Whipple OP und alles scheint gut

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Paula
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von Paula »

Probleme….
Ja, Probleme die ich nicht für möglich gehalten hätte. Da habe ich dieser Tage im Internet einen Artikel zum Thema MRT und Tattoo gelesen. Da stand, es könne im MRT zu Problemen kommen. Nun habe ich gerade eben ein längeres Gespräch mit Heidelberg gehabt und ja, es ist ein Problem. Also wird aus dem MRT am 28.2. nichts. Was ich nun nicht so richtig nachvollziehen kann, die hatten mich doch auf dem OP Tisch und da haben die nichts von Tattoos bemerkt ?...... Naja, ich werde sehen wie es weiter geht. Ärgerlich, ja aber, es wäre sowieso nur darum gegangen, zu wissen was ist. Denn wenn da wieder was ist, machen könnte man da ohnehin nichts.
19.3.2012 klassische Whipple OP in Heidelberg pT3,pN1,(5/31) cM0,Pn1,L1,G2,R1 mit Rezidiv und Lungenmetastasen. Weitergehende Infos unter http://www.peh.blogger.de/
stocki
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von stocki »

Hallo Paula,
das ein Tatoo im MRT heiß werden kann wusste ich auch noch nicht. (Wie gut, daß ich keine habe) Das Problem sind wohl die Metalle, die u.U. in den Farben enthalten sind. Man lernt ja immer wieder dazu.
Allerdings müsste doch ein CT gehen. Will Heidelberg das nicht alternativ machen?
Denn die Ungewissheit ist für Dich ja auch nicht gerade schön.
Liebe Grüße Claudia
uwe
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von uwe »

Hallo zusammen,
in einem Aufklärungsbogen habe ich auch davon gelesen.
Es geht wohl um Eisenhaltige Pigmente die bei der Untersuchung stören.
Ich denke wenn überhaubt, sind Eisenoxidpigmente eher im Rotspektrum.
Für schwarze Farbtone wird eher Ruß benutzt..Rebenschwarz etc.
Kann man das denn im Zweifelsfall nicht überprüfen
Darfst du dann auch keinen Induktionsherd bedienen?

Viele Grüße
Uwe
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Paula
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von Paula »

Hallo
Tattoos sind bei mir vielfarbig und groß.Teils schon über 40 Jahre alt.Von daher gibt es keine Aussagen über die seiner Zeit verwendeten Farben.
Über einen Induktionsherd habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.Habe auch keinen.
Ja die Metall haltigen Farben sollen sich im MRT zumindest bei größeren Flächen so sehr erwärmen,so daß es zu Hautverbrennungen kommen kann. Hatte eher durch Zufall einen entsprechenden Bericht im Netz gefunden und Heidelberg dann darauf angesprochen.Mal sehen wie es weiter geht.
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Paula
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von Paula »

..neues von der „Gesundheitsfront“…
Am 28.2. wird nun erst mal gar nichts stattfinden. Weder ein MRT noch ein CT. Nach endlosen Telefon Gesprächen und nervendem hin und her soll nun irgendwann ein CT gemacht werden. Naja, zugegeben, ich bin daran auch nicht ganz unschuldig. Es fällt dem Medizin Apparat eben sehr schwer mit Patienten umzugehen, die ihre eigenen Vorstellungen haben und auch noch den Nerv haben darauf zu bestehen. Ja, auch zugegeben, es geht genau genommen nur darum, meine Neugierde zu befriedigen. Denn wenn das vermutete Rezidiv wirklich wächst, oder eben doch nicht wächst, oder gar nicht da ist, so werde ich aus dieser Erkenntnis lediglich den Schluss ziehen, überspitzt ausgedrückt, für den Sommer einen Urlaub oder meine Beerdigung zu planen. In diesem Sinne ist also erst mal ein eher unentspanntes fröhlich erscheinendes Warten angesagt. Ja, und auch das gebe ich zu, ich lasse wieder mal den gebotenen Ernst vermissen.
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Paula
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von Paula »

Hallo

Und nun mit etwas Abstand und dem Bemühen um die angemessene Sachlichkeit ein kleiner Bericht über das CT und das drum herum…
Nach einigem hin und her und Termin verschieben hatte ich nun am 1.3. sehr kurzfristig einen CT Termin bekommen. Das vorläufige Ergebnis vorweg. Dieses Etwas ist größer geworden. Wie viel? Konnte man mir nicht sagen !!! ??? . Es gab auch keine Bilder zu sehen.
Es wurde noch mal gefragt ob ich nicht doch eine Behandlung machen wolle. Es bleibt bei meinem NEIN. Die, wie ich denke guten Gründe habe ich nun schon zu genüge dargelegt und brauche diese nicht mehr wiederholen.

