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Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 24. Mai 2014, 07:10
von Grinsekatze
Hallo

Die Op war ein sehr schwieriger Eingriff und sie konnten nicht alles machen wegen dieser Pfortaderthrombose die schwerer war als sie angenommen haben ( Komplettverschluß). So haben sie den Kopf herausgemacht ,Galle,Blinddarm nekrotisches Gewebe und einen Stein der im Pankreasgang festsaß . Es wurde dann eine Verbindung hergestellt zwischen Darm und Restpankreas und nun muss man abwarten wie es sich entwickelt .Prognose können sie uns keine geben. Sie muss wahrscheinlich Marcumar nehmen sobald alles abgeheilt ist und regelmäßig zur Magenspiegelung., das ist der stand der Dinge im Moment. Diese klassische Whipple op ging nicht und auch die komplette entfernung des Pankreas wegen dein Umgehungskreisläufen. Ich verstehe viel aber ganz viel auch nicht. Den Prof.haben wie noch garnicht gesehen auser das er sie operiert hat , anscheinend lebt der Mann im Op. Die Stationsärztin ist sehr sehr nett und irgendwie schafft sie es etwas Zeit zu finden zum erklären. Meine Tochter fühlt sich geborgen , sie bekommt Schmerzmittel ,fühlt sich ernst genommen und das ist das wichtigste. Ich würde die Chirurgie hier in Bochum jederzeit Heidelberg vorziehen . Es ist keine Maschinerie und trotz Stress auf der Station sind alle sehr nett und freundlich. Jetzt hoffen wir das es keine Komplikationen gibt.

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 24. Mai 2014, 07:35
von Kaba18
Hallo, liegt sie nicht auf der Intensivstation????? Keine Magensonde usw..?
Alles Gute für die Heilung und dass es ihr hoffentlich
ab jetzt besser geht.

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 24. Mai 2014, 16:36
von SaSem
Hallo Grinsekatze,

gut das ihr das überstanden habt, ich denke ihr könnt den Ärzten vertrauen, so wie du es schilderst.
Deiner Tochter wünsche ich Kraft um wieder auf die Beine zu kommen.

Liebe Grüße
Sabine

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 24. Mai 2014, 21:22
von Grinsekatze
Sie lag auf der Intensivstation und ist wieder im Zimmer . Sie hat eine Magensonde und Drainagen im Bauch. Es geht ihr nicht gut ,schmerzen ,übelkeit ...und wenn man als Mama das Kind (22) so liegen sieht dann könnte man nur noch los heulen. Ich vertraue nun den Ärzten und wir müssen einfach abwarten.

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 24. Mai 2014, 22:20
von sternej
Hi, ja das ist eins der schlimmsten Dinge als MUtter, sein Kind leiden zu sehen. Aber es hilft ihr, dich zu haben, viele müssen ganz alleine durch so schlimme Zeiten. Alles, alles Gute Euch Esther

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 27. Mai 2014, 22:47
von Hortensienbusch
Guten Abend Grinsekatze,

ich wünsche deiner Tochter alles Liebe, ganz viel Kraft und baldige Besserung ihres Zustandes!
Hoffnung ist Alles!!!


Sonnige Grüße, Hortensienbusch :)

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 30. Mai 2014, 22:37
von Grinsekatze
Ich bin sowas von überrascht wie relativ schnell sie jeden Tag fortschritte macht. Ihre Pankreasschmerzzustände sind weg , der Wundschmerz eben. Allerdings bekommt sie nach wie vor Dipi und dieses Morphiumpflaster .Ich habe ein gutes Gefühl und nun wurde von Reha gesprochen.Weis jemand von euch wo sie die Patienten gerne hinschicken ? Ich bin sooooo froh das wir nach Bochum gefahren sind.

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 31. Mai 2014, 07:48
von Anne.OE
E N D L I C H..... endlich ist sie da diese "gute" nachricht.
Ich bin maßlos erleichtert und freue mich sehr darüber.
herzlichst Anne.OE :klatsch:

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 31. Mai 2014, 08:33
von Mar2006
Hallo

ich freue mich sehr für Euch!!!!


Weiterhin alles alles Gute!!!!

Gruß
Mar2006

Re: Hilfe für meine Tochter nach nekr.Pankreatitis

Verfasst: 2. Juni 2014, 08:13
von Reinhard
Hallo und guten Morgen,
habe den ganzen Sch......... auch mitgemacht. Lag mit einer nekrotisierende in Pankreatitis nach der OP sieben Wochen im Koma. Danach ging es langsam bergauf, aber langsam. Es braucht alles seine Zeit. Aber Unterstützung danach hatte ich nicht. Mir hat damals dann der AdP sehr geholfen. Da kommt man in Krankenhäuser, die noch nie was von Enzymen gehört haben, weitere Geschichten erspare ich mir.
Ich hab mich damals an einer Stange gehangen (bildlich) auf der ich immer mehr abrutschte. Einmal kam der Tag an dem ich mich festhalten und mich langsam hochziehen konnte.
Obwohl ich mir aus den Reihen des Forums Kritik anhören musste, bleibe ich bei der Behauptung, dass Professor Uhl einer der besten Chirurgen Deutschlands wenn nicht auch der Welt ist. Ich habe einige Gespräche mit ihm geführt und schätze ihn auch besonders als Mensch.
Auch ich habe mit Bangen jede eurer Zeilen gelesen und freu mich jetzt!!!
Alles Liebe und Gute
Reinhard

PS: für eventuelle Fragen oder Betroffenenaustausch stehe ich gern zur Verfügung. Meine Telefonnummer: 05722 71480