Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Allende »

Auch ich habe eine klare Diagnose, auch Bildmorphologisch und eine Insuffizienz! Am Anfang war es aber wie bei vielen hier..... nur Symptome, keine entsprechenden Bilder- selbst die Elastase war nicht aussagekräftig. Warum also hätte ich 3 Jahre das Organ ausblenden sollen, warum sollten das die Fragesteller tun? Und Tommy, denkst du wirklich bei dir ist es vorbei?? Ernähre dich doch mal wie vor deinem ersten KH Aufenthalt und hau dir ein paar Hefe rein. Wollen mal sehen..... . Ich kenne jemanden- alkinduzierte Pankreatitis, Cambridge bla bla.... zwei Jahre trocken, man sieht nichts mehr auf den Bildern. Deshalb ist er trotzdem nicht durch, hat aber leichte Themen. Will sagen, es gibt auch nicht immer den totalen Stillstand am Organ.
Was ich sagen möchte, ich finde es nicht richtig, dass jemand sagt- wenn du nichts siehst, hast du auch nichts oder nichts mit der Drüse. Das ist definitiv nicht okay . Besser ist da schon Tipps zu geben, finde ich super und zu sagen, aber es gibt noch viele andere Dinge, aber ausschließen kann man es auch nicht.
@thphilipp- Durchfall hat mich wach gehalten, manchmal hilft auch viel Kreon nicht mehr.... mit der Zeit wird es schlechter :cry: - viel Erfolg in Bochum
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Bene86 »

Allende hat geschrieben: 2. Februar 2018, 15:06 Was ich sagen möchte, ich finde es nicht richtig, dass jemand sagt- wenn du nichts siehst, hast du auch nichts oder nichts mit der Drüse. Das ist definitiv nicht okay . Besser ist da schon Tipps zu geben, finde ich super und zu sagen, aber es gibt noch viele andere Dinge, aber ausschließen kann man es auch nicht.
Hallo Allende

Ob es im Gegenzug dann sinnvoller ist, zu behaupten, man wäre "hier schon richtig", sei mal dahin gestellt. Das die Diagnose schwierig sein kann, ist bekannt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt stehen halt deine bzw. seine Worte zu deren der Ärzte. Und da denke ich, sollte man doch bis zu einem gewissen Punkt auf die Ärzte hören als seine Meinung zu festigen. Das dies nicht immer einfach ist, weiss ich von mir selbst bestens.

Was dann in ein paar Jahren ist, weiss niemand.

Beste Grüsse
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Allende »

Hallo Bene,

da hast du natürlich recht. :zw:

All the best........!!!!!!
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Anonymus-003 »

:hallo:
Auch ich habe eine klare Diagnose, auch Bildmorphologisch und eine Insuffizienz!
Das möchte ich auch nicht anzweifeln! Du wirst dann hier wohl richtig sein, denke ich. Am besten weißt Du das natürlich selbst. Aber bei vielen anderen ist es halt nicht so. Und ich bin mir nicht sicher, ob es dann richtig ist, als nicht Mediziner, sie hier in diese Kiste zu stufen, bevor keine abklärenden Untersuchungen gelaufen sind.
Und Tommy, denkst du wirklich bei dir ist es vorbei?? Ernähre dich doch mal wie vor deinem ersten KH Aufenthalt und hau dir ein paar Hefe rein.
Bei mir ist es es nicht vorbei. Auch ich habe meine Beschwerden. Ich bin mir aber mittlerweile ziemlich sicher, fest davon überzeugt, dass sie nicht durch die Bauchspeicheldrüse ausgelöst werden. Ich denke mir, dass wenn 4 Chefärzte von 4 verschiedenen renommierten Pankreaszentren in Deutschland dies behaupten, dass man es dann auch so annehmen darf!?
Ich meine wenn die es nicht wissen, wer dann? Du etwa Frank??

Ich ernähre mich genauso wie früher. Trinke auch mal das eine oder andere Weizen. Übertreibe es aber nicht so wie früher.
Laut den Proffesoren, sollte das auch kein Problem bei mir sein. Und abgesehen davon, die ganzen Enzyme, hoch dosiert, so wie Du es oft beschreibst, haben bei mir 0 Besseung angezeigt.
Ich kenne jemanden- alkinduzierte Pankreatitis, Cambridge bla bla.... zwei Jahre trocken, man sieht nichts mehr auf den Bildern.
Kann ich mir bei Cambridge..., kaum vorstellen. Auch von Dir tauchen hier irgendwo Beiträge auf, indem Du schreibst, dass eine beschädigte Bauchspeicheldrüse sich nicht soweit erholen kann, dass die Bildgebung plötzlich sauber ist. Was ja auch so ist und stimmt! Ich glaube ich habe es irgendwo im Bezug auf Wunderheilung gelesen?

