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Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 08:44
von wasistes
thphilipp hat geschrieben: 5. März 2021, 08:10
Heylo44 hat geschrieben: 4. März 2021, 22:00
thphilipp hat geschrieben: 4. März 2021, 18:08 Man o Man, was für ein Humbug.

Ich bin doch nicht hier um positive Stimmung zu verbreiten. Im Forum wird nach Erfahrungen gefragt und ich habe von meiner ganz persönlichen Erfahrung berichtet und nichts aus der Glaskugel vorgelesen!!!

Es bringt niemanden etwas schön zu reden, was ganz anderes kommen kann. Natürlich gibt es Ausnahmen die zeigen, dass auch diese Krankheit harmloser verlaufen kann als es in der Literatur steht. Aber das sind statistisch einfach die geringeren Fälle.

Noch nicht einmal ein Jahr im Forum und solche Sprüche zu klopfen ist schon ziemlich dreist und daher kranken diesen Foren. Traurig.

Ich bin seit langem im Forum und mit sehr vielen nun aufgrund solcher Sachen mehr per PN oder per email in Kontakt. Auch hier hat sich bei ALLEN die Verschlechterung gezeigt.
Ach, sorry dass ich erst seit nem Jahr in dem Forum bin und nicht schon viel früher erkrankt bin und erst jetzt meine Meinung sage ^^

Bin definitiv nicht hier um zu diskutieren oder zu sticheln , sondern lediglich um einen konstruktiven Austausch.

Ach und Du darfst Deine Meinung sagen und andere nicht. Sorry, was für eine gequirlte ........

An solchen Leuten krankt dieses Forum und immer mehr verabschieden sich hier. Kein Wunder, dass das fast alles nur noch per email besprochen wird. Absolut traurig.
Also ich bekomme hier auch relativ regelmäßig PMs, ich glaube eher das sich hier nicht so viele rumtreiben weil Panlreaserkrankungen seltener sind. Leute denen es Verhältnismässig gut geht mit ihrer Errkankung ziehen sich dann auch relativ schnell aus dem Forum zurück. Bzw. nur ein gewisser Anteilt nutzt solche Foren überhaupt zum Austausch.
Ich habe aber seit einiger Zeit das Gefühl das sich in manchen der Unterforen Bots rumtreiben (zu erkennen an den immer sehr ähnlichen Profilbildern und teilweise sehr zusammenhangslosen Antworten und verweisen auf anderen Websites).
Generell habe ich aber auch (subjektiv) das Gefühl das sich in letzter Zeit vermehrt neue User hier anmelden statt weniger. Vielleicht liegt das an dem guten Austausch und wertvollen Informationen hier 😉

Zum Thema:

Jeder Mensch ist anders und jede Krankheit kann höchst individuell verlaufen.
Ich glaube auch das die Psyche eine enorme Rolle bei der Verarbeitung z.b. bei Schmerzen spielt.
Ich bin mir sicher das einige hier im Forum (häufig jüngere Anmeldungen) gar keine echte Pankreaserkrankung haben. Andere wiederum aber seit Jahren wirklich an ausgeprägten Formen mit schlimmsten Vernichtungsschmerzen leiden.
Man neigt dazu schnell von sich auf andere zu schließen. Jeder hat hier aber einen höchst individuellen Leidensweg und dementsprechend sehr individuelle Erwartungen oder Absichten die an einem Austausch hier geknüpft sind.

Die Informationen die man so zum Thema Pankreas auf Seiten wie Omneda findet lesen sich sehr widersprüchlich (und sind teilweise furchtbar veraltet z.b. Ärzteblatz 1994).
Dies führt dann dazu, das sich manche mit ähnlichen Symptomen (z.b. bei denen eher eine Darmerkrankungen vorliegt) dann daran festbeisen an einem Pankreaskarzinom zu leiden was aber häufig nicht der Fall ist.

