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Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 19:49
von angel29280
Hey Cerberus,

versteh dich da voll und ganz, vorallen wenn es dir schlechter geht als vorher. Das ist wirklich mehr als Mist.

Ich bin ja auch an den Punkt, wo ich nicht mehr zu Ärzten renne. Hab es selbst satt mit Tests, Untersuchungen und co, was mir mehr schadet im nachhinein. Mach meine eigene Therapie und mir geht's erstaunlicherweise momentan ganz gut damit. :) Verlass dich auf Ärzte und Pharmamafia und du stehst mit einen Bein im Grab (überspitzt formuliert und mich persönlich betreffend natürlich).

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 30. März 2017, 12:46
von Cerberus
angel29280 hat geschrieben:Mach meine eigene Therapie und mir geht's erstaunlicherweise momentan ganz gut damit.
Nun ist es ja so, daß viele Ärzte natürlich auch sprachlich versiert sind..... neben ihren ohnehin vorhandenen, medizinischen Kenntnissen.
D.h., mit denen diskutieren wollen, das ist halt so 'ne Sache.
Und oft habe ich bemerkt, daß zuviele "Widerworte" den Unmut des Arztes erregen. Bloß nicht zuviel fragen!
Ich bekam denn auch schon mal als Antwort auf meine geäußerten Bedenken zu hören: "Na, sie müssen hier auch gar nichts mitmachen. Ist ihre Entscheidung." (So war das sinngemäß.) Im Prinzip ist das fruchtlos u. man kann auch spätestens an der Stelle das Gespräch abbrechen.
...Tests, Untersuchungen und co, was mir mehr schadet im nachhinein.
Bricht man nun ab u. läßt die geplante Therapie nicht stattfinden, müßte ja eigentlich von deren Seite umgehend der Hinweis erfolgen, daß die Situation im Moment lebensgefährlich ist, wegen blablabla........ (?)
Ich bin echt gespannt, ob ich da was bekomme oder ob es einfach "ausläuft". Ich meine, daß keiner mehr daran rührt u. man es gut sein läßt. Das wäre für mich das untrügliche Zeichen, worum es in der Angelegenheit wirklich ging!

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 30. März 2017, 13:55
von angel29280
Wuhu Cerberus,

Ja versteh dich, dass ist teils wie gg Sturm laufen. Da zieht man meist den Kürzeren. Ich hab auch schon zuhören bekommen "ich hätte keine Medizin studiert und man sollte nicht alles aus dem Internet glauben". Das stimmt ja auch... aber trotzdem glaub ich mittlerweile definitiv auch nicht mehr den Ärzten einfach so, denn das hab ich Jahrelang gemacht und hat mir nur wertvolle Zeit geraubt.

In deinen Fall ist es ja noch anders. Du hattest ja schon Krebs, was lebensgefährlich ist nun mal. US da ist man auf Therapie angewiesen. Aber es sollte halt auch die richtige sein und auch nicht nur auf Verdacht.
Ich bin echt gespannt, ob ich da was bekomme oder ob es einfach "ausläuft". Ich meine, daß keiner mehr daran rührt u. man es gut sein läßt. Das wäre für mich das untrügliche Zeichen, worum es in der Angelegenheit wirklich ging!
Da bin ich ich allerdings auch neugierig wie es bei dir weiter geht.

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 30. März 2017, 18:58
von Cerberus
In dem Fall wäre dann nichts mehr mit "V.a.". Da müßten sie schriftlich angeben, daß ich definitiv eine Metastase habe, nicht nur einen ominösen Fleck..... und daß diese Metastase lebensbedrohlich ist, wenn nicht umgehend bestrahlt wird.
Und sie müßten auch künftig zu dieser Aussage stehen, ganz klipp u. klar u. ohne Umschreibungen, die man nach Belieben auslegen kann.

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 30. März 2017, 19:18
von angel29280
Wuhu Cerberus,

Also so wie sich das liest, willst du jetzt keine Behandlung machen lassen, sonder abwarten wie sich der "Fleck" entwickelt. Ich hoffe auch für dich das dies sich zurück bildet einfach wie bei dieser Lymphknoten Geschichte.

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 30. März 2017, 19:31
von Cerberus
angel29280 hat geschrieben:...willst du jetzt keine Behandlung machen lassen
Keine Bestrahlung u. keine blutkörperreduzierende Chemo vorerst, bis man sich äußert, was das ist. Verdachte habe ich auch jede Menge. Gerade jetzt wieder!

:zw:

Zumal dieses spezielle Verfahren noch ziemlich neu ist.

Ich hatte mir vom Schreibtisch eine Aufnahme "geklaut". Spricht der Doc: "Was, die wollen sie behalten?" Ich: "Klar, sonst habe ich doch nichts. Kein Befund, oder nur einen vorläufigen..... nix."

Und auf dieser Aufnahme ist ein relativ kleiner, dunklerer Fleck zu sehen, der allerdings keine festen Umrisse zu haben scheint.

Vielleicht doch ein Blutschwamm? Was weiß ich.

:roll: