Guten Abend,
Ich danke Ihnen allen für die freundliche Aufnahme in Ihrem Forum.
Also alle anderen Möglichkeiten der Schmerzsymptomatik und der begleitenden Symptome wurden bei mir ausgeschlossen, wie z.B. Frau Ellie schreibt: Gallenleiden, Lebererkrankungen, Bandscheibenvorfälle in der BWS etc.
Auch eine autoimmunelle Ursache wurde über den IGG4 Wert ebenfalls ausgeschlossen.
Ja, die Argumentation von Frau Ellie bezüglich der Strahlenbelastung gibt mir für die Zukunft zu denken. Mir hat man nämlich im Krankenhaus nahegelegt, daß dies alles unbedenklich sei und mit der Strahlenbelastung einer Stewardess oder eines Piloten vergleichbar wäre.
Zwischenzeitlich bin ich aufgrund der Schmerzproblematik immer wieder mal Gast im Spital Zofingen in der Schweiz. Auch dort wurde eine Endosonografie mit folgendem Ergebnis wiederholt:
Normal großes Pankreas mit leicht inhomogenem lipomatösem Binnenmuster. Kein Foci, Pancreasgang präpapilär etwas prominent bis 3,8 mm über ca. 3 cm, keine relevante Pancreasgangdilatation im Verlauf weiter proximal.
Zahlenmäßig etwas vermehrte Lymphknoten in den einsehbaren Abschnitten des Oberbauchs, im Leberhilus bis 12 mm, eher reaktiv imponierend.
Leicht inhomogenes lipomatöses Pancreas ohne fokale Läsionen
- präpapillär Pancreasgang über ca. 3 cm etwas prominent bis Max. 3,8 mm, im Verlauf schlank
Deshalb habe ich mich unter anderem auch hier angemeldet, da ich solche Befunde einfach nicht zu deuten weiß und auch in der Zukunft vielleicht Hilfe bekommen könnte?
Weiter steht im Befund:
Grundsätzlich kann eine residuelle Schmerzsymptomatik bei stattgehabten akuten Pankreatitiden ohne morphologische Residuen diskutiert werden.
Danke Tody für Ihre Antwort. Ja diese Ärztin in München hat mir unheimlich große Angst gemacht mit Ihren Aussagen. Selbst bei dem kleinsten Schluck Alkohol würde Lebensgefahr bestehen. So in etwa hat Sie es wirklich gesagt.
Wasistes, Sie fragten noch ob die Schmerzen ständig vorhanden sind. Diese Frage muss ich verneinen. Sie sind nicht immer vorhanden, aber überwiegend. Überwiegend in unterschiedlichen stärken, in den Schmerzspitzen fast nicht mehr auszuhalten. Da muss was geschehen. Ich weiß nur nicht was? Meine Ärzte speisen mich mit Novalgin ab, mit dem Hinweis daß es keine Anzeichen für eine Schmerzproblematik gibt, bzw. das Pankreas ruhig ist.
Ich dagegen bin mir ziemlich sicher dass es vom Pankreas kommt. Alles kam nämlich parallel mit der Zeit, alle Symptome inclusive der niedrigen Stuhlelastase.
Einige Ihrer Veröffentlichungen habe ich gelesen wasistes. Es würde mich sehr interessieren welches Präparat von Resveratrol Sie empfehlen können? Es gibt ja da viele unterschiedliche Produkte. Und wieviel davon sollte man von der Menge her nehmen? Hat auch jemand Erfahrungen mit dem Einsatz von Silymarin?
Ich würde mich über sämtliche Hilfestellung freuen.
Es würde mich auch interessieren ob man ein Karzinom aufgrund von unauffälligen CT, MR Untersuchungen definitiv ausschließen kann? Zudem würde ich gerne wissen wollen, was für Beschwerden eine chronische Pankreatitis im Frühstadium verursacht? Und wie und ab wann ist das Frühstadium faßbar?
Ich verstehe auch nicht was die Schmerzen verursacht. Oft grübel ich darüber ob wohl Lebensgefahr bestehen könnte? Und die Angst schwingt mit, eben diesen Punkt zu verpassen und in der Notwendigkeit adäquat zu reagieren. Auch denke ich darüber nach, wie lange wir betroffenen mit dieser Krankheit überleben können? Ich habe oft gelesen, dass die Lebenserwartung bei chronischer Pankreatitis stark vermindert ist. Und wenn man dann noch auf Ärzte trifft die einen stark verängstigen und verunsichern, so ist es nicht leicht damit umzugehen. Dennoch mache ich das beste daraus und lass mich so gut es geht, nicht in meinen Tagesaktivitäten beeinträchtigten.
Herzlichste Grüße
Tomas von Hindenburg
vonhindenburg@eclipso.ch