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Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 8. September 2022, 10:12
von Whoknows
Hallo zusammen,
Drhouse deine Werte sind doch eigentlich echt in Ordnung. Vor allem die elastase.
Danke dir tomkay, bin gerade auch noch in der Diagnose und auch hypochondrisch veranlagt. Das begründet wahrscheinlich auch meine Panik. Schlafe sehr unruhig und wache immer vor meinem Wecker früh auf und dann fängt das Gedankenkaroussel an… das vereinnahmt schon meinen gesamten Tagesablauf.
Ich wünsche euch allen starke Nerven!
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 8. September 2022, 11:29
von Anonymus-001
Was mir nicht gefällt ist das Neutralfett und Stärke nachgewiesen wurde.
Wenn man das googelt kommt man halt immer auf die Pankreas.
Heute hatte ich erstmals wieder seit langem geformten Stuhl mit hellen und dunklen Stellen drin.
Ernähre mich aber die letzte Woche auch viel gesünder wie früher.
Roggenvollkornbrot, jeden Tag Gemüse, Obst, Hähnchenfleisch, Fisch, etc.
Nehme auch seit letzten Freitag Omniflora.
Keine Ahnung woran es liegt.
Bin heute auf den Elastasewert gespannt bei der Befundbesprechung.
Was mir auffällt ist, dass ich in letzter Zeit meistens um 3 Uhr früh munter werde und ein leichtes Unwohlsein bzw. Druckgefühl im Oberbauch verspüre in Rückenlage oder stehen. Wenn ich mich zur Seite drehe ist es besser.
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 9. September 2022, 07:02
von ginibambini1008
Laut Aussage eines Arztes, der es wissen muss, hat man zumindest operiert, die gleiche Lebenserwartung wie jeder andere auch. Es kann so viel im Leben passieren, daß sollte man sich nicht mit Spekulationen und was wäre wenn Fragen verbauen.
Meine Mutter wurde von ihren Hunden umgerissen ( Mitte 50) und schlug so unglücklich mit dem Kopf auf, dass sie 16 Brüche im Gesicht, Schädelbasisbruch und 4 Gehirnblutungen hatte. Sie hat ohne Folgeschäden überlebt. Und ihr geht es wie vorher.
Das Leben ist unberechenbar.
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 9. September 2022, 10:12
von TomKay
Das ist auch eine ganz wichtige Aussage. Man weiß in der Tat nicht was morgen passieren kann oder vielleicht sogar während ich diese Nachricht schreibe.
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 10. September 2022, 13:03
von Whoknows
Habe mir nun vom 4ten Arzt sagen lassen, dass ich nichts an der bsd habe. Ich hätte einen Reizmagen und Reizdarm der Anfang des Jahres von viel zu viel Stress ausgelöst wurde. Ja ich hatte viel Stress aber ich bin mir so unsicher mit dieser Diagnose. Ich habe sogar eine endosono von einem erfahrenen Chefarzt machen lassen, der Ahnung von der bsd hat. Er meinte mein breiiger Stuhl und Unwohlsein kommt von meiner Funktionsstörung und er mache sich mehr Sorgen um meine psychische Gesundheit, da ich wie in einem Strudel wäre der mich dort immer mehr hineinzieht. Ich solle normal weiter essen und keine Diät einhalten sonst würde ich weiterhin stark abnehmen.
Ich habe auch einfach keine kraft mehr noch öfter meine elastase/lipase etc bestimmen zu lassen, nur damit ich danach wieder normale Ergebnisse bekomme und mich aber immer noch nicht gut fühle.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 10. September 2022, 17:08
von TomKay
Whoknows, besorg dir doch zum Spaß einfach mal Nortase in der Apotheke... ne 50er Packung und dann nimmst du mal 3 Kapseln zu einer Hauptmahlzeit, und 2 Kapseln zum Frühstück und 1 bei einer Zwischenmahlzeit... probier's einfach mal. Du kannst nur gewinnen. Mal über 3-4 Tage austesten.
Und dann mal schauen ob es besser wird.
