EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
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Wuermsee
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Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
die negativen Gedanken solltest du mit Hilfe eines Verhaltenstherapeuten „bearbeiten“.
Ich kann dich verstehen da ich etwa gerade mit Fieber im Italienurlaub bin und bei Fieber gab es mal eine Lebensbedrohliche Situation nach meiner Whipple OP.
Es redet sich immer leicht wenn man nicht drin steckt, gibt es dennoch einen Weg wie du in deiner Familie Gehör findest?
Oder Unterstützung wie etwa eine Stunde nur für dich am Tag und du gehst spazieren?
Ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion und es ist manchmal wie zum verzweifeln weil ich nie eine konstante Dosis habe. Der medizinische Referenzbereich ist groß und die Ärzte sagen alles gut sie liegen im Bereich.
Wie oben schon erwähnt solltest du dich um deinen TSH „kümmern“ da er doch sehr wichtig ist und vielschichtig in den Sympthomen. Hast du deinen persönlichen „Wohlfühlwert“?
Grüße
Felix
Ich kann dich verstehen da ich etwa gerade mit Fieber im Italienurlaub bin und bei Fieber gab es mal eine Lebensbedrohliche Situation nach meiner Whipple OP.
Es redet sich immer leicht wenn man nicht drin steckt, gibt es dennoch einen Weg wie du in deiner Familie Gehör findest?
Oder Unterstützung wie etwa eine Stunde nur für dich am Tag und du gehst spazieren?
Ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion und es ist manchmal wie zum verzweifeln weil ich nie eine konstante Dosis habe. Der medizinische Referenzbereich ist groß und die Ärzte sagen alles gut sie liegen im Bereich.
Wie oben schon erwähnt solltest du dich um deinen TSH „kümmern“ da er doch sehr wichtig ist und vielschichtig in den Sympthomen. Hast du deinen persönlichen „Wohlfühlwert“?
Grüße
Felix
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Bee110
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Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo Felix,
ja, der TSH war Jahre lang ok bei ca. 0,5 - 1,0.
Damit habe ich mich auch wohl gefühlt.
Allerdings sagten die Ärzte im KH im Juli, dass er zu niedrig ist und ich dadurch so nervös bin etc.
Das scheint aber nicht so zu sein, denn bei 4,9 bin ich fast noch nervöser und ich nehme ja auch nicht zu.
Darum können wir ihn wieder nach unten korrigieren.
Am 18.11. habe ich einen Endokrinologie-Termin.
Aktuell suche ich gerade einen Platz bei einem Psychologen, Dank Corona far nicht so leicht.
Ich möchte bei den ganzen Baustellen im Körper aber ungern auch noch Antidepressiva nehmen.
Darum heißt es warten.
Bis dahin versuche ich nun die Schilddrüse einzustellen und dem Darm zu helfen.
Am frühen Morgen (ab 4 Uhr) und am Abend sind die Ängste am größten, für diese Zeit muss ich mir etwas einfallen lassen, was gut tut, damit zumindest die Nacht ganz ok ist.
Felix, ich wünsche Dir Gute Besserung und, dass Dein Fieber schnell wieder verschwunden ist. 🍀
Weißt Du denn, warum Du es hast?
Viele Grüße
Sabrina
ja, der TSH war Jahre lang ok bei ca. 0,5 - 1,0.
Damit habe ich mich auch wohl gefühlt.
Allerdings sagten die Ärzte im KH im Juli, dass er zu niedrig ist und ich dadurch so nervös bin etc.
Das scheint aber nicht so zu sein, denn bei 4,9 bin ich fast noch nervöser und ich nehme ja auch nicht zu.
Darum können wir ihn wieder nach unten korrigieren.
Am 18.11. habe ich einen Endokrinologie-Termin.
Aktuell suche ich gerade einen Platz bei einem Psychologen, Dank Corona far nicht so leicht.
Ich möchte bei den ganzen Baustellen im Körper aber ungern auch noch Antidepressiva nehmen.
Darum heißt es warten.
Bis dahin versuche ich nun die Schilddrüse einzustellen und dem Darm zu helfen.
