Hallo,
ich bin seit einiger Zeit schon ein stilles Mitglied dieses Forums. Jetzt ist meine Verzweiflung so groß geworden, dass ich mich entschieden habe, mich an euch mit eurem großen Erfahrungsschatz ,zu wenden. Seit 2023 im Sommer leide ich unter einer rezidivierenden Pankreatitis ,beim ersten Mal hatte ich eine Lipase von 1800 ,die Entzündungsparameter waren immer niedrig. Inzwischen hatte ich jetzt jedes Jahr eine Bsuchspeicheldrüsenentzündung. Mehrfach war ich im Krankenhaus. Es wurden Mrcps ,einCT und mehrere Endosonographien und natürlich Sonographien gemacht. Es wurden keine Gallensteine gefunden und auch der Pankreas sieht nicht stark entzündet aus . Auf dem CT ist eine minimale Gangerweiteriung ohne Gangunrelmässigkeiten zu erkennen. Angefangen hat das ganze nach dem regelmäßigen ,aber mäßigen Genuss von Kaffee.
Kein Arzt konnte mir bisher helfen,auch die Werte für eine AIP sind nicht auffällig. Nun habe ich schon wieder eine Pankreatitis nach dem mehrfachen Genuss von Ananas. Verdauungsenzyme vertrage ich auch überhaupt nicht!
Eine Dünndarmfehlbesiedlung habe ich zudem . Seit Jahren versuche ich diese in den Griff zu bekommen.
Vielleicht hat ja jemand aus diesem Forum eine Idee, was mir helfen könnte oder hat so ähnliche Erfahrungen gemacht. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße Carina
Wiederkehrende Pankreatiden
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OPIC_86
- Beiträge: 55
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Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Wie alt bist du? Und wie lauten die Befunde von Sono und Endosonographie, MRCP und CT im Wortlaut? Ist der Gang durchgängig leicht erweitert oder gibt es einen Cut-Off?
Ich habe zwar keine rez. Pankreatitiden, aber (seit einem Jahr) Schübe einer klinisch typischen chron. Pankreatitis. Bei der Endosonographie vor 5 Monaten war nur eine leichte Fibrose festzustellen, nicht ausreichend für die geforderten Kriterien. 5 Monate und zunehmende Beschwerden später gibt es nun Auffälligkeiten schon in der Abdomensonographie: inhomogenes/vergröbertes Parenchym, Drüse teilweise atroph und schwer abgrenzbar zur Leber.
Ich habe zwar keine rez. Pankreatitiden, aber (seit einem Jahr) Schübe einer klinisch typischen chron. Pankreatitis. Bei der Endosonographie vor 5 Monaten war nur eine leichte Fibrose festzustellen, nicht ausreichend für die geforderten Kriterien. 5 Monate und zunehmende Beschwerden später gibt es nun Auffälligkeiten schon in der Abdomensonographie: inhomogenes/vergröbertes Parenchym, Drüse teilweise atroph und schwer abgrenzbar zur Leber.
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Carina
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Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Ich bin 53 Jahre. Nichtraucher. Trinke auch keinen Alkohol.
Die Ergebnisse der letzten Sono ( 26.5.26): Das Pankreas ist in Kopf,Corpus und Schwanzabschnitt von regelrechter Größe,Form und Binnenstruktur. Kein Nachweis umschriebener Strukturdefekte. Pankreasgang normal weit.
Letzte Endosono ( UKE )vom 26.05. 25): Papiile endoskopisch unauffällig. Juxtapapilläres Divertikel.
Endosonographisch normale Papillenregion.Die Gänge sind normweit und ohne Konkremente. Das Parenchym ist unauffällig. Keine Masseläsion. DHC im Verlauf normweit und ohne Konkremente. Pankreasgang von transgastral sehr zart. Keine Parenchymauffälligkeiten.
Mrcp vom 07.4 . 26 ohne Kontastmittel: Unauffällige Darstellung des Pankreas. Die Gallenblase ist reizlos ohne Konkremente. Normweite Gallenwege und Ductus pancreaticus.
Mrcp mit Kontrasmittel aus dem Krankenhaus ergab ( 19.5.25): Unverändert prominente Darstellung des mündungsnshen Ductus pancreatius. Kein Nachweis einer Raumforderung.Kein Pankreas Divisum.
