Re: Probleme nach Whipple OP
Verfasst: 24. Februar 2023, 19:00
Hallo,
Nächste Woche jährt sich meine Op. Ich will es nicht verschweigen, stell dich auf einen langen Weg ein. Leider. Ich bin erst 51 und vorher her fit und gesund gewesen. Aber das vergangene Jahr hat alles von mir gefordert. Es geht nur in sehr kleinen Schritten voran. Versuche ihm vor allem hochkalorische Lebensmittel zu geben. Gute Öle, gemahlene Nüsse und Mandeln, Avocado, Bananen, usw. die meisten sterben nicht am Krebs, sondern an Unterernährung. Und es ist ein blöder Kreislauf,…..kein Appetit, keine Kraft, keine mentale Kraft, selbst ich - noch relativ jung wollte zwischendurch echt aufgeben. Habe mich über Monate von den paar Schritten zum Klo bis zum halbstündigen Spaziergang hochgearbeitet. ES war bei mir auch deshalb so herausfordernd, weil ich nach der OP mit Wundheilungsstörungen 2 Monate auf dem Sofa lag. Aber das ist wahrscheinlich nichts gegen die Chemotherapie.
In meinen Augen der wichtigste Rat: hol dir so viel Hilfe wie nur möglich. Egal ob einkaufen, putzen, essen kochen, oder einfach Besuch für Papa- nur so hast du über eine längere Zeit die Power alles zu schaffen. Ich habe vor Jahren meine Mama gepflegt, deshalb kenne ich die Belastung sehr gut.
Ich bin übrigens auf Nortase umgestiegen, passt für mich besser. Und bei jeder Mahlzeit nach dem ca Fettgehalt abschätzen. Das lernt man mit der Zeit.
Und zur Reha war ich auch erst nach Monaten bereit, wollte auch nicht….. hilft aber wirklich weiter.
Von Herzen alles Liebe für euch
Christina
Nächste Woche jährt sich meine Op. Ich will es nicht verschweigen, stell dich auf einen langen Weg ein. Leider. Ich bin erst 51 und vorher her fit und gesund gewesen. Aber das vergangene Jahr hat alles von mir gefordert. Es geht nur in sehr kleinen Schritten voran. Versuche ihm vor allem hochkalorische Lebensmittel zu geben. Gute Öle, gemahlene Nüsse und Mandeln, Avocado, Bananen, usw. die meisten sterben nicht am Krebs, sondern an Unterernährung. Und es ist ein blöder Kreislauf,…..kein Appetit, keine Kraft, keine mentale Kraft, selbst ich - noch relativ jung wollte zwischendurch echt aufgeben. Habe mich über Monate von den paar Schritten zum Klo bis zum halbstündigen Spaziergang hochgearbeitet. ES war bei mir auch deshalb so herausfordernd, weil ich nach der OP mit Wundheilungsstörungen 2 Monate auf dem Sofa lag. Aber das ist wahrscheinlich nichts gegen die Chemotherapie.
In meinen Augen der wichtigste Rat: hol dir so viel Hilfe wie nur möglich. Egal ob einkaufen, putzen, essen kochen, oder einfach Besuch für Papa- nur so hast du über eine längere Zeit die Power alles zu schaffen. Ich habe vor Jahren meine Mama gepflegt, deshalb kenne ich die Belastung sehr gut.
Ich bin übrigens auf Nortase umgestiegen, passt für mich besser. Und bei jeder Mahlzeit nach dem ca Fettgehalt abschätzen. Das lernt man mit der Zeit.
Und zur Reha war ich auch erst nach Monaten bereit, wollte auch nicht….. hilft aber wirklich weiter.
Von Herzen alles Liebe für euch
Christina