Manche Angaben auf diesen Websites oder Informationen die hier kursieren sind aber schlichtweg falsch:

Die Wahrscheinlichkeit ein Pankreas CA aus einer (neu diagnostizierten) chronischen Pankreatitis zu entwickeln ist vorallem in den ersten Jahren nach Auftreten der Krankheit deutlich erhöht. Den hier kann sich tatsächlich eine IPMN /PAN In bzw. Invasives Karzinom, welches aber noch in Bildgebungen nicht erkannt wird als Auslöser des Gewebeschwundes oder akuter Pankreatitis Schübe herausstellen.
Danach sinkt das Risiko aber zunächst.
Es ist schon richtig das es inzwischen viele CP Erkrankte gibt die eine relativ normale Lebenserwartung haben, eben mit beeinflusst durch gute Lebensführung.
Manche haben aber auch Pech, und dann geht's schlag auf schlag mit den Schüben bis irgendwann die Whipple her muss.
Wiegesagt jede Krankheit ist höchst individuell.

Zitat:

16-fach höheres Risiko innerhalb von 2 Jahren und ein nahezu 8-fach höheres Risiko innerhalb von 5 Jahren ein Pankreaskarzinom zu entwickeln.

Klingt natürlich erstmal erschreckend.
Aber ich habe gestern auch dazu gelesen (Langzeitbeobachtungsstudien), dass sind dann statisch betrachtet aber immer noch unter 5 % der Patienten mit einer CP die im Laufe ihrer Erkrankung einen Pankreaskrebs oder Krebsvorstufen entwickeln.
Allerdings ist das Risiko an Komorbiditäten z.b. Diabetes zu erkranken wesentlich höher was wiederum die Lebenserwartung einschränken kann.

Und ja Statistiken sind das eine, der Mensch hinter der Zahl dann das Andere...

Ich finde es generell gut wenn man sich hier imgegenseitig Zuversicht zuspricht, selbst wenn es dann irgendwann der verdammte Pankreas CA ist.
Aber zu einem guten Austausch gehört immer ein Dialog auf Augenhöhe, dann sollte man nicht die Meinung (oder Lebensrealität) der anderen unbedingt in Frage stellen.
Die Anonymität des Internets lässt manchmal den Respekt verschwinden. Das finde ich sehr Schade.

So eine CP kann jedenfalls sehr beschissenen Verlaufen wie man an einigen Forennutzern mitbekommen kann.

Das sollte man sich vor Augen führen und um einen respektvollen Austausch bemüht bleiben.

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 10:06
von DOKASCH
Hallo wasistes, da es kein daumen hoch smilie gibt , einfach ein danke.

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 10:36
von Ariel
DOKASCH hat geschrieben: 5. März 2021, 10:06 Hallo wasistes, da es kein daumen hoch smilie gibt , einfach ein danke.
Ich geselle mich auch sehr gerne dazu mit meinem Daumen!

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 10:59
von franky1900
Sorry aber das Forum ist nicht mehr das was es mal war. Gerade die, die hier eigentlich nichts zu suchen hätten, geben den
größten Senf ab. Schrecklich......

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 11:00
von Heylo44
wasistes hat geschrieben: 5. März 2021, 08:44
thphilipp hat geschrieben: 5. März 2021, 08:10
Heylo44 hat geschrieben: 4. März 2021, 22:00

Ach, sorry dass ich erst seit nem Jahr in dem Forum bin und nicht schon viel früher erkrankt bin und erst jetzt meine Meinung sage ^^

Bin definitiv nicht hier um zu diskutieren oder zu sticheln , sondern lediglich um einen konstruktiven Austausch.

Ach und Du darfst Deine Meinung sagen und andere nicht. Sorry, was für eine gequirlte ........

An solchen Leuten krankt dieses Forum und immer mehr verabschieden sich hier. Kein Wunder, dass das fast alles nur noch per email besprochen wird. Absolut traurig.
Also ich bekomme hier auch relativ regelmäßig PMs, ich glaube eher das sich hier nicht so viele rumtreiben weil Panlreaserkrankungen seltener sind. Leute denen es Verhältnismässig gut geht mit ihrer Errkankung ziehen sich dann auch relativ schnell aus dem Forum zurück. Bzw. nur ein gewisser Anteilt nutzt solche Foren überhaupt zum Austausch.
Ich habe aber seit einiger Zeit das Gefühl das sich in manchen der Unterforen Bots rumtreiben (zu erkennen an den immer sehr ähnlichen Profilbildern und teilweise sehr zusammenhangslosen Antworten und verweisen auf anderen Websites).
Generell habe ich aber auch (subjektiv) das Gefühl das sich in letzter Zeit vermehrt neue User hier anmelden statt weniger. Vielleicht liegt das an dem guten Austausch und wertvollen Informationen hier 😉