CT Befund ( 23.5.25): CT - graphisch kein Hinweis auf ein akutes oder chronisches Geschehen des Pankreasparenchyms.
Langstreckig akzentuierterDuctus Wirsungianus mit max. Breite von 5mm ohne CT - graphisch fassbare Ursache.
Die Ergebnisse der letzten Sono ( 26.5.26): Das Pankreas ist in Kopf,Corpus und Schwanzabschnitt von regelrechter Größe,Form und Binnenstruktur. Kein Nachweis umschriebener Strukturdefekte. Pankreasgang normal weit.
Letzte Endosono ( UKE )vom 26.05. 25): Papiile endoskopisch unauffällig. Juxtapapilläres Divertikel.
Endosonographisch normale Papillenregion.Die Gänge sind normweit und ohne Konkremente. Das Parenchym ist unauffällig. Keine Masseläsion. DHC im Verlauf normweit und ohne Konkremente. Pankreasgang von transgastral sehr zart. Keine Parenchymauffälligkeiten.
Mrcp vom 07.4 . 26 ohne Kontastmittel: Unauffällige Darstellung des Pankreas. Die Gallenblase ist reizlos ohne Konkremente. Normweite Gallenwege und Ductus pancreaticus.
Mrcp mit Kontrasmittel aus dem Krankenhaus ergab ( 19.5.25): Unverändert prominente Darstellung des mündungsnshen Ductus pancreatius. Kein Nachweis einer Raumforderung.Kein Pankreas Divisum.
CT Befund ( 23.5.25): CT - graphisch kein Hinweis auf ein akutes oder chronisches Geschehen des Pankreasparenchyms.
Langstreckig akzentuierterDuctus Wirsungianus mit max. Breite von 5mm ohne CT - graphisch fassbare Ursache.
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Carina
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- Registriert: 29. Mai 2026, 10:30
Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Wie äußern sich denn Schübe einer chronischen Pankreasentzündung?
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OPIC_86
- Beiträge: 55
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Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Dann scheinen die akuten Pankreatitiden immer komplett ausgeheilt zu sein, es sind ja (laut Befund) nicht einmal leichte Veränderungen in der Endosonographie zu sehen.
Wurde mal nach Stoffwechselerkrankungen geschaut? Wie sind deine Blutfette, wie das Alpha-1-antitrypsin?
Wurde mal nach Stoffwechselerkrankungen geschaut? Wie sind deine Blutfette, wie das Alpha-1-antitrypsin?
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Carina
- Beiträge: 7
- Registriert: 29. Mai 2026, 10:30
Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Die Blutwerte sind unauffällig,auch keine AIP nachweisbar.
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OPIC_86
- Beiträge: 55
- Registriert: 5. Juni 2016, 17:17
Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Wir wurden denn die akuten Pankreatitiden jeweils festgestellt? Nur aufgrund der Höhe der Lipase-Spiegel?
Denkbar wäre ggf. noch eine genetische Mutation, die anfälliger für die Entwicklung von Pankreatitiden macht.
Naja, wenn du „Blutwerte unauffällig“ schreibst, kann das viel heißen. Nicht jeder Arzt, nicht einmal jedes Zentrum macht alle Blutwerte, die man im Kontext Pankreaserkrankungen bestimmen lassen kann. Alpha-1-antritrypsin ist z.B. kein üblicher Parameter.
Denkbar wäre ggf. noch eine genetische Mutation, die anfälliger für die Entwicklung von Pankreatitiden macht.
Naja, wenn du „Blutwerte unauffällig“ schreibst, kann das viel heißen. Nicht jeder Arzt, nicht einmal jedes Zentrum macht alle Blutwerte, die man im Kontext Pankreaserkrankungen bestimmen lassen kann. Alpha-1-antritrypsin ist z.B. kein üblicher Parameter.
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Carina
- Beiträge: 7
- Registriert: 29. Mai 2026, 10:30
Re: Wiederkehrende Pankreatiden
Dankeschön für das Feedback. Ich werde mit meinem Arzt über das Alpha- 1- antitrypsin sprechen. Ich weiß,es ist kein spezieller Wert für die Bauchspeicheldrüse, wir haben ihn bei meiner Mutter bestimmen lassen ,als es um eine Lungenerkrankung ging.