Endosonographie

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Butterfly
Beiträge: 125
Registriert: 19. April 2021, 08:37
Wohnort: Eschborn

Endosonographie

Beitrag von Butterfly »

Hallo,
bei mir wird übernächsten Mittwoch eine EUS in Heidelberg durchgeführt. Da die Untersuchung bei mir zum ersten Mal gemacht wird, weiß ich sehr wenig darüber. und hätte ein paar Fragen dazu:
- ist eine Biopsie Standard bei der Untersuchung, und wenn ja, kann ich diese ablehnen oder wird das erst während der Untersuchung entschieden, ob eine gemacht wird?
- und stimmt es, wenn eine Biopsie gemacht wird, dass eine akute Pankreatitis als Komplikation ausgelöst werden kann, wenn ja, wie lange dauert es bis diese wieder ausgeheilt wäre, und hätte ich bleibende Schäden zu befürchten?
- ist es eine Kombination aus Magenspieglung und Ultraschall?
- hat schon jemand von euch in Heidelberg bei dem neuen Team Prof. Loos, bzw. Prof. Michalski eine EUS gemacht bekommen?

Meine Angst bezieht sich auf die eventuellen Komplikationen der Biopsie und eigentlich auch der ersten EUS.
Ich bedanke mich bereits im Vorfeld für eure Antworten und Erfahrungen.

LG
Hagemax
Beiträge: 998
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Endosonographie

Beitrag von Hagemax »

Hallo Butterfly,
die Untersuchung selbst ist für den Patienten vollkommen easy. Wie bei einer Magenspiegelung ja. Ich habe diese 2x
gemacht.
Eine Biopsie wurde bei mir nicht gemacht. Man entnimmt mit einer hauchdünnen Nadel eine Gewebeprobe aus der BSD.
In der Regel macht man das mM nur, wenn man eine AutoimmunPankreatitis oder ein malinges Geschehen checken will.
Die Entscheidung wird während der Untersuchung getroffen.
Du kannst es aber vor der Untersuchung ablehnen, weil es wie Du schon sagst in seltenen Fällen eine akute Pankreatitis auslösen kann.
Die Frage ist wie Deiner Vorbefunde sind.
Heidelberg ist auf jeden Fall top!
VG
Butterfly
Beiträge: 125
Registriert: 19. April 2021, 08:37
Wohnort: Eschborn

Re: Endosonographie

Beitrag von Butterfly »

Hallo Hagemax,

lieben Dank für deine Antwort.
Ich werde eine Biopsie vor der Untersuchung definitiv ablehnen, denn man muss ja nicht unnötig in so einem Organ herumstochern.
Mein Vorbefund ist seit 2021 eine 3mm große Seitengang-IPMN, bzw. Seitenasterweiterung im Pankreaskörper, die jetzt plötzlich im MRCP nach 5 Jahren Verlaufskontrollen nicht mehr sichtbar ist. Stattdessen hat man jetzt den Verdacht in Heidelberg lt. MRT Bilder, als DD eine chron. Pankreatitis im Anfangsstadium zu haben, weil ich mit dem Verschwinden der IPMN sehr diskrete Kaliberirregularitäten habe. Somit müsste es seit 5 Jahren eine Pseudozyste gewesen sein, was ich nicht glaube, denn eine Pseudozyste kann nicht 5 Jahre lang unverändert vor sich schlummern, oder doch... ich habe keine Ahnung. Es ist alles nur belastend. Ich hoffe nicht, dass ich eine chron. Entzündung habe, dann lieber würde ich meine IPMN wieder haben wollen. Erst hatte ich mich gefreut, dass das Ding endlich weg ist, aber eine IPMN kann nicht so einfach verschwinden, sagte man mir in Heidelberg.

LG
Hagemax
Beiträge: 998
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Endosonographie

Beitrag von Hagemax »

Warte erstmal ab und keine Panik!

Du kannst ja mal berichten, wenn Du die Untersuchung gemacht hast.

VG u alles Gute
thphilipp
Beiträge: 1622
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Endosonographie

Beitrag von thphilipp »

Also ich habe bestimmt jetzt die 20 Endosono hinter mir und jedes Mal ist es schöner, Spass bei Seite, aber es ist wirklich besser als zum Zahnarzt zu müssen.
_______________________________________
Liebe Grüße Thorsten
Hagemax
Beiträge: 998
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Endosonographie

Beitrag von Hagemax »

Hi Butteefly Endosono gut überstanden?
Was sagen die Ärzte? VG
Butterfly
Beiträge: 125
Registriert: 19. April 2021, 08:37
Wohnort: Eschborn

Re: Endosonographie

Beitrag von Butterfly »

Hallo Hagemax,
danke der Nachfrage, und sorry dass ich jetzt erst antworte, habe soviel mit meiner kranken und alten Mama zu tun.

Endo
ich habe keine Endosonographie bekommen., nur einen normalen US. Die Ärztin hielt es nicht für notwendig, da mein Pankreas eigentlich gut aussehen würde, eigentlich... , wie will sie das beurteilen mit einem normalen US…? Ich habe 1 Stunde gewartet, dann Labor dann US. Ich hoffe, dass ich die Ärztin nächstes Jahr, beim nächsten Termin dazu bringen kann, mir eine EUS zu machen.