Dann wieder die Frage ob ich da dann nicht auch lieber auf die weiteren Untersuchungen verzichten wolle. Diese Frage wurde mir auch schon zuvor von der Radiologie gestellt. Der Zugang der gelegt werden sollte, vor dem Ct hatte auch einen besonderen Unterhaltungswert. Zugegeben, meine Adern sind nicht die Besten und da bedarf es schon etwas Erfahrung wenn da Blutabnahme oder Zugänge auf Anhieb gelingen sollen. Zunächst eine sehr junge Kraft, die sich redlich mühte, so ca 10 Minuten lang nach Blut zu suchen, aber ihr stochern im Arm blieb erfolglos. Dann ein naja, noch junger Mann, weiß seine Funktion nicht brachte dieses Trauerspiel zum Höhepunkt und nach einer weiteren viertel Stunde zum finalen Ende. Auf meine Frage, ob man denn niemanden hier habe der so was kann, meinte der nette Herr ich könne ja gehen. Ob es einen kleinen roten Haken an meiner Akte gibt? Aber nein, das wäre doch… Aber ehrlich, so viele Versuche irgendwo am Arm, der Hand, rechts und links, das ist schon auch für mich etwas Besonderes.
Um es ganz klar zu sagen, in Heidelberg hat man eine großartige chirurgische Arbeit geleistet. Da gibt es nichts gegen zu sagen. Aber wenn man das übliche Behandlungsschema nicht macht verliert man jedes Interesse. Und da bin ich geradezu zwangsläufig bei der in meinem Beitrag „Der große Bluff“ beschriebenen Situation, des nicht Interesse an der Wahrheit.
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Paula
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von Paula »

Das habe ich ja noch vergessen..
Einen Psychoonkologen wollte man mir zur Seite stellen...
Ob der mich dann doch noch weich kriegen soll? Ich habe dankend darauf verzichtet.
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trikersozia
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von trikersozia »

sorry, ich bin neu hier. bin auch total nervlich am ende und erhoffe mir hier in diesem forum etwas zu erfahren. mein mann wurde wegen akuter "kotzerei" ins krankenhaus gebracht. danach war knappe zwei wochen rein gar nix zu erfahren von den ärzten. zwei magenspiegelungen usw. dann hieß es: tja, da ist etwas wohl bösartig. diese aussage war aber einer ärztin zuzuschreiben, mit der er sich angelegt hatte, weil sie einfach nur scheiße war. (ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses krankenhaus wirklich mal namentlich erwähnen sollte. die schwestern hingegen sind wahrlich toll.) wahrscheinlich diese kausch-whipple-op. diese wurde dann auch durchgeführt. allet schick. leider lief nur das zeug, was in den darm sollte, in den magen. also wurde danach gesprochen: tja, jetzt muss die bauchspeicheldrüse ganz raus. und so isses dann auch gekommen. 10 ärzte, 10 meinungen. mein mann ist total depri, verständlich. er war früher leistungssportler. fühlt sich schwach und depressiv. aufgrund der medis ist er auch nicht wirklich aufnahmefähig. es stehen essenspläne und insulinpläne in der nahen zukunft. aber ich weiß wirklich nicht, wie ICH das schaffen soll. mein mann ist - aufgrund der medis - nicht wirklich aufnahmefähig. kann mir jemand rat geben?
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Paula
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von Paula »

Hallo trikersozia
Man kann und sollte Krankenhäuser und Ärzte benennen die positiv oder negativ auffallen. Nur so können adere aus diesen Erfahrungen ihre Schlüsse ziehen. Allerdings muß das in einer nicht herabwürdigenden und verallgemeinernden Weise und ausdrücklich aus der ganz persönlichen Erfahrung und Sicht geschehen. Dann ist das sicher vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.

Wie ich aus deinem Beitrag vermute, ist das Sprichwörtliche Kind nun schon in den Brunnen gefallen. Diese Whipple OP wurde sicher nicht in einer der wenigen Spezialkliniken die was davon verstehen durchgeführt. Wenn der Gesamtzustand deines Mannes es zuläßt, so würde ich dringend empfehlen die weitere Behandlung in einem der großen Zentren wie Heidelberg oder Bochum durchführen zu lassen um vielleicht noch zu retten was zu retten ist.

Ich würde dir gerne etwas tröstliches sagen, aber an der Situation ist fürchte ich nicht viel tröstliches.Es geht sicher nur noch darum das Beste aus dem Geschehen zu machen.
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uwe
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Re: Whipple OP und alles scheint gut

Beitrag von uwe »

Hallo trikersozia,
Ist ja alles nicht so optimal gelaufen mit der OP.
Vielleicht wäre das bei Spezialisten besser operiert worden?
Aber nach hinten zu schauen bringt nix...wichtig ist das deinem Mann jetzt weiter geholfen wird.
Hier auf dieser Seite vom AdP findest du Adressen von Spezialisierten Kliniken. Nach so einer grossen OP ist eine Anschlussheilbehandlung sehr empfehlenswert. Dort kann man auch eine Diabetes schulung machen....
Viele Infobroschüren über Ernährung etc. Bekommst du in der Bundesgeschäftsstelle....ruf doch mal an.
Welche weitere behandlung ist dennn geplant?
Welche Fragen hast du?
Viele Grüße
Uwe
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