Bauchspeicheldrüse mit 35?

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wasistes

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von wasistes »

Der Test ist erst wirklich aussagekräftig wenn er nüchtern gemacht wurde.
Da ist er im Rahmen!

Sonst halt beim Hausarzt mal einen langzeit bzw. HbA1c Test machen lassen.
Das hat mehr Aussagekraft als das Zuhause selber zu testen.
Passi
Beiträge: 24
Registriert: 16. November 2020, 15:11

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Passi »

@wasistes....ich werde morgen zur Sicherheit mao meinen Arzt anrufen. Mur spricht irgendwie zuviel für die BSD :-(
ds160384
Beiträge: 22
Registriert: 9. Juli 2020, 19:36

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von ds160384 »

Hi,

ich bin absolut bei dir und kann dich total verstehen. Ich renne mit ähnlichen Symptomen seit Oktober 2019 rum und mache mir einen Kopf.

Ich bin 35 und stehe mitten im Leben, kleine wundervolle Tochter und beruflich sehr erfolgreich und zweifel täglich an meiner Gesundheit.

Ich habe eine Druckgefühl in der linken Flanke, mal mehr mal weniger. Rückenschmerzen hab ich auch, aber schon sehr viele Jahre. Ansonsten eigentlich nur Kleinigkeiten, Stuhlgang ist gefühlt schmierig, hin und wieder Durchfall. Aber pupsen kann ich wie ein Weltmeister.

Ich war beim Hausarzt nachdem ich zwei Wochen lang nichts drinbehalten. Alles ging ungefiltert unten raus. 3 kg verloren. Mittlerweile wieder drauf und haltendes Gewicht.

Ultraschall, gr. Blutbild, Urin alles unauffällig. Dennoch zur Sicherheit zum CT. Das war aber (meiner Meinung nach nur ein halbes CT, da kein Kontrastmittel, das hielt man nicht für nötig) auch das unauffällig. Und dann gabs noch ne Darmspiegelung.

Laut Ärzten bin ich gesund. Mich plagen trotzdem Ängste. Btw ich trinke sehr sehr selten, ich rauche nicht.
Passi
Beiträge: 24
Registriert: 16. November 2020, 15:11

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Passi »

@ds160384 und wie kommst du klar? Was mixh nervt ist der leichte Druck im Oberbauch während bzw nach dem Essen. Allerdings hauptsächlich, wenn ich sitze. Im stehen merke ich recht wenig bis nichts.

Gegen dir Ängste und Sorgen versuche ich es, sobald die Ware ankommt, mit CBD Öl. Han zwar keine Hoffnung, aber ein Versuch kann nicht schaden.

LG
Jana
Beiträge: 360
Registriert: 29. September 2020, 17:29

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Jana »

Passi hat geschrieben: 28. November 2020, 11:29 Hey Leute, da ich am Freitag Abend mal seit längeren mal wieder Durchfall hatte, wenn auch dunklen und mich des öfteren Übelkeit überkommt und mal hier, mal da ein Zwicken im Rücken oder Bauch, habe ich mir gestern einen Diabetestest gekauft.

Was soll ich sagen Nüchternzucker abends 105 und heut früh 130 :-(

Wieder ein Symptom mehr. Zum Heulen.

LG
Was für ein Testgerät hast du dir denn gekauft?
Die Toleranz bei zertifizierten Geräten besagt bei Werten über 100mg/dl müssen 95% aller Werte eine Abweichung von +-15% haben. Bedeutet bei gemessenen 100mg/dl können es auch in Wirklichkeit Werte zwischen 85mg/dl und 115mg/dl sein. Und die anderen 5% der Werte können irgendwo liegen. Deshalb ist die Bezeichnung "Schätz"- oder "Test"-Gerät besser geeignet als "Messgerät". Und diese Handtestgeräte sind deswegen auch überhaupt nicht zur Diagnose zugelassen.
Bei nich zertifizierten Geräten können die Abweichungen noch höher liegen.
Hier auch ein Link dazu: https://www.diabetes-news.de/nachrichte ... messgerate

Ich habe mal zwei neue zertifizierte Testgeräte getestet und gegengemessen mit meinen bisherigen verwendeten Testgerät. Aus einem Bluttropfen Ergebnis: 123-101-47. Das sagt doch schon sehr viel. Das ganze ist halt Fehlerbehaftet, darum bekommt man als Diabetiker auch eine Einweisung/Schulung ins richtige Blutzucker-Messen.

Bei zweifelhaften Werten Hände waschen (wichtig: manche Seifen enthalten Zucker, die wieder zu falsch hohen Werten führen) und nochmal Messen.
Stress, schlechter Schlaf, Krankheiten/Entzündungen, etc. erhöhen den Blutzucker auch ohne dass Diabetes vorliegt. Nur allein durch das Aufstehen am Morgen werden Hormone freigesetzt, die ebenfalls den Blutzucker etwas erhöhen. Das bekommt man in der Regel aber gar nicht mit.