Am frühen Morgen (ab 4 Uhr) und am Abend sind die Ängste am größten, für diese Zeit muss ich mir etwas einfallen lassen, was gut tut, damit zumindest die Nacht ganz ok ist.
Felix, ich wünsche Dir Gute Besserung und, dass Dein Fieber schnell wieder verschwunden ist. 🍀
Weißt Du denn, warum Du es hast?
Viele Grüße
Sabrina
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Bee110
- Beiträge: 23
- Registriert: 21. Oktober 2021, 08:08
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
PS: Nun habe ich eben nüchtern Blutzucker gemessen, er liegt bei 160.😔
Also fällt nun auch der endokrine Teil aus.
Das war bisher immer völlig ok bei um die 80.
Und schon steigt wieder die Panik.
Noch eine Krankheit dazu. 🙈😔
Also fällt nun auch der endokrine Teil aus.
Das war bisher immer völlig ok bei um die 80.
Und schon steigt wieder die Panik.
Noch eine Krankheit dazu. 🙈😔
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3664645
- Beiträge: 567
- Registriert: 8. Mai 2018, 12:06
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo,
der Blutzuckerwert kann auch stressbedingt morgens höher sein. Lass dich von solchen einzelnen Werten nicht kapern.
Versuch deinen Darm in Ordnung zu bringen. Wenn ich lese, dass du zwei Jahrzehnte PPIs genommen hast, dann richtet das nichts Gutes an im Darm. Fang einfach damit an...
Diese Angstphänomene morgens und abends kommen mir sehr bekannt vor. Und mein Darm hat mich in den letzten zwei Jahren richtig kirre gemacht. Habe auch 15 Kilo verloren. Bei Durchfall und Fettstuhl hatte ich auch immer irgendwie ein Angstgefühl, welches irgendwie aus dem Körper entstand, aber auch etwas, was ich mir noch zusätzlich als Gedanke draufgelegt habe...
Mir helfen übrigens Vitamin B und D sehr bei der Stimmungsregulierung.
Die letzten zwei Monate ist es besser geworden. Habe seit etwa 3 Monaten die Ernährung wieder ein zigstes Mal angepasst. Habe jetzt auch wieder 2-3 Kilo zugelegt.
der Blutzuckerwert kann auch stressbedingt morgens höher sein. Lass dich von solchen einzelnen Werten nicht kapern.
Versuch deinen Darm in Ordnung zu bringen. Wenn ich lese, dass du zwei Jahrzehnte PPIs genommen hast, dann richtet das nichts Gutes an im Darm. Fang einfach damit an...
Diese Angstphänomene morgens und abends kommen mir sehr bekannt vor. Und mein Darm hat mich in den letzten zwei Jahren richtig kirre gemacht. Habe auch 15 Kilo verloren. Bei Durchfall und Fettstuhl hatte ich auch immer irgendwie ein Angstgefühl, welches irgendwie aus dem Körper entstand, aber auch etwas, was ich mir noch zusätzlich als Gedanke draufgelegt habe...
Mir helfen übrigens Vitamin B und D sehr bei der Stimmungsregulierung.
Die letzten zwei Monate ist es besser geworden. Habe seit etwa 3 Monaten die Ernährung wieder ein zigstes Mal angepasst. Habe jetzt auch wieder 2-3 Kilo zugelegt.
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Bee110
- Beiträge: 23
- Registriert: 21. Oktober 2021, 08:08
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo,
Danke für Deine beruhigenden Worte.
Ich bin sehr dankbar für dieses Forum. ❤️
Tagsüber steigen die Werte nach dem Essen auf ca. 160 (höher bisher nicht) und liegen ca. 3-4 Std später wieder bei ca. 80-100.
Panky (mein Spitzname für die BSD seit der EPI) arbeitet also noch... Nur ggf. etwas eingeschränkt und, wie Du ganz sicher richtig sagst, von mir gestresst.
Ich möchte mir Activomin und Omnibiotic für den Darm bestellen und verzichte weitestgehend auf Gluten, Milch und rotes Fleisch.
Die PPI möchte ich auch gern weglassen... Ich denke sogar, dass die mir die Krankheit beschert haben.
