Ratlos?
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KleinerSchrank
- Beiträge: 338
- Registriert: 16. August 2020, 19:42
Re: Ratlos?
Servus,
ueber 800 ist doch ein richtig guter Wert. Laesst du es nochmal messen?
ueber 800 ist doch ein richtig guter Wert. Laesst du es nochmal messen?
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Simon52
- Beiträge: 25
- Registriert: 14. Januar 2021, 19:26
Re: Ratlos?
Ja, ich lasse diese Woche nochmal testen.
LG Simon
LG Simon
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Heike5
- Beiträge: 41
- Registriert: 7. Dezember 2020, 06:36
Re: Ratlos?
Das ist doch wirklich ein guter Wert. Freue mich für dich und hoffe das der nächste Wert auch so ausfällt! Leider weißt du wohl immer noch nicht woher die Schmerzen kommen.....
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Simon52
- Beiträge: 25
- Registriert: 14. Januar 2021, 19:26
Re: Ratlos?
Ja, Heike. ;-| ... Leider weiß ich das immer noch nicht. Ich mache jetzt noch ein MRT Angio plus LWS und BWS.
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Simon52
- Beiträge: 25
- Registriert: 14. Januar 2021, 19:26
Re: Ratlos?
Hallo, habe heute weitere Laborwerte erhalten:
Lipase: 48 (Ref<60)
Verlauf: 32 (Dezember) -> 42 (Januar) -> 48 (jetzt)
Weist dieser Anstieg auf einen Pankreas Prozess hin???
Der Gastroenterologe hat ja auch eine plumpe etwas große Pankreas im US gesehen. Er meinte könnte auf eine Entzündung hinweisen, das Bild alleine reicht aber nicht aus, um das zu bestätigen.
Dann habe ich die zweite Elastasemessung (Stuhl) erhalten: 489
Verlauf: 800 (letzte Woche) -> 489 (aber bei 2 unterschiedlichen Labore)
Meine Symtome sind noch die gleichen: Nächtliches Aufwachen mit Bauch- und Rückenschmerzen (unter Rippenbogen links) und Herzrasen. Tagsüber immer wieder Schmerzen unter Rippenbogen und genau dahinter Rückenschmerzen. Schmerz auch bei bestimmten Bewegungen und in die Flanke ziehend.
LG Simon
Lipase: 48 (Ref<60)
Verlauf: 32 (Dezember) -> 42 (Januar) -> 48 (jetzt)
Weist dieser Anstieg auf einen Pankreas Prozess hin???
Der Gastroenterologe hat ja auch eine plumpe etwas große Pankreas im US gesehen. Er meinte könnte auf eine Entzündung hinweisen, das Bild alleine reicht aber nicht aus, um das zu bestätigen.
Dann habe ich die zweite Elastasemessung (Stuhl) erhalten: 489
Verlauf: 800 (letzte Woche) -> 489 (aber bei 2 unterschiedlichen Labore)
Meine Symtome sind noch die gleichen: Nächtliches Aufwachen mit Bauch- und Rückenschmerzen (unter Rippenbogen links) und Herzrasen. Tagsüber immer wieder Schmerzen unter Rippenbogen und genau dahinter Rückenschmerzen. Schmerz auch bei bestimmten Bewegungen und in die Flanke ziehend.
LG Simon
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Hagemax
- Beiträge: 983
- Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53
Re: Ratlos?
Hallo
die Werte sind alle top in Ordnung. Auch die
Lipase schwankt, eine Erhöhung innerhalb
des Refbereichs hat meiner Meinung nach
keine Bedeutung. Ich hatte früher diese
Panik auch u habe zig Blutbilder gemacht.
Blutbilder 1-2 mal im Jahr reichen vollkommen
aus.
Du hast ja auch ein MRT gemacht. Beim Ultraschall
sprach mal ja von „etwas plump“. Es kann vielleicht
sein das das Organ leicht angeschlagen ist, trotz
normaler Werte, so ist es nämlich bei mir seit
Jahren.
Wurden Autoimmun Werte genommen?
Alles Gute
die Werte sind alle top in Ordnung. Auch die
Lipase schwankt, eine Erhöhung innerhalb
des Refbereichs hat meiner Meinung nach
keine Bedeutung. Ich hatte früher diese
Panik auch u habe zig Blutbilder gemacht.
Blutbilder 1-2 mal im Jahr reichen vollkommen
aus.