Nichts für ungut!
Julio83
Beiträge: 2
Registriert: 1. Februar 2018, 10:11

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Julio83 »

Hallo zusammen,

ich denke, die Nachricht ist angekommen. Von daher ist dieser auch mein letzter Beitrag in diesem Forum.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich durch meine Frage das Leiden der nachgewiesen betroffenen nicht bagatellisieren möchte nach dem Motto "... bei mir zwickt's auch ein wenig, also habe ich das auch". Vielmehr ist es so, dass ich seit Jahren massive Probleme dabei haben, die Gründe für meine Probleme zu finden. Der Leidensdruck ist extrem hoch. Auch meine Lebensqualität leidet bereits massiv unter den Symptomen. Wenn ich bereits den Ansatz einer Lösung hätte, wäre ich wohl kaum so verzweifelt, in einem Forum voller Fremder nach Antworten zu suchen.

Von daher finde ich den Rat, mir einfach einen guten Arzt zu suchen, reichlich zynisch. Glaubt mir, dass habe ich schon versucht. Ich habe nur den Eindruck gewonnen, dass selbst Gastroenterologen in diesem Bereich oft im dunkeln tappen. Dazu kommt, dass man mich aufgrund meines Alters auch nicht in irgendeine Risikogruppe steckt. Insofern ist es tatsächlich nicht so einfach, bestimme Untersuchungen zu bekommen. Den Ansatz, besser und bewusster zu leben, habe ich auch schon Verfolgt. Ich habe verschiedenste Diäten gelebt, habe mit Sport angefangen, habe mit Meditation angefangen. Das hat alles nichts gebracht. Die Schmerzen sind real und gehen auch nicht weg, wenn ich mit einer positiveren Einstellung an das Problem herangehe.

Desweiteren finde ich, dass man an Geschichten wie der von thphilipp sehen kann, wie steinig, langwierig und voller Zweifel die Suche nach Ursachen sein kann. Und wenn ich seine Geschichte lese, insbesondere wie alles anfing, kommt mir sehr vieles bekannt vor. Ich möchte einfach keine Zeit verlieren, nichts übersehen. Ich bin Familienvater und habe auch eine Verantwortung für andere. Natürlich kann ich jetzt auch auf die Ärzte hören, nichts tun und warten, dass es langsam oder auch schneller schlimmer wird. Besser finde ich es aber, aktiv die richtigen Fragen zu stellen und auf Zusammenhänge hinzuweisen. Es ist ja nicht so, als wären die Argumente der Ärzte bisher wirklich stichhaltig gewesen. "Blutwerte ok, Ultraschall auch - also kann das nicht die BSD sein. Nerven sie nicht". Das "Reizdarm" auch in keinster Weise passt, scheint da egal zu sein.

Auch ist es so, dass ich hier nicht nur Google nutze, um mich zu informieren. Ich lese Fachartikel und lasse mir Zusammenhänge von meiner Frau (Ärztin) erklären. Aber auch da: die Informationslage ist sehr dünn. Von daher finde den Ansatz, betroffene nach ihren Erfahrungen zu fragen, eigentlich nur logisch. Mit den Anhaltspunkten kann ich ja dann wieder zum Arzt gehen. Ich habe nicht das Gefühl, dass bisher auch nur ein Arzt sich bemüht hat, wirklich eine Lösung zu finden. Wenn ich es nicht tue, macht es anscheinend keiner.

Wenn sich dadurch jemand beleidigt oder genervt fühlt - Mea Culpa. Sorry. Ich wünsche allen wirklich Betroffenen alles Gute.

@Allende: Danke für dein Verständnis.
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Bene86 »

Julio83 hat geschrieben: 2. Februar 2018, 17:31 Hallo zusammen,

ich denke, die Nachricht ist angekommen. Von daher ist dieser auch mein letzter Beitrag in diesem Forum.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich durch meine Frage das Leiden der nachgewiesen betroffenen nicht bagatellisieren möchte nach dem Motto "... bei mir zwickt's auch ein wenig, also habe ich das auch". Vielmehr ist es so, dass ich seit Jahren massive Probleme dabei haben, die Gründe für meine Probleme zu finden. Der Leidensdruck ist extrem hoch. Auch meine Lebensqualität leidet bereits massiv unter den Symptomen. Wenn ich bereits den Ansatz einer Lösung hätte, wäre ich wohl kaum so verzweifelt, in einem Forum voller Fremder nach Antworten zu suchen.

