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Re: Verdickter Pankreaskopf - Exokrine Insuffizienz? Tumor?
Verfasst: 26. August 2020, 13:01
von wasistes
Geh in ein zertifiziertes Pankreaszentrum.
Eine IPMN hat wie du schon meintest eine recht hohe Entartungstendenz.
Auf wait & watch wird es wahrscheinlich hinauslaufen aber auch hier würde ich die engmaschigen Kontrollen den Pankreasexperten und keinem Wald- und Wiesenkrankenhaus überlassen.
Außerdem würde ich bei allem was ich bisher so gelesen habe ernsthaft in Betracht ziehen, den Hausarzt zu wechseln.
Viele hier im Forum haben teils sehr schlechte Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem gemacht (mich eingeschlossen).
Daher ist eine gewisse Portion Misstrauen und Aufgeklärtheit sicher keine schlechte Sache wenn es um Erkrankungen des Pankreas geht.
Re: Verdickter Pankreaskopf - Exokrine Insuffizienz? Tumor?
Verfasst: 29. August 2020, 19:21
von Emilia812
hi, ìch hab schon häufig meinen Krankheitsverlauf geschildert. Bei `Zweite Meinung`Benutzername: Malo z.B. Schau da mal rein. Ich hatte über ein Jahr keine Veränderungen bei einer IPMN Größe von 0,5. Im März 2007 war die Größe noch so geblieben und im Juni schon 2 x größer. Da die IPMN am Pankreaskopf saß, war die OP unumgänglich. Ich hatte eine Teilresektion und in 2018 eine Totalresektion der BSD, da ich ein Rezitiv hatte. Gott sei Dank. Es war höchste Eisenbahn. Ich hatte nie irgendwelche Beschwerden vor den OP`s ich bin immer nach meinem Bauchgefühl zu den Untersuchungen. Heute gehts mir vergloeichsweise gut. Ich hatte schon erwähnt, dass mein Großvater an BSD-Krebs verstorben ist, meine Mutter und ihre Schwester hatten beide IPMN-Zysten. Meine Mutter ist 97 Jahre alt geworden ohne Veränderungen der IPMN, bei meiner Tante traten ebenso wie bei mir Veränderungen auf. Keiner kann sagen warum! Der Rat, mal in Heidelberg vorstellig zu werden finde ich gut. Dort hat man die Erfahrungen mit den Dingern. NIcht so lange warten! Alles Gute und viel Gesundheit.
Emilia812
Re: Verdickter Pankreaskopf - Exokrine Insuffizienz? Tumor?
Verfasst: 3. September 2020, 19:46
von bri2102
Mal ne Frage an andere mit IPMN bzw an alle die meinen was dazu sagen zu können:
Wie steht das denn mit dem Thema Alkohol? Ich habe gestern 2 kleine Bier getrunken, heute Nacht war mir ein wenig übel und ich hatte heute zeimliche Blähungen. Zudem habe ich heute den ganzen Tag über ein Stechen im linken (?) Mittelbauch was besser wrd, wenn "Luft" abgeht. Schmerz strahlt NICHT in den Rücken aus, von daher denke ich, es ist eher der Darm als die BSD......
Kann aber auch davon kommen, dass ich aufgrund der 2 Bier vor dem Schlafen gehen nochmal an den Kühlschrank bin und 1 große Gabel Fleischsalat gegessen habe.....
Da mir ja bisher kein Arzt eine Therapie vorgeschlagen hat oder zumindest Ernährungsratschläge gegeben hat, würde ich gerne wissen, ob denn nun Alkohol für mich Tabu ist...würde mir schon schwer fallen, bin zwar weit davon entfernt täglich zu trinken aber ab und an ein paar Bierchen........
Oder auch generell auf was Ernährungstechnisch zu achten ist bis ich denn genaueres weiß (entweder wenn mein Gastro aus dem Urlaub zurück ist oder aus Heidelberg, da schreib ich am WE mal hin).