Wie waren denn deine Elastase Werte? Hast du die vorliegen? Ich würde es dir ja wünschen, dass es wirklich rein psychisch bedingt ist, anstatt "was richtiges" ist.
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 10. September 2022, 17:44
von Whoknows
Hi tomkay,
meine Familie dreht schon völlig durch wenn ich nur mit dem Thema anfange. Meine Hausärztin und der Chefarzt bei dem ich zur Befundsbesprechung war auch. Mein elastase wert war bei knapp 400. paar Tage vor der Abgabe bin ich erst aus der Quarantäne gekommen. Ja der Wert ist über 200. Chefarzt meinte, ich Sau auch sehr dünn (schon mein Leben lang) und da braucht die bsd auch nicht Unmengen an elastase zu produzieren ( hatte ihn darauf angesprochen wie es denn seien kann, dass hier Leute aus dem Forum teilweise werte über 500/600/700 haben).
Das mir den Enzymen sollte ich evtl mal ausprobieren. Davor hab ich halt auch schon wieder Angst.
Meine Familie ist mit ihrem Latein am Ende und sind von meiner Panik schon leicht genervt ( versteh ich vollkommen - bei mir dreht sich momentan 24/7 um nichts anderes und das seit Wochen) bin mir auch sicher dass ich bald dringend psychologische Unterstützung brauche.
Ich habe einfach diese Panik in mir nie mehr unbeschwert iwas machen zu können. Und mit iwas meine ich auch iwas. Kochen, spazieren, bei Freunden sein etc. dabei immer im Hinterkopf zu haben dass ich mich mies fühle und meine Lebenserwartung erniedrigt ist und ich bis dahin die Zeit oft in Krankenhäusern verbringen werde. Zugegeben haben mich einige Erzählungen hier im Forum so verängstigt und traumatisiert, dass ich nur noch heulen könnte.
Nehme momentan auch ein antidepressiva (niedrig dosiert) was mich aber trotzdem komplett schlapp und antriebslos macht… das war davor nicht so extrem. Werde da auch nochmal mit meiner Ärztin reden müssen.
Ich habe unheimlich Angst dass mich das Thema so einnimmt, dass ich nur noch lebe um zu Ärzten zu gehen und mir iwo eine Diagnose zu holen nach der 30.ten gleichen Untersuchung.
Sorry für mein Gejaule. Und danke dass sich das jemand anhört
Lg und ein schönes Wochenende
Whoknows
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 10. September 2022, 20:26
von TomKay
Was wichtig ist, ist dass man dem Arzt vertraut. Ich hatte auch immer wieder Schiss dass irgendwas ist (z.B. hatte ich ohne Grund eine erhöhte Anzahl roter Blutkörperchen - die Ärztin sagte, dass es daran liegen könnte, weil meine Blutkörperchen etwas kleiner als normal sind .... und was mitlch triggerte war eine Aussage von ihr "Es gibt auch noch eine seltene Blutkrankheit, bei dem sich die Blutkörperchen unentwegt vermehren" ... da war ich erstmal fertig, weil ich dachte, dass es bestimmt das sein muss... dann rief ich sie total aufgelöst an und wollte wissen, ob man das rausfinden kann. Wir haben dann einen Bluttest gemacht und es war nichts.)
Was ich also sagen will: Wenn die Ärzte einem sagen, dass mit X alles gut ist, dann muss man das glauben, insbesondere wenn man z.B. Ultraschall, MRT und co. gemacht hat. Es spricht bestimmt nichts dagegen, regelmäßig (z.B. einmal jährlich) das gegenzuchecken, dass auch weiterhin alles gut ist. Das mache ich auch, einfach um safe zu sein.
Meine Hausärztin hatte zwischendurch auch gesagt "Ich weiß nicht, was ich noch tun kann, um Ihnen zu helfen, dass Sie nicht ständig diese Angst haben ... denn dies kostet Sie unnötig Lebenszeit, die Sie glücklich leben können."
Damit hatte sie auch Recht.
