Verdauungstrakt nach whipple OP

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Lillyfee
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von Lillyfee »

Sterntaler hat geschrieben: 28. April 2020, 16:08 Hallo Herby,
meine Whipple-Op war in 2000. Habe danach bis heute über 30 Pfund abgenommen. Ich nehme täglich 6 - 8 kleinere Mahlzeiten zu mir. Dafür benötige ich, je nach Fettgehalt, zwischen 20 bis 25 Kreon-Kps 25000. Ich ernähre mich hauptsächlich von KH, um ausreichend Kalorien zu erreichen. aber ich komme leider nie über 1800 Kcal.
Gemüse esse ich nur gegart oder gedünstet, da ich mit Rohkost große Probleme habe. Fett sehr wenig. Stuhl in der Regel 1 mal tgl., öfters auch als Weichstuhl.
Mein größtes Problem ist das Spät-Dumping, das immer mit großen Schmerzen und Krämpfen verbunden ist. Der Dünndarm wird dabei so gedehnt, dass ich die Folgen bis in meine linke Schulter spüre. Manchmal habe ich dann sogar Luftprobleme. Kennst du das auch (dir fehlt ja auch der Magenpförtner) oder bliebst du bis jetzt damit verschont? Ich würde es dir wünschen, Herby51.
Oh je das mit den Krämpfen kenne ich auch, obwohl es sich jetzt nach 1,5 Jahren einigermaßen gelegt hat. Ich habe dann immer gesagt meine Wehen waren dagegen ein schxxxx....Habe auch schon alles versucht um Gewicht zu zulegen, habe mir Hochkalorische Kost geholt, aber die schmeckt alle ekelig. Muss aber auch ehrlich gestehen das ich mich am liebsten von Gemüse ernähre. Nehme zur Zeit Panzytrat 40.000 vielleicht kommen die Blähungen auch daher. Aber wenn ich sie nicht nehme, kommt mein Essen sofort wieder raus. Muss halt nur aufpassen wenn ich ausser Haus bin, das es nicht peinlich wird..... :roll: :roll:
herby51
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von herby51 »

Danke lillyfee für deine Erfahrungen. Hast du schon Mal andere Fettspalter versucht, bzw einen Gastroenterologen kontaktiert? In welcher "Altersklasse" darf ich dich zuordnen? :denk:
Lillyfee
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von Lillyfee »

herby51 hat geschrieben: 29. April 2020, 14:38 Danke lillyfee für deine Erfahrungen. Hast du schon Mal andere Fettspalter versucht, bzw einen Gastroenterologen kontaktiert? In welcher "Altersklasse" darf ich dich zuordnen? :denk:
:lachen: ich werde dieses Jahr 61. Habe vorher Kreon genommen, damit bin aber überhaupt nicht klar gekommen. Hatte im Januar nochmal alle Nachsorgen mit Spiegelung und MRT da war alles in Ordnung. Habe allerdings auch arge Probleme mit dem Diabetes, ich reagiere wohl sehr empfindlich auf Insulin. Wäre schon froh wenn das in naher Zukunft perfekt laufen würde. Stelle jetzt gerade um von Novo Rapid auf Fiasp um meine Spots in den Griff zu bekommen. Ich stehe morgens auf habe einen Zuckerwert von 80-90 innerhalb von 10 Minuten bin ich ohne was zu tun Überzuckert und habe Werte von über 200 :cry: das ist so nervig.....
herby51
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von herby51 »

Also diese Überzuckerung, lillyfee, ist wohl mysteriös; was gedenkst du zu tun?
Dein Gewicht ist auch nicht gerade"berauschend".
Ich hatte heute Abend einen Termin beim Gastroenterologen, er ist mit meinem aktuellen Status (derzeit) zufrieden.
Mal sehen, morgen früh ein aktuelles Blutbild und am Montag früh im KH onkologische Kontrolle. :?
Lillyfee
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von Lillyfee »

Für diese Überzuckerungen probieren wir jetzt das Fiasp. Hoffe es bringt was. Ja das Gewicht ist das grösste Problem, obwohl ich teilweise echte Fressattacken habe, dann gönn ich mir morgens auch schon mal 4 Brötchen. Hab aber auch keine festen Essenszeiten, glaub da werde ich mich nie dran gewöhnen. Der Vorteil ist in kleineren Grössen sind die Klamotte günstiger :lachen: :lachen:
herby51
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von herby51 »

Wieviel Mahlzeiten schaffst Du über den Tag verteilt, lillyfee?
Also 5-7 sind's bei mir und bei den Kalorien bin ich aktuell gut dabei.
Wünsch dir, dass das mit dem Insulin klappt und besser wird, LG herby51 8-)
Emilia812
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von Emilia812 »

