Hallo liebe Fories,
als Alternative zu Pantoprazol und Co habe ich folgendes gefunden:
Bachblütentropfen, Iberogast, Bentomed 100 % pure Natur von fangocur, Enteroplant
Iberogast® basiert auf einer einzigartigen Kombination aus neun Heilpflanzen, die sich gegenseitig ergänzen und an mehreren Stellen des Verdauungstrakts gleichzeitig ansetzen. Das Multi-Target-Prinzip hilft:
Magen- und Darm-Nerven zu beruhigen
Magen- und Darm-Muskeln zu entspannen
Magen- und Darm-Bewegungen zu regulieren
Magenschleimhaut zu schützen
Entzündungen zu hemmen
Säurebildung zu reduzieren
Da viele Betroffene nicht nur unter einzelnen, sondern auch wechselnden Beschwerden leiden, können mithilfe von Iberogast® die unterschiedlichsten Ursachen für Magen- und Darmbeschwerden gleichzeitig behandelt werden.
Als Reflux wird das Zurückfließen von Magensäure in die Speisenröhre bezeichnet. Dies kann typische Beschwerden wie Sodbrennen, Schluckbeschwerden oder Mundgeruchhervorrufen [1]. Arzneien, die gegen Reflux eingesetzt werden, heißen im Fachjargon Anti-Reflux-Mittel. Im folgenden Artikel soll eine Übersicht über diese verschiedenen medikamentösen Therapieoptionen gegeben werden.
Protonenpumpeninhibitoren: Das nachweislich effektivste Anti-Reflux-Mittel.
Seit vielen Jahren ist das Mittel der ersten Wahl bei Reflux die Wirkstoffklasse der Protonenpumpeninhibitoren, kurz PPIs genannt. Zahlreiche Studien belegen, dass PPIs das derzeit effektivste Mittel gegen Reflux darstellen. Diese Arzneistoffe sind jedoch nicht nur im Hinblick auf den Therapieerfolg allen anderen Mitteln überlegen, sondern zeichnen sich zusätzlich durch ihre gute Verträglichkeit aus [2].
Die derzeit am häufigsten verwendeten Wirkstoffe sind:
Pantoprazol: Pantoprazol – 1A Pharma®, Pantoprazol Actavis®, Pantoprazol ADGC®, Pantoprazol HEXAL®
Omeprazol: Omeprazol ratiopharm®, Antra®, OMEP®, Omeprazol STADA®
Esomeprazol: Esomeprazol Sandoz®, Esomeprazol - CT®, Nexium®, Esomeprazol STADA®
Aktuell werden aber immer wieder neue Wirkstoffe (z. B. Dexlansoprazol) oder auch Wirkstoffkombinationen (z. B. Omeprazol und Famotidin) entwickelt. Damit kann ein Reflux noch nachhaltiger und wirkungsvoller therapiert werden [3]. Unabhängig vom Wirkstoff ist jedoch das Wirkprinzip: PPIs unterdrücken die Magensäureproduktion und minimieren folglich dadurch die Menge an zurückfließendem Magensaft. Des Weiteren, gelten sie als nebenwirkungsarme Medikamente und eignen sich somit auch zur Langzeittherapie von Reflux.
Bei der Anwendung beachtet werden sollte jedoch das große Wechselwirkungspotential mit anderen Medikamenten. PPIs weisen zahlreiche Interaktionen mit weiteren Arzneistoffen auf. Diese können bei gleichzeitiger Einnahme in ihrer Wirkung verstärkt werden, was mit einer Überdosierung zu vergleichen wäre. Andere Mittel hingegen werden in ihrer Wirkung durch PPIs abgeschwächt, wodurch es zu einem verminderten Therapieerfolg kommen kann [4].
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Histamin-H2-Antagonisten als wirksame Alternative.
Ist die Anwendung von PPIs aufgrund einer Unverträglichkeit oder möglichen Wechselwirkung mit anderen Medikamenten als nicht sicher einzustufen, stellt die Therapie mit Histamin-H2-Antagonisten eine gute Alterative dar.
