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Re: Zittern vor Termin / Angst als ständiger Begleiter
Verfasst: 17. Oktober 2015, 14:24
von absshiva
Hi Ich war auch zur Whipple in Bochum, habe aber von der PDA schon nichts mehr mitbekommen, war schon weg (dito zu Blasenkatheder und Magensonde, Freitag vornmittag war die OP, danach auf einer Art Zwischenintensiv, Samstagvormittag wieder aufs Zimmer, Blasenkatheder und Magensonde blieben bei mir ein paar Tage drin, Sonntag das erste Mal aufs Bett gesetzt und mit dem Rollstuhl ins Bad. PDA hatte ich auch ein paar Tage, die ersten Tage war mri einfach nur übel, so dass ich erst ab Tag 5 angefangen habe was zu essen. Schmerzen hielten sich in Grenzen, man freut isch jene Tag wenn wieder ein Schlauch entfernt wird, weil man sich dann besser bewegen kann. Entlassung nach 14 Tagen, klar ist man da noch schlapp aber ich konnte mich halbwegs bewegen (so schnell wie meine Oma). Ehrlch gesagt kann ich mich an die ersten Tage nur schwach erinnern, entweder blendet das Hirn das irgendwie aus, oder man ist so zugedröhnt. Jedenfalls waren die 14 Tage rum wie nix. Leider war das Lieblingwort der Ärzte "Geduld" , etwas ws ich nicht so wirklich besitze und lernen musste. Prof. Uhl meinte es dauert so 1 bis 1,5 Jahre bis man wieder richtig fit ist und leider hatte er (wie meistens) recht. Bei mir ist es jetzt gut 2 JAhre her und so seit Winter 2014 fühle ich mich (fast ) wieder ganz gesund und kann alles machen, Joggen, Schwimmen, anderen Sport. Arbeiten war ich wieder nach 3 Moanten (dank einer kleinen Komplikationudn der Reha)
Re: Zittern vor Termin / Angst als ständiger Begleiter
Verfasst: 17. Oktober 2015, 19:17
von Frau737
Uiuiui...da kommt wirklich einiges!
Genau so geht es mir auch. Ich fühle mich gut und weiß, dass ich aufrecht ins Krankenhaus gehe zu einer so schweren OP, nach der vielleicht nichts mehr ist wie vorher - wenn mir auch klar ist, dass es keine andere Option gibt und ich dankbar bin, dass das Ding erkannt wurde.
Seit zwei Wochen sitze ich wirklich in einer Gefühlsachterbahn...und es tut gut, dass ihr alle das kennt! Danke für's Mutmachen!
Ich habe mich nun entschieden, bis zur OP ganz normal arbeiten zu gehen, damit mir nicht die Decke auf den Kopf fällt. Wie lange wart ihr danach daheim? Wann konntet ihr wieder arbeiten, wann Sport machen, euch normal bewegen?
Habt ihr Tips, wie ich mich vorbereiten kann?
1000 Dank und einen schönen Abend!
Mareike
Re: Zittern vor Termin / Angst als ständiger Begleiter
Verfasst: 18. Oktober 2015, 13:45
von absshiva
Wie gesagt arbeiten war ich nach 3 Monaten, ohne die 2. OP wegen Pankreasfistel wäre es wohl auch schon nach 6-8 Wochen gegangen, kommt ja auch darauf an welchen Job man hat, mit Sport langsam angefangen habe ich in der Reha (7 Wochen nach der ersten OP) Habe mir vor der OP eine Woche Urlaub genommen (war zu nix zu gebrauchen im Job weil alle Gedanken um die OP kreisten), um zu Hause alles in Ordnung zu bringen und es mir nochmal richtig gut gehen zu lassen, mich mit Freunden zu treffen, auch viel Sport gemacht um so fit wie möglich in die Op zu gehen
Re: Zittern vor Termin / Angst als ständiger Begleiter
Verfasst: 18. Oktober 2015, 16:24
von Frau737
Ich bin Pilotin, da wird es in jedem Fall einen Moment länger dauern...und wenn ich Diabetes bekomme, werde ich nicht mehr fliegen dürfen.

Das ist auch ein Gedanke, der mich traurig macht, aber ich sage mir immer wieder: das wichtigste ist, gesund zu werden und daran muss ich mich festhalten. Habe nun eine Woche Urlaub, die letzten beiden war ich krankgeschrieben, da ich den Kopf nicht freihatte...