Hi liebe Mitbetroffene,
auch ich hatte 28 kg abgenommen und nach 6 Jahren so pö a pö 100 g weise zugenommen. Meine BSD ist inzwischen in 2018 ganz raus gekommen (in 2007 wurde der Pankreskopf entfernt). Ja auch ich jage dem Zucker nach oben und nach unten öfter nach. Auch morgens 110 und noch vor dem '''Frühstück geht hoch auf 150 ? Was ich festgestellt habe ist die Tatsache, dass die Vollkornprodukte auf alle Fälle besser sind, so weit wie möglich halt keine Süssigkeiten (FÄLLT SCHWER ; ich weiss) . Für mich habe ich auch bemerkt, dass ich öfter nach dem Mittagessen nach 2 Stunden unten bin auf 110 und nach 3 Stunden gehts wieder steil nach oben ohne was gegessen zu haben. Da spritze ich dann wieder Korrektur. Aber das Phänomen haben noch mehr Leute, die unsere Baustelle haben. Ich komme mit 3-4 Mahlzeiten besser aus. Ich habs mit mehr probiert, geht gar nicht! da komm ich mit meinem Zucker gar nicht mehr runter. Die Pausen von 4-5 Stunden tun mir recht gut. Manchmal kommt nach einer Anstrengung auch erst am nächsten Tag der Unterzucker . Das muss man probieren. Bei besonders fettigen Sachen muss man sehr aufpassen, Ich gehe so vor: die berechnete Insulinmenge auf 2x abspritzen (vor der Mahlzeit 2/3 und etwa 1 1/2 Stunden nach der Mahlzeit nochmal den Rest) so klappts einigermassen bei mir. Bespreche das mal mit deinem Diabetesberater. Ich habe jetzt einen Langzeitwert von 7,2 - 7,3. Mein Arzt ist damit zufrieden (ich nicht!! ) Man muss halt oft für sich selbst herausfinden, wie der Körper reagiert. Wohl richtig ist, dass wir sehr insulinempfidlich sind. Geduld ist auch ein Faktor, den man aufbringen muss. Ich bin auch meinen sportlichen Aktivitäten oft danebenliegend. Mal gehe ich mit 170 Zucker los und er steigt und ein anderes mal gehe mit 170 rein und er fällt radikal? Dann erlebe ich, dass erst nach 2 Stunden der Zucker langsam fällt. Aber Kopf hoch und durch. Meine Diabetestberaterin meinte ich würde mir viel zuviel den Kopf zerbrechen und ich sollte gelassener werden/sein. Naja !!! Ich probiers. Das ganze geht bei mir jetzt seit 2007 jetzt bin ich 73 und hoffe ich schaff das noch bis 100. Ganz liebe Grüße und für dich zufriedenstellende Erfolge. Das Gewicht muss man mit Geduld hochbringen. Alles Gute
azzaro2000
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von azzaro2000 »

Hallo liebe Kollegen,
es geht zum Glück auch anders, und ich hoffe ich kann euch Mut machen. Ich hatte eine Whipple OP vor genau 2 Jahren. Habe nach der OP 14 kg abgenommen und konnte wegen Appetitlosigkeit 6 Monate kaum essen. Inzwischen hat sich aber mein Zustand normalisiert ich esse seit einem Jahr wieder normal und ich kann alles essen. Es ist ein langer Weg, seid nicht ungeduldig.
Stuhlgang ist normal d.h. für mich morgens 2 bis 3 mal. Selten mal Durchfall, warum weiß ich nicht. Ich nehme Pangrol 40.000 je 1 zu den Mahlzeiten, manchmal auch eine mehr.
Hin und wieder, etwa monatlich, habe ich heftige Magenschmerzen. Die Ursache weiß ich nicht, kommt plötzlich, nach 2 Schmerztabletten sind sie wieder weg.
Mir geht's gut. Nach dem was ich lese, sind viele Leidensgenossen viel schlimmer dran. Ich wünsche euch allen, dass es euch auch gut geht. Es ist ein langer Weg. Verliert nicht den Mut.
Grüße aus dem echten Norden.
herby51
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Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von herby51 »

Danke Azzaro für deinen Mut machenden"Bericht". Ja, Geduld ist eben oft nicht so leicht...
Interessieren würde mich, wie dein Gewicht/Größen Verhältnis jetzt nach 2 Jahren ist und vielleicht verrätst Du noch, wie alt du bist.
Wurde bei deiner whipple der Kopf der BSD entfernt oder die ganze?
Wünsche dir schönen 1. Mai ! :daumenh: 8
DOKASCH
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Registriert: 18. Mai 2017, 20:26

Re: Verdauungstrakt nach whipple OP

Beitrag von DOKASCH »

Hallo azzaro2000,
darf ich fragen welche Schmerztbl. du nimmst bei deinen Magenschmerzen ? Ich bin nicht operiert habe aber eine chr. Pankreatitis. Es geht mir soweit gut aber ich habe auch immer wieder zum Glück nicht mehr so oft sehr heftige und starke Magenschmerzen die fast zum Kreißlaufkollaps führen. Die Ursache kann mir niemand sagen. Ich nehme dann Pantoprazol 40 und das hilft bedingt etwas. Ich möchte davon wegkommen.
Dorothea
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