Re: GdB Beantragen? Überzogen oder Präventiv sinnvoll?
Verfasst: 1. Mai 2023, 14:19
Hallo,
ich denke und meine, dass dir keiner der Vorredner Erschleichungsabsichten unterstellt hat. Sobald in Deutschland jemand die sozialen Instrumente nutzen möchte bzw. undabdingbar nutzen muss, werden einem gern Betrugsabsichten anheimgestellt, was echt keine menschenfreundliche Tugend ist.
Außerdem wirst du halt bei dem rigiden Punktesystem der Beurteilung des GdB keine Chance der Erschleichung haben können. Das gleiche gilt auch bei der Erwerbminderungsrente. Und da gibt es halt auch den Gutachter, der das alles anders sieht.
Was du aber ohne GdB oder ähnliche System erreichen kannst, ist die Anpassung deiner Arbeitszeit und deinen Leistungsanspruch dir selbst gegenüber beruflich und privat. Vielleicht kannst du jetzt mit all deinen Beschwerden, noch gut kompensieren und aus dem vollen Rohr schießen, aber vielleicht in einem Jahr nicht mehr. Und das hat nichts mit Neid oder Faulenzertum zu tun, sondern mit Achtsamkeit dir selbst gegenüber.
Ich selber habe vor Jahren nach einer beruflichen Reha eigentlich nur 21-24 Stunden arbeiten wollen, aber mein Ehrgeiz hat mich zu einer 30 Stundenstelle getrieben. Diese war befristet. Am Ende wurde ich für meine gute Arbeit gelobt, aber eine Verlängerung des Vertrags gab es nicht, weil ich zunehmend Fehlzeiten hatte. In den ersten Monaten hatte ich meine Symptome gut im Griff, dann mehr und mehr nicht.
Ich ärgere mich immer wieder, dass ich nicht einfach nur 21 Stunden gearbeitet habe und noch intensiver an meine Gesundheit gedacht habe.
Jetzt vier Jahre später habe ich natürlich keinen Job und bin derzeit völlig ausgelastet mit 9-15 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Von den Rechtfertigungsversuchen bei Jobcenter, Gutachtern des ärztlichen Dienst bei der Agentur oder RV und Therapeuten, die einen vollzeitig gesund schreiben möchte ich gar nicht erst anfangen... Ich würde auch gerne voll im Leben stehen und Scherz am Rande Pferde stehlen.
In diesem SInne achte auf deine Gesundheit!
ich denke und meine, dass dir keiner der Vorredner Erschleichungsabsichten unterstellt hat. Sobald in Deutschland jemand die sozialen Instrumente nutzen möchte bzw. undabdingbar nutzen muss, werden einem gern Betrugsabsichten anheimgestellt, was echt keine menschenfreundliche Tugend ist.
Außerdem wirst du halt bei dem rigiden Punktesystem der Beurteilung des GdB keine Chance der Erschleichung haben können. Das gleiche gilt auch bei der Erwerbminderungsrente. Und da gibt es halt auch den Gutachter, der das alles anders sieht.
Was du aber ohne GdB oder ähnliche System erreichen kannst, ist die Anpassung deiner Arbeitszeit und deinen Leistungsanspruch dir selbst gegenüber beruflich und privat. Vielleicht kannst du jetzt mit all deinen Beschwerden, noch gut kompensieren und aus dem vollen Rohr schießen, aber vielleicht in einem Jahr nicht mehr. Und das hat nichts mit Neid oder Faulenzertum zu tun, sondern mit Achtsamkeit dir selbst gegenüber.
Ich selber habe vor Jahren nach einer beruflichen Reha eigentlich nur 21-24 Stunden arbeiten wollen, aber mein Ehrgeiz hat mich zu einer 30 Stundenstelle getrieben. Diese war befristet. Am Ende wurde ich für meine gute Arbeit gelobt, aber eine Verlängerung des Vertrags gab es nicht, weil ich zunehmend Fehlzeiten hatte. In den ersten Monaten hatte ich meine Symptome gut im Griff, dann mehr und mehr nicht.
Ich ärgere mich immer wieder, dass ich nicht einfach nur 21 Stunden gearbeitet habe und noch intensiver an meine Gesundheit gedacht habe.
Jetzt vier Jahre später habe ich natürlich keinen Job und bin derzeit völlig ausgelastet mit 9-15 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Von den Rechtfertigungsversuchen bei Jobcenter, Gutachtern des ärztlichen Dienst bei der Agentur oder RV und Therapeuten, die einen vollzeitig gesund schreiben möchte ich gar nicht erst anfangen... Ich würde auch gerne voll im Leben stehen und Scherz am Rande Pferde stehlen.
In diesem SInne achte auf deine Gesundheit!