Re: Ich hab so Angst
Verfasst: 25. Februar 2023, 21:27
ihr Lieben,
Ich war die letzte Woche ein Nervenbündel wegen dem Krankenhaus-Aufenthalt meines Mannes und der anstehenden Chemotherapie.
Ich hatte deswegen irgendwie total Angst.
Davor, dass die aus irgendwelchen Gründen nicht gemacht werden kann (Löcher im Bauch doch nicht zu o. ä.).
Genauso aber auch davor, dass sie gemacht wird und es ihm dann noch schlechter geht.
Dazu kommt seine Krankenhaus Phobie, womit der mich auch irre macht.
Es ist alles so schwer einschätzen.
Manchmal ist mein Mann so schlecht drauf, dass ich denke
„Jetzt noch ne Chemo, dann ist es vorbei“.
Und manchmal denke ich, mit etwas Glück, dann könnte es vielleicht noch klappen.
Und so hat er dann vorige Woche Dienstag Mittwoch Donnerstag die erste Chema mit Folfirinox bekommen, sie wurde auf 75 % reduziert.
Die drei Tage im Krankenhaus haben ganz gut geklappt.
Seit er zuhause ist kamen etliche Nebenwirkungen, jeden Tag was neues. Übelkeit , Erbrechen , Geschmacksstörungen , Dauerschluckauf, Einblutungen unter der Haut, ziemliche Wassereinlagerungen , Ekel vor Essen usw.
Dazu seine permanenten Schmerzen, es ist eine sehr schwere Zeit .
In den letzten zwei Wochen ist er - wo er geht u steht - einfach eingenickt, immer für 3, 4 Minuten weg.
Ich denke vom Morphium und auch der fehlende Schlaf von Monaten.
Manchmal ist er wütend und niedergeschlagen zugleich.
Ich verstehe das auch, ist ja auch ungerecht 3 x so schwer zu erkranken.
Wenn ich das manchmal sehe, wie sein ganzer magerer dünner Körper geschüttelt wird vor Brech -u Würgereiz…
Er tut mir schon sehr leid.
Er muss viel ertragen und ich hoffe, dass es ihm ein bisschen mehr Zeit bringt.
Seit heute geht es ihm von den Nebenwirkungen her minimal besser.
Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin beim Genetiker u wenn soweit alles ok ist startet Freitag die nächste Chemotherapie, ambulant.
Danke für euer an uns Denken
LG Monika
Ich war die letzte Woche ein Nervenbündel wegen dem Krankenhaus-Aufenthalt meines Mannes und der anstehenden Chemotherapie.
Ich hatte deswegen irgendwie total Angst.
Davor, dass die aus irgendwelchen Gründen nicht gemacht werden kann (Löcher im Bauch doch nicht zu o. ä.).
Genauso aber auch davor, dass sie gemacht wird und es ihm dann noch schlechter geht.
Dazu kommt seine Krankenhaus Phobie, womit der mich auch irre macht.
Es ist alles so schwer einschätzen.
Manchmal ist mein Mann so schlecht drauf, dass ich denke
„Jetzt noch ne Chemo, dann ist es vorbei“.
Und manchmal denke ich, mit etwas Glück, dann könnte es vielleicht noch klappen.
Und so hat er dann vorige Woche Dienstag Mittwoch Donnerstag die erste Chema mit Folfirinox bekommen, sie wurde auf 75 % reduziert.
Die drei Tage im Krankenhaus haben ganz gut geklappt.
Seit er zuhause ist kamen etliche Nebenwirkungen, jeden Tag was neues. Übelkeit , Erbrechen , Geschmacksstörungen , Dauerschluckauf, Einblutungen unter der Haut, ziemliche Wassereinlagerungen , Ekel vor Essen usw.
Dazu seine permanenten Schmerzen, es ist eine sehr schwere Zeit .
In den letzten zwei Wochen ist er - wo er geht u steht - einfach eingenickt, immer für 3, 4 Minuten weg.
Ich denke vom Morphium und auch der fehlende Schlaf von Monaten.
Manchmal ist er wütend und niedergeschlagen zugleich.
Ich verstehe das auch, ist ja auch ungerecht 3 x so schwer zu erkranken.
Wenn ich das manchmal sehe, wie sein ganzer magerer dünner Körper geschüttelt wird vor Brech -u Würgereiz…
Er tut mir schon sehr leid.
Er muss viel ertragen und ich hoffe, dass es ihm ein bisschen mehr Zeit bringt.
Seit heute geht es ihm von den Nebenwirkungen her minimal besser.
Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin beim Genetiker u wenn soweit alles ok ist startet Freitag die nächste Chemotherapie, ambulant.
Danke für euer an uns Denken
LG Monika