Re: Verdickter Pankreaskopf - Exokrine Insuffizienz? Tumor?
Verfasst: 14. September 2020, 11:15
von bri2102
Auch wenn auf meine letzten Fragen niemand geantwortet hat, stell ich nun trotzdem nochmal eine
Am Freitag hat sich mein Gastro (aus dem Urlaub!) gemeldet. Ihm hätte mein Fall keine Ruhe gelassen. Er hat mir nun einen Termin beim Oberarzt unserer regionelen Gastro-Klink (also im KKH) organisiert. Bei dem Telefonat kam auch raus, dass der zweite Elastase-Wert wohl auch erniedrigt war. Wie genau konnte er nicht sagen, da er den Laborwert gerade nicht finden konnte (ist der Typ zerstreuter Professor).
Nun ja, jedenfalls habe ich nun am kommenden Mittwoch einen Termin. Der sollte eigentlich ambulant sein, die Dame aus dem Sektretatiat des Oberarztes meinte aber, ich solle auch gleich neben der Überweisung auch eine Einweisung mitbringen, dann hätten sie alle Möglichkeiten (!?!?!?!). Hab nun Bammel, dass die mich direkt dort behalten wollen, aber das müßte ich erstmal organisierten, auch beruflich.
Meine eigentliche Frage:
Da wohl in der Bildgebung nichts auf etwas bösartiges hindeutet und die Elastase erneut erniedrigt war, bleibt nach dem Ausschlussprinzip ja fast nur noch eine EPI durch chronische Pankreatitis. Aber hätte man diese nicht auch in der Bildgebung erkennen können / müssen? Ich hab was Bildgebung betrifft ja nun fast alles durch ausser Endosnodographie, die wird wohl nun durch das KKH auch noch erfolgen. Im MRT / CT kann man doch sicher eine CP erkennen, oder? Wie war das bei Euch?
Oder kann das ganze nicht doch eine mechanische Abflussstörung durch das Divertikel / die Zyste sein? Letzte Woche hatte ich wohl so etwas wie eine Gallenkolik nachdem ich ein ziemlich kaltes Mineralwasser getrunken habe. Schmerzen rechts im Oberbauch ausstrahlend in den Rücken. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich extreme Bauchkrämpfe im Unterbauch, ich nenn das immer "verklemmte Blähungen", man hat "Gewitter" im Darm aber die Blähungen lösen sich nicht / kommen nicht raus. Insgesamt habe ich im Moment auch eher mit Verstopfung zu kämpfen, was ja auch eher untypisch für CP ist, oder? Da hat man doch eher fettige Durchfälle....
Ich weiß, Ihr seid alles keine Ärzte, aber im Moment geht mir das ganze zeimlich auf die Psyche, wenn sogar mein Arzt schon sagt dass er nicht mehr weiter weiß und sich während seines Urlaubs mit meinem Fall beschäftigt.....(was ich ihm übrigens ziemlich hoch anrechne!). Vielleicht kann mir ja jemand irgendwelche Tipps gebenm worauf ich am Mittwoch bei dem Termin im KKH achten soll.......oder es hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.....
Re: Verdickter Pankreaskopf - Exokrine Insuffizienz? Tumor?
Verfasst: 14. September 2020, 12:35
von KleinerSchrank
Hi,
ich habe auch eine EPI und das MRT war unauffällig. Ich gehe morgen zum Pankreas Spezialisten und werde ihm auch die Frage stellen, ob EPI ohne chronische Pankreatitis überhaupt möglich ist. Bei mir glaube ich, dass ich eine akute Pankreatitis verschleppt habe letztes Jahr, da ich diese für eine Gastritis gehalten habe.
Die Frage interessiert mich auch brennend, ob EPI möglich ist ohne chronische Pankreatitis.
Hast auch mal dein CAL Protectin Wert checken lassen? Wenn du eine Verdickung der Darmwand hast, dann könnte es auch sein, dass du ein Problem mit dem Darm hast und deswegen ist die Elastase niedrig.