Man soll sie ja aber zu Kreon nehmen.
Einen Versuch ist es aber sicher wert sie mal testweise weg zu lassen, damit der Darm zur Ruhe kommen kann.
Liebe Grüße und noch einmal Danke 🍀🤗
Danke für Deine beruhigenden Worte.
Ich bin sehr dankbar für dieses Forum. ❤️
Tagsüber steigen die Werte nach dem Essen auf ca. 160 (höher bisher nicht) und liegen ca. 3-4 Std später wieder bei ca. 80-100.
Panky (mein Spitzname für die BSD seit der EPI) arbeitet also noch... Nur ggf. etwas eingeschränkt und, wie Du ganz sicher richtig sagst, von mir gestresst.
Ich möchte mir Activomin und Omnibiotic für den Darm bestellen und verzichte weitestgehend auf Gluten, Milch und rotes Fleisch.
Die PPI möchte ich auch gern weglassen... Ich denke sogar, dass die mir die Krankheit beschert haben.
Man soll sie ja aber zu Kreon nehmen.
Einen Versuch ist es aber sicher wert sie mal testweise weg zu lassen, damit der Darm zur Ruhe kommen kann.
Liebe Grüße und noch einmal Danke 🍀🤗
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3664645
- Beiträge: 567
- Registriert: 8. Mai 2018, 12:06
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo,
ja manchmal ist es gut mit seinem Körper zu sprechen. Alles braucht mal seinen Namen,-D
Anstelle von Activomin könntest du auch die Kombi Glutamin, Zink und Selen nehmen.
Bei den Probiotika musst du immer im Auge behalten, dass wenn das Darmmilieu nicht stimmt, eine Ansiedlung bestenfalls temporär ist. Also besser immer wieder die Ernährung rebooten... Omnibiotica enthält z.B. Präbiotika: Stärke, FOS und Inulin, die einen empfindlichen Darm noch mehr reizen könnten, ohne dass du das willst. Alternativ kannst du auch Effektive Mikroorganism wählen und die verschiedenen präbiotischen Lebensmitteln austesten.
Ich bin kein Mediziner und das sind nur meine Lernkurven, die ich hier zeige.
ja manchmal ist es gut mit seinem Körper zu sprechen. Alles braucht mal seinen Namen,-D
Anstelle von Activomin könntest du auch die Kombi Glutamin, Zink und Selen nehmen.
Bei den Probiotika musst du immer im Auge behalten, dass wenn das Darmmilieu nicht stimmt, eine Ansiedlung bestenfalls temporär ist. Also besser immer wieder die Ernährung rebooten... Omnibiotica enthält z.B. Präbiotika: Stärke, FOS und Inulin, die einen empfindlichen Darm noch mehr reizen könnten, ohne dass du das willst. Alternativ kannst du auch Effektive Mikroorganism wählen und die verschiedenen präbiotischen Lebensmitteln austesten.
Ich bin kein Mediziner und das sind nur meine Lernkurven, die ich hier zeige.
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Bee110
- Beiträge: 23
- Registriert: 21. Oktober 2021, 08:08
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Danke Dir.
Ich freue mich auf jeden Fall sehr über die vielen Tipps.
1 Std nach dem Essen (nur Pellkartoffeln) habe ich nun 200. 😔🙈
Ich glaube, so langsam schleichen sich doch höhere Werte ein.
Die lagen sonst bei max. 160.
Das zeigt mir aber auch, dass meine EPI sich wahrscheinlich schon seit sehr langer Zeit entwickelt oder ich doch vor einiger Zeit eine akute Pankreatitis hatte, die als Magen-Darm-Virus fehlgedeutet wurde.
Auch, wenn man es in der Bildgebung nicht sieht.
Ich freue mich auf jeden Fall sehr über die vielen Tipps.
1 Std nach dem Essen (nur Pellkartoffeln) habe ich nun 200. 😔🙈
Ich glaube, so langsam schleichen sich doch höhere Werte ein.
Die lagen sonst bei max. 160.
