Re: Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen linker Oberbauch, Durchfälle ... Pankreas???
Verfasst: 1. September 2018, 22:02
Liebe Angel, auch dir vielen Dank für deine Antwort! Es ist so, dass ich mich zur Zeit in mehrere Richtungen erkundige und (soweit die Ärzte mitmachen) versuche auch andere mögliche Ursachen abklären zu lassen. Auch Histaminintoleranz wurde bereits gecheckt, ohne Ergebnis (obwohl eine histaminarme Ernährung hinsichtlich der Durchfälle ein klein wenig Besserung brachte). Eine Urinuntersuchung auf Porphorie war auch negativ (passt auch von der Symptomatik eher nicht- war aber nett gemeint von der Ärztin). Sogar einige Blutwerte in Richtung Mastozytose wurden auf Nachfrage bestimmt, auch ohne Ergebnis (wobei man hier aber sagen muss, dass eine Diagnostik ohne Biopsie, nur anhand von Blutwerten, nicht unbedingt eine Erkrankung ausschließen kann und daher die Diagnose generell sehr schwer ist).
Was die Hernie betrifft, war ich letzte Woche in einer Herniensprechstunde. Es handelt sich um eine kleine axiale Hiatushernie, die erstmals 2011 und nun wieder im Juni 2018 bei einer Gastroskopie festgestellt wurde. Der Prof. meinte, dass meine Beschwerden eher untypisch für eine Hernie seien und empfahl eine weitere gastroenterologische Abklärung um sicher zu sein, was eigentlich das Problem ist. Hierzu wollte sich das KH nochmals mit mir in Verbindung setzen. Dann kam ein Anruf, dass die wieder eine Magenspiegelung machen wollen. Ich fragte Wozu? Ich hatte dieses Jahr schon zwei Spiegelungen? Man wollte das dann erstmal so weitergeben und sich wieder melden. Bisher kam keine Rückmeldung. Also werde ich auch da wieder hinterherrennen müssen, wahrsceinlich ohne Erfolg. Ich habe am Montag nochmal einen telef. Beratungstermin mit einem Dr. Löhde (Hernienchirurg). Dieser soll sehr gut sein und mal sehen, was er dazu sagt, denn einige Beschwerden könnten, laut meinen Recherchen, durchaus auch mit der Hernie in Verbindung stehen. Aber auch dies ist fraglich. Der Dünndarm wurde bisher auch komplett ignoriert. Ich habe allerdings kein okkultes Blut oder einen erhöhten Calprotektinwert im Stuhl. Ich weiß es gibt die Kapseluntersuchung oder Kontrastmittel-Bilgebung, aber hiervon wurde nichts in Betracht gezogen.
Wie du es richtig sagst: diese Arztrennerei ist unerträglich und zehrt an den Kräften und an der Psyche, vor allem weil man oftmals nicht ganz ernst genommen wird. Jeder kleinen Untersuchung muss man hinterherrennen und wenn nicht sofort nach Lehrbuch und Schema – F die Diagnose auf dem Silbertablett serviert wird, ist man eh ein Psychosomatiker... Aber ich habe keine andere Wahl- meine Beschwerden sind so beeinträchtigend, dass ein „Hinnehmen“ einfach nicht möglich ist. Die Brechanfälle sind ja wenigstens nur „vereinzelt“ und zum Glück nicht ständig, aber wenn ein Anfall kommt, dann ist KH unumgänglich. Und ich übertreibe nicht, es ist fast nicht auszuhalten. Ich hatte ja zwischenzeitlich auch eine Harnleiterkolik- Koliken sind ja schmerztechnisch auch nur schwer auszuhalten und diese Übelkeit / Erbrechen ist von der Intensität her damit vergleichbar (nur dass es sich nicht um Schmerzen, sondern um Übelkeit handelt, mit Erbrechen bis zur Erschöpfung und regelrechten Zwerchfellspasmen). Auch die aktuellen Schmerzen, seit Wochen... permanent... ich werde langsam wirklich irre. Das kann und will ich nicht akzeptieren und ich denke, dass es hierfür eine Erklärung geben muss. Früher oder später wird man dem Übel schon auf den Grund kommen, denke ich...
Dann ersteinmal allen eine gute Nacht! LG, Sabrina
Was die Hernie betrifft, war ich letzte Woche in einer Herniensprechstunde. Es handelt sich um eine kleine axiale Hiatushernie, die erstmals 2011 und nun wieder im Juni 2018 bei einer Gastroskopie festgestellt wurde. Der Prof. meinte, dass meine Beschwerden eher untypisch für eine Hernie seien und empfahl eine weitere gastroenterologische Abklärung um sicher zu sein, was eigentlich das Problem ist. Hierzu wollte sich das KH nochmals mit mir in Verbindung setzen. Dann kam ein Anruf, dass die wieder eine Magenspiegelung machen wollen. Ich fragte Wozu? Ich hatte dieses Jahr schon zwei Spiegelungen? Man wollte das dann erstmal so weitergeben und sich wieder melden. Bisher kam keine Rückmeldung. Also werde ich auch da wieder hinterherrennen müssen, wahrsceinlich ohne Erfolg. Ich habe am Montag nochmal einen telef. Beratungstermin mit einem Dr. Löhde (Hernienchirurg). Dieser soll sehr gut sein und mal sehen, was er dazu sagt, denn einige Beschwerden könnten, laut meinen Recherchen, durchaus auch mit der Hernie in Verbindung stehen. Aber auch dies ist fraglich. Der Dünndarm wurde bisher auch komplett ignoriert. Ich habe allerdings kein okkultes Blut oder einen erhöhten Calprotektinwert im Stuhl. Ich weiß es gibt die Kapseluntersuchung oder Kontrastmittel-Bilgebung, aber hiervon wurde nichts in Betracht gezogen.
Wie du es richtig sagst: diese Arztrennerei ist unerträglich und zehrt an den Kräften und an der Psyche, vor allem weil man oftmals nicht ganz ernst genommen wird. Jeder kleinen Untersuchung muss man hinterherrennen und wenn nicht sofort nach Lehrbuch und Schema – F die Diagnose auf dem Silbertablett serviert wird, ist man eh ein Psychosomatiker... Aber ich habe keine andere Wahl- meine Beschwerden sind so beeinträchtigend, dass ein „Hinnehmen“ einfach nicht möglich ist. Die Brechanfälle sind ja wenigstens nur „vereinzelt“ und zum Glück nicht ständig, aber wenn ein Anfall kommt, dann ist KH unumgänglich. Und ich übertreibe nicht, es ist fast nicht auszuhalten. Ich hatte ja zwischenzeitlich auch eine Harnleiterkolik- Koliken sind ja schmerztechnisch auch nur schwer auszuhalten und diese Übelkeit / Erbrechen ist von der Intensität her damit vergleichbar (nur dass es sich nicht um Schmerzen, sondern um Übelkeit handelt, mit Erbrechen bis zur Erschöpfung und regelrechten Zwerchfellspasmen). Auch die aktuellen Schmerzen, seit Wochen... permanent... ich werde langsam wirklich irre. Das kann und will ich nicht akzeptieren und ich denke, dass es hierfür eine Erklärung geben muss. Früher oder später wird man dem Übel schon auf den Grund kommen, denke ich...
Dann ersteinmal allen eine gute Nacht! LG, Sabrina