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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 14. Januar 2018, 10:36
von Aspiration
Es hat ein Jahr gedauert um das Cortiscon von 20 mg auf 10 mg zu senken? Wow... dann muss ich offen gestehen, dass mir wohl tatsächlich die Geduld fehlt. Ich sollte mir ein Beispiel nehmen, und ebenfalls größere Schritte beim Absenken des Medikaments wählen.... ggf. mit Erfolg
Aza: Die Dosis beträgt üblicherweise 1 - 3 mg pro kg Körpergewicht.
Ich glaube ziel bei mir war es 2 - 2,5 mg pro kg, das wären dann bei dir ca. 100 mg - 125 mg. Was wurde dir als Ziel genannt?
Im Nachhinein frage ich mich, ob vielleicht eine Kombination von z.B. 75 mg Aza und Cortison eine Lösung gewesen wäre.
Der eine verträgt Aza, der nächste wieder nicht. Vielleicht hast du ja Glück und verträgst auch höhere Dosierungen.
Nein, von Drachenblut(Baum)Tropfen habe ich bisher noch nichts gehört...
Mir geht es ähnlich... Viele positive Berichte sind wahrscheinlich auf den Glaube an die positive Wirkung zurückzuführen.
Dennoch versucht man das eine oder andere. Es könnte ja doch bei einem selbst funktionieren

Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 18. Januar 2018, 09:37
von Aspiration
Nun war ich die Tage mal wieder im MRT / MRCP und die Diagnose "Autoimmune Pankreatitis" wurde nun aufgrund der Gesamtgegebenheiten als sehr sicher eingestuft. Im Sono war eher weniger zu erkennen.
Im Normalfall wird dies mit Aza behandelt, was bei mir ja eben nicht möglich ist, da ich es nicht vertrage. Der Arzt erwähnt das Medikament "Rituximab", näheres ist ihm hierzu aber nicht bekannt, er habe es lediglich mal in diesem Zusammenhang gehört. Von dem Medikament Methotrexat (MTX) habe er bis dato jedoch noch nichts gehört.
Falls jemand zu einer der beiden Medikamenten nähere Informationen (Einnahme, Verträglichkeit, Dosis, Nebenwirkungen, ...) hat, wäre ich sehr dankbar. Es wäre ja zumindest ein Versuch wert, um ggf. die Dosis des Cortisons senken zu können.
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 18. Januar 2018, 12:22
von LGONat
Hallo,
Friedhelm hatte im vorherigen Beitrag geschrieben das er damit behandelt wurde „Chemo-Therapie mit Rituximab “.
Aber das der Arzt selbst nicht viel über das Medikament weiß finde ich auch irgendwie etwas seltsam… immerhin behandelt er dich ja damit und sollte dir die passenden Infos geben.
Lg
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 18. Januar 2018, 12:47
von Aspiration
LGONat hat geschrieben: ↑18. Januar 2018, 12:22
Hallo,
Friedhelm hatte im vorherigen Beitrag geschrieben das er damit behandelt wurde „Chemo-Therapie mit Rituximab “.
Aber das der Arzt selbst nicht viel über das Medikament weiß finde ich auch irgendwie etwas seltsam… immerhin behandelt er dich ja damit und sollte dir die passenden Infos geben.
Lg
Das habe ich gelesen, danke. Vielleicht hat er auch noch ein paar weitere Informationen für mich.
Geht es dir wieder besser mit der höheren Cortison Dosis?
Na du bist aber streng

Ärzte sind auch nur Menschen. Des Weiteren ist die autoimmune Pankreatitis sehr selten (ca. 2%). Davon vertragen die Personen i.d.R. das Aza. Wie viele bleiben da am Ende übrig? Die Personen kann man wahrscheinlich an zwei Händen pro Jahr in Deutschland abzählen. Hinzukommt, dass beide Medikamente nicht für diese Erkrankung explizit genannt sind, daher spreche ich auch von einem "Versuch". Die Behandlung selbst würde sowieso nicht durch diesen Arzt erfolgen.
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 18. Januar 2018, 17:20
von LGONat
Es kann schon sein das ich manchmal etwas streng bin, aber das liegt glaube ich einfach daran dass ich mit Ärzten bisher zu viele schlechte Erfahrungen machen musste.
Mir geht es mit der höheren Dosis Kortison zum Glück wieder besser was die bsd betrifft, nur die Nebenwirkungen wie Sodbrennen sind ziemlich stark diesmal. Aber man muss ja Abstriche machen
Lg
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 18. Januar 2018, 20:33
von Aspiration
Ja, die Nebenwirkungen sind in der Tat nicht zu vernachlässigen, aber am Ende doch das kleinere "Übel".
Nimmst du denn Magensäureblocker / Protonenpumpenhemmer (z.B. Omeprazol, Pantoprazol, ...) ein? Wenn ja in welcher Dosis?
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 28. Januar 2018, 14:09
von Aspiration
Sehr interessant:
https://www.drfalkpharma.de/uploads/tx_ ... _Beyer.pdf
Schlüsselwörter:
Autoimmunpankreatitis / IgG4 / AIP Typ 1 / AIP Typ 2 / ICDC für AIP / Pankreaskarzinom

Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 18. Februar 2018, 21:51
von Bagojowitsch
Hallo LGONat,
ich war jetzt kürzlich im Krankenhaus und dort wurde bei mir eine AIP diagnostiziert bzw. vermutet, so ganz eindeutig ist das aber wohl noch nicht. Jedenfalls, ich habe noch eine weitere Autoimmunerkrankung, Autoimmunhepatitis (AIH), welche vor über 10 Jahren diagnostiziert wurde. Anfangs musste ich Prednisolon nehmen, dann einige Jahre Azathioprin und die letzten Jahre Budesonid. Also, von daher muss ich nun wohl wegen der AIP keine weiteren Medikamente nehmen...
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 26. Februar 2018, 07:45
von Schneckerl1310
Hallo zusammen
Habe mich jetzt durch den Beitrag gelesen
Weiter oben steht meine Frage bezüglich eosonophile Pankreatitis.
Ähnelt der AIP
Da ich IGG4 negativ bin ist alles schwieriger. Aber der Wert muss nicht zwingend positiv sein
Das Medikamente aus der Rheuma Therapie eingesetzt werden dafür ist mir bekannt.
Eure Beiträge haben mir viel geholfen
Alles gute weiterhin
Schnecki
Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!
Verfasst: 27. Februar 2018, 09:14
von Aspiration
Ich starte nun den Versuch mit MTX, ich bin gespannt, wie es sich über die nächsten Wochen, insbesondere in Abhängigkeit vom Cortison (Prednisolon) entwickeln wird.