Du hast ja auch ein MRT gemacht. Beim Ultraschall
sprach mal ja von „etwas plump“. Es kann vielleicht
sein das das Organ leicht angeschlagen ist, trotz
normaler Werte, so ist es nämlich bei mir seit
Jahren.
Wurden Autoimmun Werte genommen?
Alles Gute
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Simon52
- Beiträge: 25
- Registriert: 14. Januar 2021, 19:26
Re: Ratlos?
Hallo Hagemax,
dank Dir sehr! Ja, die Autoimmunwerte (IGG4, IGG) wurden auch gemacht und waren beide gut.
Ja, ich habe ein MRCP und ein Notfall CTA gemacht ohne Befund (nur Leberzysten und Nierenzyste).
Meine Schmerzen sind halt so typisch und werden sie nicht weniger. Ich habe aber zumindest durch Kalorienüberschuss wieder 1kg zugenommen.
LG Simon
dank Dir sehr! Ja, die Autoimmunwerte (IGG4, IGG) wurden auch gemacht und waren beide gut.
Ja, ich habe ein MRCP und ein Notfall CTA gemacht ohne Befund (nur Leberzysten und Nierenzyste).
Meine Schmerzen sind halt so typisch und werden sie nicht weniger. Ich habe aber zumindest durch Kalorienüberschuss wieder 1kg zugenommen.
LG Simon
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Simon52
- Beiträge: 25
- Registriert: 14. Januar 2021, 19:26
Re: Ratlos?
Hallo zusammen,
ich mache mir gerade Gedanken über einen Blutwert. Da ich kein Gespräch mit dem Arzt bekomme, wollte ich Euch fragen, ob Ihr mir weiterhelfen könnt.
Es geht um den Wert "SEBI" oder SE-BI:
Test Einheit Ergebnis
----------------------------------------
BIGE mg/dl 0,70
PT U/l 32
SEBI +
Hinter SEBI steht ein Plus. Was bedeutet das? Ich habe rausgefunden, dass Se-Bi ein Leberwert ist, nämlich Serum Bilirubin, bin mir aber nicht ganz sicher. BIGE ist ja schon der Gesamt-Billirubin Wert und dieser liegt mit 0,7 in der Referenz (0,3-1,2). Vielleicht ist SEBI der indirekte oder direkte Bilirubinwert? Oder vielleicht doch was anderes.
Wer kennt sich aus??
LG
ich mache mir gerade Gedanken über einen Blutwert. Da ich kein Gespräch mit dem Arzt bekomme, wollte ich Euch fragen, ob Ihr mir weiterhelfen könnt.
Es geht um den Wert "SEBI" oder SE-BI:
Test Einheit Ergebnis
----------------------------------------
BIGE mg/dl 0,70
PT U/l 32
SEBI +
Hinter SEBI steht ein Plus. Was bedeutet das? Ich habe rausgefunden, dass Se-Bi ein Leberwert ist, nämlich Serum Bilirubin, bin mir aber nicht ganz sicher. BIGE ist ja schon der Gesamt-Billirubin Wert und dieser liegt mit 0,7 in der Referenz (0,3-1,2). Vielleicht ist SEBI der indirekte oder direkte Bilirubinwert? Oder vielleicht doch was anderes.
Wer kennt sich aus??
LG
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Simon52
- Beiträge: 25
- Registriert: 14. Januar 2021, 19:26
Re: Ratlos?
Hallo zusammen,
hier ein kleines Update:
Leider sind meine Symptome (Bauchschmerzen (dumpf, ziehend) Ober- bzw. Mittelbauch, Rückenschmerzen mittlere Höhe links neben Wirbelsäule, Flankenschmerzen links) noch immer vorhanden. Ich konnte jedoch die Schmerzen reduzieren mit Einnahme von Mirtazipan. Die Durchschlafstörungen wegen den Schmerzen habe ich mit Zopiclon im Griff.
In der Zwischenzeit habe ich nochmal Blutwerte messen lassen und jetzt wieder beunruhigt, da mein Tumormarker CA 19-9 (oberes Ende der Referenz) gestiegen ist. In nicht ganz 3 Monaten ist der Wert um 20% gestiegen!
