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Re: Beantragung einer Erwerbsminderungsrente bei BSDK
Verfasst: 30. Juli 2026, 12:22
von -dmnk-
Gela hat geschrieben: ↑30. Juli 2026, 11:48
P.S.
Grundsätzlich sollte jeder, der eine EM Rente beantragen möchte natürlich vorher geprüft haben, ob er überhaupt die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine EM Rente erfüllt.
Das ist ein wichtiger Hinweis.
Das sind u.a.
direkt 5 Jahre vor Einreichen eine EM-Antrags
und 3 Jahre Einzahlung in die Kassen. Aber: Dann hätte ich gar keine Chance auf eine EM.
Aufgrund der Erkrankung habe ich solche durchgängige Zeiten nicht vorzuweisen. Die Anwältin des SoVD hat den Berechnungszeitpunkt weiter zurück gesetzt bis etwa kurz vor der ersten Reha 2014. Dazwischen liegen dann drei Rehan, vier sozialversicherungspflichtige Anstellungen (von wenigen Wochen .-(( bis maximal 24 Monaten) und Zeiten von ALG 1, die zählen...
Also gute juristische Beratung vom SoVD, VdK oder anderen guten Sozialrechtler... ist schon wichtig zu haben.
Wegen der Reha-Berichte würde ich heute auch auf der Matte stehen und widersprechen, aber wer keine Kraft dazu hat, der hat hier leider schon verloren.
Re: Beantragung einer Erwerbsminderungsrente bei BSDK
Verfasst: 30. Juli 2026, 17:43
von Michaela 1965
Hallo,
@Gela
Ich fahre auch in die Rehaklinik Föhrenkamp in Mölln. Schön, dass Du Dich dort wohl gefühlt hast. Dann hoffe ich, dass auch ich mich in der Klinik gut aufgehoben fühlen werde.
#dmnk
Vielen Dank für die Info bezüglich der EM-Rente. Glücklicherweise habe ich mich zwischen meiner ersten Krebserkrankung vor ca. 20 Jahren und der neuen Krebserkrankung im letzten Jahr gesundheitlich gut gefühlt und somit die letzten 18 Jahre, wenn auch nur in Teilzeit, durchgehend gearbeitet.
Aber natürlich hat die Chemotherapie und die OP die Gesundheit sehr beeinträchtigt.
Ich werde in diesem Jahr 61 und finde, genau wie Gela, dass es nun Zeit wird, die schönen Dinge des Lebens zu genießen und sich um seine Gesundheit zu kümmern.
Durch diese Erkrankung hat man ja nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern auch eine hohe psychische Belastung. Vielleicht empfindet das nicht jeder so und auch ich habe mich bislang gegen eine Psychotherapie gesperrt. Allerdings denke ich mittlerweile etwas anders und überlege, mich in Behandlung zu begeben. Wie seht ihr das? Habt ihr psychoonkologische Hilfe in Anspruch genommen und wenn ja, gibt es da ein positives Resümee?
Ich wünsche Allen alles Gute 🍀
Liebe Grüße Michaela