Das zeigt mir aber auch, dass meine EPI sich wahrscheinlich schon seit sehr langer Zeit entwickelt oder ich doch vor einiger Zeit eine akute Pankreatitis hatte, die als Magen-Darm-Virus fehlgedeutet wurde.
Auch, wenn man es in der Bildgebung nicht sieht.
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3664645
- Beiträge: 567
- Registriert: 8. Mai 2018, 12:06
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo,
versuch mal glutenfreien Hafer und Grüntee.
versuch mal glutenfreien Hafer und Grüntee.
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Kerstin2015
- Beiträge: 333
- Registriert: 23. August 2019, 08:43
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo Sabrina, die Pantoprazol darfst du nicht selbständig einfach weglassen, die müssen langsam ausgeschlichen werden! Ich frage mich sowieso, welcher Arzt die über 20 Jahre verordnet....oder auch warum. Das sind definitiv keine Bonbons, die harmlos sind...schon gar nicht auf Dauer LG Kerstin
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Bee110
- Beiträge: 23
- Registriert: 21. Oktober 2021, 08:08
Re: EPI - Angst und Depression - Erfahrungsaustausch
Hallo Kerstin,
mit 19 wurde eine leichte Ösophagitis festgestellt.
Der Gastroenterologe sagte mir, dass ich Panto für immer nehmen muss, sonst bekäme ich mit 30 Speiseröhrenkrebs.
Ich hatte danach unter Panto nur ein Jahr, in dem ein kleines Magengeschwür festgestellt und behandelt wurde, sonst war die Spiegelung jedes Jahr ohne Befund.
Panto wurde weiter verschrieben.
2018 hab ich es als junge Mama mal vergessen und dann tatsächlich einfach weggelassen.
6 Monate ging es mir besser denn je.
Dann Schmerzen und Übelkeit und auch wieder Panto.
Im April hatte ich eine Magen-Darmspiegelung, davor musste ich es nochmal ausschleichen... Das ging gut.
Danach nahm ich es sporadisch bei Schmerzen.
Aber jetzt nehme ich es für die Wirksamkeit von Kreon.
Langfristig würde ich es gern wieder weglassen.
Allerdings weiß ich nicht, ob langfristig denken Sinn macht.
Erstmal muss ich meine Angst loswerden, die durch die EPI und Diabetes ausgelöst wird.
Die hat mich gut im Griff.
Beides nicht greifbare Erkrankungen für mich.
Die Angst nicht für meinen Sohn da sein zu können ist am größten.
Menschen wie z. B. Lutz Otto machen Mut.
Er lebt ja schon seit 20 Jahren ohne Pankreas und trotz EPI und Diabetes.
mit 19 wurde eine leichte Ösophagitis festgestellt.
Der Gastroenterologe sagte mir, dass ich Panto für immer nehmen muss, sonst bekäme ich mit 30 Speiseröhrenkrebs.
Ich hatte danach unter Panto nur ein Jahr, in dem ein kleines Magengeschwür festgestellt und behandelt wurde, sonst war die Spiegelung jedes Jahr ohne Befund.
Panto wurde weiter verschrieben.
2018 hab ich es als junge Mama mal vergessen und dann tatsächlich einfach weggelassen.
6 Monate ging es mir besser denn je.
Dann Schmerzen und Übelkeit und auch wieder Panto.
Im April hatte ich eine Magen-Darmspiegelung, davor musste ich es nochmal ausschleichen... Das ging gut.
Danach nahm ich es sporadisch bei Schmerzen.
Aber jetzt nehme ich es für die Wirksamkeit von Kreon.
Langfristig würde ich es gern wieder weglassen.
Allerdings weiß ich nicht, ob langfristig denken Sinn macht.
Erstmal muss ich meine Angst loswerden, die durch die EPI und Diabetes ausgelöst wird.
Die hat mich gut im Griff.
Beides nicht greifbare Erkrankungen für mich.
Die Angst nicht für meinen Sohn da sein zu können ist am größten.
Menschen wie z. B. Lutz Otto machen Mut.
Er lebt ja schon seit 20 Jahren ohne Pankreas und trotz EPI und Diabetes.