Jahr lang eingenommen (die Ärzte meinten ich soll es 1 Jahr nehmen). D.h. ich habe es jetzt abgesetzt (erst halbe Dosis, dann ganz). Die erste Woche zwickte es ganz schön, die zweite Woche weniger. Und jetzt keine Probleme.. Ich fragte auch warum ich die nehmen muss. Es hat nichts mit Kreon/Enzymen zu tun. Sondern einfach nur das der Magen nicht übersäuert. Es wird halt pauschal nach der OP verordnet/verschrieben. Jetzt haben wir hier schon zwei Auslegungen :-) - Was korrekt ist? Hmmm.... ich weiss es nicht. Ich weiss nur: Ich komme gut ohne aus.
Falls man Kreon/Pangrol nicht gut verträgt, bzw. nach eine Pankretektomie (sprich: Verdauungsprobleme), da gibt es eine Ernährungstherapie mit MCT-Fetten. Ggf. könnte das dem ein oder anderen helfen (zeigte mir mein Ernährungsberater in der Insulinpumpen-Schulung. Quelle: Markita Overbeck, Ernährungsberaterin DGE, Klinik Rosenberg DRV, Westfalen, "Ernährung 2012 Nurnberg"). Ob die Präsentation online verfügbar ist weiss ich leider nicht. Hab sie auf die schnelle nicht gefunden. Und auf der Homepage von Kreon gibts natürlich auch noch ein Haufen Material von Schulung bis Rezepte.
Meine Meinung: Mache Dir keine grossen Gedanken über Kreon/Pangrol. Einfach einnehmen. Wenns von der Dosierung nicht passt merkt man das ja schon bei der nächsten "Sitzung". :-) Was viel wichtiger ist: Den Zucker gut in den Griff zu bekommen
mir wurde die BSD im März 2025 entfernt (Zwölffingerdarm, Gallenblase. Aber ohne Milz + Pylorus erhalten)
Allgemein: Ich kann essen wie vor der OP. Habe absolut keine Probleme bez. Verdauung (keine Schmerzen etc.). Da ich auch ziemlich Gewicht abgenommen habe esse aktuell alles wie früher. Nur auf den Zucker/KH muss ich halt achten. Aber auch das ist Dank Insulinpumpe beherrschbar (Aktuell so +/- 90% im Zielbereich zw. 120 und 180). Das einzige ist: Ich habe jetzt nach einem Jahr wahrscheinlich eine Stenose (an der Stelle wo man mir den Gallengang neu "angetackert" hat. Sprich die Leberwerte zicken).
Bez. Kreon: Mein Arzt verschreibt sie mir ohne nachzufragen. Seine Angestellten hatten mal ein Fragezeichen auf der Stirn aber dann habe ich es erklärt.
Ich hatte am Anfang nur die 25.000er, habe mir dann aber die 10er für Snacks und die 35er für wirklich fette Mahlzeiten zugelegt (Weihnachtszeit und ähnlich).
Das mit den Snacks halte ich ein, aber ansonsten nehme ich einfach pauschal 3-4 Stück von den 25ern pro Mahlzeit.
So wie Ulli es auch sagt: Für KH brauchts auch ein Enzym (Amylase). D.h. das man Kreon/Pangrol nur für die Fettverdauung braucht ist also nicht korrekt.
Bez. Dosierung meinte der Pankreas-Spezialist in der Klinik: So viel Kreon kann ich gar nicht schlucken, wie die BSD Enzyme am Tag produziert (1,5 Liter glaube ich meinte er). Eine Überdosierung ist nicht möglich, Angeblich gab es mal Komplikationen bei einigen Patienten in der Vergangenheit. Aber etwas genaues konnte mir keiner sagen. Gerüchte-weise: Das ist lange her. Und das waren Einzelfälle bei Kindern. Hat keine statistische Relevanz. Und falls es eine "Darmverengung" geben sollte (meinte mein Gastroenterologe), dann schauen wir es eben dann an, falls es passieren sollte. Alles kein Gedanken wert - man muss Enzyme nehmen. Soviel zur Dosierung.
Pangrol hatte ich auch mal ersatzhalber verwendet. Aber die Dinger bekomme ich nicht runter. Die bleiben wortwörtlich mir im Hals kleben :-).
Und Magensäureblocker? Ich hatte Pantoprazol ein Jahr lang eingenommen (die Ärzte meinten ich soll es 1 Jahr nehmen). D.h. ich habe es jetzt abgesetzt (erst halbe Dosis, dann ganz). Die erste Woche zwickte es ganz schön, die zweite Woche weniger. Und jetzt keine Probleme.. Ich fragte auch warum ich die nehmen muss. Es hat nichts mit Kreon/Enzymen zu tun. Sondern einfach nur das der Magen nicht übersäuert. Es wird halt pauschal nach der OP verordnet/verschrieben. Jetzt haben wir hier schon zwei Auslegungen :-) - Was korrekt ist? Hmmm.... ich weiss es nicht. Ich weiss nur: Ich komme gut ohne aus.
Falls man Kreon/Pangrol nicht gut verträgt, bzw. nach eine Pankretektomie (sprich: Verdauungsprobleme), da gibt es eine Ernährungstherapie mit MCT-Fetten. Ggf. könnte das dem ein oder anderen helfen (zeigte mir mein Ernährungsberater in der Insulinpumpen-Schulung. Quelle: Markita Overbeck, Ernährungsberaterin DGE, Klinik Rosenberg DRV, Westfalen, "Ernährung 2012 Nurnberg"). Ob die Präsentation online verfügbar ist weiss ich leider nicht. Hab sie auf die schnelle nicht gefunden. Und auf der Homepage von Kreon gibts natürlich auch noch ein Haufen Material von Schulung bis Rezepte.
Meine Meinung: Mache Dir keine grossen Gedanken über Kreon/Pangrol. Einfach einnehmen. Wenns von der Dosierung nicht passt merkt man das ja schon bei der nächsten "Sitzung". :-) Was viel wichtiger ist: Den Zucker gut in den Griff zu bekommen