Bevor du dich jetzt verrückt machst mit der Messerei, geh zum Arzt lass im Labor den Nüchtern-Blutzucker und ggf. den HbA1C (Langzeitzuckerwert) bestimmen.
Und die allerallermeisten Diabetiker sind Typ2 Diabetiker (min. 90-95%). Das hat überhaupt nichts mit einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, wie du denkst zu haben, zu tun.
Passi
Beiträge: 24
Registriert: 16. November 2020, 15:11

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Passi »

Hallo Jana,

das wusste ich natürlich nicht. Natürlich war der Kauf des Gerätes ein Panik- und Schnellkauf von mir. Gekauft im Übrigen bei DM, aber ich glaube sogar zertifiziert :-)

Ich bin mal ganz ehrlich, was mir, obwohl es hier anonym zugeht, total peinlich ist. Da ich so ein pessimist bin und grundsätzlich immer vom schlechten ausgehe und generell sehr negativ eingestellt bin, habe ich totale Angst vor Untersuchungen an der BSDK. Nicht, weil es weh tun könnte, sondern weil ich Angst habe eine schlimme Diagnose zu erhalten und schwarz auf weiß zu lesen, dass ich meine Familie bald verlieren werde :-( Das ist erbärmlich, ich weiß, aber darum drehen sich meine Gedanken - jeden Tag ;-(
Jana
Beiträge: 360
Registriert: 29. September 2020, 17:29

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Jana »

Passi hat geschrieben: 29. November 2020, 18:48 Hallo Jana,

das wusste ich natürlich nicht. Natürlich war der Kauf des Gerätes ein Panik- und Schnellkauf von mir. Gekauft im Übrigen bei DM, aber ich glaube sogar zertifiziert :-)

Ich bin mal ganz ehrlich, was mir, obwohl es hier anonym zugeht, total peinlich ist. Da ich so ein pessimist bin und grundsätzlich immer vom schlechten ausgehe und generell sehr negativ eingestellt bin, habe ich totale Angst vor Untersuchungen an der BSDK. Nicht, weil es weh tun könnte, sondern weil ich Angst habe eine schlimme Diagnose zu erhalten und schwarz auf weiß zu lesen, dass ich meine Familie bald verlieren werde :-( Das ist erbärmlich, ich weiß, aber darum drehen sich meine Gedanken - jeden Tag ;-(
DM heißt auf jeden Fall "Billig-Gerät". Die können z.T. natürlich auch gut sein. Ich persönlich als Diabetikerin würde auf so ein Gerät jedoch nie vertrauen. Aber das ist ja bei mir nochmal was anderes.

Bevor du dir jetzt so einen Kopf machst, würde ich echt zum Arzt gehen. Wie gesagt, das Gerät kann fehlerhaft gemessen haben, du kannst einen Anwendungsfehler gemacht haben und du hast eigentlich einen guten Blutzucker-Stoffwechsel. Dann machst du dich jetzt die gesamte Zeit umsonst verrückt.
Und sollte das Ergebnis tatsächlich lauten, dass der Blutzucker nicht hundertprozentig in Ordnung ist, heißt es noch lange nicht, dass du wirklich irgendwas an der Bauchspeicheldrüse hast. Viel wahrscheinlicher wäre dann ein Typ2 Diabetes.

Und jetzt noch ein wirklich gut gemeinter Tipp: wenn dich deine Angst so beeinflusst, solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, auch zusätzlich psychologische Unterstützung anzunehmen. Jeden Tag Angst vor einer Krankheit zu haben, ist ja nicht schön, sondern wirklich belastend. Sollte wirklich irgendeine Krankheit vorhanden sein (ich meine jetzt definitiv nicht BSDK!), ändert sich ja nichts an dieser Tatsache, egal ob man jetzt Angst vor dieser Krankheit hatte oder nicht.
Passi
Beiträge: 24
Registriert: 16. November 2020, 15:11

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Passi »

Du hast schon recht Jana und in Behandlung bin ich bereits seit Sommer und wenn ich da bin, merke ich auch, dass ich weniger, teilweise gar keine Symptome habe. Aber eben nur für diese Zeit und kurz danach Auch, wie schonmal erwähnt geht es mir gut. Wenn der Alkohol nachlässt, beginnen die Gedanken und Symptome wieder. LG
Passi
Beiträge: 24
Registriert: 16. November 2020, 15:11

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von Passi »

Geht es mir gut mit Alkohol (1 oder 2 Bier) aber wenn ich ihn abgbaut habe ....
ds160384
Beiträge: 22
Registriert: 9. Juli 2020, 19:36

Re: Bauchspeicheldrüse mit 35?

Beitrag von ds160384 »

Naja ich leb einfach irgendwie damit.

Meine Frau will und kann es nicht mehr hören. Und das was du zuletzt geschrieben hast, ist bei mit nicht anders. In deinen Beschreibungen sehe ich mich auch. Ich bin echt ein Pessimist.

Das schlimmste ist eigentlich dieser Druck in der linken Flanke. Der stört mal mehr, mal weniger. Es ist ein Auf und Ab.

Ein großes Problem ist dann das googlen und man steigert sich hinein.
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