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Re: Probleme nach Whipple OP

Verfasst: 24. Februar 2023, 19:00
von Christina13
Hallo,

Nächste Woche jährt sich meine Op. Ich will es nicht verschweigen, stell dich auf einen langen Weg ein. Leider. Ich bin erst 51 und vorher her fit und gesund gewesen. Aber das vergangene Jahr hat alles von mir gefordert. Es geht nur in sehr kleinen Schritten voran. Versuche ihm vor allem hochkalorische Lebensmittel zu geben. Gute Öle, gemahlene Nüsse und Mandeln, Avocado, Bananen, usw. die meisten sterben nicht am Krebs, sondern an Unterernährung. Und es ist ein blöder Kreislauf,…..kein Appetit, keine Kraft, keine mentale Kraft, selbst ich - noch relativ jung wollte zwischendurch echt aufgeben. Habe mich über Monate von den paar Schritten zum Klo bis zum halbstündigen Spaziergang hochgearbeitet. ES war bei mir auch deshalb so herausfordernd, weil ich nach der OP mit Wundheilungsstörungen 2 Monate auf dem Sofa lag. Aber das ist wahrscheinlich nichts gegen die Chemotherapie.

In meinen Augen der wichtigste Rat: hol dir so viel Hilfe wie nur möglich. Egal ob einkaufen, putzen, essen kochen, oder einfach Besuch für Papa- nur so hast du über eine längere Zeit die Power alles zu schaffen. Ich habe vor Jahren meine Mama gepflegt, deshalb kenne ich die Belastung sehr gut.

Ich bin übrigens auf Nortase umgestiegen, passt für mich besser. Und bei jeder Mahlzeit nach dem ca Fettgehalt abschätzen. Das lernt man mit der Zeit.
Und zur Reha war ich auch erst nach Monaten bereit, wollte auch nicht….. hilft aber wirklich weiter.

Von Herzen alles Liebe für euch

Christina

Re: Probleme nach Whipple OP

Verfasst: 24. Februar 2023, 20:03
von Molioueli
Hi Christina,

Meine Mama lebt mit meinem Papa zusammen. Außerdem habe ich noch eine ältere Schwester. Wir bekommen das ganz gut hin. Nur eben die Sache mit den Essen. Heute ging den ganzen Tag nichts. Der Apfel quält ihn ohne Ende. Wir hoffen dass es morgen wieder besser ist…
Danke für die Tips. Wir sind für jeden Rat dankbar.

Re: Probleme nach Whipple OP

Verfasst: 24. Februar 2023, 22:28
von Molioueli
Christina13 hat geschrieben: 24. Februar 2023, 19:00 Hallo,

Nächste Woche jährt sich meine Op. Ich will es nicht verschweigen, stell dich auf einen langen Weg ein. Leider. Ich bin erst 51 und vorher her fit und gesund gewesen. Aber das vergangene Jahr hat alles von mir gefordert. Es geht nur in sehr kleinen Schritten voran. Versuche ihm vor allem hochkalorische Lebensmittel zu geben. Gute Öle, gemahlene Nüsse und Mandeln, Avocado, Bananen, usw. die meisten sterben nicht am Krebs, sondern an Unterernährung. Und es ist ein blöder Kreislauf,…..kein Appetit, keine Kraft, keine mentale Kraft, selbst ich - noch relativ jung wollte zwischendurch echt aufgeben. Habe mich über Monate von den paar Schritten zum Klo bis zum halbstündigen Spaziergang hochgearbeitet. ES war bei mir auch deshalb so herausfordernd, weil ich nach der OP mit Wundheilungsstörungen 2 Monate auf dem Sofa lag. Aber das ist wahrscheinlich nichts gegen die Chemotherapie.

Die Chemotherapie (Capecitabin) haben wir bereits um eine Woche aufgeschoben. Einfach um hoffentlich noch etwas Kraft bis dahin zu sammeln. Sie ist laut sämtlichen Ärzten auch nur „vorsorglich“

Re: Probleme nach Whipple OP

Verfasst: 26. Februar 2023, 18:46
von Molioueli
Nachdem die Sache mit dem Apfel sehr schief gelaufen ist, war gestern ein sehr guter Tag, und auch der heutige wird ein guter Tag sein. 😉
Er hat heute so viel gegessen wie schon lange nicht mehr. ❤️
Er war schon spazieren (nur etwas mehr als 500 m) was für seine Mentales Wohlbefinden mega toll ist. Er liebt die Natur und allem voran den Wald 🫶
Es wird wohl immer wieder Rückschläge geben. Aber wir werden lernen damit um zu gehen. Und wir werden lernen was geht und was nicht geht