Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Bene86
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von Bene86 »

Hallo zusammen

Darf ich an dieser Stelle Betroffene fragen, ob die Intensität der Schmerzen von Beginn weg sehr hoch waren oder die sich zunehmend steigerten und wenn ja, in welchen zeitl. Abständen?

Grüsse
veritas
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von veritas »

Normalerweise gehen der Entzündung ein paar Wochen voraus wo es ein ständiges Auf und Ab gibt und es mir nicht so gut geht. Dann gehts mir eindeutig schlechter. Und dann ist es meistens so, dass ich aufwache - da ist man ja meistens schmerzfrei - und dann frühstücke ich, was ich eigentlich immer frühstücke und dann kommen plötzlich starke Schmerzen und ein paar Stunden später bin ich im Krankenhaus.
Aspiration
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von Aspiration »

veritas hat geschrieben: 10. Januar 2018, 14:32 Mh ich hab einfach mit der Zeit gelernt, dass sobald man anfängt zu dehydrieren (und mit dem Übergeben vor Schmerz und der Unfähigkeit sich zum Wasserglas zu beugen schlittert man da total schnell rein) wird alles sehr schnell sehr viel schlimmer.
Darum ist das für mich die magische Grenze.

Ich hab aber auch extra keine starken Schmerzmittel zuhause. Nachdem ich einen Entzug von Opiaten hinter mich gebracht habe, lass ich das jetzt komplett sein. Da drängen die Schmerzen natürlich noch extra und ich versuch gar nicht erst, die selbst zu regulieren. Da ich in meinem Krankenhaus eh bekannt bin, krieg ich dort sofort eine Schmerzmittelinfusion, wenn ich dort auftauche.
Ja ich komme irgendwann an einen Punkt an dem ich auch nichts mehr trinke... und ich meinen Kopf nicht mehr gerade halten kann. Was sind für dich starke Schmerzmittel? Ich habe nur Novalminsulfon/Novalgin.
Entzug von Opiaten? Das klingt gar nicht gut... Freut mich, dass du es geschafft hast
:daumenh:

Bene86 hat geschrieben: 10. Januar 2018, 19:10 Hallo zusammen

Darf ich an dieser Stelle Betroffene fragen, ob die Intensität der Schmerzen von Beginn weg sehr hoch waren oder die sich zunehmend steigerten und wenn ja, in welchen zeitl. Abständen?

Grüsse
Ich denke, dass man sich mit der Zeit an die Schmerzen gewöhnt. Der erste Krankenhausaufenthalt war sehr heftig, da ich nicht wusste was auf mich zu kam. Der Zweite war wohl jedoch deutlich kritischer... die Schmerzen an sich waren jedoch nicht stärker. Beim letzten Mal waren die Schmerzen ähnlich, es handelte sich aber wohl um eine deutlich stärke Entzündung (anhand der Blutwerte). Das habe ich im Nachgang beim Prozess der Regenerierung gemerkt, es hat deutlich länger gedauert als beim vorherigen Mal. Zeitlich war es schon Mittags als auch Abends... Vom Essen konnte ich es bisher auch nicht abhängig machen.


veritas hat geschrieben: 10. Januar 2018, 21:04 Normalerweise gehen der Entzündung ein paar Wochen voraus wo es ein ständiges Auf und Ab gibt und es mir nicht so gut geht. Dann gehts mir eindeutig schlechter. Und dann ist es meistens so, dass ich aufwache - da ist man ja meistens schmerzfrei - und dann frühstücke ich, was ich eigentlich immer frühstücke und dann kommen plötzlich starke Schmerzen und ein paar Stunden später bin ich im Krankenhaus.
Was hast du denn für eine Diagnose?
Viele Grüße
Aspiration
seventy7
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von seventy7 »

Puh - da muss ich erstmal durchatmen....


Danke an euch, dass ihr so offen über diese Schmerzthematik berichtet.

Das bringt einen, zumindest mich, zum nachdenken und kurz inne halten.

Ich habe gottseidank bisher keinen wiederholten Schub gehabt.
Das Leben ist wie das Meer - wer nicht schwimmen kann geht unter....
veritas
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von veritas »

Ein Fläschchen Novalgin hab ich auch zuhause, das nehm ich allerdings immer nur in den Urlaub mit gemeinsam mit einem Befund. In diesem Jahr haben wir z.B. einen Wanderurlaub in Norwegen gemacht, da ist es dann doch blöd, wenn ich so ganz ohne Schmerzmittel unterwegs bin.
Früher hab ich immer Tramal genommen und das Zeug gegen Ende wie Saft getrunken. Zum Glück war mir das selbst irgendwann zu blöd nur wie ein Zombie rumzulaufen.
Jetzt (also außerhalb der Schwangerschaft) ist alles was ich nehm Buscopan-Zäpfchen. Ich find bei Pankreatitis sind Zäpfchen sowieso der Hit weils nicht durchs Verdauungssystem geht, auch wenn mich die Apothekerinnen immer blöd anschauen wenn ich frag, obs dies und jenes auch als Zäpfchen gibt.

