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Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 26. Februar 2009, 19:49
von Reinhard
Sirkka hat geschrieben:Hallo Petra!
Ich nehme morgens 40 mg Pantozol ein! Mit 20 mg kam ich nicht aus! Am besten erstmal mit 20 mg anfangen und wenn es nicht geht, dann kann es ja immer noch hochgesetzt werden! Nebenwirkungen hab ich keine von den Tabletten!
LG Sirkka
Hab auch keine Nebenwirkung. Wie macht es sich denn bei Dir bemerkbar, wenn die Dosis zu niedrig ist? Wäre für Petra evt. von Interesse.
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 27. Februar 2009, 07:54
von Sirkka
Also ich bekomme dann Bauchschmerzen und so eine Art Sodbrennen!
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 27. Februar 2009, 10:47
von Karl-Josef
Hallo Sirkka, hallo Reinhard!
habe seit ca. 3 Monaten ziemliche Probleme mit Luft und Aufstoßen im Bauch. Habe dann Pantozol 40 mg bekommen, jetzt bin ich runter auf 20 mg. Es ist besser geworden, aber nicht weg. Gestern abend als ich im Bett lag, kam mir viel Luft aus dem Magen hoch, das ging ca. 15 Minuten so. Meine Frau fragte schon, was das denn sei. Hatte meine magenerhaltene Whipple OP vor 2 Jahren, aber dieses Probleme kannte ich bisher nicht. Nehme seit dieser Zeit auch keine Fruchtsäfte mehr zu mir, da diese das dann wesentlich verstärken. Auch Kreon muss ich seitdem mehr nehmen - am Tag 2x40.000 und 1x25.000 - das brauchte ich früher auch nicht. Kam mit 25.000 am Tag aus, manchmal auch wochenlang gar kein Kreon.
Kann es sein, dass ich das Pantozol jetzt immer nehmen sollte oder muss?
Liebe Grüße
Karl-Josef
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 27. Februar 2009, 11:27
von Reinhard
Hallo Karl-Josef,
Deine Aussagen bezüglich der Einnahme von Kreon verwirren mich etwas. Du sprichst von 1X 25.000 oder 2x40.000.
Wann nimmst Du die denn?
Folgende Einnahme halte ich aus unseren Erfahrungen für richtig (alles natürlich vorbehaltlich der Anordnung eines kompetenten Arztes) :
Geht man davon aus, dass die Säure im Magen zu hoch ist und somit die Wirkung der Enzyme beeinträchtigt, ist das Pantozol o.ä. ein Dauermedikation, einzunehmen morgens. Zur Dosierung von Kreon ist zu sagen, dass man sich durch Ausprobieren sich langsam, ausgehend von höheren Dosierungen, an die Menge "rantastet" kann. Ein mal am Tag ist immer falsch, auch drei mal am Tag, wie oft von Ärzten verordnet. Ich glaube Du bist schon ein "alter Hase" und weißt, dass diese während des Essen eingenommen werden sollten und zwar nicht auf einmal, sonder z.B. beim ersten Drittel und beim zweiten Drittel. Dabei würde ich lieber verteilt 2x 25.000 einnehmen und die 40.000 dafür weglassen. Einige nehmen während einer Hauptmahlzeit (besonders fettig) auch drei a. 25.000. Ich denke die Vermischung mit der Nahrung ist bei verteilten 25.000 besser. Oftmals ist Kreon auch bei Zwischenmahlzeiten erforderlich. Dafür lasse ich mir zusätzlich noch die Stärke 10.000 aufschreiben.
Alles das, was ich oben geschrieben habe, muss nicht für alle Betroffene richtig sein. Es kann nur eine "Richtschnur" für den Personenkreis sein, der mit der Enzymeinnahme beginnt. Im weiteren Verlauf können sich auch andere Mengen ergeben.
Wie das mit der Luft im Magen zusammenhängt kann ich letztlich nicht genau sagen. Hierzu frag doch bitte mal Deinen Arzt oder eine Ernährungsberaterin.
PS: Sehe gerade, dass das alles unter Petras Thread "Hilfe für meinen Vater" steht. Halte es jedoch für allgemein gültig. Man möge mir diesen "Haken" verzeihen".
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 27. Februar 2009, 12:28
von Sirkka
Hallo Karl-Josef!
Schön mal wieder was von dir zu hören!
Mit der Luft hatte ich auch viel Probleme! Ich weiss nun nicht, ob es mit dem Pantozol zusammen hängt dass es besser geworden ist! Versuche es doch mal, über einen längeren Zeitraum die Pantozol zu nehmen und dann wirst du ja sehen ob es besser wird! Ich nehme ausserdem noch 2 Domperidon 10mg Tabletten ein. Diese sind für Störungen und Übelkeit im Magen-Darm-Bereich und wenn ich die weglasse, dann kommt auch sofort Übelkeit zurück! Das mit der Kreoneinnahme versteh ich nun aber auch nicht! Wie nimmst du die denn???
Liebe Grüsse Sirkka
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 27. Februar 2009, 14:20
von Karl-Josef
Hallo ihr beiden,
mit dem Kreon habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt.