Wenn noch Probleme existieren, wie bei dir jetzt z.B. mit dem breiigen Stuhl, und Elastase ja super ist, und die Ärzte sagen, dass es stressbedingt am Darm liegt (Reizdarm), dann akzeptiere das vielleicht erstmal so und "entstresse" dich.
Die Enzyme kannst du einfach als Unterstützung mal probieren.
Ich weiß wie du dich fühlst, weil ich genau an der Stelle war, aber für mich war der springende Punkt, dass ich für mich entschieden habe, dem jeweiligen Arzt zu glauben, wenn er mir etwas sagt. Denn ich kann es niemals besser wissen als er/sie. Und die Ärzte haben vor mir schon hunderte andere Patienten gehabt und Erfahrung damit.
Was definitiv helfen kann ist eine tiefenpsychologische Physiotherapie - keine Verhaltenstherapie (!) - die bringt einem nichts, weil sie dein Verhalten manipuliert, z.B "Immer wenn du Angst hast, geh zum Kühlschrank und trinke Milch"... das hilft nicht.
Viel wichtiger ist es zu hinterfragen, warum du genau Angst hast, was die Auslöser sind usw.
Wartezeiten sind leider recht lange, lohnen sich aber aus persönlicher Erfahrung. Eventuell kann die Krankenkasse auch vermitteln.
Wenn du mal privat schreiben willst schick mir gerne eine PN.
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 13. September 2022, 19:57
von Whoknows
TomKay hat geschrieben: ↑10. September 2022, 20:26
Was wichtig ist, ist dass man dem Arzt vertraut. Ich hatte auch immer wieder Schiss dass irgendwas ist (z.B. hatte ich ohne Grund eine erhöhte Anzahl roter Blutkörperchen - die Ärztin sagte, dass es daran liegen könnte, weil meine Blutkörperchen etwas kleiner als normal sind .... und was mitlch triggerte war eine Aussage von ihr "Es gibt auch noch eine seltene Blutkrankheit, bei dem sich die Blutkörperchen unentwegt vermehren" ... da war ich erstmal fertig, weil ich dachte, dass es bestimmt das sein muss... dann rief ich sie total aufgelöst an und wollte wissen, ob man das rausfinden kann. Wir haben dann einen Bluttest gemacht und es war nichts.)
Was ich also sagen will: Wenn die Ärzte einem sagen, dass mit X alles gut ist, dann muss man das glauben, insbesondere wenn man z.B. Ultraschall, MRT und co. gemacht hat. Es spricht bestimmt nichts dagegen, regelmäßig (z.B. einmal jährlich) das gegenzuchecken, dass auch weiterhin alles gut ist. Das mache ich auch, einfach um safe zu sein.
Meine Hausärztin hatte zwischendurch auch gesagt "Ich weiß nicht, was ich noch tun kann, um Ihnen zu helfen, dass Sie nicht ständig diese Angst haben ... denn dies kostet Sie unnötig Lebenszeit, die Sie glücklich leben können."
Damit hatte sie auch Recht.
Wenn noch Probleme existieren, wie bei dir jetzt z.B. mit dem breiigen Stuhl, und Elastase ja super ist, und die Ärzte sagen, dass es stressbedingt am Darm liegt (Reizdarm), dann akzeptiere das vielleicht erstmal so und "entstresse" dich.
Die Enzyme kannst du einfach als Unterstützung mal probieren.
Ich weiß wie du dich fühlst, weil ich genau an der Stelle war, aber für mich war der springende Punkt, dass ich für mich entschieden habe, dem jeweiligen Arzt zu glauben, wenn er mir etwas sagt. Denn ich kann es niemals besser wissen als er/sie. Und die Ärzte haben vor mir schon hunderte andere Patienten gehabt und Erfahrung damit.
Was definitiv helfen kann ist eine tiefenpsychologische Physiotherapie - keine Verhaltenstherapie (!) - die bringt einem nichts, weil sie dein Verhalten manipuliert, z.B "Immer wenn du Angst hast, geh zum Kühlschrank und trinke Milch"... das hilft nicht.
Viel wichtiger ist es zu hinterfragen, warum du genau Angst hast, was die Auslöser sind usw.