Ich tipp mal den ganzen Schwulst von einem Befund ab:
chronisch kalzifizierende Pankreatitis; rezidivierende akute Pankreatitiden; Pankreas divisum; rezidivierende Pankreatolithiasis [=Steinbildung]
Aspiration
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von Aspiration »

veritas hat geschrieben: 11. Januar 2018, 06:52 Ein Fläschchen Novalgin hab ich auch zuhause, das nehm ich allerdings immer nur in den Urlaub mit gemeinsam mit einem Befund. In diesem Jahr haben wir z.B. einen Wanderurlaub in Norwegen gemacht, da ist es dann doch blöd, wenn ich so ganz ohne Schmerzmittel unterwegs bin.
Früher hab ich immer Tramal genommen und das Zeug gegen Ende wie Saft getrunken. Zum Glück war mir das selbst irgendwann zu blöd nur wie ein Zombie rumzulaufen.
Jetzt (also außerhalb der Schwangerschaft) ist alles was ich nehm Buscopan-Zäpfchen. Ich find bei Pankreatitis sind Zäpfchen sowieso der Hit weils nicht durchs Verdauungssystem geht, auch wenn mich die Apothekerinnen immer blöd anschauen wenn ich frag, obs dies und jenes auch als Zäpfchen gibt.

Ich tipp mal den ganzen Schwulst von einem Befund ab:
chronisch kalzifizierende Pankreatitis; rezidivierende akute Pankreatitiden; Pankreas divisum; rezidivierende Pankreatolithiasis [=Steinbildung]
"Fläschen Novalgin" :lachen: ... ich erinnere mich daran, als einmal der erste RTW kam (am Ende standen da 4 Sanis und ein Arzt im Schlafzimmer) und die leere Flasche sah. Er schob direkt Panik und ich konnte nicht mehr wirklich sprechen. Er dachte, ich hätte die ganze Flasche getrunken, obwohl ich nur 1-2 Stunden vorher die normale Dosierung eingenommen hatte. Irgendwann ist halt mal die Flasche leer und ich hatte die Neue noch nicht daneben gestellt.
Es hat etwas gedauert, aber irgendwann hat auch er verstanden, dass ich keine Überdosierung eingenommen hatte
:daumenh:

Wandern? Das klingt super! Ich bin körperlich absolut nicht belastbar... am besten geht es mir wirklich, wenn ich mich schone... Kann das jemand bestätigen oder ist es am Ende eine Verkettung aus Kopf und Körper und vllt. auch Magen?
Die Symptomatik ist ja bei Beginn ähnlich einer schweren Gastritis.

Na dein Befund klingt auch vielversprechend. Bei mir steht immer etwas anderes drauf. Die Ursache ist noch immer ungeklärt.
Viele Grüße
Aspiration
veritas
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von veritas »

Ohje, da hättest du die Beweismittel besser vernichten sollen :D

Wandern ist bei mir allerdings auch das höchste der Gefühle. Richtige sportliche Aktivitäten, die über eine Partie Tischtennis oder planschen im See hinausgehen, gehen bei mir leider auch nicht. Einmal hatte ich die blöde Idee anzufangen zu joggen ("ist ja nur schnelles Gehen eigentlich") nach einer Woche war ich im Krankenhaus. Als mein Arzt mich dort dann gefragt hat, was los war und ob ich Party gemacht hab, hab ich gesagt, dass ich angefangen hab zu joggen - der hat mich angeschaut als wär ich verrückt :D
thphilipp
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von thphilipp »

veritas hat geschrieben: 10. Januar 2018, 13:47 Also eine Methode hab ich da nicht, aber mit den Jahren bin ich da nicht mehr so panisch wie früher. Bei mir wirds auch immer innerhalb von einer paar Stunden sehr kritisch, wobei ich die Faustregel hab, dass wenn ich mich nicht mehr bewegen will/kann um Wasser zu trinken, dann ruf ich den Krankenwagen. Dass der dann kommt gibt mir genug Kraft und wahrscheinlich auch Adrenalin, sodass ich aufstehen kann, dann sperr ich die Tür schonmal auf und schmeiss ein paar Sachen in einen Rucksack, den sie dann mitnehmen können und dann setze ich mich wieder hin und warte.
Man o Man Du bist ja echt cool was das angeht! Da würde ich gern etwas von abhaben :)

Glücklicherweise bin ich bisher von "akuten" Schüben verschont geblieben, jedoch werden meine Bauch- und Rückensymptome stetig mehr. Ende Februar steht wieder Bochum an. Hoffe ich halte bis dahin durch, da aktuell seit ein paar Wochen wieder Mist ist!
_______________________________________
Liebe Grüße Thorsten
Bene86
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von Bene86 »

Danke für die Antworten, liebe Direktbetroffene

Nun gut, trotz ständiger Übelkeit/Schlappheit, Breistühlen und stark belegter Zunge passt zumindest das Schmerzsyndrom so gar nicht zu Meinem. Zwar habe ich immer wieder mal ein Stechen/Brennen unterhalb des linken Rippenbogens, aber wirklich schmerzhaft ist Dieses nicht (und wahr es bisher noch nicht), nur halt wahrnehmbar. Und erhöhte Blutwerte oder Bildmorphologisch war bisher auch nichts erkennbar, das entlastet geistig zumindest ein wenig.

Meinen Respekt, wie ihr damit umgeht, da fühle ich mich glatt ein wenig mimosenhaft!

Ich wünsche euch eine möglichst schmerzfreie und angenehme Rest-Woche.

Liebe Grüsse
jele99
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Re: Chronische BSD Festgestellt Panische Angst

Beitrag von jele99 »

Hallo, was kam denn dabei heraus ? Habe auch so Leiche „Schmerzen“
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