Diagnose
Es wurde bestätigt, dass ich eine "3mm große Seitenasterweiterung habe und ein etwas kaliberirregulärer Hauptgang, ohne Erweiterung des Pankreashauptgangs".
Den Satz verstehe ich nicht wirklich, 2x kommt das Wort Hauptgang vor, oder verschrieben…
Heidelberg hatte sich meine MRT Bilder übrigens schon vor dem Termin angesehen, hinzu kam dann statt der EUS die US Untersuchung, die sehr professionell gemacht wurde.

Seitenasterweiterung / IPMN Aufklärung
Seit 5 Jahren bin ich in der Annahme ein kleines 3mm IPMN zu haben, was ja auch nicht ganz falsch ist, aber es ist eine 3mm Seitenasterweiterung mit stabilen Verlauf.
Der Befund von Heidelberg vor 5 Jahren lautete: "ein kleines Seitengang-IPMN von 3mm Größe im Pankreaskorpus, die aber eher einer minimalen Seitenasterweiterung entsprechen dürfte". Im eigentlichen Sinne ist es noch kein echtes BD-IPMN, denn von einem IPMN wird erst ab einer Größe von 1cm gesprochen, solange ist es eine Seitenasterweiterung. Es kann sich aber eine IPMN daraus entwickeln, Betonung liegt auf kann. Das mit der Größe ist für mich seit heute Neuland, soviel zur IPMN!

verschwundene IPMN / Kaliberirregularitäten / CP
Im April diesen Jahres war die angebliche Zyste / IPMN / Seitenasterweiterung, was auch immer, im MRCP plötzlich nicht mehr zusehen. Stattdessen steht im Befund "Unverändert äußerst diskrete unspezifische Kaliberirregularitäten des Pankreashauptganges am Korpus-Übergang".
Heidelberg sagt dazu "vorbekannt ein etwas kaliberirregulärer Hauptgang, ohne Erweiterung des Pankreashauptgangs". Was heißt hier unverändert oder vorbekannt? Mir war nix bekannt davon!
In keinem Befund seit 2021 bis heute, steht was von Hauptgangveränderungen. Jetzt schreibt der Radiologe „unverändert“, und Heidelberg übernimmt das auch noch, mit „vorbekannt“. Als ich beim Radiologe nachfragte seit wann diese Gangveränderungen bestehen, sagte er seit ca. 2023 und die verschwundene Zyste/Seitenasterweiterung wäre kein technischer Fehler. Heidelberg sagt, ich hätte evtl. falsch gelegen. Ich glaube weder das eine noch das andere, ich frage mich nur wie kann eine IPMN/Seitenasterweiterung verschwinden. Und wo kommen die Kaliberirregularitäten her, ist es der Beginn einer CP? Ich habe gelesen, dass man eine beginnende CP nur mit einer Endosonographie sehen kann. Heidelberg und Radiologe sagen dass es kein Beginn einer CP ist, weil alle anderen Faktoren und Diagnosen dazu fehlen. Die Ärztin in Heidelberg sagte, dass meine BSD keine Auffälligkeiten hat, bis auf die Seitenasterweiterung und auf die äußerst diskreten Gangunregelmäßigkeiten. Also verstehe ich das so, die ganzen Jahre über habe ich eine 3mm große Seitenasterweiterung, eine angehende IPMN, wie gesagt erst ab 1cm.

Unklarheiten / Fragen
1) "3mm große Seitenasterweiterung und ein etwas kaliberirregulärer Hauptgang, ohne Erweiterung des Pankreashauptgangs" – Den Satz verstehe ich nicht wirklich, 2x kommt das Wort Hauptgang vor, oder haben die sich verschrieben…?
2) Was kann das mit dem „etwas kaliberirregulären Hauptgang“ für Ursachen haben, wenn es angeblich keine beginnende CP ist, was ohne EUS gar nicht beurteilt werden kann, m.E., oder liegt das an der beginnenden IPMN ?
3) Warum steht das mit dem „etwas kaliberirregularitäten Hauptgang“ seit 3 Jahren in keinem Befund, und mir gegenüber wurde es nicht einmal erwähnt ?
4) Wo ist die Seitenasterweiterung / IPMN hin, warum sieht man sie im MRCP nicht mehr ?
5) Habe ich jetzt eine beginnende CP, oder nicht, demm ohne EUS glaube ich nix ?

Heidelberg sagte ich könnte mich jederzeit melden, wenn was ist einfach anrufen. Das war früher beim Büchler Team nicht der Fall, da muss ich Heidelberg jetzt mal loben. Einen nächsten US Termin habe ich auch schon. Ich möchte erreichen, dass mich Heidelberg ganz betreut, auch die MRT’s unter Kontrolle hat oder diese sogar selbst macht, mal sehen. Jetzt muss ich erst mal meine Fragen stellen, ich werde da noch mal anrufen.

Entschuldigt, dass ich soviel geschrieben habe, und vorab danke fürs lesen.
LG
Butterfly
Beiträge: 125
Registriert: 19. April 2021, 08:37
Wohnort: Eschborn

Re: Endosonographie

Beitrag von Butterfly »

Und ich hab' vor mir eine Zweitmeinung einzuholen, bzgl. der Unregelmäßigleiten des Hautgangs, ob es nun eine CP ist, oder nicht
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