Hier die Werte:
CA 19-9:
----------
08.12.2020 27 (Referenz: <34)
04.03.2021 33 (Referenz: <34)
Amalyse:
-----------
08.12.2020 78 (Referenz <100)
04.03.2021 92 (Referenz <100)
CEA:
-----------
08.12.2020 4,2 (Referenz <5)
04.03.2021 3,2 (Referenz <5)
Da meine Beschwerden natürlich 1:1 zu einem Pankreas CA passen und nun ein Anstieg des CA19-9 vorliegt, muss ich wohl am Ball bleiben und in 1 Monat wieder messen. Ich habe mal gelesen, dass bei einem Ca19-9 Anstieg von 10% in 6 Wochen von einer Tumorprogression auszugehen ist. Bei mir wurde halt noch nichts auf den Bildern gesehen. In einem Pankreaszentrum war ich noch nicht, da diese meinten, es gäbe keine Hinweise auf eine Pankreaserkrankung außer meinen Symptomen.
Was kann ich noch tun ... was würdet Ihr jetzt noch machen? Vielleicht doch ein PET/CT und nochmal Tumormarker?
Die Beschwerden sind ja noch unverändert da.
LG Simon
hier ein kleines Update:
Leider sind meine Symptome (Bauchschmerzen (dumpf, ziehend) Ober- bzw. Mittelbauch, Rückenschmerzen mittlere Höhe links neben Wirbelsäule, Flankenschmerzen links) noch immer vorhanden. Ich konnte jedoch die Schmerzen reduzieren mit Einnahme von Mirtazipan. Die Durchschlafstörungen wegen den Schmerzen habe ich mit Zopiclon im Griff.
In der Zwischenzeit habe ich nochmal Blutwerte messen lassen und jetzt wieder beunruhigt, da mein Tumormarker CA 19-9 (oberes Ende der Referenz) gestiegen ist. In nicht ganz 3 Monaten ist der Wert um 20% gestiegen!
Hier die Werte:
CA 19-9:
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08.12.2020 27 (Referenz: <34)
04.03.2021 33 (Referenz: <34)
Amalyse:
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08.12.2020 78 (Referenz <100)
04.03.2021 92 (Referenz <100)
CEA:
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08.12.2020 4,2 (Referenz <5)
04.03.2021 3,2 (Referenz <5)
Da meine Beschwerden natürlich 1:1 zu einem Pankreas CA passen und nun ein Anstieg des CA19-9 vorliegt, muss ich wohl am Ball bleiben und in 1 Monat wieder messen. Ich habe mal gelesen, dass bei einem Ca19-9 Anstieg von 10% in 6 Wochen von einer Tumorprogression auszugehen ist. Bei mir wurde halt noch nichts auf den Bildern gesehen. In einem Pankreaszentrum war ich noch nicht, da diese meinten, es gäbe keine Hinweise auf eine Pankreaserkrankung außer meinen Symptomen.
Was kann ich noch tun ... was würdet Ihr jetzt noch machen? Vielleicht doch ein PET/CT und nochmal Tumormarker?
Die Beschwerden sind ja noch unverändert da.
LG Simon
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wasistes
Re: Ratlos?
Die meisten Karzinome bilden sich als duktale Adenokarzinome aus. Sprich sie entarten sich aus Gewebezellen der Haupt- oder Nebengänge des Pankreas.
Zu erkennen sind dann Veränderungen an den Gangstrukturen.
Sie bilden sich häufig aus invasiven Läsionen im Hauptgang aus, seltener aus den Nebengängen.
Das MRCP zeigt ja insbesondere die Hauptgänge (Ductus Pancreaticus und Ductus Hepaticus) sehr genau.
Wenn hier nichts auffällig war, ist es meiner Auffassung nach (ich bin kein Arzt, auch wenn mich manche "Fans" hier gerne so betiteln) also nicht von einem duktalen Pankreas-CA auszugehen.
Ob eine Nebengang IPMN vorliegt, die noch sehr klein ist kann man natürlich nicht ganz ausschließen, allerdings sollten auch diese durch gute Bilder (also ich gehe mal davon aus das die bei der Radiologie ein gutes Gerät haben und vernünftige Bilder machen) ab einer Größe von 2 -4 mm erkennen können.
Nebengang IPMNs sind aber deutlich seltener invasiv und dementsprechend entarten auch nur ca 30% dieser Vorläuferläsionen zu einem Karzinom.
Aus diesen Gründen würde ich behaupten, dass man ein Pankreas-CA (oder Vorläuferläsion) in einer MRCP höchstwahrscheinlich gesehen hätte.
Der CA 19-9 ist kein wirklich zuverlässiger Marker um Rückschlüsse darüber zu erhalten, ob ein Krebs vorliegt.
Er ist eher zur Verlaufskontrolle gedacht bei Patienten die ein Pankreas-CA haben aber auch hier nicht wirklich Aussagekräftig.