Von daher finde ich den Rat, mir einfach einen guten Arzt zu suchen, reichlich zynisch. Glaubt mir, dass habe ich schon versucht. Ich habe nur den Eindruck gewonnen, dass selbst Gastroenterologen in diesem Bereich oft im dunkeln tappen. Dazu kommt, dass man mich aufgrund meines Alters auch nicht in irgendeine Risikogruppe steckt. Insofern ist es tatsächlich nicht so einfach, bestimme Untersuchungen zu bekommen. Den Ansatz, besser und bewusster zu leben, habe ich auch schon Verfolgt. Ich habe verschiedenste Diäten gelebt, habe mit Sport angefangen, habe mit Meditation angefangen. Das hat alles nichts gebracht. Die Schmerzen sind real und gehen auch nicht weg, wenn ich mit einer positiveren Einstellung an das Problem herangehe.

Desweiteren finde ich, dass man an Geschichten wie der von thphilipp sehen kann, wie steinig, langwierig und voller Zweifel die Suche nach Ursachen sein kann. Und wenn ich seine Geschichte lese, insbesondere wie alles anfing, kommt mir sehr vieles bekannt vor. Ich möchte einfach keine Zeit verlieren, nichts übersehen. Ich bin Familienvater und habe auch eine Verantwortung für andere. Natürlich kann ich jetzt auch auf die Ärzte hören, nichts tun und warten, dass es langsam oder auch schneller schlimmer wird. Besser finde ich es aber, aktiv die richtigen Fragen zu stellen und auf Zusammenhänge hinzuweisen. Es ist ja nicht so, als wären die Argumente der Ärzte bisher wirklich stichhaltig gewesen. "Blutwerte ok, Ultraschall auch - also kann das nicht die BSD sein. Nerven sie nicht". Das "Reizdarm" auch in keinster Weise passt, scheint da egal zu sein.

Auch ist es so, dass ich hier nicht nur Google nutze, um mich zu informieren. Ich lese Fachartikel und lasse mir Zusammenhänge von meiner Frau (Ärztin) erklären. Aber auch da: die Informationslage ist sehr dünn. Von daher finde den Ansatz, betroffene nach ihren Erfahrungen zu fragen, eigentlich nur logisch. Mit den Anhaltspunkten kann ich ja dann wieder zum Arzt gehen. Ich habe nicht das Gefühl, dass bisher auch nur ein Arzt sich bemüht hat, wirklich eine Lösung zu finden. Wenn ich es nicht tue, macht es anscheinend keiner.

Wenn sich dadurch jemand beleidigt oder genervt fühlt - Mea Culpa. Sorry. Ich wünsche allen wirklich Betroffenen alles Gute.

@Allende: Danke für dein Verständnis.
Hallo Julio

Nun die Frage ist halt, was für eine Antwort du dir in diesem Forum erhoffst. Ja, es ist dein Pankreas? Nein, es ist nicht dein Pankreas? Verstehe, dass deine Symptome bzw. dein Körper unmöglich durch ein Forum beurteilt werden kann und der Verdauungstrakt wahnsinnig komplex ist.

Trotzdem noch eine kleine Anmerkung meinerseits.

Du solltest bei deiner Unsicherheit auf jedenfall mal noch ein Mrcp oder eine EUS in Angriff nehmen.

Das Problem ist einfach Folgendes:

Wenn du Pech resp. Glück hast, wird in der Bildgebung nichts zu erkennen sein. Wenn dies der Fall ist (so ist es übrigens auch bei mir nach EUS + Mrcp), wirst du nicht viel mehr machen können, als mit Nahrungsmitteln und/oder Kreon zu experimentieren. Der Grund liegt hier einfach bei dem heutigen Stand der Medizin. Etwas Bösartiges lässt sich dank sehr sensitiven, bildgebenden Geräte sehr zuverlässig erkennen. Etwas weniger Bösartiges aber doch sehr Lebenseinschränkendes ist leider schwierig zu erkennen.

Darum zieh das Mrcp/Eus durch, diesen Rat kann ich dir mitgeben, danach sind dann aber die meisten Ärzten mit ihrem Latein am Ende, sei dir dessen bewusst.

Was meint den eigentlich deine Frau als Ärztin zu dieser Sache bzw. warum wurde da bildtechnisch noch nicht mehr gemacht, wenn dich die Symptome schon länger stark beschäftigen? Ich konnte Kolo, Gastro, mrt, mrcp und Eus alles in relativ nützlicher Frist durchlaufen.