Zum Thema:

Jeder Mensch ist anders und jede Krankheit kann höchst individuell verlaufen.
Ich glaube auch das die Psyche eine enorme Rolle bei der Verarbeitung z.b. bei Schmerzen spielt.
Ich bin mir sicher das einige hier im Forum (häufig jüngere Anmeldungen) gar keine echte Pankreaserkrankung haben. Andere wiederum aber seit Jahren wirklich an ausgeprägten Formen mit schlimmsten Vernichtungsschmerzen leiden.
Man neigt dazu schnell von sich auf andere zu schließen. Jeder hat hier aber einen höchst individuellen Leidensweg und dementsprechend sehr individuelle Erwartungen oder Absichten die an einem Austausch hier geknüpft sind.

Die Informationen die man so zum Thema Pankreas auf Seiten wie Omneda findet lesen sich sehr widersprüchlich (und sind teilweise furchtbar veraltet z.b. Ärzteblatz 1994).
Dies führt dann dazu, das sich manche mit ähnlichen Symptomen (z.b. bei denen eher eine Darmerkrankungen vorliegt) dann daran festbeisen an einem Pankreaskarzinom zu leiden was aber häufig nicht der Fall ist.

Manche Angaben auf diesen Websites oder Informationen die hier kursieren sind aber schlichtweg falsch:

Die Wahrscheinlichkeit ein Pankreas CA aus einer (neu diagnostizierten) chronischen Pankreatitis zu entwickeln ist vorallem in den ersten Jahren nach Auftreten der Krankheit deutlich erhöht. Den hier kann sich tatsächlich eine IPMN /PAN In bzw. Invasives Karzinom, welches aber noch in Bildgebungen nicht erkannt wird als Auslöser des Gewebeschwundes oder akuter Pankreatitis Schübe herausstellen.
Danach sinkt das Risiko aber zunächst.
Es ist schon richtig das es inzwischen viele CP Erkrankte gibt die eine relativ normale Lebenserwartung haben, eben mit beeinflusst durch gute Lebensführung.
Manche haben aber auch Pech, und dann geht's schlag auf schlag mit den Schüben bis irgendwann die Whipple her muss.
Wiegesagt jede Krankheit ist höchst individuell.

Zitat:

16-fach höheres Risiko innerhalb von 2 Jahren und ein nahezu 8-fach höheres Risiko innerhalb von 5 Jahren ein Pankreaskarzinom zu entwickeln.

Klingt natürlich erstmal erschreckend.
Aber ich habe gestern auch dazu gelesen (Langzeitbeobachtungsstudien), dass sind dann statisch betrachtet aber immer noch unter 5 % der Patienten mit einer CP die im Laufe ihrer Erkrankung einen Pankreaskrebs oder Krebsvorstufen entwickeln.
Allerdings ist das Risiko an Komorbiditäten z.b. Diabetes zu erkranken wesentlich höher was wiederum die Lebenserwartung einschränken kann.

Und ja Statistiken sind das eine, der Mensch hinter der Zahl dann das Andere...

Ich finde es generell gut wenn man sich hier imgegenseitig Zuversicht zuspricht, selbst wenn es dann irgendwann der verdammte Pankreas CA ist.
Aber zu einem guten Austausch gehört immer ein Dialog auf Augenhöhe, dann sollte man nicht die Meinung (oder Lebensrealität) der anderen unbedingt in Frage stellen.
Die Anonymität des Internets lässt manchmal den Respekt verschwinden. Das finde ich sehr Schade.

So eine CP kann jedenfalls sehr beschissenen Verlaufen wie man an einigen Forennutzern mitbekommen kann.

Das sollte man sich vor Augen führen und um einen respektvollen Austausch bemüht bleiben.
Sorry , der einzige Grund weshalb ich mich hier herumtreibe, ist meine 3. pankreatitis in 9 Monaten ..
Erkennbar an der erhöhten lipase und amylase.
Leider krieg ich in Heidelberg, keinen Termin.