Wartezeiten sind leider recht lange, lohnen sich aber aus persönlicher Erfahrung. Eventuell kann die Krankenkasse auch vermitteln.
Wenn du mal privat schreiben willst schick mir gerne eine PN.
Hi TomKay,
Danke dir für die Nachricht. Ich bemühe mich momentan händeringend nach psychologischer Hilfe.
Ich kann es momentan auch nicht mehr hören von Ärzten gesagt zu bekommen, da ist nichts und es ist ihr Reizdarm und ihr nervöser Magen. Ja die Blutwerte und bildgebung ist nicht auffällig aber wie man hier schon zu Genüge gelesen hat ist das halt einfach oft so.
Ich hatte auch nie die typischen Bauchschmerzen nur einen Tag Appetitlosigkeit und Übelkeit. 2 Tage gefastet und mit Schonkost wieder einigermaßen normal gegessen und iwann kam dann dieses druckgefühl unter den linken Rippen. Und der Stuhl wurde dann auch breiiger und teilweise heller.
„Ja das ist ihr Reizdarm“ so Chefarzt Internist und endosonospezialist, Hausärztin, anderer Internist und Gastroenterologe. Wenn 4 Ärzte und dann noch deine ganze Familie dir dauerhaft sagen ich hätte nichts an der Bauchspeicheldrüse und es wäre meine Funktionsstörung von Darm und es wurde alles diagnostische gemacht was geht (stimmt ja auch) dann weißt du auch nicht mehr was du sagen sollst. Ich solle normal weiteressen und kann auch ab und an ein Wein trinken (soll es halt nicht übertreiben) so ein Arzt…. Klar! Kauf ich mir doch direkt mal eine Flasche Wein auf diesen Spruch.
Dann sind solche Dinge wie, dass hier im Forum auch Leute sind die eben auch keine erhöhten Blutwerte hatten oder keine Anzeichen bei der endosono oder mrt natürlich Indizien, dass ich voll Hypochondermäßig drauf abfahre, dass ich das jetzt aber trotzdem hätte.
Ich kann jetzt auch zu keinem Arzt mehr gehen weil ja wirklich schon alles gemacht wurde. Habe jetzt nochmal eine stuhlprobe abgegeben auf elastase, wo mein Stuhl eben wieder heller und breiiger war (hatte aber auch Kartoffeln Karotten Eintopf gegessen was bestimmt auch dieses Mal zur Farbe beigetragen hat). Habe das auf selbstzahlerbasis gemacht weil meine Ärzte natürlich denken ich hätte den größten hau weg.
Ich hoffe ich kann mich mal entstressen, aber momentan kann ich es leider gar nicht. Dachte auch, dass nach der endosono ein wenig Ruhe einkehrt und ich annehmen kann dass man nichts sieht - pustekuchen. Hoffe ich habe bald einen Platz für eine Therapie (sieht ganz gut aus, vllt kann ich im Oktober beginnen).
Ich schreibe dir bestimmt mal eine PN, nur momentan brauch ich glaube ich viel Zeit für mich & glaube ich auch ein wenig mehr Abstand zu dem Forum, da das meiner Psyche nicht wirklich gut getan hat in letzter Zeit. Ich wäre wirklich besser gefahren hätte ich mich nicht eingelesen.
Ich hoffe ihr könnt euch noch einen schönen Tag machen (keine Ahnung wie das geht momentan 😅)
Lg
Whoknows
Re: Panik Panik Panik
Verfasst: 13. September 2022, 20:09
von Whoknows
PS: Ich habe immer noch panische Angst davor keine 40 oder 50 zu werden. Hab ja keine Ahnung wie ich damit überhaupt planen soll. Ich habe es ja nach dem jetzigen Stand noch nicht diagnostiziert…
Glaube es ist die Angst vor den Ungewissen die meine Psyche momentan ja fast schon schlimmer macht als meine körperliche Gesundheit. Deswegen suche ich jetzt dringend eine Therapie zeitnah! 😄
Habe da echt viel Hoffnung in die Therapie
LG
whoknows