Möglicherweise würde einen Arztwechsel in deinem Fall wirklich nicht schaden. Aber wie Veritas richtig geschrieben hat (und ich denke nicht, dass sie das zynisch gemeint hat): Wähle mit Bedacht.

Ich kann deine Verzweiflung übrigens gut nachempfinden, ist meine Situation doch ähnlich. Und trotzdem überkommt es mich manchmal und ich wäre glücklich um eine einfache Antwort. ;)

Liebe Grüsse und viel Erfolg bei weiteren Abklärungen!
thphilipp
Beiträge: 1615
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von thphilipp »

Allende hat geschrieben: 2. Februar 2018, 15:06 Auch ich habe eine klare Diagnose, auch Bildmorphologisch und eine Insuffizienz! Am Anfang war es aber wie bei vielen hier..... nur Symptome, keine entsprechenden Bilder- selbst die Elastase war nicht aussagekräftig. Warum also hätte ich 3 Jahre das Organ ausblenden sollen, warum sollten das die Fragesteller tun? Und Tommy, denkst du wirklich bei dir ist es vorbei?? Ernähre dich doch mal wie vor deinem ersten KH Aufenthalt und hau dir ein paar Hefe rein. Wollen mal sehen..... . Ich kenne jemanden- alkinduzierte Pankreatitis, Cambridge bla bla.... zwei Jahre trocken, man sieht nichts mehr auf den Bildern. Deshalb ist er trotzdem nicht durch, hat aber leichte Themen. Will sagen, es gibt auch nicht immer den totalen Stillstand am Organ.
Was ich sagen möchte, ich finde es nicht richtig, dass jemand sagt- wenn du nichts siehst, hast du auch nichts oder nichts mit der Drüse. Das ist definitiv nicht okay . Besser ist da schon Tipps zu geben, finde ich super und zu sagen, aber es gibt noch viele andere Dinge, aber ausschließen kann man es auch nicht.
@thphilipp- Durchfall hat mich wach gehalten, manchmal hilft auch viel Kreon nicht mehr.... mit der Zeit wird es schlechter :cry: - viel Erfolg in Bochum
Ach Du sprichst mir so aus der Seele. Wenn ich 2012 auf die Ärzte gehört hätte, naja. Wenn ich dann wieder 2016 auf die Ärzte sogar in Bochum gehört hätte, wäre ich demnach sogar trotz einer einer chronischen Pankreatitis wieder gesund . Yippih. Aber dem ist nicht so. Das Organ ist wohl so komplex und ein Meister der Tarnung, das habe ich schon gemerkt.

Aber nach Jahren werden die Symptome dann noch mehr, schlimmer und auch irgendwann werden mal Blutwerte, welche nie auffällig waren, auffällig. Auch die Bildgebung zeigt dann etwas, kann aber viele Jahre mit leichten oder gar keinen Symptomen, dauern. Alles selber durchlebt!!!
_______________________________________
Liebe Grüße Thorsten
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Anonymus-003 »

Auch mir tut es sehr leid, wie das hier in der Debatte mit Dir gelaufen ist. Du hast wohl leider nicht die Informationen erhalten die Du Dir erhofft hast. Das tut mir persönlich wirklich sehr leid!

Aber wie Bene es schreibt, da ist viel wahres dran.

Versuche irgendwie an ein MRCP und an eine Endosonographie heranzukommen. Zur Not, geh ins Krankenhaus und übertreibe ein wenig. Aber jetzt auch nicht so weit, dass sie Dich gleich aufschneiden möchten.

Worauf ich abschließend hinaus möchte ist, dass wenn diese beiden Untersuchungen ebenfalls ohne Befund bleiben würden, dann wird Dein Leid leider zwar nicht verschwinden. Du hättest aber zumindest Gewissheit, dass Du an nichts wirklich schlimm organischen leidest. Denn diese Geräte sind dermaßen sensistiv, dass eine schwerwiegende Erkrankung definitiv gefunden werden würde!

Ich persönlich finde doch, dass das zumindest etwas beruhigt. Vielleicht benötigen einige Dinge einfach auch Zeit bis sich was bessert. Einige mehr andere weniger.
Eine gesunde Ernährung und Sport ist auch immer förderlich.

