Re: Pankreatektomie sinnvoll?
Verfasst: 21. April 2010, 13:39
Lieber Oggy,
die Überlegungen, eine „vorsorgliche“ Bauchspeicheldrüsenentfernung aufgrund einer hereditären Pankreatitis bei autosomal dominanter Genmutation in SPINK 1 oder aber auch aufgrund eines familiären Pankreaskarzinoms anzustreben, sind sehr weit reichend und vielschichtig und -da möchte ich mich meinen Vorschreibern anschließen- unbedingt mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet vorzunehmen.
Jetzt bleibt natürlich die Frage, wer sind diese Spezialsten bzw. wo findet man sie?
Ich möchte deshalb nochmals die Idee von Herrn Holthöfer hervorheben, der schon explizit auf einen diesbezüglichen Programmpunkt unseres diesjährigen Bundestreffens hingewiesen hat:
Herr Prof. Dr. med. Klaus Dommisch aus Schwerin wird zum Thema
„Ursachen der Krebserkrankungen und Möglichkeiten der Früherkennung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs“ referieren.
Hier einmal die Direktverlinkungen zum Programm
http://www.adp-bonn.de/sites/presse-ber ... ogramm.php
und weiter zum allgemeinen Info-Flyer zu diesem Treffen am 7.-9. Mai 2010 mit allen wichtigen Fakten:
http://www.adp-bonn.de/sites/presse-ber ... _flyer.pdf
Außerdem könnten Sie an dieser Veranstaltung weitere Spezialisten (Prof. Poll, Prof. Klapdor, Dr. Singer, Prof. Keim, u.a.)
-die sich mit dieser Thematik auskennen- treffen und mit Ihnen diskutieren.
Aus eigener Erfahrung kann ich immer wieder nur betonen, wie interessant, informativ und weiterführend diese Zusammenkünfte für Menschen mit Pankreaserkrankungen sind.
Als wir vor ca. 10 Jahren aufgrund der Erkrankung meines Vaters erstmals eines dieser Treffen besuchten, hat sich dadurch viel für meinen Vater bzw. für unsere gesamte Familie zum Positiven verändert und die dort geknüpften Kontakte und erhaltenen Informationen konnten entscheidend den weiteren Verlauf der Erkrankung beeinflussen.
Eine Bemerkung zur Einnahme von Pankreasenzymen möchte ich Ihnen noch mitteilen:
Enzyme sollten normalerweise nicht nach einem festen Dosierungs-Schema (3-mal eine 25.000 oder 4-mal eine 40.000) eingenommen werden.
Die Dosierung sollte vielmehr nach dem Grad der Verdauungsschwäche, dem Enzymgehalt des Präparats und nach der Portionsgröße und Zusammensetzung(Fettgehalt!) der Mahlzeit vorgenommen werden. Als grobe Faustregel kann gelten: Pro 1 Gramm Nahrungs-Fett sollten etwa 2.000 Einheiten Lipase oder mehr eingenommen werden.
Näheres können Sie auch unter folgender Verlinkung auf unserer AdP-Homepage nachlesen:
http://www.adp-bonn.de/sites/gesundheit ... nnahme.php
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die nächste Zeit erst einmal alles Gute und vielleicht sieht man sich ja auch am Bundestreffen in Wiesbaden?!
Die herzlichsten Grüße sendet Ihnen
Tanja Zimpel
Regionalgruppe Nord-Baden-Württemberg
Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V.
(AdP e. V. - Bauchspeicheldrüsenerkrankte)
Gartenstrasse 10
75031 Eppingen-Elsenz
Tel.: 07260/1416
Fax: 07260/920328
e-Mail: tanja-norbert-zimpel@t-online.de oder E384S@aol.com
Internet: http://www.adp-bonn.de/sites/adp-region ... /index.php
die Überlegungen, eine „vorsorgliche“ Bauchspeicheldrüsenentfernung aufgrund einer hereditären Pankreatitis bei autosomal dominanter Genmutation in SPINK 1 oder aber auch aufgrund eines familiären Pankreaskarzinoms anzustreben, sind sehr weit reichend und vielschichtig und -da möchte ich mich meinen Vorschreibern anschließen- unbedingt mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet vorzunehmen.
Jetzt bleibt natürlich die Frage, wer sind diese Spezialsten bzw. wo findet man sie?
Ich möchte deshalb nochmals die Idee von Herrn Holthöfer hervorheben, der schon explizit auf einen diesbezüglichen Programmpunkt unseres diesjährigen Bundestreffens hingewiesen hat:
Herr Prof. Dr. med. Klaus Dommisch aus Schwerin wird zum Thema
„Ursachen der Krebserkrankungen und Möglichkeiten der Früherkennung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs“ referieren.
Hier einmal die Direktverlinkungen zum Programm
http://www.adp-bonn.de/sites/presse-ber ... ogramm.php
und weiter zum allgemeinen Info-Flyer zu diesem Treffen am 7.-9. Mai 2010 mit allen wichtigen Fakten:
http://www.adp-bonn.de/sites/presse-ber ... _flyer.pdf
Außerdem könnten Sie an dieser Veranstaltung weitere Spezialisten (Prof. Poll, Prof. Klapdor, Dr. Singer, Prof. Keim, u.a.)
-die sich mit dieser Thematik auskennen- treffen und mit Ihnen diskutieren.
Aus eigener Erfahrung kann ich immer wieder nur betonen, wie interessant, informativ und weiterführend diese Zusammenkünfte für Menschen mit Pankreaserkrankungen sind.
Als wir vor ca. 10 Jahren aufgrund der Erkrankung meines Vaters erstmals eines dieser Treffen besuchten, hat sich dadurch viel für meinen Vater bzw. für unsere gesamte Familie zum Positiven verändert und die dort geknüpften Kontakte und erhaltenen Informationen konnten entscheidend den weiteren Verlauf der Erkrankung beeinflussen.
Eine Bemerkung zur Einnahme von Pankreasenzymen möchte ich Ihnen noch mitteilen:
Enzyme sollten normalerweise nicht nach einem festen Dosierungs-Schema (3-mal eine 25.000 oder 4-mal eine 40.000) eingenommen werden.
Die Dosierung sollte vielmehr nach dem Grad der Verdauungsschwäche, dem Enzymgehalt des Präparats und nach der Portionsgröße und Zusammensetzung(Fettgehalt!) der Mahlzeit vorgenommen werden. Als grobe Faustregel kann gelten: Pro 1 Gramm Nahrungs-Fett sollten etwa 2.000 Einheiten Lipase oder mehr eingenommen werden.
Näheres können Sie auch unter folgender Verlinkung auf unserer AdP-Homepage nachlesen:
http://www.adp-bonn.de/sites/gesundheit ... nnahme.php
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die nächste Zeit erst einmal alles Gute und vielleicht sieht man sich ja auch am Bundestreffen in Wiesbaden?!
Die herzlichsten Grüße sendet Ihnen
Tanja Zimpel
Regionalgruppe Nord-Baden-Württemberg
Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V.
(AdP e. V. - Bauchspeicheldrüsenerkrankte)
Gartenstrasse 10
75031 Eppingen-Elsenz
Tel.: 07260/1416
Fax: 07260/920328
e-Mail: tanja-norbert-zimpel@t-online.de oder E384S@aol.com
Internet: http://www.adp-bonn.de/sites/adp-region ... /index.php