Die hier genannte minimale Schwankung ist meiner Meinung nach (meines "Laien"-Verständnisses ;)) zu vernachlässigen.
Ich würde dir wirklich davon abraten, ein PET/CT zu machen. Zum einen ist es sehr teuer (die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Kosten hier nur in absoluten Ausnahmefällen), zum anderen ist die Strahlenbelastung deutlich höher als bei einem normalen CT.
Die Chance dass du dadurch langfristig mehr Schaden als Nutzen bekommst ist nicht zu vernachlässigen.
Wenn du den Ergebnissen des MRCPs nicht vertraust, kannst du dir auch überlegen die Bilder an ein Pankreas-Zentrum zur Zweitbegutachtung zu übersenden.
Eine Endosonographie kannst du auch machen lassen. Dies wäre in dem Falle sinnvoll, wenn du vermutest das eine beginnende Gewebeveränderung z.B. beim Vorliegen einer Chronischen Pankreatitis vorliegt.
Zu guter Letzt:
Ich gehe stark davon aus, dass sich die Aussage auf Pankreas-CA Patienten bezieht, bei denen der Tumor nicht entfernt werden konnte.
In diesen Fällen ist der CA 19-9 dann aber deutlich erhöht und nicht im Referenzbereich.
Bei dir ist ja überhaupt kein Indiz für ein Pankreas-CA aktuell festzustellen.
Zu erkennen sind dann Veränderungen an den Gangstrukturen.
Sie bilden sich häufig aus invasiven Läsionen im Hauptgang aus, seltener aus den Nebengängen.
Das MRCP zeigt ja insbesondere die Hauptgänge (Ductus Pancreaticus und Ductus Hepaticus) sehr genau.
Wenn hier nichts auffällig war, ist es meiner Auffassung nach (ich bin kein Arzt, auch wenn mich manche "Fans" hier gerne so betiteln) also nicht von einem duktalen Pankreas-CA auszugehen.
Ob eine Nebengang IPMN vorliegt, die noch sehr klein ist kann man natürlich nicht ganz ausschließen, allerdings sollten auch diese durch gute Bilder (also ich gehe mal davon aus das die bei der Radiologie ein gutes Gerät haben und vernünftige Bilder machen) ab einer Größe von 2 -4 mm erkennen können.
Nebengang IPMNs sind aber deutlich seltener invasiv und dementsprechend entarten auch nur ca 30% dieser Vorläuferläsionen zu einem Karzinom.
Aus diesen Gründen würde ich behaupten, dass man ein Pankreas-CA (oder Vorläuferläsion) in einer MRCP höchstwahrscheinlich gesehen hätte.
Der CA 19-9 ist kein wirklich zuverlässiger Marker um Rückschlüsse darüber zu erhalten, ob ein Krebs vorliegt.
Er ist eher zur Verlaufskontrolle gedacht bei Patienten die ein Pankreas-CA haben aber auch hier nicht wirklich Aussagekräftig.
Die hier genannte minimale Schwankung ist meiner Meinung nach (meines "Laien"-Verständnisses ;)) zu vernachlässigen.
Ich würde dir wirklich davon abraten, ein PET/CT zu machen. Zum einen ist es sehr teuer (die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Kosten hier nur in absoluten Ausnahmefällen), zum anderen ist die Strahlenbelastung deutlich höher als bei einem normalen CT.
Die Chance dass du dadurch langfristig mehr Schaden als Nutzen bekommst ist nicht zu vernachlässigen.
Wenn du den Ergebnissen des MRCPs nicht vertraust, kannst du dir auch überlegen die Bilder an ein Pankreas-Zentrum zur Zweitbegutachtung zu übersenden.
Eine Endosonographie kannst du auch machen lassen. Dies wäre in dem Falle sinnvoll, wenn du vermutest das eine beginnende Gewebeveränderung z.B. beim Vorliegen einer Chronischen Pankreatitis vorliegt.
Zu guter Letzt:
Kannst du diese Studie nochmal hier verlinken?Ich habe mal gelesen, dass bei einem Ca19-9 Anstieg von 10% in 6 Wochen von einer Tumorprogression auszugehen ist.
Ich gehe stark davon aus, dass sich die Aussage auf Pankreas-CA Patienten bezieht, bei denen der Tumor nicht entfernt werden konnte.
In diesen Fällen ist der CA 19-9 dann aber deutlich erhöht und nicht im Referenzbereich.
Bei dir ist ja überhaupt kein Indiz für ein Pankreas-CA aktuell festzustellen.