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Re: Was kann ich noch tun?

Verfasst: 1. April 2022, 10:11
von zorro
Hallo Petra,
erst einmal wünsche ich Dir alles, alles Gute! Welche Bücher hast Du denn schon geschrieben?
Würde sehr gerne mehr von Dir erfahren - ich denke dies ist für viele hier bestimmt auch sehr interessant. Habe ich es richtig verstanden, dass Du einen Lipasewert von 68 hattest und keinerlei Beschwerden? Wann und wie ist dieser dann auf 1320 gestiegen? Hattest Du hier schon Beschwerden? Die gelben Augen kamen auch von jetzt auf gleich? Danach ist erst ein CT gemacht worden und hier ist der Tumor dann auch direkt festgestellt worden?
Die Situation in der Unikilink war bestimmt fürchterlich - die Diagnose und dann noch sämtliche Coronafälle um Dich herum. Aber wie es sich anhört hast Du ja wirklich einen ruhigen Kopf behalten - meinen größten Respekt!
Wie geht es denn jetzt bei Dir weiter? Was meinten die Ärzte? Ich drücke Dir auf jeden Fall beide Daumen und wünsche Dir alles, alles Gute und würde mich sehr freuen, wenn Du uns mehr von Deinen Erfahrungen berichten würdest!

Re: Was kann ich noch tun?

Verfasst: 2. April 2022, 16:18
von Petra Winter
Hallo Zorro,
Vielen Dank für deine netten Worte. Die Bücher „Gefangen im Ärzte-Dschungel“ und „Der Feind in meinem Rücken“ schrieb ich, um anderen Patienten Mut zu machen und mir die eigene Last von der Seele zu schreiben. Wegen meiner positiven Lebenseinstellung bin ich Kinderbuchautorin. Ich bin ein fröhlicher, lebensbejahender Mensch und bin niemals depressiv. Auf Grund einer Medikamentenallergie und einer von Geburt an kranken Lunge hatte ich keine andere Wahl 7 größere Operationen als Wachoperation unter einer spinalen Narkose durchzuführen.
Wer meine Bücher gelesen hat, weiß der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist nur das i-Tüpfelchen. Mein zweiter Vorname ist Geduld und ich bin völlig angstfrei, allerdings besitze ich Respekt vor Krankheiten. Seit 38 Jahren arbeite ich im medizinischen Bereich und habe mir zusätzlich ein Autodidaktisches medizinisches Wissen angeeignet. Bei den OP Vorgesprächen sitze ich mit den Ärzten am Monitor vor meinen CT-Bildern und wir erörtern das Für und Wider. Leider blieb nur sterben oder OP, ich habe mich für das Zweite entschieden.
Mit dem Chirurgen und dem Onkologen habe ich ausgemacht, weder Chemo noch Bestrahlungen zu machen. Durch die vorgenannten Dinge planten sie, mir nicht die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Ich lebe jetzt so lange, wie ich lebe. Ich nehme keine Medikamente ein, außer das Enzym Kreon. Für die Zukunft plane ich, einen Ratgeber vom Patienten für den Patienten zu schreiben. Den Betroffenen zu unterstützen die Angst zu besiegen, die aus der Unkenntnis der Situation kommt,
Das Daumendrücken nehme ich gerne an und möchte mehr über dich erfahren.

Re: Was kann ich noch tun?

Verfasst: 4. April 2022, 15:56
von zorro
Hallo Petra,
schön von Dir zu lesen und noch einmal meinen riesen Respekt wie Du mit der Situation umgehst! Wenn Du magst, vielleicht kannst Du uns noch etwas zu diesen Sachen sagen? Habe ich es richtig verstanden, dass Du einen Lipasewert von 68 hattest und keinerlei Beschwerden? Wann und wie ist dieser dann auf 1320 gestiegen? Hattest Du hier schon Beschwerden? Die gelben Augen kamen auch von jetzt auf gleich? Danach ist erst ein CT gemacht worden und hier ist der Tumor dann auch direkt festgestellt worden? Wie würdest Du die Oberbauchschmerzen beschreiben? Waren sie dauerhaft? Stechen? Brennen? Auch Rückenschmerzen?
Wie geht es Dir denn heute? Wie lange ist das alles jetzt genau her?
Ich drücke Dir auf jeden Fall beide Daumen!