Re: Narbenrevision
Verfasst: 10. Februar 2016, 09:39
Hallo,
ich kann Eure Aussagen voll und ganz bestätigen. Obwohl ich einige Jährchen alter bin. (Baujahr 69) Es ist sehr, sehr! anstrengend den Alltag zu meistern. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Freundschaften diese vielen Einschränkungen und mein ständiges Aufpassen, das kann ich nicht Essen, das bekommt mir nicht, Alkohol geht gar nicht etc nur sehr schwer verkraften. Ich bin seit der OP eine Grenzgängerin mit Diabetes, fettes Essen vertrage ich, logischer Weise, schlecht. Abends Essen zu gehen gestaltet sich da schon schwierig. Vor meiner Erkrankung war ich ein absoluter Genussmensch, mit großem Hang zu Kohlehydraten.... habe aber nie viel getrunken. Sicher kann man sagen, dann sind es die Freundschaften nicht wert.
Ich hatte im März 2015 eine Pankreaslinksresektion mit Milz- und Gallenentfernung wg. einer Muzinösen Zyste. Operiert wurde in Heidelberg. Es wurden 10 cm Pankreas entfernt (ist das eigentlich viel?) Die Ärzte verstehen ihr Handwerk dort wirklich gut, lassen einen aber nach der OP heimkriechen und dann musste ich halt sehen wie ich zurecht komme. Leider gibt es zuhause keinen Arzt, der sich mit meiner Problematik auskennt. Oder ich habe ihn noch nicht gefunden.
Ich jammere auf recht hohem Niveau, alle Zimmergenossinnen während meines Krankenhausaufenthaltes waren deutlich schwerer krank. In meinem direktem Umfeld gibt es allerdings keine dauerhaft Kranken.
Auch mein Konto wird stark belastet mit all den Pülverchen und Vitaminen die ich zusätzlich schlucke. Allein von meiner Ärztin Kreon verschrieben zu bekommen ist immer wieder ein Kampf. Sie ist der Meinung das wäre ein teures Wellnessprodukt, das nur ihr Budget belastet und ich hätte ja schließlich keine Mukoviszidose.... Sie ist jetzt der dritte Hausarzt seit meiner OP den ich "ausprobieren" muss. Ich habe sehr oft Magen, Oberbauch und und und Schmerzen und keine Ahnung woher die kommen. Sind es die Narben, ist es einfach der "Umbau" im Bauch, gibt es neue Probleme, Zysten oder Schlimmeres? Ich bin oft ratlos. Mein Bauch sieht übrigens aus.... mein Frauenarzt sagte neulich: holla, da waren aber wirklich Chirurgen am Werk! Innerlich ist es wohl etwas schief zusammengenäht worden und nun habe ich eine Beule am Bauch inkl. der wirklich großen wulstigen Narbe.... sehr schön.
Ich gehe drei Tage die Woche arbeiten, das ist eine super Regelung mit der ich mich sehr wohl fühle. Finanziell natürlich kein Ruhekissen. Aber die bestmögliche Regelung.
So genug jetzt, ich mach mir jetzt einen Fenchel-Anis-Kümmel-Tee ;o) und fange mal besser schnell an zu arbeiten
liebe Grüße
Daniela
ich kann Eure Aussagen voll und ganz bestätigen. Obwohl ich einige Jährchen alter bin. (Baujahr 69) Es ist sehr, sehr! anstrengend den Alltag zu meistern. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Freundschaften diese vielen Einschränkungen und mein ständiges Aufpassen, das kann ich nicht Essen, das bekommt mir nicht, Alkohol geht gar nicht etc nur sehr schwer verkraften. Ich bin seit der OP eine Grenzgängerin mit Diabetes, fettes Essen vertrage ich, logischer Weise, schlecht. Abends Essen zu gehen gestaltet sich da schon schwierig. Vor meiner Erkrankung war ich ein absoluter Genussmensch, mit großem Hang zu Kohlehydraten.... habe aber nie viel getrunken. Sicher kann man sagen, dann sind es die Freundschaften nicht wert.
Ich hatte im März 2015 eine Pankreaslinksresektion mit Milz- und Gallenentfernung wg. einer Muzinösen Zyste. Operiert wurde in Heidelberg. Es wurden 10 cm Pankreas entfernt (ist das eigentlich viel?) Die Ärzte verstehen ihr Handwerk dort wirklich gut, lassen einen aber nach der OP heimkriechen und dann musste ich halt sehen wie ich zurecht komme. Leider gibt es zuhause keinen Arzt, der sich mit meiner Problematik auskennt. Oder ich habe ihn noch nicht gefunden.
Ich jammere auf recht hohem Niveau, alle Zimmergenossinnen während meines Krankenhausaufenthaltes waren deutlich schwerer krank. In meinem direktem Umfeld gibt es allerdings keine dauerhaft Kranken.
Auch mein Konto wird stark belastet mit all den Pülverchen und Vitaminen die ich zusätzlich schlucke. Allein von meiner Ärztin Kreon verschrieben zu bekommen ist immer wieder ein Kampf. Sie ist der Meinung das wäre ein teures Wellnessprodukt, das nur ihr Budget belastet und ich hätte ja schließlich keine Mukoviszidose.... Sie ist jetzt der dritte Hausarzt seit meiner OP den ich "ausprobieren" muss. Ich habe sehr oft Magen, Oberbauch und und und Schmerzen und keine Ahnung woher die kommen. Sind es die Narben, ist es einfach der "Umbau" im Bauch, gibt es neue Probleme, Zysten oder Schlimmeres? Ich bin oft ratlos. Mein Bauch sieht übrigens aus.... mein Frauenarzt sagte neulich: holla, da waren aber wirklich Chirurgen am Werk! Innerlich ist es wohl etwas schief zusammengenäht worden und nun habe ich eine Beule am Bauch inkl. der wirklich großen wulstigen Narbe.... sehr schön.
Ich gehe drei Tage die Woche arbeiten, das ist eine super Regelung mit der ich mich sehr wohl fühle. Finanziell natürlich kein Ruhekissen. Aber die bestmögliche Regelung.
So genug jetzt, ich mach mir jetzt einen Fenchel-Anis-Kümmel-Tee ;o) und fange mal besser schnell an zu arbeiten
liebe Grüße
Daniela