Also ich nehme jetzt zum Frühstück Kreon 25.000, zum Mittag- und zum Abendessen jeweils Kreon 40.000. Und mit der Einnahme zum 1. Drittel jeder Mahlzeit, das halte ich ein.
Mit der Übelkeit hatte ich Anfang Dezember auch viel zu tun (besonders zum Ende des Frühstücks), ist aber mit dem Pantozol besser geworden.
Sollte ich vielleicht mal versuchen statt der 40.000 EH. zu den Hauptmahlzeiten je 2 zu 25.000 EH. zu nehmen, mal sehen, ob es noch besser wird.
Ich hoffe, dass ich den HA überzeugen kann, dass ich das Pantozol als Dauermedikation benötige.
Ich denke, Reinhard, Petra und andere können diese Ausführungen hier auch ganz gut gebrauchen, obwohl wir haben ja einen Thread 'Kreon und Pantozol'.
Naja, den Schlenker habe ich verursacht, weil ich hier gerade darüber gelesen habe.
Danke für eure Mitteilungen, wünsche euch ein schönes sonniges Wochenende, obwohl hier ist Tristess pur. Grau in grau mit Nieselregen.
LG
Karl-Josef
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 27. Februar 2009, 15:00
von Sirkka
Hallo nochmal!
Ja, jetzt hört sich das besser an mit dem Kreon. Vielleicht solltest du es wirklich mal mit Kreon 25000 versuchen. Ich habe zwar noch nie 40.000 genommen, aber hier wurde ja schon mehrfach berichtet, dass 25000 besser wirkt! Ich denke nicht, dass da ein Arzt was gegen sagt zu dem Pantozol!
LG Sirkka
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 2. März 2009, 14:48
von petra
Hallo an alle hier,
ich möchte mich erst einmal für die vielen Antworten und Ratschläge für meinen Vater bedanken.
Ich habe vieles ausgedruckt und an ihn geschickt.
Er ist euch und mir sehr dankbar dafür und will jetzt erst einmal die Sache mit dem Magensäureblocker in Angriff nehmen. Ich hoffe sehr, dass ihm das etwas bringt.
Über die Ergebnisse halte ich euch auf dem Laufenden.
Liebe Grüße für heute an euch alle und alles Gute
von Petra.

Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 4. März 2009, 21:18
von petra
Hallo,
mein Vater nimmt seit gestern Pantozol (Dosis weiß ich nicht) ein. Gestern etwas besser mit der Verdauung, heute schlechter.
Meine Frage an euch:
Wie lange braucht denn dieses Medikament, bis man von einem "Erfolg"(ruhigeren Bauch bzw. Darm und Gewichtszunahme - wenn auch gering) reden kann? Ich denke, dass das nicht von heute auf morgen geht. Gewicht von gestern: 52 kg, wieder 1 kg weg.
Mein Vater meint auch, dass er keine spezielle Diät halten muss (dann nimmt er noch schneller ab!). Es hat sich bei seinen Beobachtungen auch nichts direkt herausgestellt, was er an Nahrungsmitteln meiden muss. Heute verträgt es die Mahlzeit gut, das nächste mal schlechter.
Da kann man auch schlecht raten: "Lass doch das mal weg!".
Liebe Grüße an alle von Petra.
Re: Hilfe für meinen Vater
Verfasst: 5. März 2009, 11:35
von Reinhard
petra hat geschrieben:Hallo,
a.) mein Vater nimmt seit gestern Pantozol (Dosis weiß ich nicht) ein. Gestern etwas besser mit der Verdauung, heute schlechter.
Meine Frage an euch:
b.) Wie lange braucht denn dieses Medikament, bis man von einem "Erfolg"(ruhigeren Bauch bzw. Darm und Gewichtszunahme - wenn auch gering) reden kann? Ich denke, dass das nicht von heute auf morgen geht. Gewicht von gestern: 52 kg, wieder 1 kg weg.
c.) Mein Vater meint auch, dass er keine spezielle Diät halten muss (dann nimmt er noch schneller ab!). Es hat sich bei seinen Beobachtungen auch nichts direkt herausgestellt, was er an Nahrungsmitteln meiden muss.
d.) Heute verträgt es die Mahlzeit gut, das nächste mal schlechter.
e.) Da kann man auch schlecht raten: "Lass doch das mal weg!".
Zu a.: Die Menge und Stärke der Enzyme ist schon wichtig. Ich bin mit den 25.000 Kreon Kapseln immer gut gefahren. Kreon ist ein Medikament was nicht verordnungspflichtig ist. Bei derartigen Medikamenten hat der Apotheker noch eine größere Gewinnspanne, sodass man bei anderen verordneten Enzymen durch Verhandlung evt. auf das "Kreon" ohne größere Zuzahlung zurückgreifen könnte. Dazu folgt noch eine PN.
Zu b: Richtig dosiert müssten die Veränderungen bezüglich der Durchfälle, Blähungen ect. rasch eintreten, die Gewichtszunahme dauert sehr lange.
Zu c: Wenn er das, was er isst, unter der richtigen Einnahme der Enzyme verträgt, ist es allein schon für die Gewichtszunahme nicht unbedingt "falsch".
Zu d. Geht mir nach 14 Jahren immer noch so.
Zu e. Das ist richtig.