Hallo,
Ich bin neu hier im Forum. Bei mir steht eine Operation Pankreaskarzinom (wahrscheinlich Whipple-OP) im Nordwest Krankenhaus Frankfurt bei Doktor Brandel beziehungsweise bei Professor Doktor Welsch an. Gibt es hier im Forum persönliche Erfahrungen mit diesen Ärzten? Da es im Gegensatz zum Pankreaszentrum Uni Heidelberg, keinerlei veröffentlichte Patienten Bewertungen/Erfahrungen gibt, bin ich unsicher.
Ich bin bereits 77 Jahre und möchte natürlich einen erfahrenen Arzt, der auch schon Patienten in meinem Alter operiert hat.
Vielleicht ist ja hier in der Runde auch ein Mitglied in meinem Alter, der mir dazu etwas sagen kann.
Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
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Fred Feuerstein
- Beiträge: 17
- Registriert: 19. September 2025, 18:08
Re: Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
Hallo, bei mir wurde im gleichen Alter (77) vor gut einem Jahr die Whipple-Op in München Uni rechts der Isar durchgeführt (zertifiziertes Pancreaszentrum).
Meine Erfahrung: das wichtigste ist absolutes Vertrauen in den Operateur, ob es ein Zentrum ist, ist eher zweitrangig. Leider hatte ich trotzdem Kompllkationen (Platzbauch, Sepsis). Wichtig ist in unserem Alter auch eine sehr gute Anästhesie mit anschließender Nachbehandlung ( Schnerzkatheter Rückenmark.)
Deine behandelnden Ärzte scheinen viel Erfahrung mit Whipple zu haben. Waren beide auch eine Zeitlang in Heidelberg.
Ich wünsche Dir alles Gute auch für die Zeit danach, positiv denken Liebe Grüße Fred
Meine Erfahrung: das wichtigste ist absolutes Vertrauen in den Operateur, ob es ein Zentrum ist, ist eher zweitrangig. Leider hatte ich trotzdem Kompllkationen (Platzbauch, Sepsis). Wichtig ist in unserem Alter auch eine sehr gute Anästhesie mit anschließender Nachbehandlung ( Schnerzkatheter Rückenmark.)
Deine behandelnden Ärzte scheinen viel Erfahrung mit Whipple zu haben. Waren beide auch eine Zeitlang in Heidelberg.
Ich wünsche Dir alles Gute auch für die Zeit danach, positiv denken Liebe Grüße Fred
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Ute Bittner
- Beiträge: 6
- Registriert: 4. Mai 2025, 16:41
Re: Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
Hallo Rosenheidi, ich habe im Alter von über 70 eine totale Resektion der Bauchspeicheldrüse überstanden und es geht mir bis auf die üblichen Einschränkungen ( Diabetes, Verdauungsprobleme) ganz gut und ich kann mein Leben noch genießen.
Ich wurde zwar nicht von Dr.Welsch operiert, aber ich weiß, dass er sehr viel Erfahrung hat , auch mit älteren Patient:innen und ein guter Operateur ist.
Ansonsten empfehle ich dir, nach überstandener OP eine Reha zu machen.
Falls du weitere Fragen hast : in FFM gibt es jetzt auch eine Ortsgruppe, zu erreichen über frankfurt@adp-regional.de
Alles Gute !
Ich wurde zwar nicht von Dr.Welsch operiert, aber ich weiß, dass er sehr viel Erfahrung hat , auch mit älteren Patient:innen und ein guter Operateur ist.
Ansonsten empfehle ich dir, nach überstandener OP eine Reha zu machen.
Falls du weitere Fragen hast : in FFM gibt es jetzt auch eine Ortsgruppe, zu erreichen über frankfurt@adp-regional.de
Alles Gute !
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tbrandl78
- Beiträge: 4
- Registriert: 20. Oktober 2026, 06:26
Re: Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
Servus Ute, das mit der Reha seh ich bei mir eher a bissl anders. Bei mir hat die gleich nach der OP gar nix gebracht, weil ich noch viel zu schwach war. Erst nach ein paar Wochen daheim, als ich wieder halt einigermaßen auf den Beinen stand, hat es richtig was gebracht. Und der Papierkram mit der Kasse dauert eh ewig, da kann man sich ruhig Zeit lassen. Das mit der Ortsgruppe in Frankfurt ist aber ein guter Tipp, Rosenheidi hat da wenigstens jemanden zum Reden.
Gruß Thomas
Gruß Thomas
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Urs2416
- Beiträge: 1
- Registriert: 6. November 2026, 22:51
Re: Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
Hallo, hat jemand Erfahrung mit dem Pankreaszentrum am Klinikum Minden? Ich soll dort nächste Woche operiert werden (PPPD, also magenerhaltend). Ich habe furchtbare Angst vor der OP. Kann mich jemand beruhigen?
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AstridXYZ
- Beiträge: 20
- Registriert: 14. Mai 2022, 12:45
Re: Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
Tach auch
Ich finde sehr wohl, dass eine Reha nach einer Whipple OP wichtig ist. Man lernt, wie man sich jetzt ernähren sollte und -ganz wichtig, denn das wissen die meisten Ärzte nicht- wie Enzyme (Kreon etc.) richtig einzunehmen sind, damit man möglichst ohne Schmerzen und Mangelerscheinungen leben kann. Natürlich kann man da kaum muskelaufbauend tätig werden, aber man kommt wieder in Gang. Ich habe da z.B. erfahren (und die Verordnung wurde auch so an meinen Hausarzt gegeben), dass ich weitere 6 Monate noch nicht in meinen Beruf zurückdarf, damit alles gut verheilen kann und sich Muskeln langsam wieder aufbauen können. Mein Beruf ist aber auch mit körperlichen Anstrengungen verbunden.
Ich finde sehr wohl, dass eine Reha nach einer Whipple OP wichtig ist. Man lernt, wie man sich jetzt ernähren sollte und -ganz wichtig, denn das wissen die meisten Ärzte nicht- wie Enzyme (Kreon etc.) richtig einzunehmen sind, damit man möglichst ohne Schmerzen und Mangelerscheinungen leben kann. Natürlich kann man da kaum muskelaufbauend tätig werden, aber man kommt wieder in Gang. Ich habe da z.B. erfahren (und die Verordnung wurde auch so an meinen Hausarzt gegeben), dass ich weitere 6 Monate noch nicht in meinen Beruf zurückdarf, damit alles gut verheilen kann und sich Muskeln langsam wieder aufbauen können. Mein Beruf ist aber auch mit körperlichen Anstrengungen verbunden.
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AstridXYZ
- Beiträge: 20
- Registriert: 14. Mai 2022, 12:45
Re: Whipple OP Prof. Dr. WELSCH
...ach so...und den Papierkram mit der Reha hat gleich nach der OP das Krankenhaus übernommen. Es war eine Anschlussheilbehandlung.