Der wohl bekannteste Wirkstoff ist Ranitidin, welcher unter anderem in Ranitic®, Ranitidin ratiopharm®, Ranitidin STADA®, RaniCalm® oder ZANTIC® eingesetzt wird. Der Wirkstoff Ranitidin gehört wie Famotidin und Nizatidin zu den Histamin-H2-Antagonisten der ersten Generation, während Lafutidin zur zweiten Generation zählt. Letzterer wies in aktuellen Studien eine gesteigerte Wirksamkeit von 71 % im Vergleich zu den älteren Wirkstoffen (61 %) auf [3].
Histamin-H2-Antagonisten wirken ebenfalls hemmend auf die Magensäureproduktion. Allerdings ist es ihnen nicht möglich, die Bildung von Magensäure vollständig zu unterdrücken. Während PPIs eine Synthesereduktion von 100 % erreichen, können Histamin-H2-Antagonisten maximal 90 % der Magensäureproduktion hemmen.
Bei der Anwendung Histamin-H2-Antagonisten sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zu erwarten. In seltenen Fällen kann es zu Schwindel, Kopfschmerzen oder Müdigkeit kommen. Hier empfiehlt es sich, die Tabletten abends vor dem Schlafengehen einzunehmen [4].
Pflanzliche Anti-Reflux-Mittel:
Wer nicht gleich mit der Chemiekeule angreifen möchte, kann auch erst auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen. In vielfachen Studien konnte die Wirksamkeit dieser Arzneien belegt werden, weshalb sie immer häufiger zum Einsatz kommen.
Ein Beispiel hierfür stellt Artischocken-Extrakt dar. Der Wirkstoff konnte bei der Mehrheit der Studienteilnehmer eine Beschwerdefreiheit bewirken. Im Durchschnitt war hierzu eine Behandlungsdauer von 11 Tagen notwendig [5]. Artischocken-Extrakt wird in den folgenden Präparaten verwendet: Heparstad®, Hepacyn®, Artischocken Kapseln altapharma, Artischocke Classic®, Artischocke Forte 600®, Cynacaps®, Hepar-SL®.
Ein weiterer und dazu noch äußerst effektiver Vertreter aus den pflanzlichen Anti-Reflux-Mitteln ist Iberogast®. Hierhinter verbirgt sich eine Wirkstoffkombination aus den Heilpflanzen Schleifenblume, Angelikawurzel, Pfefferminzblätter, Kamillenblüten, Kümmel, Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Süßholzwurzel und Schöllkraut. Das Mittel wurde bereits vielfach getestet und soll neben der den Reflux unterdrückenden Wirkung auch über eine schmerzlindernde, krampflösende und stark entzündungshemmende Wirkung verfügen. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden bisher noch nicht beschrieben [6]. Derzeit sind keine alternativen Mittel mit dem gleichen Wirkstoff verfügbar.
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Zu beachten ist:
Reflux kann sich als harmloses Symptom oder auch ernstzunehmende Krankheit äußern. Besonders langanhaltender, stark ausgeprägter oder nächtlicher Reflux gilt als Alarmsymptom. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche Komplikationen dieses Krankheitsbildes verhindern zu können.
Wie in meinem vorherigen Bericht zu lesen ist, hatte ich die Heilerde ausprobiert. In der Nacht fühlt es sich derzeit an, als hätte ich einen Klumpen im Magen, welcher einen leichten Druck ausübt, dies könnte jedoch auch an den Mandeln liegen.
Werde diese erstmals weglassen.
Als Entgiftung nehme ich derzeit im wöchentlichen Wechsel: Brennnessel- und Löwenzahntee.
Brennnessel: Sie enthält Kalk, Magnesium, Eisen, Phosphor, Chlorophyll. Sie reinigt den gesamten Körper.
Löwenzahn: Enthält unter anderem Vitamine, Bitter- und Gerbstoffe, Spurenelemente und Mineralien. Er reinigt das Blut und fördert die Blutbildung.
Nach einer 4 wöchigen Kur geht es dann mit Kräutertee weiter.
Ich darf nochmals betonen, daß es sich hierbei um eine individuelle private Studie handelt und das jeder einzelne selber herausfinden muß, was seinem Körper hilft geschweige denn gut tut.
Für Neueinsteiger: Wie in meinem ersten Bericht zu entnehmen ist, suche ich nach einer Alternative zum PPI ohne Nebenwirkungen.
Warum ich dies erst jetzt in Angriff nehme hat seine Begründung, welche in meinem Abschlußbericht erfolgen wird.
Bis dahin