Der einzige Grund weshalb ich mich versuche nicht immer wieder einzuloggen ist , dass ich sehr lange wegen dieser Erkrankung unter Angstzuständen litt ,letztes Jahr 10 Wochen Psychosomatik.

Ich habe nichts anderes gesagt wie das die Verläufe unterschiedlich sind und man nicht sofort von dem schlimmsten Verlauf auszugehen brauch..

Genauso wenig würde ich es mir niemals anmaßen, in Frage zu stellen ob es der Wahrheit entspricht was ein User berichtet oder nicht.
Habe ich auch keineswegs.

Das eine CP Lebensverkürzt verlaufen KANN , ist denke ich jedem bewusst, ist ja das erste was man liest wenn man chronische pankreatits googelt ...

Falls ich jemanden verletzt habe , tut es mir leid. Allerdings steh ich dazu , jeder Verlauf ist individuell und man sollte nicht neuen Usern den Untergang prophezeien.

Ich bin hier im Forum, weil es einfach wenig Tipps im Netz gibt bezüglich der Krankheit. Grade so Geschichten mit Supplements oder auf die Ernährung bezogen. Grade deine Beiträge, sind für mich ermutigend. Wie gesagt ich glaube einfach das mit strenger Diät , sich viel regenerieren kann. Auch wenn das für andere nur ein Wunsch denken ist.


Wünsche allen nen asympthomatischen Tag !
Übrigens ist das mein einziger account ^^

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 11:12
von franky1900
Ist ja alles richtig, trotzdem würde ich mir niemals erlauben, anmaßend über andere zu äußern, die Ihre persönliche Meinung äußern.

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 11:14
von wasistes
franky1900 hat geschrieben: 5. März 2021, 10:59 Sorry aber das Forum ist nicht mehr das was es mal war. Gerade die, die hier eigentlich nichts zu suchen hätten, geben den
größten Senf ab. Schrecklich......
Ich glaube das ist generell der Nachteil an einem offenen Forum mit relativ niedriger Moderation.
Ich vermute vielen Betroffenen werden Selbsthilfegruppen mehr Hilfestellung ermöglichen.
Aber trotzdem denke ich ist es sinnvoll in respektvollem Umgang miteinander zu stehen.

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 11:31
von Heylo44
franky1900 hat geschrieben: 5. März 2021, 11:12 Ist ja alles richtig, trotzdem würde ich mir niemals erlauben, anmaßend über andere zu äußern, die Ihre persönliche Meinung äußern.

Mir ging es einfach nur darum Menschen die, die Diagnose neu gestellt bekommen nicht den Mut auf die Zukunft zu nehmen. Jeder Verlauf ist unterschiedlich, was anderes hab ich nicht behauptet. Das ist halt auch einfach die Wahrheit, wieso werde ich für diese Aussage angegriffen ?

Ich bin weder persönlich geworden oder habe seinen Verlauf in Frage gestellt. Meinen Kommentar hab ich nach dem ich ein Jahr Beiträge von thiphilip, mitgelesen habe verfasst und nicht weil ich einen Thread durchgelesen habe.

Außerdem finde ich es echt hart , dass man als Neuankömmling sich regelrecht seinen Platz im Forum erkämpfen muss oder dazu rechtfertigen.
Ich wünschte mir so sehr , nicht hier sein zu müssen.
Wasistes seine Beiträge, sind so ziemlich die einzigen Beiträge im Netz, die förderlich sind ehrlich gesagt les ich mir nur seine Beiträge durch und Verlasse dann das Forum
meist wieder.

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 12:27
von Andi
Hallo Heylo,
Interessant, deine Meinung, das nur die Beiträge von Wasistes förderlich sind im Forum, damit drückst du alle anderen hier runter, so was gehört sich doch nicht.
Jeder der hier schreibt, investiert Zeit und bringt sich ein mit seinen Erfahrungen.
Immer schön auf dem Teppich bleiben.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag☀️

Re: Normales Leben möglich?

Verfasst: 5. März 2021, 12:52
von thphilipp
Moin Andi,

da sprichst Du sicherlich vielen aus der Seele und ehrlich gesagt, solche Leute gehören hier gesperrt! Und da Sie ja nur die Beiträge von wasistes (HaHa) durchliest (aber bei anderen den Senf dazu gibt), sollten die beiden das einfach per PN o.ä. machen!