Ich hoffe für Dich dass Du dran bleibst und das die Ursache gefunden wird, irgendwann!
thphilipp
Beiträge: 1615
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von thphilipp »

Julio83 hat geschrieben: 2. Februar 2018, 17:31 Hallo zusammen,

ich denke, die Nachricht ist angekommen. Von daher ist dieser auch mein letzter Beitrag in diesem Forum.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass ich durch meine Frage das Leiden der nachgewiesen betroffenen nicht bagatellisieren möchte nach dem Motto "... bei mir zwickt's auch ein wenig, also habe ich das auch". Vielmehr ist es so, dass ich seit Jahren massive Probleme dabei haben, die Gründe für meine Probleme zu finden. Der Leidensdruck ist extrem hoch. Auch meine Lebensqualität leidet bereits massiv unter den Symptomen. Wenn ich bereits den Ansatz einer Lösung hätte, wäre ich wohl kaum so verzweifelt, in einem Forum voller Fremder nach Antworten zu suchen.

Von daher finde ich den Rat, mir einfach einen guten Arzt zu suchen, reichlich zynisch. Glaubt mir, dass habe ich schon versucht. Ich habe nur den Eindruck gewonnen, dass selbst Gastroenterologen in diesem Bereich oft im dunkeln tappen. Dazu kommt, dass man mich aufgrund meines Alters auch nicht in irgendeine Risikogruppe steckt. Insofern ist es tatsächlich nicht so einfach, bestimme Untersuchungen zu bekommen. Den Ansatz, besser und bewusster zu leben, habe ich auch schon Verfolgt. Ich habe verschiedenste Diäten gelebt, habe mit Sport angefangen, habe mit Meditation angefangen. Das hat alles nichts gebracht. Die Schmerzen sind real und gehen auch nicht weg, wenn ich mit einer positiveren Einstellung an das Problem herangehe.

Desweiteren finde ich, dass man an Geschichten wie der von thphilipp sehen kann, wie steinig, langwierig und voller Zweifel die Suche nach Ursachen sein kann. Und wenn ich seine Geschichte lese, insbesondere wie alles anfing, kommt mir sehr vieles bekannt vor. Ich möchte einfach keine Zeit verlieren, nichts übersehen. Ich bin Familienvater und habe auch eine Verantwortung für andere. Natürlich kann ich jetzt auch auf die Ärzte hören, nichts tun und warten, dass es langsam oder auch schneller schlimmer wird. Besser finde ich es aber, aktiv die richtigen Fragen zu stellen und auf Zusammenhänge hinzuweisen. Es ist ja nicht so, als wären die Argumente der Ärzte bisher wirklich stichhaltig gewesen. "Blutwerte ok, Ultraschall auch - also kann das nicht die BSD sein. Nerven sie nicht". Das "Reizdarm" auch in keinster Weise passt, scheint da egal zu sein.

Auch ist es so, dass ich hier nicht nur Google nutze, um mich zu informieren. Ich lese Fachartikel und lasse mir Zusammenhänge von meiner Frau (Ärztin) erklären. Aber auch da: die Informationslage ist sehr dünn. Von daher finde den Ansatz, betroffene nach ihren Erfahrungen zu fragen, eigentlich nur logisch. Mit den Anhaltspunkten kann ich ja dann wieder zum Arzt gehen. Ich habe nicht das Gefühl, dass bisher auch nur ein Arzt sich bemüht hat, wirklich eine Lösung zu finden. Wenn ich es nicht tue, macht es anscheinend keiner.

Wenn sich dadurch jemand beleidigt oder genervt fühlt - Mea Culpa. Sorry. Ich wünsche allen wirklich Betroffenen alles Gute.

@Allende: Danke für dein Verständnis.
Auch Dir stimme ich voll zu. Bleib am Ball, die Ärzte, auch Gastros sind teilweise völlig überfordert mit dem Thema Bauchspeicheldrüse, aber völlig. Wenn dann der Patient noch jünger ist oder kein Alkoholiger, stehen die völlig auf dem Schlauch. Ich habe auch gefühlte 20 Ärzte durch. Erst durch mehrfaches klären durch Endoso und MRCP kam die Dignose.
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Liebe Grüße Thorsten
Dr Wegmann
Beiträge: 9
Registriert: 2. Februar 2018, 19:16

Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse

Beitrag von Dr Wegmann »

Suchen Sie sich eine Fachklinik zur Diagnosestellung. Und vertrauen Sie bitte den Kollegen dort, die alle Ihre Befunde gesichtet haben und nicht dem Internet mit seinen vielen Halbwahrheiten. Gerade im Bereich chronische Pankreatitis und Fettstuhl, bin ich immer wieder erschüttert, wieviel „Bescheuertes“ da herumwabert und die Suchenden verunsichert.
Wir haben bundesweit viele kompetente Zentren.

Alles gute für Sie.
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